Maskenmacht ist ein Fantasyroman für alle, die düstere Geschichten mit einem Hauch Abenteuer, jeder Menge Intrigen und vielen Geheimnissen mögen... Mit einem Geheimnis fängt alles an. Mit einem Geheimnis hört alles auf. Vaara lebt in einer Welt, in der die Magie im Sterben liegt. Als ihr ein magisches Schwert in die Hände fällt, kann sie ihr Glück kaum fassen. Doch die Klinge gehört Morvan, einem der Maskierten, die einst eine Mauer um das Reich der Menschen bauten und seither über sie herrschen. Er spürt Vaara auf, würde sie für das Schwert sogar töten. Sie wird gerettet, aber ihr Vertrauen in Ghodrias Herrscher ist zerstört. Als die Maskierten erneut ihr Leben bedrohen, fasst sie einen Sie will die Mauer überwinden und jene zur Rede stellen, die ihr alles genommen haben. Gemeinsam mit zwei Freunden schmiedet sie einen Plan, der sie entweder umbringen oder alles verändern wird. »Der Auftakt der Maskenmacht-Saga von Lily Wildfire«
Je höher die Erwartungen an eine Geschichte, desto tiefer kann man fallen. Und meine Erwartungen an ‚Maskenmacht‘ waren definitiv hoch. Der Klappentext verspricht eine düstere Fantasywelt und eine interessante Geschichte, die zu fesselnd vermag. Bekommen habe ich eine Geschichte, die tatsächlich gut und sehr vielversprechend begonnen hat – um dann so abzubauen, dass ich die letzten 50 Seiten nur noch überblättert habe, weil es mich nicht mehr interessiert hat. Dabei ist die Welt und auch Vaara als Charakter grundsätzlich sehr interessant. Die Menschen leben innerhalb einer Mauer, die von den Maskierten erbaut wurde, um sie von Bedrohungen von außen zu schützen. Die Menschen selbst glauben an diese Version, sehen auch in den Maskierten Beschützer, denen sie Gehorsam schulden. Warum sonst hätten sie um die Menschenwelt eine Mauer errichten sollen, wenn nicht, um die Bedrohungen von außerhalb abzuwehren? Doch natürlich ist es eigentlich ein Gefängnis und die Maskenträger haben nichts als Verachtung für die Menschen über.
In dieser Welt lebt Protagonistin Vaara. Als sie zehn Jahre alt ist, fällt ihr ein magisches Schwert in die Hände. Nicht lange danach erscheint Morvan, ein Maskierter, und verlangt das Schwert. Als sich Vaara weigert, zerstört Morvan ihr Dorf und tötet alle, die darin leben. Vaara selbst wird schließlich von Kriegerinnen eines Ordens gerettet und von ihnen zur Ausbildung aufgenommen. So weit so gut. Sieben Jahre später steht Vaara vor ihrer Abschlussprüfung, um als Kriegerin vollends in den Orden integriert zu werden. Man lernt sie als sarkastisch, impulsiv und gedankenlos kennen, und sie ist mir eigentlich sehr sympathisch. Dass ich noch nicht viel von Vaaras Welt, ihrer Geschichte und den Maskierten kennengelernt habe, stört mich noch nicht so. Man ist ja noch am Anfang der Geschichte. Ich freue mich aber auf diese Details zur Welt, zu den Maskierten, wie es dazu kam, dass sich die Menschen von einer Mauer umgeben ließen, warum sie den Maskierten so vertrauen. Denn dafür liebe ich Fantasy: diese unglaublichen Welten, die erschaffen werden, nur damit ich als Leser darin eintauchen und versinken kann. Und was bekomme ich? Nichts. Über hunderte Seiten wird - nach einem weiteren Schlüsselerlebnis - der Rachefeldzug Vaaras beschrieben, wie er schon im Klappentext erwähnt wird. Wir folgen ihr und zwei Mitstreitern, denen alles locker von der Hand zu gehen scheint. Klar wird mal jemand verletzt. Und zwar so intensiv, dass man seitenlang über die Verletzung und deren Heilung schreiben muss. Aber sonst funktioniert jeder noch so scheinbar unmögliche Plan reibungslos. Und wenn man mal wichtige Details zu Szenen wissen möchte, da sie eigentlich sehr entscheidend für den Fortgang der