Die Allgemeine Theorie der Beschaftigung, des Zinses und des Geldes gilt als das Hauptwerk des britischen Okonomen John Maynard Keynes. Das Werk erschien 1936 und stellte die bis dahin dominierende klassische okonomische Theorie in Frage. Keynes wehrte sich insbesondere gegen die Annahme, ein freier Markt fuhre unweigerlich zu einem gesamtwirtschaftlichen Gleichgewicht, bei dem auch Vollbeschaftigung erreicht wird, und kritisierte die bis dato vorherrschende Laissez-faire -Politik. Stattdessen forderte er eine aktive staatliche Konjunkturpolitik. Das Werk lautete in der Wirtschaftswissenschaft die Keynesianische Revolution ein. Das Opus magnum des grossen Okonomen liegt nun in einer vollstandigen Neuubersetzung vor. Keynes' zum Teil revolutionare und angesichts der wirtschaftlichen Turbulenzen und Krisen des neuen Jahrtausends hochst aktuell erscheinenden Uberlegungen und Schlussfolgerungen endlich auch einem breiten Publikum zuganglich zu machen, das ist die Hoffnung, die sich mit der Neuubersetzung dieses Buchs verbindet.
John Maynard Keynes, 1st Baron Keynes (CB, FBA), was an English economist particularly known for his influence in the theory and practice of modern macroeconomics.
Keynes married Russian ballerina Lydia Lopokova in 1925.
NB: Not to be confused with his father who also was an economist. See John Neville Keynes.
3,5/5- Glaube ehrlich gesagt kein Must-read, wenn man nicht gerade im Akademischen der VWL arbeiten möchte, wenn schon, dann vermutlich schon. Paar sehr triftige Gedanken, gerade zu Geld und Zins kann man bei Keynes mE mit am meisten mitnehmen. Da sich das Buch zu großen Teilen jedoch auch als eine Kritik der Klassik versteht, welche ob der Tatsache, dass es nicht die Neoklassik ist, wenig Bestand heutzutage hat, ist der ein oder andere Punkt auch etwas überflüssig für heutige Debatten.