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Ein halber Sommer

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Rare Book

Hardcover

Published July 22, 2019

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Maike Stein

26 books1 follower

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Community Reviews

5 stars
13 (24%)
4 stars
17 (31%)
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16 (29%)
2 stars
6 (11%)
1 star
2 (3%)
Displaying 1 - 9 of 9 reviews
Profile Image for pieceofmycolourfullife Rebecca.
79 reviews37 followers
August 4, 2019
„𝙳𝚊𝚗𝚗 𝚟𝚎𝚛𝚜𝚌𝚑𝚠𝚊𝚖𝚖𝚎𝚗 𝚒𝚑𝚛𝚎 𝙶𝚎𝚜𝚒𝚌𝚑𝚝𝚜𝚣𝚞̈𝚐𝚎, 𝚠𝚎𝚒𝚕 𝚜𝚒𝚎 𝚗𝚘𝚌𝚑 𝚗𝚊̈𝚑𝚎𝚛 𝚔𝚊𝚖. 𝙽𝚊̈𝚑𝚎𝚛. 𝙱𝚒𝚜 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚎𝚒𝚗𝚖𝚊𝚕 𝚖𝚎𝚑𝚛 𝚎𝚒𝚗 𝙰𝚝𝚎𝚖𝚣𝚞𝚐 𝚣𝚠𝚒𝚜𝚌𝚑𝚎𝚗 𝚒𝚑𝚗𝚎𝚗 𝙿𝚕𝚊𝚝𝚣 𝚑𝚊𝚝𝚝𝚎. 𝙱𝚒𝚜 𝚒𝚑𝚛𝚎 𝙻𝚒𝚙𝚙𝚎𝚗 𝚖𝚒𝚝𝚎𝚒𝚗𝚊𝚗𝚍𝚎𝚛 𝚏𝚕𝚞̈𝚜𝚝𝚎𝚛𝚝𝚎𝚗. 𝙶𝚊𝚗𝚣 𝚠𝚒𝚗𝚍-𝚔𝚞̈𝚑𝚕 𝚣𝚞𝚎𝚛𝚜𝚝. 𝚄𝚗𝚍 𝚋𝚊𝚕𝚍 𝚊𝚝𝚎𝚖𝚠𝚊𝚛𝚖.“

„Ein halber Sommer“ ist ein own Voice lgbtq Buch. 🏳️‍🌈
Ich muss sagen ich finde das Buch wirklich wundervoll. Der schreibstil war sehr leicht und hat nur durch das „berlinerisch“ ab und zu einen etwas raueren Ton bekommen aber es passte zu der Geschichte. Hier geht es um Lennie und Marie die sich kennenlernen und verlieben bevor die Mauer gebaut und Berlin getrennt wird. Lennie macht eine Lehre bei ihrer Mutter als Friseurin obwohl sie so gerne bei einem Uhrenmacher in die Lehre gehen würde. Und nebenbei sucht sie antworten was mit ihrem Papa im Krieg passiert ist.
Marie lebt mit ihrem Vater und kleinen Bruder zusammen und anfangs ist das Verhältnis zwischen ihrem Papa und ihr sehr distanziert dafür ist das zu ihrem Bruder wirklich herzerweichend.
Ich muss sagen das kennenlernen von den beiden Mädchen fand ich ein wenig schnell aber die liebe die sich durch das Buch zieht und entwickelt hat mich sowas von gepackt, ich hab mich mit den beiden verliebt. Als dann die Stadt getrennt wird, wollen die zwei zueinander und riskieren ihr Leben dafür. Wie es letztendlich ausgeht müsst ihr selbst nach lesen. 😉
Ich finde es ist ein tolles Buch über Berlin, über die liebe zweier Mädchen zueinander und über so manch anderen queeren Charakter.
Ich kann es euch sehr empfehlen denn es enthält auch jede menge Spannung.
Bewertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️4|5
Profile Image for Tessa.
942 reviews22 followers
November 14, 2023
*2,5 Sterne

Das Buch war ganz nett, aber ich hatte mir mehr erhofft.
Das Setting von Berlin im Jahr 1961 macht es zu einem besonderen Leseerlebnis mit lesbischen Charakateren. Doch der Berliner Dialekt - über den ich beim Lesen wirklich sehr oft gestolpert bin - hat meinen Lesefluss immer wieder gestört. Wobei dies natürlich auch zur Authentizität der Geschichte hinzufügt.

