Anfang der Fünfzigerjahre macht sich Katharina von Arx auf den Weg nach Indien. Sie ist fünfundzwanzig Jahre jung, hat kaum Geld, dafür eine Ukulele und das Talent zum Malen im Gepäck. Ihre Reise führt sie nach Indien, Kaschmir, Thailand, Hongkong, Japan und in die USA bevor es wieder nach Zürich zurückgeht. Beim Lesen habe ich mich ständig gefragt, ob diese Frau sträflich leichtsinnig oder wagemutig war. Sie ist eigentlich fast den ganzen Weg, darauf angewiesen, dass Männer ihr mit Übernachtungen, Mitfahrgelegenheiten oder Tickets weiterhelfen. Sie bekommt mehrere Heiratsanträge, aber auch unmoralische Angebote und es kommt einem Wunder gleich, dass sie unbescholten ihre Wege ziehen darf.
Eins habe ich aber für mich erkannt: Es geht immer weiter!