30 Wochen lang auf der Bestsellerliste in Österreich.
Wir haben es schon immer gespürt: Menschen haben eine Aura, die sich fühlen lässt, Selbstheilung ist keine Illusion und manchmal scheint es, als hätten wir tatsächlich einen Schutzengel. Von der Wissenschaft bisher belächelt und in die esoterische Ecke verbannt, bestätigt die aktuelle Forschung solche subjektiven Phänomene. Ausgehend von diesen neuen Erkenntnissen aus Quantenphysik, Epigenetik und Neurowissenschaft, kommt der Mediziner und Theologe Johannes Huber zu aufregenden Schlüssen, die uns eine faszinierende Ahnung geben von den zukünftigen Möglichkeiten des Menschen: Wir werden älter und fähig sein, uns selbst zu heilen, werden wortlos, nur mit dem Herzen kommunizieren und mit dem Kosmos verbunden sein. Dieses Buch erschien ursprünglich 2016 unter dem Titel »Es existiert. Die Wissenschaft entdeckt das Unsichtbare« bei edition a, Wien.
This book is a really good example of "bait and switch" argumentation. He gets you going on things that are true and then quickly supplants it with a complete non-sequitur. Two examples: magnetic force is one of the 4 forces we know of, yadda-yadda (stuff that is scientifically proven) and then...so that's why some people can bend spoons (because they have greater magnetic force than others).
Another one: we know photons exist, they are without mass, yada-yada (says things that are scientifically proven) and then...so angels are beings made out of light, have no mass, because photons exist and angels are basically photons (massless entities of light) that means that angels exist too.
Einige Sätze glänzen zwar hell, aber das macht das Buch in der Gesamtheit leider nicht gut. Zu wirr, zu viele Versatzstücke. Bisschen so wie bei Aschenputtel muss man die guten Gedanken ins Köpfchen und die schlechten erstmal ins Kröpfchen und verdauen. Einiges ist denk ich auch echt anders als behauptet. Seit wann ist die Epigentik so starr, wie behauptet. Klar prägen uns bestimmte Phasen besonders, aber alles in allem ist die Epigentik doch gerade so besonders, da sie dynamisch ist und bleibt.
Interessant finde ich einzelne Aspekte des Buches: über die Selbstheilungskräfte des menschlichen Körpers; die Epigenetik (das, was uns körperlich/geistig zutiefst prägt). Hubers Ansichten darüber, wie sich der Mensch in Zukunft entwickeln könnte, sind gut gemeint. Das Buch driftet aber m. E. ins Spekulative ab. Schlussfolgerungen kommen überraschend und sind weit hergeholt.
Ich finde das Buch sehr schwierig. Mir fehlen die Quellenangaben, es ist subjektiv geschrieben und generell einfach kein wissenschaftliches Werk, was ich eigentlich erwartet hätte.