María die Geliebte von Carlos wurde entführt. Die Kidnapper wollen ein Gemälde zurück, sonst töten sie die Geisel. Das Problem: Allmen und Carlos haben das Bild nicht mehr. Fraglich ist, ob die derzeitige Besitzerin des Bildes Dalia Gutbauer es wieder herausgeben möchte. So müssen die Beiden sich etwas überlegen, um an das Bild zu gelangen und so María zu retten.
Die Handlung von „ Allmen und die verschwundene María“ knüpft nahtlos an seinen Vorgänger an, sodass man diesen auf jeden Fall gelesen haben sollte, bevor man dieses Buch anfängt. Wie in den anderen drei Allmen-Krimis, wird auch in diesem Buch wieder auf sehr ungewöhnliche Art und Weise ermittelt, nach der typischen Allmen-Art: Teuer und im Überfluss.
Leider konnte dieser Allmen-Teil nur bedingt überzeugen. Es ist für den Leser eigentlich von der ersten Seite an klar, wie alles ausgehen wird. Diesmal überrascht leider gar nichts. Die Handlung ist überaus stringent, wer aber am Ende einen großen Plot Twist erwartet wird enttäuscht.
Was dem Buch außerdem fehlt ist die Spannung und das Gefühl, dass man tatsachlich mit rätseln kann. Dieses Gefühl war bei den Vorgängern wenigstens noch teilweise gegeben.
Doch trotz der angebrachten Punkte habe ich „Allmen und die verschwundene María“ mit Vergnügen gelesen. Die Figuren die Suter in seiner Allmen-Reihe erschaffen hat, sind mir so ans Herz gewachsen, dass ich in diesem Fall beide Kritikeraugen zu drücke und über die flache Handlung und das sehr zu erwartende Ende hinwegsehe. Ein Buch für alle, die bereits die anderen Teile kennen und gut unterhalten werden möchten.
Ein Buch, das man lesen kann, jedoch nicht unbedingt muss.