Als Sophie von ihrem Freund verlassen wird, steht ihr Leben kopf. Angelo hat sich mit ihrem ganzen Ersparten davongemacht, nur seine alte Eismaschine ist noch da. Um Trost zu finden, fährt Sophie zu Tante Freda nach Langeoog. Aber statt sich im Strandkorb ihrem Liebeskummer hinzugeben, soll sie Fredas kleinen Kiosk hüten. Die Geschäfte laufen nur schleppend, nebenan wurde gerade ein Eiswagen aufgestellt. Aus Langeweile fängt Sophie an, ihre eigenen Eiskreationen herzustellen, was bei den Insulanern für großen Anklang sorgt. Besonders bei Matteo, dem Besitzer des Eiswagens ...
Der Klappentext zu "Das kleine Eiscafé" hat mich sehr neugierig gemacht, da ich die Art von Geschichten generell sehr gerne lesen, war ich sehr gespannt.
Die Geschichte beginnt interessant mit Sophies Ankunft auf Langeoog und dabei läuft nicht alles reibungslos. Dadurch wirkte die Geschichte realistisch und Sophie wirkte außerdem sehr sympathisch. Zunächst wurde es spannend, was es mit dem Kiosk der Tante auf sich hat, denn alle reagieren sehr merkwürdig, wenn Sophie diesen anspricht, aber dann ist dieser Teil der Geschichte ein wenig im Sande verlaufen bzw. hatte ich da irgendwie mehr erwartet. Insgesamt fand ich den Teil rund um den Kiosk und das Café zu oberflächlich und hätte mir hier ein wenig mehr Anteil gewünscht.
Ansonsten ist die Geschichte rund um Sophie, ihre Familie und die Bewohner der Insel amüsant und unterhaltsam zu lesen. Auch das Setting der Insel konnte mich überzeugen und die Geschichte verspüht so einiges an Urlaubsatmosphäre. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und angenehm zu lesen.
Die Geschichte war ganz in Ordnung. Echt süß. Hat mir gefallen. Auch der Schreibstil hat mir gefallen.
Leider gab es ein paar Ungereimtheiten. In einem Kapitel wird geschrieben, dass Sophie ihrer Freundin erzählt, sie und Riccardo hätten sich geküsst und ihre Freundin reagiert nicht wirklich darauf. Ein paar Kapitel später bricht jene Freundin dann in Tränen aus, als Sophie es noch einmal erzählt.
Dann erzählt jene Freundin mehr oder weniger, dass Matteo Sophie liebt und am Ende ist Sophie ganz überrascht, dass Matteo sie auch liebt.
Es gibt von Kapitel 7 zu Kapitel 8 einen merkwürdigen Cut. Am Anfang des achten Kapitels wird nochmal einiges erzählt, das man schon weiß und es wird so getan, als wüsste man es noch nicht.
Trotz allem ist es ein ganz süßes Buch, dass man schnell durchlesen kann.
This entire review has been hidden because of spoilers.
In " Das kleine Eiscafé " möchte die gelernte Bäckerin Sophie auf der Insel Langeoog bei ihrer Tante im Kiosk anfangen und so Frankfurt und ihren Exfreund Angelo hinter sich lassen. Mit im Gepäck hat sie eine alte Eismaschine, die sie als Ausgleich der Schulden von Angelo bekam. So stellte Sophie sich vor, im Kiosk neben Kuchen auch selbstgemachtes Eis anbieten zu können, doch was sie erwartet, damit hatte Sophie nicht gerechnet. Den die Brüder Riccardo und Matteo führen ein gut gehendes Eisgeschäft und Matteo hat einen Eiswagen ganz in ihrer Nähe platziert. Kann Sophie so ihren Traum vom Eiscafé verwirklichen oder ist es von vornherein schon zum scheitern verurteilt? Die Story lässt sich leicht und flüssig lesen, bleibt dabei abwechslungsreich sowie spannungsgeladen. Man darf mit Sophie mitfiebern und die verschiedesten Emotionen erleben. Es gibt einiges zum schmunzeln bis herzhaft zu lachen, aber auch das ein oder andere Tränchen zu vergießen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da ich wissen wollte, ob Sophie ihr Glück auf Langeoog gefunden hatte. Das Buch bekommt von mir eine Lese / Kaufempfehlung und 5 ⭐⭐⭐⭐⭐ Sterne.
