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Das bretonische Haus der Lügen

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Seit ihrer Kindheit verbringt Adrienne jeden Sommer im bretonischen Ferienhaus ihrer Adoptivmutter Eva. Bis es dort zu einem dramatischen Zerwürfnis zwischen den beiden Frauen kommt, weil sich Adrienne ausgerechnet in Jannis, Evas Sohn, verliebt. Doch als Eva die junge Ärztin Jahre später zu ihrem sechzigsten Geburtstag in das Anwesen einlädt, reist Adrienne im Irrglauben, das Vergangene würde sie nicht mehr berühren, an die Côte de Granit Rose. Aber kaum angekommen, brechen alte Wunden auf, und sie kommt einem erschütternden Geheimnis auf die Spur …

416 pages, Paperback

Published March 1, 2019

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Mia Löw

13 books

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Profile Image for Alexa.
34 reviews29 followers
July 9, 2026
Ich bewerte selten mit nur 1-2 Sternen, deshalb möchte ich dazu kurz etwas schreiben.
Generell war das Buch nicht schlecht geschrieben und ich habe es zwischenzeitlich gern gelesen.
Aaaaaber….die komplette Geschichte ist auf Lügen aufgebaut und zwar seitens aller Personen. Das hat mir schon bitter aufgestoßen, weil ich Vieles gar nicht mehr Ernst nehmen konnte.
Ausschlaggebend war aber für mich das Ende, welches völlig unnötig war und mir das Gefühl gab, die Autorin wolle dem Leser auch noch das Äußerste bieten.
Für mich war es leider nichts 🤷‍♀️
Profile Image for Nannchen.
74 reviews
April 21, 2020
Der Buchtitel könnte nicht passender sein. Nach und nach werden immer mehr Geschehnisse, Lügen und Intrigen sowohl der Vergangenheit als auch der Gegenwart enthüllt, stets in gut portionierten Abständen, so dass die Spannung dauerhaft aufrechterhalten wird. Auch wenn nach und nach immer mehr Geheimnisse der Vergangenheit enthüllt werden, behält der Leser die ganze Zeit das Gefühl bei, dass es noch immer nicht die ganze Wahrheit ist, so dass es durchgehend spannend bleibt. Kaum wurde eine Lüge, ein Geheimnis oder eine Intrige aufgedeckt, wartet im folgenden Kapitel schon die nächste. Ein Wunder, dass die Protagonisten (vor allem eine bestimmte Person) an den ganzen Lügen noch nicht erstickt sind.
Gegenüber den einzelnen Charakteren entsteht eine sofortige Sympathie bzw. Antipathie. Dadurch fühlt der Leser mit den Protagonisten mit. Man will unbedingt wissen, was sich in der Vergangenheit wirklich alles abgespielt hat. Die zentrale Figur der Lügen und Intrigen wird extrem anschaulich porträtiert. Ich habe selten eine derart egomanische Person kennengelernt, die in ihrer eigenen Realität zu leben scheint - bis zum bitteren Ende.
JEDOCH: nach all dem Hin und Her geht das Ende des Buches für mich persönlich gar nicht - daher äußerst enttäuschter Punkteabzug.
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