Dieses Buch hatte eine ungewöhnliche Geschichte und schon das mag ich immer sehr. Um seine Jugendliebe, die ihm aus Brasilien schreibt, zu beeindrucken erfindet Carl Dürrnheimer eine perfekte Frau. Immer realer wird Therese in seinen Gedanken, bis es für ihn so scheint als existiere sie wirklich. Doch dann scheint es, als könne seine eigene Erfindung ihm zum Verhängnis werden.
Die Geschichte spielt vor dem historischen Hintergrund der nationalsozialistischen Machtergreifung, wobei Dürrnheimer sich aus allem politischen weitgehend heraushält. Gerade diese Außenperspektive fand ich jedoch interessant.
Der Roman hatte für mich seine Längen, aber wie die Geschichte um Carl, Therese und die Jugendliebe Burgl sich langsam entwickelt hielt mich immer bei der Stange.