Traust du deinen Augen – oder deinem Herzen? Die große Liebe an einer amerikanischen Elite-Universität: atmosphärisch, gefühlvoll, sexy
Kayla lebt ihren großen Traum, nach einer harten Zeit hat sie endlich eines der begehrten Stipendien an der Brown University in Providence erhalten. Doch ihre Freude darüber verpufft, als sie gleich am ersten Tag Jason auf ihrem Bett herumlümmelnd vorfindet, den besten Freund ihrer Mitbewohnerin Rachel. Jason, der selbstbewusst, sorglos und einfach arrogant wirkt. Jason, der genau der Typ Mann ist, mit dem sie nichts mehr zu tun haben will. Jason, den sie auf Anhieb anziehend und attraktiv findet. Dass er Kayla auf dem Campus ständig über den Weg läuft, macht die Sache auch nicht besser. Als Jason schließlich auch noch in der Buchhandlung auftaucht, in der Kayla jobbt, um sich mit ihr über Bücher zu unterhalten, kommen ihr langsam Zweifel: Ist er vielleicht doch nicht so oberflächlich, wie sie dachte? Doch gerade als Kayla beschließt, Jason endlich zu vertrauen, geschieht etwas, das all ihre Befürchtungen zu bestätigen scheint.
Cool & romantisch, gefühlvoll & sexy: Katharina Mittmanns Liebes-Roman über zwei verletzte Seelen an einer amerikanischen Elite-Universität, die erst den Mut finden müssen, einander hinter ihre Masken blicken zu lassen.
Ich habe "Campus Love" in der Leserunde von Katharina gewonnen und war wirklich sehr gespannt auf das Buch, weil ich immer wieder drüber gestolpert und drum herum geschlichen bin. Umso mehr hab ich mich über den Gewinn gefreut.
Das Cover finde ich sehr hübsch. Prinzipiell verrät es erst einmal gar nichts, außer eben, dass es um eine Geschichte geht, die an einem Campus spielt. Und das ist gut so, ich bin diese NA-Menschen auf dem Cover-Cover echt so satt. Für das Cover also große Liebe ♥
Dann die Widmung ... Da hab ich erst einmal ein paar Tränchen verdrückt, weil ich total verstehe, was es für Katharina bedeutet, dass ihr Papa das nicht mehr miterleben kann :(
Und dann ging die Geschichte los. Ich glaube, was viele Leser nicht erwarten, ist dieser "slow burn"-Aspekt. Die beiden fallen nicht wie in den typischen NA-Romanen direkt übereinander her. Es entwickelt sich. Langsam. Und das fand ich echt mal erfrischend. Ja, eine gewisse Anziehung ist da, zunächst eher von Jasons Seite aus (was auch mal gut war, sonst sind es ja immer die Mädels, die sich Hals über Kopf in den Superstar der Uni verlieben). Beide haben Hintergründe, die echt gut zu ihnen gepasst haben, auch wenn ich im letzten Drittel beide mal kurzzeitig echt schütteln wollte. Aber gut, Menschen sind so, als Außenstehende ist es immer leichter, als wenn man selber drinsteckt.
Katharinas Schreibstil ist angenehm zu lesen, hätte ich mehr Zeit gehabt (Hello, Social Life ^^), wäre ich viel schneller durch die Seiten geflogen, als ich es letztendlich bin, aber das lag nicht an Katharinas Stil. Der war super :)
Das Einzige, was mir persönlich zu viel war, war eine Sache am Ende. Ich weiß, warum es drin ist, sprich welche Funktion es für die Charakterentwicklung von Kayla und Jason hat, aber meiner Meinung nach war das gar nicht mehr nötig. Die beiden waren schon auf dem richtigen Dampfer und hätten es auch ohne diese eine Sache gepackt, da bin ich mir sicher. Aber wie gesagt, ich verstehe, warum es drin war.
Jetzt bin ich sehr gespannt auf Teil 2. ProjektLuC teasert Katharina ja schon eine geraume Zeit an. Ich freu mich drauf, denn ein großer Pluspunkt des Buches war für mich auch die 3er-Gang um Jason und seine beiden Kumpels Nate und Cole. Die waren cool.
Besonders gut fand ich auch die "Sozialkritik", in dem Fall bezogen auf Instagram. Es ist eine Scheinwelt. Nicht alles ist unecht, bei Gott nicht, es ist logisch, dass jeder die beste Version von sich zeigen will. Aber das schürt natürlich Erwartungen und Haltungen und ist im Endeffekt Gift für uns alle. Sich von diesem Teufelskreis nicht beeindrucken zu lassen, ist gar nicht so einfach, nehme mich da selbst nicht aus.
Was ich auch noch erwähnen sollte ... Ich mag Kayla. Und Jason. Eigentlich gibt es keine Figur, die mir unsympathisch war. Sicher sind Kayla und Jason nicht perfekt, ich wollte sie gerne zwischendurch mal schütteln. Aber das will ich manchmal auch meine Freunde und trotzdem liebe ich sie :D Weil sie dieses Unperfekte menschlich macht.
Die Nebenfigur, die ich am meisten mochte, war Amber. Sie ist so cool. Ich hoffe, dass sie auch einen Band kriegt. Und bei den Jungs war es Cole. Der war lässig drauf und am Ende wurde ja schon angeteasert, dass da noch mehr in ihm steckt. Ich bin gespannt.
Und was ich auch sehr cool fand ... Das versteckte Easteregg. Katharina hat mir schon bestätigt, dass ich richtig kombiniert hab und damn, ich freu mich auf das, was da noch kommt :)
Geht das Buch lesen und damit ihr mit den richtigen Erwartungen rangeht: Slow burn. Das sollte euch nicht stören :)
Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen und fand es wirklich total gut und bin gespannt mit welchen Charakteren die Autorin weiterschreiben wird. 4,5 Sterne
Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen, auch wenn es in der Mitte ein paar Längen gab. Wer ruhige Liebesgeschichten mit wenig unnötigem Drama und einer tollen Clique mag, sollte sich Campus Love mal anschauen.
Kayla war mir sehr sympathisch, ich hätte mir nur gewünscht, dass man mehr über ihre Vergangenheit erfährt. Es wurde immer mal wieder angeschnitten, und auf den letzten Seiten erfährt noch ein bisschen was. Dafür, dass ihre traumatische Vergangenheit aber so oft erwähnt wurde, war mir das letztendlich zu wenig.
Meine "Beziehung" zu Jason ist nun ja... ein wenig kompliziert, da ich durch Assoziationen mit seinem Namen immer ein bestimmtes Bild im Kopf hatte, das ihm nicht unbedingt gerecht wird. Als ich das Buch begonnen habe, hatte ich gerade "Freitag, der 13." geschaut, in dem der brutale Killer nun mal Jason heißt. Nicht gerade ein Traummann... Als sich das gelegt hatte, hatte ich ständig das Bild von diesem typischen Justus von Jodel im Kopf, was Jason auch nicht gerade sympathischer gemacht hat. Natürlich sind das nur meine persönlichen Erfahrungen, deswegen hier noch mal allgemein: Jason wurde dargestellt als der perfekte Good Guy, der mir fast schon ein bisschen zu perfekt war. Seine Hintergrundgeschichte hat mir gut gefallen, auch wenn sie wie bei Kayla ruhig ausführlicher hätte behandelt werden können.