Doch auch der Einstieg in die Geschichte erschien mir ein wenig holprig und ich überlegte zunächst das Buch zu DNFen. Auch die Insta-Love zwischen den beiden war mir ein wenig zu viel des Guten.

Dennoch ist und bleibt es eine einmalige Love Story, die man auf jeden Fall mal lesen kann.
Profile Image for Juliane Seidel.
Author 36 books33 followers
April 27, 2020
Story:
Berlin im Sommer 1961 – die Grenze zwischen Ost und West ist nicht mehr als eine weiße Linie und Grenzübergänge sind kein Problem. Für Marie und Ecki eine Erleichterung, pendeln sie doch oft in den Westen – Ecki um mit anderen Jungs Fußball zu spielen, Marie, um auf ihn aufzupassen. Als sie zufällig auf die junge Lennie trifft, hat auch Marie einen triftigen Grund regelmäßig nach Westberlin zu fahren, denn die beiden verbindet schnell mehr als Freundschaft. Doch die unbeschwerten Treffen sind bald vorbei, als kurze Zeit später die Grenze geschlossen und die Mauer gebaut wird. Für beide Mädchen eine Katastrophe, die letztendlich nur eine Möglichkeit lässt: Marie muss nach Westberlin fliehen, wenn sie zusammenbleiben wollen …

Eigene Meinung:
„Ein halber Sommer“ ist ein neuer lesbischer Roman aus der Feder Maike Steins, die bereits das Jugendbuch „Wir sind unsichtbar“ im Oetinger Verlag veröffentlicht hat. In ihrem neuen Roman entführt sie die Leser*innen in einen Teil der deutschen Geschichte – dem Mauerbau und die damit einhergehenden Probleme. Der Roman erschien als Hardcover im Sommer 2019.

Die Geschichte spielt während einer spannenden Epoche der jüngeren deutschen Vergangenheit und bietet einen tollen Einstieg ins Thema Mauerbau und Leben während der deutschen Teilung. Maike Stein entführt die Leser*innen in ein geteiltes Berlin, das zu Beginn nur wenige Probleme für die Bewohner darstellt, können sie doch im Frühsommer 1961 noch ungehindert zwischen Ost und West pendeln. Auch Marie und Lennie haben keine Probleme – sie können sich kennenlernen, ineinander verlieben und sich regelmäßig treffen. Der Leser ist stets dabei, allerdings springt gerade am Anfang der Funke nicht über – insbesondere was die ersten Treffen der Mädchen anbelangt. Alles geht wahnsinnig schnell. An welchem Punkt sich die beiden ineinander verlieben, ist nur schwer zu benennen und auch sonst kann man nicht so recht nachvollziehen, was die beiden füreinander empfinden. Das macht es auch etwas schwierig, die folgende Handlung nachzuvollziehen, denn Marie ist sofort bereit, alles zu versuchen, um bei Lennie zu sein und umgekehrt – obwohl man nicht den Eindruck hat, die beiden würden sich wirklich kennen. Es wirkt irgendwie ein wenig aufgesetzt, als müsste es diese Liebe geben, damit die Handlung fortschreiten kann. Vielleicht liegt es daran, dass man als Leser*in nicht nah genug an den Figuren ist und sich nur schwer mit ihnen identifizieren kann.
Auch die Handlung um den Mauerbau und die Teilung von Ost und West kann den Leser nur teilweise erreichen. Sicherlich sind einige Sachen gut dargestellt und umschrieben, aber einiges bleibt leider auf der Strecke. Gerade zum Ende hin hat man den Eindruck, alles wirkt ein wenig überstürzt und übereilt, zumal etliche Dinge offen bleiben, die man vielleicht in einem Epilog hätte aufklären können.

