Die bezaubernde Geschichte eines Mannes, der alles stehen und liegen lässt, um eine junge Eselin zu retten.
Auf einer Reise in Pakistan sieht Mr B, ein britischer Gentleman, eine kleine Ihr Rücken ist vollbepackt, ihre dünnen Beine zittern unter der schweren Last. Kurzerhand springt Mr B aus dem Wagen, fest entschlossen, sich um das Tier zu kümmern und es mit nach Hause zu nehmen. Das einzige Sein Zuhause liegt in London und ein Esel kann nicht im Flugzeug reisen. Also begeben sich Mr B und Pawlowa, wie er die Eselin von nun an nennt, auf eine lange Reise durch den Nahen Osten bis nach Europa – zu Fuß ...
Ein wunderbares Geschenkbuch über Freundschaft und die farbenprächtige Vielfalt der Welt – für alle Reisenden und Fernwehleidenden, für alle Liebhaber von Eseln, von englischen Gentlemen und Geschichten, die man sein Leben lang mit sich trägt – so elegant, augenzwinkernd und charmant geschrieben, wie es nur die Briten können.
Brian R Sewell (born 15 July 1931 in Market Bosworth, Leicestershire) was an English art critic and media personality. He wrote for the London Evening Standard and was noted for his acerbic view of conceptual art and the Turner Prize. He was been described as "Britain's most famous and controversial art critic".
“Pawlowa” ist eine wundervolle Geschichte über tiefe Verbundenheit, Willenskraft und die kleinen Zufälle des Lebens, die einen großen Einfluss auf das Leben haben. Einfach nur herzerwärmend.
Dieses Buch hätte ein spannender Reisebericht sein können, doch stattdessen wirkt es wie das selbstgefällige Tagebuch eines arroganten Autors. Brian Sewell schreibt nicht mit Neugier oder Respekt über die Orte, die er bereist, sondern nutzt fremde Kulturen lediglich als exotische Kulisse für seine eigene Selbstinszenierung. Seine ständigen Anspielungen auf Alexander den Großen wirken eher angeberisch als relevant für die Handlung, und sein Frauenbild ist schlichtweg veraltet – weibliche Figuren sind entweder dekorativ oder völlig wortlos. Auch die titelgebende Eselin Pawlowa bleibt letztlich nur ein hübsches Accessoire, das der Autor ohne größere Hindernisse durch die Welt schmuggelt. Die Geschichte ist voll von unrealistischen Glücksfällen, die jede Spannung im Keim ersticken. Besonders unangenehm ist Sewells stereotype Darstellung der Menschen, die er auf seiner Reise begegnet. Statt echte Einblicke in fremde Kulturen zu bieten, bleibt er in klischeehaften Schilderungen stecken, die wenig Tiefgang oder Verständnis zeigen. Seine abfällige Bemerkung über Frida Kahlo ist ein Beispiel dafür, wie wenig er sich für andere Perspektiven interessiert und wie sich “Sonne, Mond und Sterne” nur um ihn selbst drehen.
Insgesamt ein Buch, das weder als Reisebericht noch als Memoire überzeugt – und eher frustriert als inspiriert.