"Das kleine Eiscafé" ist eigentlich eine Kurzgeschichtenreihe, was man zwischendrin deutlich merkt, wenn die Situation und die Figuren erneut ausführlich beschrieben werden, obwohl man sie doch schon längst kennt. Insgesamt ist alles ein wenig unrund. Die Protagonistin benimmt sich ziemlich pubertär und die Handlung plätschert relativ belanglos vor sich hin. Der Titel nimmt schon das Ende vorweg, der Klappentext ist totaler Käse und die große Lösung für alle Probleme liegt schon von Anfang an auf der Hand. Aber die Atmosphäre mit Sandstrand, Kuchen und Eiscreme ist sehr schön. Und mitten im dunklen Winter träume ich mich gern weg auf eine Insel mitten im Sommer.
Vielen Lieben dank an das liebe Aufbauverlag, das Sie mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat. Anhand des Klappentextes und des Buchcovers fand ich die Geschichte sehr interessant und wurde dadurch neugierig. Das Buchcover ist sehr schön gestaltet. Vor allem ist das Buch für die Sommertage perfekt geeignet.
Die Geschichte ist recht kurz, so dass man es innerhalb von zwei Tagen durch haben kann.
Sophie wird von ihrem Freund verlassen und verlässt Frankfurt. Sie hat eine Idee wie sie Geld verdient und zieht nach langeoog. Doch dann beginnt das Chaos. Es gibt zwei gutaussehenden Typen, und der eine verliebt sich in Sophoe und eigentlich hat Sophie die schnauze voll von Italiener. Ihgr Vater ist ebenfalls an der Backe, weil er sie kaum „loslassen“ kann und dann gibt es Tante Freda, die total anders ist und abhaut. Das Buch ist aus der Sicht von Sophie geschrieben. Ich hatte es schwer mich irgend wie da einzuklinken, weil es nicht in der Ich – Perspektive geschrieben war. Der Klappentext verspricht viel mehr als das was im Buch stand und das ist meine persönliche Meinung sehr schade, Es ging immer nur darum, das Sophie sich rächen will bei den Jungs, weil die ihre Ideen klauen und Eis machen, was sophies Ideen war und das es nicht in ihrem Kram passt. Der Kiosk kam in der Geschichten (so fand ich es) sehr wenig rüber. Ich hätte es schöner gefunden, wenn das Kiosk mehr im Vordergrund stand und Sophia dies in der Geschichte mit uns mitnehmt – wie sie ihn Aufbaut und wie die Kunden drauf sind. Klar es wurde hin und wieder erwähnt, aber es gab nur das eine Thema „Eismaschinen“ usw.
Der Titel sagte ja bereits „das kleine Eiscafe“, was im Wahrheit ein kleiner kaputter „Kiosk“ war, der kaum Geld reinbrachte weil Sophies Tante keine Lust mehr hatte und weil die Italiener ihr den Laden vermissen mit dem Eis.
Was macht man, wenn der Freund Schluss macht und wieder nach Italien zurück geht und alles was bleibt ist eine alte Eismaschine? Natürlich einen Neustart mit eigenem Cafe auf Langeoog. Klingt erstmal einfach, doch Sophie stellen sich so manche Hürden in den Weg, welche den Roman sehr schön realistisch und unterhaltsam gestalten. Man kann sich gut in Sophie hineinversetzen und leidet so manchen mal mit ihre, wenn wieder etwas schief geht. Denn es gibt auch noch den Kiosk der Tante, denn sie auf Vordermann bringen möchte und der ein Geheimnis hat, welches es zu erkunden gibt. Doch auch neue Chancen ergeben sich und vielleicht ja sogar eine neue Liebe? Sicherlich besticht der Roman nicht durch tiefsinnige Gespräche und Unterhaltung, das will er aber auhc gar nicht, sondern einfach eine vergnügliche Zeit bescheren.
Die Autorin hat einen unterhaltsamen Sommerroman geschrieben, in dem man sich gut verlieren kann. Das Setting auf Langeoog ist sehr schön und die Herausforderungen, denen sich Sophie stellen muss, sehr unterhaltsam. Man kann mit diesem Roman so einige vergnügliche Stunden verbringen und wird auf jeden Fall gut unterhalten.