Bécs, 1898. A császárváros még fel sem ocsúdott Erzsébet császárné, a legendás Sissi meggyilkolásának sokkjából, amikor kegyetlen gyilkosságsorozat veszi kezdetét Schönbrunnban, a császári család nyári rezidenciáján. Az áldozatok gyönyörű fiatal nemes hölgyek, akiknek közös vonása, hogy meglehetősen szabados életet éltek, megjelenésükben pedig mindannyian feltűnően hasonlítottak az elhunyt császárnéra. Gustav von Karoly, a fess fiatal magánnyomozó – egy magyar gróf és egy bécsi operett-primadonna szerelemgyermeke – az udvar által béklyóba kötött rendőrség helyett ered a máris „Bécsi Hasfelmetszőnek” elkeresztelt gyilkos nyomába.
Die Tote von Schönbrunn beginnt etwas langsam, was vor allem daran liegt, dass fast alle Charaktere sehr früh mit ausführlicher Hintergrundgeschichte vorgestellt werden (der Großteil davon ist nicht wirklich relevant für den Verlauf des Buches) während zuerst sehr wenig passiert. Es lohnt sich aber definitiv dranzubleiben, denn es wird bald sehr spannend. Der Fall bietet unerwartete Wendungen und als Leser tappt man lange im Dunkeln was die Auflösung angeht. Ein Serienkiller der Opfer sucht die Kaiserin Elisabeth ähneln ist eine interessante Idee und erfreulicherweise verliert sich das Buch nicht in blutigen und brutalen Details wie so viele Bücher über Serienkiller. Wer also sonst nur Agatha Christie und ähnliches liest hat nichts zu befürchten. Gustav ist auch ein sehr faszinierender Ermittler und selbst wenn man nicht immer seiner Meinung ist ist es schwer ihn nicht sympathisch zu finden und auch die Nebencharaktere sind gut ausgearbeitet und interessant. Der Autorin gelingt es auch wunderbar die Atmosphäre des Wiens der Jahrhundertwende einzufangen ohne dabei in den Kitsch abzugleiten. Was ihr leider nicht immer gelingt ist sich auf das wesentliche zu Beschränken. Ähnlich wie bei den ausführlichen Beschreibungen der Vergangenheit der Charaktere zu Beginn des Buches gibt es später sehr detaillierte Beschreibungen der Wiener Geschichte (die zwar durchaus interessant ist aber nicht wirklich elegant integriert wurde) und manchmal auch der Inneneinrichtung der kaiserlichen Schlösser (die so gar nicht interessant sind). Wenn Charaktere über diese Themen sprechen klingt es zu oft gestelzt und alles andere als natürlich. Jeder der sich nicht an solchen Dingen stört hat einen spannenden Krimi vor sich (wer sich wie ich davon stören lässt auch, die Freude darüber wird nur von einem gelegentlichen Aufstöhnen über die Geschichtsstunden gemildert).
Ein Kriminalfall erschüttert die eh schon vom Tod ihrer geliebten Sisi gebeutelten Wiener: Junge, der Kaiserin sehr ähnlich schauende, Mädchen werden grausam ermordert und die Polizei wird nicht schlau aus dem Täter. Während das Setting des kaiserlich-königlichen Wiens, das Lokalkolorit in Sprache und Alltag, ja auch die teilweise skurrilen Charaktere wenig zu wünschen übrig lassen, hat mir die etwas rasche und abstruse Auflösung samt Überführung des Täters leider ein wenig die Leselaune verdorben.
Ein wirklich gut geschriebener, historischer Kriminalroman, der zu Zeiten, des Mordes an Kaiserin Sissi spielt. Der Tod der Kaiserin ist zugleich Auslöser für brutale Frauenmorde, die allesamt Ähnlichkeit mit Sissi haben. Der Wiener Dialekt, die österreichischen Speisen und Gebräuche und der relativ gemächliche Lebensstil der Protagonisten geben dem Buch ein gewisses Flair. Ein origineller und sehr unterhaltsamer Krimi mit Parallelen zu den "Jack the Ripper" -Morden ind London.
I really liked the plot, the storyline, the characters. Kneifl was able to capture the athmosphere of Monarchy: mannerisms, the Cafe lifestyle, keeping up appearances... However, she managed to jam so much of history into the book that it sometimes feels like a school book, e.g. a totally superfluous discussion with the housemaid about the origin of Kaiserschmarn. Nonetheless, it is a good historical crime fiction about a serial killer running loose in Vienna set against the backdrop of the assassination of Sissi.
Es ist ganz nett, über das alte Wien etwas zu lesen, in die Stimmung nach Sissis Ermordung einzutauchen, sicher mit einiges an Klischees. Die Krimigeschichte ist recht einfach gestrickt, es geht v.a. um das Rundherum beim Lesen. Ideal für etwas Entspannung ohne viel Grausamkeit und mit mäßiger Spannung.
Mit diesem historischen Krimi versetzt die Autorin den Leser zurück in die Zeit der Kaiserin Elisabeth, als kurz nach deren Ermordung eine Mordserie an schönen adeligen Frauen beginnt, die alle der Kaiserin ähnlich sehen. Der Privatdetektiv Gustav von Karoly, selbst aus verarmten Adelskreisen stammend, hilft seinem besten Freund, Polizei-Oberkommissär Rudi Kasper bei der Aufklärung dieser Serienmorde und kann wesentliche Hinweise beisteuern. Dabei gibt es einen Mord der so gar nicht in das Schema passt und einige Tatverdächtige. Doch der wahre Mörder bewegt sich in den allerhöchsten Adelskreisen und es ist fraglich, ob er überhaupt verurteilt werden kann! Gustav ahnt nicht, dass er mit dem Täter bereits Umgang pflegt.
Der Leser lernt in dieser spannenden Geschichte so ganz nebenbei kultur-historische und politische Gegebenheiten des alten Wien kennen. Durch die originalen Schauplätze und die nostalgischen Begriffe kommt eine typisch wienerische Atmosphäre beim Lesen auf. Einzig den Detektiv fand ich ein wenig zu passiv im Agieren, doch das ungewöhnliche Ende des Buches versöhnte mich wieder damit. Ein Krimi mit echter Nonchalance.
A nice historical crime story that takes place right after killing of empress Elizabeth. This is when a serial killer starts killing young women of higher society who somehow are similar to her.
It is pretty well written and I like how the history was used in it.
The main characters are also good. Gustav still has this annoying quality of being in love but compared to the first book in the series it is not as bad and easier to ignore while reading the story.
And it is good as a crime story as one does want to find out the solution and it has a lot of events happening in it.