Mein persönliches Highlight waren aber die Szenen, in denen es um Kaylas Kurs in anorganischer Chemie ging. Die Beschreibungen passen einfach perfekt zu den Erfahrungen, die ich mit diesem Fach gemacht habe xD
Es gibt viele Gründe, warum ich wenig bis kein Romance lese (das gleiche gilt für New Adult), doch wenn es mehr Bücher wie "Campus Love" geben würde, wären sie alle hinfällig. Denn was ist Romance im Grunde anderes als jede andere Geschichte, nur mit einem stärkeren Fokus auf dem Innenleben der Protagonisten und mit einer Garantie für ein Happy End, die wir manchmal so dringend brauchen in unserem Leben?
Leider gibt es viele Werke, in denen abstruses Drama, klischeehafte Figuren und überzogene Handlungen mir jede Lesefreude rauben und ich dann doch lieber phantastische Werke oder rasante SciFi lese und mich dann dort über die eindimensionalen Figuren beklage.
Dieses Problem hat "Campus Love" nicht. Im Gegenteil, es lebt und atmet durch die Figuren, nicht nur die beiden titelgebenden Protagonisten Kayla und Jason, sondern all die liebenswerten Nebenfiguren: den etwas geheimnisvollen, lockeren Comiczeichner und Barmann Cole, über den ich am meisten mehr erfahren möchte, Kaylas Mitbewohnerin Rachel mit ihrer lockeren Art und ihrem eigenen Herzschmerz, Disneyfan Amber und Komilitone Sean, außerdem noch der dritte in der Jungs-WG, Nate, und ganz viele weitere Charaktere, die auftauchen und das Buch lebendig machen. Man hat gleich das Gefühl, dass sie alle noch ihre eigenen Geschichten erzählen können und dennoch Jason und Kayla nicht den Raum stehlen. (Warum genau heißt der Titel eigentlich Kayla und Jason, ich will sie immer umgekehrt nennen ... vielleicht mein innerer Monk, der nach Alphabet sortieren will :D ).
Jason ist auf dem Campus beliebt und ist nach außen hin der lockere, freundliche Typ, der sich keine großen Gedanken macht und scheinbar zu den reichen Ivy-League-Studenten gehört, die noch nicht wissen, was sie mit ihrem Leben später anstellen sollen. Zu dieser Welt gehört auch seine beste Freundin Rachel, deren neue Zimmergenossin Kayla wird. Kayla, die es in der High School nicht leicht hatte und die am Anfang nicht die leichteste Protagonistin ist, weil sie aneckt und nicht gefallen will - und vor allem, weil sie Jason anfangs überhaupt nicht ausstehen kann und ihn mit den Typen aus ihrem bisherigen Leben vergleicht, während man ihn als Leser am liebsten nach Seite 10 schon mit sich zerren möchte. Aber gemeinsam mit Jason lernt man Kayla kennen und mögen, versteht, warum sie sich mit Vertrauen schwer tut und trifft einen der komplexesten Charaktere, die ich in Romance-Büchern bislang gesehen habe. So angenehm, nicht immer nur dasselbe Muster zu finden!
Auch fehlen toxische Beziehungsmuster völlig und man will Kayla von Anfang an drängen, sich doch mal mehr auf Jason, der nett, hilfsbereit und verständnisvoll nebst dem Attribut "heiß" mitbringt, einzulassen. Auch wenn ihre Handlungen verständlich sind, habe ich Lauren, Ambers Mitbewohnerin, sehr gefeiert, die unverblümt mal zur Sprache bringt: Mädel, entweder du magst ihn und redest jetzt mit ihm, oder du lässt es und hörst auf dich deswegen fertig zu machen. Ich hab mich sehr in Lauren wiedergefunden :D
Aber dass ich nicht handeln würde wie Kayla hat der Sache keinen Abbruch getan. Ich fand es sehr erfrischend, dass auf überborderndes Drama und die leider viel zu häufigen Muster von Stalking (hallo Edward Cullen!) oder Zwängen und Abhängigkeiten fehlen. Stattdessen gibt es eine umwerfend tolle Männer-WG mit Jason, Cole und Nate, witzige Gespräche über Harry Potter und sonstigen Nerd-Kram und College-Alltag mit einer glaubwürdigen, sich langsam anbahnenden Romanze. Ein bisschen Drama gab es natürlich trotzdem (hallo, Gayle, niemand braucht dich), aber alles in allem sehr lesenswert, wenn man eine etwas weniger oberflächliche und klischeebelastete New Adult Romance lesen will!
Eine süße Liebesgeschichte ohne toxische Bad Boys und zu düstere Themen. Auch wenn mir Kayla manchmal ein wenig auf die Nerven gegangen ist (wie viele NA Protagonistinnen) konnte ich gut mitfühlen und mitfiebern. Besonders begeistert hat mich aber das Love Interest Jason. Er ist so cool, lieb und aufmerksam und kommt ohne die üblichen toxischen Moves vieler anderer Männer des Genres aus. Die Charakterentwicklung hat mir hier besonders gefallen und stand auch stark im Vordergrund. Denn beide haben Probleme, die sie überwinden müssen und die ihrem Glück und einer erfolgreichen Beziehung im Wege stehen. Dabei wird das Buch aber nicht zu düster oder schwermütig!
Da ich selten zu dem Genre greife und dann oft enttäuscht bin, begeistert mich dieses Buch umso mehr. Ein absolutes Highlight für mich!
Nette Idee, mit mittelmässiger Umsetzung. Ich mochte Jason und seine Freunde sehr, aber Kayla hat mir mit ihrer überheblichen Art echt die Leselust genommen. Manche Stellen waren wirklich witzig, wenn Kayla eben nicht mit Vorurteilen umher geschossen hat ohne Rücksicht auf Verluste. Ich hätte mir am Ende noch etwas zu Jason und seiner Familie gewünscht. Die Beziehung zwischen Kayla und Jason ist irgendwie aus dem Nichts gekommen, es war logisch, dass es passieren wird, aber in der Geschichte selbst einfach nicht gut aufgebaut/vorbereitet gewesen.
Ich habe „Campus Love“ aus einer Laune heraus begonnen, weil ich ein wenig Abwechslung, zu der manchmal recht drückenden High Fantasy-Stimmung gebraucht habe. Und ich habe es definitiv nicht bereut!
Die Geschichte verlief nach dem klassischen NA-Schema und war durchaus vorhersehbar. Dennoch wurde ich in ihren Bann gezogen. Ich konnte meinen E-Reader einfach nicht aus der Hand legen und habe die Seiten geradezu verschlungen. Die beiden Protagonisten waren mir auf Anhieb sympathisch. Allein schon die ganzen Anspielungen und Gespräche über Harry Potter haben mich die Beiden lieben lassen. Auch die Nebencharaktere konnten mich überzeugen. Sie haben die Geschichte aufgelockert und ihr die nötige Abwechslung verpasst. Ich bin wirklich gespannt, ob wir noch einen zweiten Band über ein Pärchen oder eine Einzelperson der bereits bekannten Nebencharaktere bekommen werden.
Ich fand es toll wie modern die Geschichte gehalten war. Das Jason Podcasts aufnimmt habe ich so noch nicht gelesen und fand es wirklich interessant. Ich hätte aber gerne noch mehr über seinen Arbeitsalltag erfahren und, wie er beim Aufnehmen vorgeht.
Ich mochte die Erzählstruktur der Autorin. Das sie manchmal kleine Zeitsprünge zwischen den Kapiteln eingebaut hat und die dazwischenliegende Zeit eher im Nachhinein beschrieben hat, als sie stattfinden zu lassen, fand ich eine tolle Lösung viele eher „unwichtige“ Ereignisse zwar zu erzählen, sie aber nicht Seiten lang ausführen zu müssen. Dadurch wurde ich als Leser zwar mit allen wichtigen Informationen versorgt, gelangweilt habe ich mich aber nie.