Die Figuren sind durchaus authentisch und realistisch in Szene gesetzt – gerade Marie mit ihrem starken Berliner Akzent und ihrem Traum die Welt zu bereisen und frei zu sein. Auch Lennie kann durchaus überzeugen, gerade mit ihrem Wunsch, mehr über ihren verschollenen Vater zu erfahren (was leider insgesamt zu kurz kommt) oder ihrem Traum Uhrmacherin zu werden. Nichtsdestotrotz bleiben den Leser*innen die beiden Mädchen fremd, ihre Geschichte geht nicht so stark unter die Haut, wie es hätte sein können. Sie bleiben verhältnismäßig blass, gerade wenn es um ihre Gefühlswelten geht.
Auch die Nebenfiguren kommen teils ein wenig kurz. Sie passen zwar gut zur Geschichte und den beiden Mädchen – gerade Ecki und Lennies Mutter spielen eine größere Rolle, aber auch sie kommen dem Leser nur bedingt nahe. Das ist schade, da man kaum eine Verbindung zu den Haupt- und Nebenfiguren aufbauen kann.

Stilistisch kann Maike Stein leider nur bedingt überzeugen – gerade der Beginn des Buches ist sehr verworren und von den Beschreibungen her holprig. Das liegt vor allem an den teils verschachtelten Sätzen und den nicht gänzlich stimmigen Beschreibungen. So hat man einige Probleme, ins Buch eintauchen zu können. Auch die Beziehung von Marie und Lennie bleibt gefühlsmäßig auf der Strecke, da es der Autorin nicht immer gelingt, die Empfindungen der beiden zu beschreiben und dem Leser näher zu bringen. Man lernt zwar Lennie und Marie kennen, da sich die Perspektiven abwechseln, aber es gelingt Marie Stein nicht, zu berühren. Das ist schade, denn die Geschichte hätte Potenzial für mehr gehabt. Wenigstens wurde aus dem Coming-Out der Mädchen kein allzu großes Drama gemacht – zwar sind sowohl Lennies Mutter als auch Maries Familie nicht begeistert von der Beziehung der Mädchen, sie übertreiben es jedoch nicht mit ihren Aktionen.

Fazit:
„Ein halber Sommer“ ist ein thematisch interessantes Jugendbuch, das eine bisher nahezu unbeachtete Zeit der deutschen Geschichte aufgreift und mit der aufkeimenden Liebesgeschichte zweier Mädchen kombiniert. Leider springt der Funke bei der Liebesgeschichte zwischen Marie und Lennie nicht ganz über, zudem bereitet der etwas verworrene Schreibstil hin und wieder Probleme, die Handlung nachzuvollziehen und richtig in die Geschichte einzutauchen. Schade – hier hätte man mehr aus der Grundidee machen können. Nichtsdestotrotz sollte man einen Blick riskieren, wenn man nach Jugendbüchern sucht, die in dieser Zeit spielen oder ein lesbisches Pärchen in den Mittelpunkt stellen. Am besten reinlesen und selbst entscheiden.
Profile Image for Kimberly L..
675 reviews40 followers
July 1, 2023
Die Geschichte beginnt im Mai 1961. Lennie und Marie haben sich gefunden, trotz der Grenzkontrollen können sie sich treffen. Bis mitten im Sommer plötzlich alles anders ist.
Diese Geschichte könnte wahr sein, denn es gibt genug wahre Geschichten, in denen sich genau so etwas abgespielt hat.
Der Schreibstil war flüssig und schnell zu lesen. Man ist direkt mitten im Leben der beiden Mädchen und folgt im Wechsel ihren beiden Leben, ihren kaputten Familien, wie sie zuerst zueinander finden, nur um dann aussichtslos voneinander getrennt zu werden.
Ich konnte mit den beiden mitfühlen und habe mitgehofft. Der Erzählstil ändert sich im Verlauf des Buches, aus Gesprächen werden Briefe, viel aus der inneren Sicht geschildert und es passte immer perfekt in die momentane Situation der zwei.