Handlung sind, werden darüber geflissentlich geschwiegen. So als ob die Autorin selbst nicht wüsste, wie ihr Charakter das jetzt hinbekommen hat. Dafür gibt’s wieder überflüssige Beschreibungen von Verletzungen, von Bündnissen, deren Sinn sich mir nicht erschließt, von Abschieden, die eigentlich obsolet sind, treffen sich die Charaktere fünf Seiten später wieder. Dann entdecke ich Widersprüche, die das Ganze noch unrunder machen, als es eh schon ist. Ist die Mauer um das Menschenreich jetzt unendlich hoch oder doch niedrig genug, dass man einen Enterhaken raufwerfen kann? Es wird sich also in Nebensächlichkeiten verloren, die mir die Lust nehmen, der Geschichte folgen zu wollen. Als dann noch zum Ende ein hanebüchener Plottwist die ganze Geschichte ad absurdum führt, ist für mich das Maß voll. Die Autorin hat einen Gesamtplan, das hat sie zumindest auf ihrem Instagramaccount mitgeteilt. Und ich hoffe für ihre Leser, dass sich die vielen offenen Fragen zur Handlung und zur Welt in den drei Folgebänden auflösen. Ich werde diese Fragen nicht beantwortet bekommen, da die Maskenmachtsaga hier für mich zu Ende geht. Und das finde ich so unglaublich schade, denn die Geschichte hatte so viel Potential. 3 Sterne, da die Idee echt toll ist und der Anfang trotz allem sehr vielversprechend war.
Die Charaktere machten auf mich den Eindruck, dass ihnen eine eindeutige Rolle zugeteilt wurde, ein grobes Profil und das war es dann. Kaum Tiefe, aber viele Wiederholungen.
Aussicht auf den Weltenbau gab es eigentlich nur am Anfang und am Ende. Bevor man aber wirklich tiefgreifende Sachen erfuhr, war es eben zu Ende.
Handlung war fast in Ordnung. Die Figuren sind durch das meiste ohne große Probleme durchgerutscht. Vieles davon wäre meiner Meinung nach nicht notwendig gewesen.
Der Erzählstil hat die Probleme oben vermutlich weiter verschlimmert. Wichtige Ereignisse, die starke Emotionen in den Figuren und damit in den Lesern auslösen sollen wurden nur sehr oberflächlich abgehandelt. Innere Gedankengänge der Protagonistin wiederholten sich dagegen stark und manche Sachen wurden einfach fragwürdig erzählt.
Um das ganze ein wenig ausführlicher zu erklären, hier meine Langfassung:
Der Prolog fängt eigentlich gut an. Die Protagonistin Vaara lebt mit ihrer Familie in einem Fischerdorf und ist neugieriger als sie sein sollte. Sie findet ein magisches Schwert von dem sie eigentlich nichts wissen sollte. Damit fangen die Probleme an, auch die vom Buch.
Der erste Maskierte taucht auf und Vaara erfährt ein hoch traumatisches Erlebnis. Es fehlen aber die ganzen kleinen Details, subtile Hinweise und Emotionen, die einem das Gefühl geben irgendetwas stimmt nicht und die in uns Sorge entfachen, obwohl wir nicht verstehen was los ist. Alles geht recht schnell vorbei, ohne dass wirklich bei mir Emotion aufkam. Anschließend erklärt ihr der Maskierte wie die Welt funktioniert....
Hier denke ich hätte man bereits den Zeitsprung zur eigentlichen Geschichte setzen können. Die Gefahr wurde etabliert, die Quelle für Vaaras Hassgefühle ebenfalls. Die Art und Weise wie sie gerettet wurde und vom wem ist zwar wichtig, aber nicht so wichtig, dass man es in aller Länge dargestellt bekommen muss. Der Platz wäre nützlich gewesen, um eine tatsächliche Beziehung zu ihrem Retter sieben Jahre später auszumodellieren.
Diese Beziehung ist wichtig und zieht sich durch das ganze Buch, aber leider fühlt sie sich sehr konstruiert an. Es gab nicht wirklich eine vertraute Situation zwischen den beiden in der man sehen konnte, dass sie ein tiefes Band verband. Stattdessen bekam man sie kurz erzählt. Dementsprechend war ich weder sonderlich schockiert noch traurig als Crinna starb.