Am Ende waren meiner Meinung nach noch einige Fragen ungeklärt.
Leider hat mir der letzte Funke gefehlt, um die Geschichte zu einer 5 Sterne-Wertung zu bringen. Dennoch habe ich die Geschichte sehr gemocht und freue mich schon auf andere Werke der Autorin!
„Ich war immer ehrlich zu dir, hab mich um dich bemüht, dir Freiraum und Zeit gelassen, mich von dir anpampen und in die Vorurteilsschablone pressen lassen…“ (Jason zu Kayla in Campus Love)
Worum geht’s?
Kayla hat es geschafft. Mit einem Vollstipendium ist sie an die Ivy-League-Universität Brown gekommen. Direkt an ihrem ersten Tag trifft sie auf Jason, den besten Freund ihrer Mitbewohnerin Rachel und zudem so etwas wie der Uni-Casanova. Genau solche Typen wie Jason kann Kayla nicht ausstehen und deshalb hält sie ihn direkt auf Abstand. Doch durch gemeinsame Freunde laufen sie sich immer wieder über den Weg. Als Kayla in einer gefährlichen Situation landet, ist es ausgerechnet Jason, der sie rettet. Und vielleicht ist Jason ja doch gar nicht so schlimm?
Campus Love – Kayla & Jason ist in sich geschlossen, möglicherweise wird es weitere Teile über die anderen Charaktere des Buches geben.
Schreibstil / Gestaltung
Das schlichte Cover wirkt eher sommerlich und modern, gibt allerdings weder Hinweise aufs Genre noch den Inhalt. Das Buch hätte mich vom Cover nicht angesprochen, da es für mich nicht als New Adult erkennbar ist. Die Geschichte wird sowohl aus Sicht von Jason als auch von Kayla als Ich-Erzähler erzählt, die Erzähler wechseln kapitelweise. Die Kapitel sind zudem entsprechend überschrieben mit dem Namen des jeweiligen Erzählers. In den jeweiligen Kapiteln merkt man keinen Unterschied in Art und Sprechweise der beiden Protagonisten. Die Geschichte wird linear erzählt, es gibt keine Rückblenden. Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht lesbar, das Buch lässt sich angenehm und flüssig lesen. Sprachlich ist es für junge Erwachsene passend und angemessen.
Mein Fazit
Ich liebe Campus-Geschichte. Das war auch der Grund, wieso ich zu Campus Love gegriffen habe. Sicher, der Klappentext klang relativ ähnlich zu vielen anderen Büchern, aber ich finde, dass das Rad auch nicht immer neu erfunden werden muss. Außerdem gebe ich Autoren, die ich nicht kenne, gerne eine Chance. Am Ende muss ich aber leider sagen, dass hier nicht nur das Rad nicht neu erfunden wurde, sondern ich mich eher Frage, was das Rad überhaupt ist.
Der Einstieg in das Buch gelang mir ganz gut. Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich wirklich gut lesen. Das Buch startet direkt mit dem Aufeinandertreffen von Kayla und Jason an Kaylas ersten Tag. Sie kommt in ihr Wohnheimzimmer und findet Jason auf ihrem Bett. Es folgt ein spritziges Wortgefecht, bei dem sich vor allem Kayla als anstrengend und arrogant hervortut, während Jason eigentlich ganz sympathisch und lustig herüberkommt. Dadurch, dass Jason der beste Freund von Kaylas Mitbewohnerin Rachel ist, laufen sich beide immer mal wieder über den Weg, man geht zusammen auf Partys und oder landet zusammen in der Bibliothek. Kayla hat Jason aber von Anfang an gefressen und lässt keine Möglichkeit aus, dies Jason auch kundzutun. Als dann etwas Dramatisches mit Kayla passiert und es Jason ist, der sie rettet und vor schlimmeren beschützt, ändert sich Kaylas Blick auf ihn etwas. Und schon bald ist da ein Kribbeln bei beiden. Doch beide haben ihre Geheimnisse und manchmal stehen Geheimnisse einer Liebe im Weg.
Mein größtes Problem bei diesem Buch? Der fehlende Spannungsbogen. Es war ja zu erwarten, dass es um das Zueinanderfinden von Jason und Kayla geht. Doch auf immerhin über 380 Seiten passiert einfach fast nichts. Sicher, es gibt an einer Stelle die Gefahr für Kayla – die Storyline wird dann aber auch eher beiläufig fortgeführt und irgendwie auch begraben. Hätte man sich also sparen können (obwohl die Warnung zu der Thematik durchaus wichtig ist). Nach einem gefühlt urplötzlichen und nicht nachvollziehbaren Sinneswandel entscheidet sich Kayla, dass sie nicht mehr rumzicken mag und dann kurz danach ist da eine nicht erklärbare Anziehung zwischen Kayla und Jason, die dann mit etwas Drama, etwas Sozialkritik und einen deplatzierten Hin-und-Her mit Famliendrama abgerundet wird. Das Problem hierbei? Es wirkte alles so willkürlich, zufällig und unpassend. Es war fast, als hätte man gewürfelt „das und das muss noch vorkommen“. Dabei bleibt die Charakter- und die Beziehungsentwicklung vollkommen auf der Strecke. Emotionen habe ich in dem Buch auch vergebens gesucht – außer meiner eigenen Frustration und dem ständigen Kampf, überhaupt weiterlesen zu wollen, war da nichts. Ich hasse das Wort, aber es passt: Belanglos. Alles, was hier passiert, ist belanglos. Andauernd hat man das Gefühl, Sachen wiederholen sich – oh, die Clique geht essen, oh, die Clique macht Party, oh, Kayla zickt mal wieder grundlos Jason an. Es ist nichts, was fesselt. Es gibt einfach wenige Lichtblicke in diesem Buch, aber was für mich echt toll war: Jason und seine Männer-WG. Wenn die Jungs miteinander gesprochen haben, habe ich oft lachen müssen, weil deren Gespräche echt witzig sind. Ich hätte wahrscheinlich ein ganzes Buch über die Jungs-WG und ihre Geschichte gelesen, denn es war wirklich unterhaltsam.
Zu dem Charakteren muss ich sagen: Jason hat mir ganz gut gefallen, der für meinen Geschmack im Klappentext unrichtig dargestellt wird: Denn Jason wirkt – anders als Kayla – nicht arrogant, ganz im Gegenteil. Er ist sehr sympathisch, steckt auch mal verbale Tiefschläge weg, ist kein klassischer Über-Typ, der Sportler und Klassenbester ist. Er wirkte real, aber auch etwas langweilig. Anders ist es bei Kayla. Ich konnte mich von Anfang an nicht mit ihr identifizieren. Direkt ihr erster Auftritt war derart überzogen und herablassend, dass ich sie direkt gefressen habe. Und das zieht sich auch weiter durch. Andauernd eckt sie an, ist unfair, vorurteilsbehaftet, fast schon gemein. Vor allem Jason trifft es andauernd – unberechtigterweise. Und warum das Ganze? Das habe ich nie verstanden. Es war ja nicht nur, dass sie gegen Jason geschossen hat, sondern auch solche Sprüche wie zB, dass man entweder klug oder reich sind muss, um auf einer Eliteuni zu landen. Nur weil sie ein Stipendium hat?! Auch macht sie sich über die Lebensführung ihrer Freunde teilweise lustig, weil diese keinen Lebensplan haben wie Kayla. Ich hatte Hochachtung vor ihm, dass Jason überhaupt noch Zeit mit Kayla verbringen wollte. Ansonsten gibt es zahlreiche Nebencharaktere, über die ich irgendwann komplett den Überblick verloren habe, da zu viele Namen vorkommen, die Personen selbst aber nicht ausführlich vorgestellt werden und ich auch das Gefühl hatte, dass andauernd die Beziehungskonstellationen dort wechseln. Ich meine, dass es knapp 10 weitere Charaktere im Freundeskreis gibt, sicher bin ich mir da aber auch nicht, denn wie gesagt: Ich habe die Übersicht verloren. Andauernd hatte irgendjemand irgendetwas (kennt man ja ausm Leben), aber man hatte immer das Gefühl, dass sich alles im Sande verlief. Kayla und Jason haben zudem beide noch ein „Geheimnis“, was ihr jeweiliges Verhalten rechtfertigen soll. Bei beiden war ich am Ende doch über die Auflösung sehr enttäuscht, denn beides waren Themen, die man einfach hätte klären können, vor allem bei Kayla. Im Buch gibt es wenige Sexszenen, die zwar ganz gut geschrieben sind, für mich aber auch willkürlich wirkten. Es war für mich nicht ersichtlich, wie die Charaktere zueinander gefunden haben, den Umständen und Kaylas Abneigung entsprechend war dies nicht greifbar. Ich weiß nicht, ob hier auf „junge Leute sind sprunghaft“ gesetzt wurde, denn so wirkte es. Planlos, chaotisch, zufällig. Und das wirklich in jeder Hinsicht.
