"Gleich der erste Fall nach ihrer Rückkehr in den aktiven Dienst verlangt Julia Durant, die immer noch unter dem Trauma ihrer Entführung leidet, wieder alles ab: In einem WG-Zimmer wird eine Studentin aufgefunden. Sie wurde grausam gequält und schließlich getötet, am Tatort läuft der Song „Stairway to Heaven“. Verbissen ermittelt das K11 die mutmaßlichen Verdächtigen, und das Gericht verurteilt sie zu hohen Haftstrafen. Zwei Jahre lang wähnen sich alle in dem Glauben, dass der Gerechtigkeit Genüge getan wurde. Doch dann taucht ein weiterer toter Student auf, und wieder spielt dasselbe Lied"
Der Anfang der Geschichte hat mir richtig gut gefallen, da es richtig zur Sache ging und es ist vielversprechend gewesen.
Doch dann gab es plötzlich einen unerwartenden Zeitsprung und irgendwie flachte die Geschichte ab und konnte mich nicht mehr mitreißen. Obwohl ich immer die private Entwicklung der Charaktere lobe, war es diesmal einfach zu viel gewesen und dadurch ist die Ermittlung eher in den Hintergrund gerückt, was ich wirklich sehr schade fand, denn die Grundidee hat mir recht gut gefallen. Das Ende war für mich nicht wirklich so schlüssig und es kam mir so vor als hätte man das einfach mal so aus dem Hut gezaubert. Vielleicht liegt es auch daran, dass nicht der verstorbene Andreas Franz die Geschichte zuende geschrieben hat, sondern der Autor Daniel Holbe und aller Anfang ist schwer, vorallem bei solch einem Projekt. Ich bin auf die weitere Bände gespannt und hoffe, dass der nächste Band wieder richtig gut wird, denn diese Geschichte ist leider nur ganz solide und kann man für zwischendurch gut lesen.