O. Westin's micro science fiction is set in an extra-terrestrial future, capturing scenes of interstellar life - transgalactic communication attempts between aliens and humans, philosophizing robots, Siri's emotions, and plenty of comic relief across the space-time continuum. The over 350 very short stories tackle all the Big How do you establish contact with aliens without offending them? Will artificial intelligences one day demand election rights? And which species would aliens decide to contact on Planet Earth? "Some of the best depth and potential built into the space of a single tweet." MEG, Chair of the BristolCon SF Convention "I've been writing microfics on postcards and my appreciation for the Sheer Compressed Wonder you create has only increased. (Which isn't to say I ever thought it was *easy*.)" Jeanette Ng, award-nominated SF novelist "Like a circus tent, @MicroSFF stories are much bigger on the inside than they appear on the outside." Gunnstein R'Lyeh
Eine sehr schöne Sammlung von ein paar hundert extrem kurzen Geschichten, bei denen mir das Aufhören schwer fiel, denn ich sagte mir immer wieder: "Eine geht noch". Am Ende kann man auch wieder vorne anfangen oder eine beliebige Seite aufschlagen...
Das war super unterhaltsam. Nicht alle hab ich verstanden oder fand ich gut, und man kann auch nicht alle am Stück lesen, aber zwei Dutzend ist sehr unterhaltsam. Natürlich wiederholen sich viele Themen und natürlich ist das Format der Mikrofiktion (ehemals von Twitter) begrenzt, aber genial, was da teilweise rauskam.
Seit 2013 veröffentlich O. Westin Science Fiction Kürzestgeschichten auf Twitter. Birthe Mühlhoff hat sich aus 1000 Geschichten rund 350 ausgesucht und sie ins Deutsche übertragen. Viele Perlen darunter, die zeigen, wie sauber O. Westin Weltenbau in kleinster Form betreibt, oft mit einem kleinen Twist und regelmäßig mit der Empathie für andere Sichtweisen.
Das ist für mich das Schönste an seinen Geschichten: Wie Westin es in seinen kleinen Bildern schafft, Dinge wie Monster und Außerirdische auf feine Art menschlich zu machen, ihnen Aspekte zu geben, die wir in unserem Schubladendenken erstmal nicht haben. Das findet sich auch in diesen 350 Geschichten.
Nicht alle sind für mich Highlights und wenn man sie am Stück liest, ist das wie ein Besuch in einem viel zu großen Museum: Irgendwann kann ich nichts mehr aufnehmen.
Trotzdem: O. Westin schafft kleine, leuchtende Perlen, die den Kopf erweitern und das Herz erfüllen. Jetzt auch auf Papier.
I've been following the author's twitter for a while now and I'm really glad that I finally got around to reading the book! It was just as funny, insightful, and made me pause and go "oh... OH!!" just as much as I've come to expect from the brilliant tweets! And as a former philosophy major, this sort of sci-fi that gets you to think about deep philosophical/ethical issues holds a special place in my heart. ❤️
Westin writes tweet-sized science fiction story prompt, so a few sentences long. It seemed really cool to me in theory but I didn't really like it in practice. I also don't think it's really made for being collected in a book because it just ends up being too much of a huge jumble of disjointed things.
Die Menschen wurden ersetzt - von Robotern die WiFi-Hotspots bereitstellen und von den Nudes wissen, die man verschickt hat. Später rufen die Aliens an und fragen, ob wir mit raus spielen wollen.
Viele weitere solcher prägnanten Mikro-, oder im Deutschen auch Kürzestgeschichten sind in dem Buch “Micro Science Fiction” von O. Westin zu finden, das durch den mikrotext Verlag 2022 im Deutschen veröffentlicht wird.
Eine knackige Kurzgeschichte folgt auf die andere, ohne jemals die Pointe vermissen zu lassen und nicht zumindest einem beim Lesen ein kleines Schmunzeln auf die Lippen zu zaubern. Es werden die Übernahme von Aliens durchgespielt, das Zusammenleben mit Robotern beschrieben und die Schwäche des menschlichen Fleisches thematisiert - all das, während ein Roboter von einer Gesangskarriere träumt und ein Einhorn die Welt verflucht.
Dabei besticht jede einzelne der Geschichten mit ihrer Kreativität, die mich beim Lesen förmlich dazu gezwungen hat mir vorzustellen, wie es zu den einzelnen Situationen oder gewieften Schlagabtäuschen gekommen ist. Wieso ist beispielsweise die Menschheit untergegangen, während das alte Nokia 3310 noch existiert und dabei noch achtzig Prozent Akku hat? Wieso behaupten die Aliens, alle retten zu wollen, um doch nur die Tintenfische mitzunehmen? Jedes einzelne dieser prägnanten Häppchen regt die Vorstellung verspielt an und sorgt dafür, das man schnell seinen eigenen Roman im Kopf durchspielt. Am liebsten hätte ich meinen “You are a Star”-Kulli gegriffen und selbst ein paar Zeilen zu Papier gebracht.
Weil die Geschichten so kurz sind - tatsächlich sind die einzelnen Kurzgeschichten nie mehr als acht Zeilen lang - ist es ein tolles Buch, wenn man kurz einen kreativen Kick benötigt, Unterwegs ist oder man kurz vor dem Schlafen gehen noch etwas gelesen haben möchte, um schöne Träume zu haben.
Ich verfolge den entsprechenden Twitter-Account schon seit Jahren und liebe diese Micro-Geschichten. Mal amüsant, mal nachdenklich, mal gesellschaftskritisch, aber immer kreativ und pointiert. ABER: Bei der deutschen Übersetzung geht viel verloren. Englisch ist wesentlich besser geeignet, um innerhalb der Zeichenbegrenzung die Geschichte rüberzubringen.