Campus Love ist leider ein Buch, bei dem ich am Ende das Buch zuschlug und mich fragte, wie ich fast 400 Seiten lesen konnte, wenn ich zeitgleich das Gefühl habe, dass im ganzen Buch so wenig passiert ist, dass man es auf knapp 50 Seiten hätten zusammenfassen können. Mit der leider sehr unsympathischen und anstrengenden Protagonistin Kayla hat sich die Autorin keinen Gefallen getan, denn sie war für mich so abschreckend, dass ich mich wirklich durchs Buch gequält habe. Das Buch hatte keine Tiefe, die angedeuteten Geheimnisse entpuppen sich als regelrechte Blendgranaten, das Buch plätschert vor sich hin und es kommen zu viele Leute vor, die aber nicht zur Handlung beitragen. Jason war eigentlich der einzige Lichtblick in dem Buch, aber auch er blieb derart eindimensional und hat sich zu wenig entwickelt, als dass er mich begeistern konnte. Insgesamt muss ich feststellen, dass bei Campus Love kaum etwas passiert, gegen Ende noch wirklich unnötig Drama provoziert wird, was dann drei Seiten später wieder begraben wird und es vor allem an der Nachvollziehbarkeit der Beziehungsentwicklung mangelt. Schade drum, denn der Schreibstil der Autorin war wirklich ganz angenehm zu lesen. Aber das rettet ein handlungsloses Buch leider nicht. Campus Love ist bei mir jedenfalls direkt wieder ausgezogen, da es mich nicht begeistern konnte. Sollte es eine Fortsetzung geben, etwa mit einem der anderen Charaktere, würde ich dem Buch eventuell eine Chance geben, aber wirklich was hängen geblieben ist bei mir leider nicht.
[Diese Rezension basiert auf einem Rezensionsexemplar, dass mir freundlicherweise vom Verlag überlassen wurde. Meine Meinung ist hiervon nicht beeinflusst.]
Eine echte Überraschung! Nach dem Klappentext, der mir überhaupt nicht gefällt (klingt genauso fürchterlich wie jeder andere in diesem Genre), hatte ich das Buch eigentlich schon weggelegt, dann aber durch eine Empfehlung doch gelesen (danke, Babsi). Und ein Glück, dass ich das getan habe! Dieses Buch ist alles andere als generisch, sondern punktet vor allem durch liebevoll ausgearbeitete Charaktere, die nicht nur in der Liebe und ihrem Gefühlschaos gefangen sind, sondern auch noch ein Privatleben haben. Manch einem ist das vielleicht zu langweilig, aber ich fand es schön, mal von ganz normalen Menschen zu lesen. Es machte sie - so blöd das klingt - menschlich. Ich konnte mich mit ihnen identifizieren und mich ihnen verbunden fühlen, selbst mit den Nebencharakteren. Das gilt besonders für Kayla. Sie hat viele Fehler, trifft falsche Entscheidungen und ist auch sonst oft sehr ruppig, aber ich habe mich sehr darüber gefreut, einmal eine nicht perfekte oder künstlich mit Fehlern behaftete Figur zu erleben. Kayla ist echt, ein ganz normaler Mensch, wie man ihm jeden Tag auf der Straße begegnet. Erfrischend! Jason genauso. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich zwinkernde Menschen hasse,
Campus Love- Kayla und Jason ist ein New Adult Roman und der erste Teil einer Reihe. Die Reihe spielt an der Brown University in Providence. Hier trifft unsere Protagonistin Kayla, welche für mich Bindungsunfähig und beladen mit Vorurteilen durch die Geschichte geht, auf Jason, der Frauenschwarm der nicht so Recht weiß was er vom Leben möchte.
Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen und mir das Feeling der Again-Reihe beschert. Mit Kayla wurde ich jedoch nicht warm. Zum Ende der Geschichte mochte ich sie etwas mehr, aber insgesamt war sie mir unsympathischer als die Nebencharacktere. Jason wiederum fand ich total klasse. Endlich mal jemand der sich mit Podcasts beschäftigt 😊 außerdem zeigte er sich stets besorgt um seine Mitmenschen. Der Schreibstil der Geschichte war locker und man konnte das Buch auch schnell durchlesen. Ich bin sehr gespannt wie es mit den andern Charakteren weitergeht und freue mich auf die nächsten Teile 🧡 Von mir an dieser Stelle 3,5 von 5 Sternen.
Also ich muss leider gestehen, dass ich das Buch bei Seite 136 abgebrochen habe, da ich einfach nicht in die Geschichte rein kam, ich fand die Kapitel viel zu lang und dafür ist in ihnen zu wenig passiert, was mich zum weiterlesen motiviert hat, also leider kein Highlight dieses Jahr, schade da ich College Geschichten immer voll liebe, habe mir wohl bei dem Buch was anderes drunter vorgestellt 👀😬😥
Kayla bekommt ein Stipendium und kann sich nun endlich ihren Traum, an der Brown University zu studieren, erfüllen. Ihre Freude wird gemindert, als sie am ersten Tag einen Mann auf ihrem Bett liegen sieht. Es stellt sich heraus, dass er der beste Freund ihrer Mitbewohnerin Rachel ist. Jason ist attraktiv, selbstbewusst, arrogant und ganz der reiche Sportler-Typ, mit dem Kayla nichts mehr zu tun haben will. Dennoch fühlt sie sich zu ihm angezogen.... Da er mit Rachel befreundet ist, laufen sich die beiden immer wieder über den Weg und schon bald kommen Kayla Zweifel, ob sie ihn nicht vielleicht ganz falsch eingeschätzt hat. Gerade als sie sich entscheidet Jason zu vertrauen, geschieht etwas und all ihre anfänglichen Befürchtungen scheinen sich zu verwirklichen...
Meine Meinung
Ich muss zugeben, dass ich anfangs einige Schwierigkeiten hatte, mit Kayla warm zu werden. Ihre Vorurteile gegenüber Jason waren wirklich unfair und ich konnte sie wirklich nicht nachvollziehen. Zwar hat sie in der Vergangenheit eine schlimme Erfahrung mit jemandem, der Jason äußerlich sehr ähnelte, gemacht, doch für mich war das kein Argument, um sich so zu verhalten. Außerdem war sie sehr kühl und distanziert, wodurch sie mir einfach unnahbar erschien. Im Laufe der Geschichte wurde sie mir jedoch noch um einiges sympathischer und sie hat auch selbst eingesehen, dass sie sich falsch verhalten und einen Fehler gemacht hat, sodass ich ihr das verzeihen konnte. Ich konnte mich so auch noch besser in sie und ihre Gefühle hineinversetzen.