Eine Schwierigkeit für mich war nur der Dialekt der beiden, der zwar passend war, mich jedoch immer mal wieder stocken ließ. Auch hätte ich mir ein klein wenig mehr "Aufbau" des Settings und der Charaktere gewünscht.
Ansonsten war ein schönes Buch und vor allem ein wichtiges Buch, nicht nur im historischen Kontext, sondern auch noch in der heutigen Zeit.
Profile Image for in_these_books.
291 reviews
September 2, 2022
Eine abwechslungsreiche Young Adult-Romanze über Marie und Lennie, die sich ineinander verlieben, kurz bevor im Sommer 1961 der Bau der Berliner Mauer für ihre Trennung sorgt. Doch Marie will nicht im Osten abgeschottet sein und entscheidet sich, zu fliehen.  Der Schreibstil erzählt abwechselnd aus der Sicht beider Protagonistinnen und liest sich angenehm locker, so wie  trotz der etwas ernsten Thematik eine ebenfalls leichtere Stimmung herrscht. Dennoch ist der geschichtliche Aspekt interessant eingebaut und man bekommt einen guten Einblick ins Leben von damals. Die Liebesgeschichte ist dabei auch ganz süß und es wird auch darauf eingegangen, wie schwierig es damals noch teilweise war, lesbisch bzw. generell anders zu sein. Besonders da Lennie nicht so das typische Mädchen ist und unter dem aufgezwengten Rollenbild ihrer Mutter leidet. Aber auch Marie fühlt sich im Osten nicht wohl, will lieber studieren, mehr aus ihrem Leben machen als dort geboten wird und glaubt nicht die an  Propaganda,  die dort erzählt wird. Und auch zusammen harmonieren die beiden seht gut. Insgesamt also ein erfrischendes und kurzwelliges Buch mit einem coolen Setting, das durchaus empfehlenswert ist, wenn es auch ruhig noch hätte etwas länger sein können. 
Profile Image for Alexandra Mittelstraß.
16 reviews1 follower
January 2, 2026
Gut für einen Einblick in das Jahr 1961, Charaktere aber irgendwie unausgereift: hab Lennie und Marie ständig durcheinandergebracht und gefühlt auf jeder Seite überlegt „Welche von beiden war das noch? Die im Osten oder Westen?“ vielleicht lag es auch an mir. Ich hab sie einfach nicht gefühlt. Und dadurch auch das Verlieben nicht - wieso haben die sich überhaupt ineinander verliebt?
Trotzdem vorgemerkt für den Deutschunterricht.
Profile Image for Matilda.
7 reviews
January 25, 2025
Die Story und auch die Kulisse mit der Teilung von Berlin und wie das für die Bevölkerung war hat mir sehr gut gefallen, aber es hat sich für mich eher wie ein Film als wie ein Buch angefühlt, weswegen es mich nicht so sehr getoucht hat wie ein Buch, die Eindrücke entstehen irgendwie mehr über Bilder und Dialoge, was eh cool ist, aber es geht darüber halt auch nicht hinaus
18 reviews
February 9, 2020
Das Buch war irgendwie gar nicht meins. Es war leicht geschrieben, aber die Ereignisse waren doch irgendwie absurd, gerade das Kennenlernen der beiden und die Entwicklung ihrer Gefühle. Das Buch ist lesbar würde ich allerdings nicht empfehlen.
Profile Image for emma zackarina.reads.
216 reviews10 followers
April 28, 2022
Maike Steins Roman lässt einen in das geteilte Berlin eintauchen und lässt den Leser vor allem Maries Sehnsucht nach Freiheit nachempfinden.

Marie und Lennie gefallen mir als Charaktere sehr gut. Unter anderem Lennies Wunsch nach kurzen Haaren und "Männerklamotten" fand ich sehr sympathisch.
Meiner Meinung nach lernen sie und Marie sich nur etwas unrealistisch schnell kennen und es ist sehr "Liebe auf den ersten Blick"-mäßig.

Der Schreibstil passt sehr gut in die Zeit, auch wenn ich nicht genau benennen kann, woran das liegt.
Auch die Handlung selbst wird nie langweilig.

Insgesamt ein sehr schönes Buch.
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