Jason hingegen war mir direkt sympathisch mit seiner sorglosen und ehrlichen Art. Er hat sich wirklich um Kayla bemüht und hat sich von ihren Anfeindungen nicht abschrecken lassen. Und obwohl er so wirkt, als würde er alles auf die leichte Schulter nehmen und einfach sein Leben leben, verbirgt sich hinter dieser Maske noch einiges mehr... Auch auf ihm lastet einiges aus der Vergangenheit und Gegenwart, was ihn immer wieder an sich selbst zweifeln lässt.
Der Schlagabtausch zwischen den beiden Protagonisten hat mir wirklich gefallen. Es gab so einige Stellen, die mich zum Schmunzeln gebracht haben. Und da Kayla Bücher so liebt, konnte ich mich auch das ein oder andere Mal selbst in ihren Gesprächen wiederfinden.
Die Nebencharaktere haben mir auch sehr gut gefallen. Sie sind alle sehr unterschiedlich und bilden zusammen eine tolle Gruppe. Vor allem Nate und Cole, Jasons Mitbewohner, sind mir ans Herz gewachsen. Aber auch Rachel, Kaylas Mitbewohnerin, und Amber, eine ihrer engsten Vertrauten an der Uni, habe ich lieb gewonnen.
Auch die Handlung hat mir gefallen, denn sie hatte Wendungen, die ich nicht erwartet habe. Dadurch wurden auch ernste Themen miteingebracht, die einen zum Nachdenkne bringen. Am Ende wurde auch noch einmal viel Spannung und Drama miteingebracht, allerdings hätte ich mir gewünscht, die Stelle wäre noch weiter augebaut worden.
Fazit
Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen und ich kann es empfehlen, wenn man einen humorvollen, aber auch ernsteren Liebesroman für zwischendurch sucht. Ich freue mich schon sehr im zweiten Band etwas über Cole und Lauren, die wir im ersten Band kurz kennenlernen, zu lesen!
Bewertung 4-4,5/5☆
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich beim Knaur Verlag bedanken, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat! ♡
Kaylas großer Traum ist endlich in Erfüllung gegangen. Jahrelang hat sie darauf hingearbeitet auf ein Ivy League Collage zu kommen. Ihr Lebensziel besteht darin Medizin studieren zu können. Mit dem Stipendium für die Brown University kommt sie diesem Ziel einen riesigen Schritt näher. Voll motiviert trifft sie zum ersten Semester in ihrem Wohnheim ein, bereit einen neuen Abschnitt in ihrem Leben zu beginnen … doch kaum betritt die das Zimmer, ist es, als holt sie die Vergangenheit ein. Auf ihrem Bett liegt ein attraktiver, sportlicher Kerl. Jason, der beste Freund ihrer Mitbewohnerin, verkörpert alles dem Kayla sich fest vorgenommen hat aus dem Weg zu gehen. Zu sehr schmerzt die Erinnerung an ihren Highschool Freund, der ihr Vertrauen missbraucht hat.
Dementsprechend verhält sie sich Jason gegenüber. Ohne ihn zu kennen, versieht sie ihn mit einem Label und beschließt ihm künftig aus dem Weg zu gehen. Nur leider gestaltet sich dies schwerer als sie gedacht hätte, da Jason der beste Freund ihrer Mitbewohnerin ist laufen sie sich immer öfter über den Weg. Nach und nach muss Kayla sich jedoch eingestehen, dass Jason nicht so ist, wie sie bei der ersten Begegnung dachte. Er stellt sich als ein wahnsinnig lieber Typ heraus und so freunden sich die beiden an. Doch schnell geht ihre Beziehung über einfache Freundschaft hinaus. Die beiden kommen sich immer näher, doch beide werden noch immer von den Geistern ihrer Vergangenheit geplagt, wodurch es zu vielen Missverständnissen kommt und vor allem bei Kayla Zweifel entstehen. Könnte Jason doch nicht der sein, für den sie ihn hält?
Charaktere:
Sowohl Kayla als auch Jason werden immer noch von Dämonen ihrer Vergangenheit geplagt. Kayla hat schlechte Erfahrungen mit ihrem Exfreund gemacht, weshalb sie nun Probleme hat Männern eines ähnlichen Typs zu vertrauen. Aufgrund dessen, lehnt sie Jason von vornherein ab und muss sich auch ziemlich überwinden, um schließlich seine guten Seiten anzuerkennen … und vor allem um sich einzugestehen, dass er wenig Gemeinsamkeiten mit ihrem Exfreund hat. Doch selbst als sich die beiden Näher kommen hegt sie immer noch letzte Restzweifel, wodurch sie Jason schließlich wieder vor den Kopf stößt und damit ihre aufkeimende Beziehung stark beschädigt. Allerdings ist Jason daran auch nicht gerade schuldlos. Er stammt aus einer zerrütteten Familie, welche ihn teilweise stark unter Druck setzt. Durch ständige Vorwürfe seiner Stiefmutter ist sein Selbstbewusstsein ziemlich angeknackst. Er hat starke Selbstzweifel, die beispielsweise darin münden, dass er sich selbst nicht zutraut Kayla richtig zu behandeln. Durch die Zweifel die, die Beiden hegen torpedieren sie schlussendlich ihre Beziehung zueinander. Aber können sie diese Zweifel doch noch aus der Welt schaffen … oder sind die Wunden, die sich zugefügt haben, bereits irreparabel?
Neben den Protagonisten Kayla und Jason darf der Leser ebenfalls noch viele andere großartige Charaktere kennenlernen. Dazu gehören Jasons beide Mitbewohner, seine beste Freundin, welche Kaylas Mitbewohnerin ist. Sowie Kaylas neu gefundene Freunde. Persönlich mag ich es immer wahnsinnig gerne, wenn der Leser nicht nur die Protagonisten, sondern auch ihr Umfeld kennenlernt. Dadurch bekommt man noch einmal einen anderen Einblick in die Geschichte. Außerdem bleibt die Geschichte von Kayla und Jason keine Einzelgeschichte, sondern es folgen noch weitere Bücher zu anderen Charakteren, dementsprechend ist es fantastisch diese bereits ganz gut kennengelernt zu haben, bevor man in den Folgebänden tiefer in ihre Charakteristiken und Geschichte einsteigt.
Schreibstil/Spannungsbogen:
Der Schreibstil von Campus Love hat mir sehr gut gefallen. Es liest sich sehr angenehm und flüssig. Ich habe das Buch zu einer relativ stressigen Zeit gelesen und dennoch immer mal wieder ein paar Seiten reingequetscht, weil ich so unbedingt weiterlesen wollte! Persönlich bin ich nicht der allergrößte Fan von Collage Geschichten, da ich die Protagonisten meist zu unreif finde. Hier war dies allerdings nicht der Fall. Es gab zwar vereinzelt auch mal Stellen, bei denen ich fand, die Protagonisten könnten sich ein bisschen reifer verhalten und zum Beispiel durch bessere Kommunikation die Probleme aus der Welt schaffen, aber alles in allem hielt sich dies durchaus in einem angemessenen Rahmen. Was die Spannung betrifft, sind meine Erwartungen bei Young bzw. New Adult Romanen relativ gering. Ich finde, dieses Genre lebt vor allem von den Charakteren und ihren Beziehungen zueinander. Natürlich meine ich damit nicht, dass es keine Handlung hat. Ich bin nur der Ansicht, dass man bei diesem Genre Spannung anders bewerten muss als bei beispielsweise Fantasy Büchern. Auch in der Hinsicht fand ich Campus Love sehr gelungen, es wurde nicht langweilig. Es gab immer wieder Schwierigkeiten die, die Protagonisten meistern mussten, wodurch der Leser nicht nur einmal mitfiebern konnte. Vor allem gegen Ende hat die Autorin noch eine sehr spannende Wendung eingebaut, welche die Richtung des Endes sehr beeinflusste.
Fazit:
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass mir Campus Love – Kayla und Jason sehr gut gefallen hat. Da die Handlung an einem Collage spielt, sollte man vielleicht nicht hoffen, dass das Buch etwas vollkommen Neues ist. Dennoch kann ich es jedem der Liebesromane mag nur wärmstens empfehlen. Das Buch besticht mit seinen großartigen und detailreich gestalteten Charakteren. Die Spannung beruht vor allem auf Zwischenmenschlichen und psychologischen Problemen, welche zu bewältigen sind, … aber die Autorin hat es ebenfalls geschafft einige unerwartete Ereignisse in die Handlung mit einzuflechten. Mir hat es wirklich Spaß gemacht die Handlung zu verfolgen und wirklich eine Vielzahl an einzigartigen Charakteren kennenzulernen. Ich freue mich schon wahnsinnig auf den zweiten Band, welcher dieses Jahr erscheinen wird! ♥
Kayla fand ich leider als Protagonistin unausstehlich und unglaublich nervig. Auch wenn der Schreibstil sehr flüssig ist, ist die Geschichte leider nichtssagend und langweilig. Das geht eindeutig besser...
„Campus Love: Kayla & Jason“ ist der erste Band der „Brown University“-Reihe von Katharina Mittmann.
Ich hatte die Geschichte von Kayla und Jason schon lange ins Auge gefasst. Meine Neugierde war, aufgrund der vielen unterschiedlichen Meinungen, erst recht geweckt. Dabei war ich nach dem Lesen des Klappentextes eigentlich schon davon überzeugt es noch unbedingt lesen zu müssen. ;)
Von außen betrachtet, finde ich das Buch ansehnlich. Lange Zeit habe ich aber gerätselt, was auf dem Cover überhaupt dargestellt wird. Farblich ist es ganz erfrischend.
Im Mittelpunkt der Handlung stehen, wie der Titel es schon verrät, Kayla und Jason. Abwechselnd taucht man in ihre Perspektiven ein, und erlebt mit ihnen das Auf und Ab ihrer Story.
Kaum auf dem Gelände der Brown University angekommen, muss sich Kayla auch schon mit dem ersten überheblichen Mitstudenten herumschlagen. Sehr zu ihrem Missvergnügen hat es sich Jason, der Freund ihrer Mitbewohnerin, auf ihrem Bett gemütlich gemacht. Dabei hatte sich Kayla eigentlich geschworen von ihren männlichen Kommilitonen, besonders von jene, die wie Jason sind, fernzuhalten. Doch weitere Begegnungen sind unausweichlich, da sich Kayla und Jason den selben Freundeskreis teilen. Je mehr Zeit sie miteinander verbringen, umso mehr gerät Kaylas Bild von Jason ins Wanken. Und Jason bemüht sich wirklich, Kaylas Misstrauen zu zerstreuen. Doch dann scheint genau das einzutreten, wovor Kayla sich die ganze Zeit gefürchtet hat. Und wieder einmal bricht nicht nur ihre Welt zusammen, sondern auch ihr Herz entzwei …
Die erste Begegnung zwischen Kayla und Jason fand ich sehr interessant, und vielversprechend. Leider nahm die Spannung bereits auf den ersten Seiten ziemlich schnell ab. Es plätscherte ein bisschen vor sich hin, wodurch die Stimmung auch ein bisschen gedrückt herüberkam, und sich die Story drumherum eher langsam aufbaute.
Mit Kayla wurde ich zugegeben, nie so richtig warm. Es war unterhaltsam, wenn Kaylas Mund schneller ist, als sie denken kann. Ansonsten wirkt sie sehr abweisend und kühl. Eine Erfahrung in der Vergangenheit hat sie zu stark geprägt. Ich hatte allerdings auch nie das Gefühl, dass sie sich darum bemüht, jemanden an sich heranzulassen.
Jason mochte ich ganz gerne. Er mag zwar etwas großspurig und eingebildet wirken, ist im Grunde genommen ein ganz Lieber. Seine lockeren Sprüche haben mich des Öfteren zum Schmunzeln gebracht. Jason zeigt sich cool und manchmal auch sehr selbstherrlich – eine Fassade.
Die Geschichte war angenehm zu lesen. Der angenehme Schreibstil trug mich durch die Seiten und die eher ruhige Geschichte, die zeitweise etwas gehemmt herüberkommt.
Die Beziehung zwischen Kayla und Jason entwickelt sich sehr langsam. Es gibt so zwei, drei Momente, die das Herz höher schlagen lassen. Im Grunde genommen, ist es aber eher ein Herantasten. So ganz, war ich von der Standfestigkeit ihrer Beziehung, auch zum Ende hin, nicht überzeugt.
Neben Kayla und Jason, lernt man auch die Clique drumherum kennen. Hier scheinen sich ja noch einige Geschichten zu ergeben. ;)
Außerdem behandelt die Autorin ein paar wenige, aber bedeutende Themen. Leider fehlte mir gerade bei diesen die Aufarbeitung und ein wenig auch der Abschluss davon in der Story rund um Kayla und Jason.
Insgesamt, fand ich die Story ganz okay. Sie ist ein bisschen farb- und schwunglos, unterhielt mich für zwischendurch aber doch ganz angenehm.
Uff okay. Zwei Sterne sind wirklich nicht die Durchschnittsbewertung von diesem Buch, but hear me out:
Die ersten 150 Seiten wollte ich mit Kayla überhaupt nicht warm werden und war der festen Überzeugung, wenn ich noch öfter meine Augen über ihr Verhalten rolle, bleiben sie stecken oder ich bekomme, weil ich mich so über sie aufrege, ein Aneurysma. Beides nicht passiert - Glück gehabt.
Nicht nur, dass sie sich extrem in Belangenlosigkeiten hineinsteigert und aus nichts eine riesen Szene macht, nein, sie ist auch so zweidimensionale geschrieben, dass ich teilweise nicht wusste, ob das Buch so ernst gemeint war.
Das klingt jetzt natürlich extrem harsch, aber mal ehrlich. Sie hat noch nie Disney gesehen? Sie schaut kein Netflix? Dass sie Harry Potter mag und Medizin studieren will, kann ja wohl nicht ihre einzige Charaktereigenschaft sein, oder? (Mal abgesehen davon, dass sie andere für ihre Motivation Medizin zu studieren um ein Mittel gegen Krebs finden zu können mit einem "Weltrettersyndrom" diagnostiziert, selbst aber ALS heilen möchte. Hypocrite much?)
Dazu kommt, dass das "Drama" was sich Jason und Kayla in den Weg stellt, absolut unnötig ist und keinen wirklichen Sinn macht. Aber naja, ein bisschen Spannung oder so?
Man muss aber sagen, dass das Ende schön war. Und das nicht nur, weil das Buch jetzt vorbei ist.
This entire review has been hidden because of spoilers.
3.5/5⭐️ Der Anfang hat mir sehr gefallen, die Charaktere sind allesamt so liebenswürdig und die Freundschaften total mega! Auch das geschilderte Unileben war angenehm zu lesen. Allgemein hat diese Story viel mehr als die meisten anderen Romanzen, da wir uns hier von klischeehaften Bad Boys und Streberinnen entfernen und einfach mal keine toxischen Themen oder Beziehungen haben, danke dafür! Ich kann diesen ganzen Kram nämlich nicht mehr sehen. Dieses Buch ist der Beweis dafür, dass es auch sehr gute Stories gibt, in denen der Typ einfach nett ist. Das Drama am Ende ist mir dann aber doch irgendwie auf die Nerven gegangen. Dieses “Ja ja wir sind nur Freunde” und das “Ich werde nie in meine Familie passen” Gerede war dann nach dem zehnten mal doch etwas anstrengend und ganz ehrlich? Dieser ganze Konflikt am Ende wäre einfach nicht entstanden, wenn die beiden wie normale Menschen miteinander geredet hätten. Naja, dass hat das Buch jetzt zum Schluss leider noch ein bisschen runtergezogen, aber alles in allem eine absolute Empfehlung!
Tolle Geschichte mit einem interessanten und wunderschönen Setting an einer Elite-Uni. Die Charaktere haben mich in ihren Bann gezogen und vor allem Amber hat es mir angetan (ich hoffe sehr auf einen Band der Campus-Love-Reihe mit ihr als Protagonistin 😍). Es wurden wichtige Themen angesprochen, die greifbar eingebunden wurden und nicht einfach nur daher geholt wirkten. Kayla und Jason harmonieren so so gut miteinander und ich liebe ihre Schlagabtäusche sehr! 😁💕
„ „Ich meine, selbst wenn man nicht gerne liest, Harry Potter gehört doch quasi zu jeder Kindheit. Das ist eine Bildungslücke.“ “
Autorin & Schreibstil:
Dieses Buch ist der Depütroman von Katharina Mittmann. Dies ist mir beim Lesen aber nicht aufgefallen, weil mich der Schreibstil überzeugen konnte. Das Buch ist abwechselnd aus Kaylas und Jasons Sicht geschrieben.
Charaktere:
Die Charaktere konnten mich im Großen und Ganzen überzeugen, mit Ausnahme der Protagonistin Kayla. Mir gefiel zwar, dass sie einen Plan von ihrem Leben hat, den sie mit Ehrgeiz verfolgt, aber leider war sie mir ansonsten unsympathisch. Sie hat einige Vorurteile, vor allem auch Jason gegenüber, den sie sofort als egozentrische und überhebliche Sportskanone abstempelt. Zwar sieht sie diesen später etwas ein, aber sobald Jason den kleinsten Fehler macht, schiebt sie ihn sofort in wieder in diese Schublade. Im Laufe des Buches erfährt man mehr über ihre Vergangenheit, was ihr Verhalten erklärt, aber trotzdem würde ich mit ihr nicht ganz warm.
Jason hingegen mochte ich von Anfang an. Ich fand es richtig interessant, dass er einen eigenen Podcast betreibt. Er ist einfach gar nicht so, wie Kayla ihn zunächst einschätzt. Seine Beliebtheit kommt einfach daher, dass er gut mit Menschen umgehen kann und für seine Freunde würde er durch das Feuer. In seiner Familie liegt einiges im Argen, was dafür sorgt, dass er im Inneren eigentlich eher glaubt, nicht viel wert zu sein. Er tat mir manchmal wirklich Leid und seine Zukunftsängste konnte ich so gut nachvollziehen.
Auch der Freundeskreis gefiel mir richtig. Er besteht aus Jasons Mitbewohnern Nate und Cole, Jasons beste Freundin/Kaylas Mitbewohnerin Rachel und Kaylas Kommilitonen Amber und Sean. Auf sie und ihre Geschichten bin ich auch schon gespannt.
Meine Meinung:
Ich war direkt in der Geschichte drin und konnte das Buch gut weg lesen. Dabei mochte ich besonders, dass Ereignisse meist nicht plötzlich eintraten, sondern vorher schon angesprochen wurden, aber ohne dass man sie schon vorher für bedeutend hält. Das Buch beschreibt gut das Leben am College und es gefiel mir, dass die Clique sich aus verschiedenen Charakteren zusammensetzt, die auf den ersten Blick nichts miteinander verbindet, aber sich dann doch gut anfreunden. Alle Nebencharaktere haben ihre Geheimnisse, die ich mich auf jeden Fall neugierig machen. Insgesamt ist das Buch eine klassische College Liebesgeschichte, die ich gerne zum Abschalten lese.
Das einzige was mich gestört hat, abgesehen von Kaylas Schubladendenken, war das manchmal kindische Verhalten von ihr und Jason. Am Ende hätte mir auch ein Epilog gewünscht, aber selbst die Autorin würde im Nachhinein einen hinzufügen.
Fazit: 3,5/5 Sternen Das Buch ist ein solider New Adult Roman, bei dem mir nur die Protagonistin etwas auf die Nerven ging.
Wer schon ein paar meiner Rezensionen zu New Adult Büchern gelesen hat, weiß, was mich am meisten aufregt: Überbordendes Drama, gegen das ein Vulkanausbruch im Garten und ein Meteoriteneinschlag beim Nachbarn harmlos wirken. Was der Grund ist, warum ich Bianca Iosivonis Bücher so schätze - und von nun an auch dieses ;) Denn es muss nicht immer ein (metaphorischer) Vulkanausbruch sein. So viel Drama, wie es in New Adult Büchern mal erlebt wird, hat kein normaler Mensch. Ich meine, manchmal macht es Spaß sowas zu lesen. Aber an Campus Love habe ich vor allem genossen, dass es ruhig war, dass es fließend war. Aaaaber von vorne. Das Cover ist toll! Der Titel wird dem Buch finde ich nicht zu 100% gerecht und lässt auf eine klischeehaftere Story schließen, als es das Buch tatsächlich ist. Aber das nur am Rande. Der Schreibstil ist wirklich, wirklich gut. Das gesamte Buch lässt sich flüssig lesen und die Metaphern und Vergleiche haben mich das eine oder andere Mal zum lachen gebracht. Ja, richtig zum lachen, nicht nur zum schmunzeln. Die Charaktere finde ich alle ausnahmslos toll. Ja, was Kayla vor allem am Anfang über andere denkt, ist nicht nett. Das ist ziemlich vorurteilsbelastet (was aber auch hinsichtlich ihrer Geschichte verständlich ist) - aber wenn wir alle mal wirklich, wirklich,wirklich ehrlich mit uns wären, müssten wir zugeben: Solche Momente haben wir alle. Wir alle haben mal Vorurteile, verurteilen Menschen aufgrund ihres Äußeren und sind voreingenommen, bevor wir mit ihnen geredet haben. Kayla zeigt dabei aber auch sehr schön, dass das nur Unglück bringt, auch für einen selbst und das man sich damit auch Chancen verbauen kann, wundervolle Menschen kennen zu lernen. Und dass es sich lohnt, auch das zeigt Kayla, zu reflektieren und neu über Dinge nachzudenken. Also: Wir sind alle mal Kayla. Und wir können alle verdammt viel von ihr lernen. Besonders gefallen hat mir Rachel (duh) und oh Gott, ich konnte sie so gut verstehen ... Die Lovestory zwischen Kayla und Jason fand ich ebenfalls sehr angenehm. Sie war süß, überhaupt nicht toxisch, unaufgeregt und, abgesehen vom New Adult Missverständnis, aber das macht das Genre eben aus ;), auch sehr normal. An manchen Stellen hätte man vielleicht noch etwas mehr auf Beweggründe eingehen oder das Ende noch etwas mehr ausschmücken können. Aber alles in allem ist Campus Love definitiv ein Buch, das ich weiter empfehlen werde!
Schreibstil: Der Schreibstil hat mir gut gefallen, da er sehr flüssig ist und angenehm zu lesen. Die Geschichte wird abwechselnd aus Kaylas und Jasons Sicht erzählt. Dadurch bekommt man ein tieferes Verständnis für beide Figuren. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Nebencharaktere sehr gut geschrieben sind, viel zur Geschichte beitragen und dadurch die Geschichte lebendiger wurde.
Mir persönlich hat das Cover auch sehr gut gefallen. Es ist super gestaltet und ist mir in der Buchhandlung direkt ins Auge gefallen. Ich finde es ist dezent und sehr stilvoll.
Plot: Zu Beginn trifft Kayla direkt auf Jason und ist erbost, dass dieser auf ihrem Bett herumliegt. Ich fand diesen Einstieg gut gewählt um beide Charaktere direkt gemeinsam auftreten zu lassen. Jedoch kam mir Kaylas Reaktion etwas übertrieben vor. Wie man später allerdings erfährt, hatte das auch einen guten Grund. Danach kommt das Buch relativ langsam voran und man lernt das Umfeld der beiden sehr detailliert kennen. Dieses ist sehr sorgfältig gestaltet und ich fand es super schön, dass die Nebencharaktere eine große Rolle gespielt haben. Das hat die Geschichte um einiges authentischer gemacht. Nach dem etwas mehr als die Hälfte des Buchs um war, kam die Geschichte dann endlich etwas mehr in Fahrt. Man erfährt wieso sich Kayla und Jason so verhalten, wie sie es eben tun und kann ihre Beweggründe besser nachvollziehen. Leider hat mir persönlich es etwas zu lange gedauert bis etwas Spannung in die Geschichte kam.
Dennoch finde ich, dass das Buch gelungen es. Ich hatte Spaß beim Leben und die Charaktere sind mir ans Herz gewachsen. Besonders Nate, Cole und Amber fand ich sehr sympathisch. Jason ist mir auch ans Herz gewachsen, nur leider fand ich Kayla nicht ganz so warmherzig.
Einer meiner persönlichen Highlights des Buches war die Danksagung. Diese hat mich sehr gerührt und ich fand sie wunderschön:
“Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen.”
Empfehlung: Ich würde dem Buch 4/5 Sternen geben und es jedem empfehlen der auf College Geschichten und New Adult Geschichten gerne liest. Es ist ein sehr angenehmes Buch und kann gut mal zwischendurch gelesen werden.
Der Einstieg in das Buch hat mir noch gut gefallen. Es kommt schnell dieses typische College Gefühl auf und ich habe mich auch sofort wohl gefühlt. Kayla ist nett, aber leider ziemlich unscheinbar. Ehrlich gesagt habe ich nichts sonderlich interessantes an ihr gefunden und das fand ich echt schade. Sie hatte definitv Potential, aber irgendwie habe ich keine Bindung zu ihr aufbauen können.
Jason dagegen hat mir sehr gut gefallen. Ich fand ihm auf der einen Seite geheimnisvoll, aber durchaus sympathisch. Man spürte schon, dass er mehr am sich hat als das typische Draufgänger Syndrom.
Leider, leider kam in meinen Augen die Story einfach nicht so richtig in Fahrt. Es war wirklich stellenweise langweilig und ich habe dann auch Seiten nur überflogen. Das “Ding” zwischen Kayla und Jason war für mich leider eher eine Sparflamme und die beiden zusammen konnten mich nicht so recht überzeugen.
Der Schreibstil allerdings ist schon schön und sehr angenehm zu lesen und ich bin mir sicher, dass die Autorin sehr viel Potential hat. Es ist natürlich immer blöd, wenn man ein Buch nicht so gut fand, aber weiss, dass derjenige, der es geschrieben hat so viel Herzblut darein gesteckt hat. Aber Meinungen sind halt immer subjektiv.
Campus Love konnte mich nicht überzeugen. Kayla fand ich zu unscheinbar und langweilig. Jason hat mir dagegen richtig gut gefallen, aber die beiden zusammen waren für mich leider kein Highlight.
Kayla ist neu auf der Brown Universität. An ihrem ersten Tag trifft sie auf Jason, der im Wohnheim auf ihrem Bett liegt. Der Typ Sportler, gutaussehend, eingebildet, frauenverschlingend und anscheinend der Freund ihrer Zimmergenossin.
Dem ist nicht ganz so, Jason ist nur ein Freund, nicht der Freund und auch sonst so ganz anders als erwartet ...
Meine Meinung:
Was soll ich sagen. Ein Young/New Adult Roman, den Unterschied werde ich wohl nie lernen. Frau sieht heißen Mann, ist voller Vorurteile, verliebt sich trotzdem. Soweit alles voller Klischees. Kayla ist eigentlich eine intelligente junge Frau, immerhin hat sie ein Vollstipendium, aber sie ist total unsicher und voller Vorurteile. Eine schlimme Erfahrung hat sie geprägt, sie kann Jason nicht vertrauen. Soweit ist alles noch einigermaßen normal. Natürlich lässt Jason nichts anbrennen, natürlich sieht er gut aus, natürlich ändert er dich für Kayla ... langweilig. Daran ändert auch Jasons Familie nichts, die Stiefmutter die keim gutes Haar an ihm lässt. Viel Drama.
Manchmal dachte ich, ich lese eine Fernsehsoap, soviel Dramatik war überall zu spüren. Das Buch hatte auch seine gute Seiten, sonst hätte es keine drei Sterne gegeben, aber manchmal ist weniger einfach mehr.
Das Buch „Campus Love“ ist definitiv ein gutes Buch für zwischendurch. Die Story um Kayla und Jason ist leicht und beinhaltet nicht sonderlich viel Drama, was das ganze für zwischendurch super abrundet. Am Anfang war ich ziemlich genervt von Kayla und kam auch echt schwer rein. Das lag größtenteils an ihrer Art. Sie war so abweisend und gemein wie ich fand. Das legte sich nach 100 Seiten so langsam, was das ganze angenehmer machte zum lesen.
Jason mochte ich sehr. Er ist eben der typische College Junge. Bad aber auch good. Er hat beides an sich und hat auch das ein oder andere Päckchen zu tragen. Die Story der beiden war sehr süß und leicht. Auch gab es hier ernste Themen, was mir sehr gefallen hat. Am meisten gefallen hat mir aber die WG der Jungs. Die 3 könnten nicht unterschiedlicher sein und dennoch ergänzen sie sich perfekt und es macht richtig Spaß von ihnen zu lesen.
Fazit: Es war eine tolle Story, die sich leider zwischenzeitlich etwas gezogen hat, was ich sehr Schade fand, weil ich mich wahnsinnig auf das Buch gefreut hatte. Es hat an manchen Stellen einfach etwas gefehlt, was das ganze deswegen ziemlich langatmig gemacht hat. Dennoch war es ein gutes Buch für zwischendurch
Campus Love war mal wieder ein wohlfühl Buch am Uni-Leben. Kayla hat mir an sich echt gut gefallen und war nicht die naive Studentin, die sich auf die Bad Boys einlässt, sondern erstmal Abstand suchte, seid ihrer Vergangenheit. Jason war ein typischer Junge mit seinen zwei verschiedenen Facetten. Man konnte die beiden Protas direkt am Anfang des Buches kennenlernen. Ein Kritikpunkt vergebe ich, weil es für meinen Teil zu klischeehaft war.🥲💭