So nun sind wir sieben Jahre später und es fängt mit einem Klischee an. Die Protagonistin kommt zu spät zur Prüfung und hetzt durch die Stadt. Wir bekommen ein wenig über den Orden erzählt, aber nicht wirklich über den Orden selbst, sondern eher über die exakte Form der Prüfung. Das waren, wenn ich jetzt so überlege, auch die detailliertesten Informationen über den. Der große Umschwung, weil erstmals eine Frau an dessen Spitze stand? Diesbezüglich kam kaum was. Auf das was kam, gehe ich später im Bereich Sexismus ein.
Es gibt weitere schreckliche Ereignisse bevor sie sich aufmacht die Mauer zu überwinden, aber auch die waren vorbei, ohne dass sich Atmosphäre gebildet hat. Schock, der die Zeit still stehen lässt, alles verzehrende Wut, die die Welt in einen Schleier aus Blut hüllt. War alles nicht. Es war deutlich, auch in der Ausdrucksweise, dass es düster sein sollte, aber ich fand es nicht gut umgesetzt.
Die Charaktere selbst wirkten wie bereits gesagt flach. Es gab die großherzige Mentorin, die mobbende Bitch, die seltsame beste Freundin, der Rivale, der ständig Sprüche klopfte, etc. Vaara selbst hielt sich das Buch über sehr viel mit dem erzählen auf was sie alles tun sollte, nicht tun konnte, nicht hätte tun dürfen oder gerne tun würde, statt die Dinge wirklich einfach zu machen. Die seltsame beste Freundin war da deutlich aktiver. Sie plante alles, packte, und war meist auch diejenige, die Vaara antrieb. Alles unter einer Form der Loyalität, die sich Vaara in meinen Augen nie verdient hatte. Trotzdem halfen ihr die "Guten" am Ende immer. Bei vielen konnte ich die Motive für ihr Handeln, aber ebenfalls nicht nachvollziehen oder sie erschienen mir zu schwach, um in dieser Ausprägung aufzutreten.
Mit der Ausdrucks- und Erzählweise der Autorin konnte ich mich gar nicht anfreunden. Neben den vielen Wiederholungen, nicht nur über sämtliche Ausführungen des Tuns, sondern auch wie verrückt doch der Plan war, wurde an einigen Stellen, um etwas als gut darzustellen, darauf zurückgegriffen etwas anderes schlecht zu machen. So war etwa die verwendete Heilmethode großartig und so viel besser als die der dämlichen Bauern, die darauf schwörten Ziegenmist auf offene Wunden zu schmieren.
Das Bild, das ich beim Lesen bekam war, dass Menschen vom Land dumm seien und Gläubige nur blinde Fanatiker. Dies zog sich wohlgemerkt, aber nur knapp durch die zwei mittleren Viertel. Am Anfang und am Ende war Vaaras eigene Herkunft aus einem Fischerdorf von ihr selbst nicht nur akzeptiert, sondern regelrecht von ihrer besten Freundin ermutigt. Das gleiche galt dann auch für den Kumpel, der betete und keinen einzigen Kommentar erleiden musste.
Grundsätzlich wurden Prinzipien sehr schnell über Bord geworfen. Eine Person mit hoher Stellung wurde überraschend getötet und es hieß dann plötzlich nur, dass der Mörder seine Gründe gehabt haben wird. Davor war offiziell das Credo: "Es werden keine Menschen getötet."
Was ich aber am störendsten fand war die Nutzung von Sexismus als Teil des Weltenbaus. Ich fand den in keinster Weise gut umgesetzt denn er existierte nicht wirklich und ich wage jetzt tatsächlich Mal zu sagen, dass er sich in Wirklichkeit gar nicht gegen die Frauen richtete wie beabsichtigt, sondern eher gegen die Männer.
Offiziell soll ein großer Umschwung in Gange sein, weil das erste Mal eine Frau an der Spitze des Ordens steht. Ich habe allerdings nicht wirklich was davon gelesen, dass Männer in Machtpositionen aktiv versuchten diese Stellung zu untergraben, zu stürzen oder auch nur ansatzweise zu behindern. Übereifrige Novizen, die ihren Kolleginnen das Leben schwer machen, um sie zu vergraulen, solche Sachen. In einem zutiefst patriarchalen System wie es hier der Fall sein sollte, denke ich kann man solche gegen Aktionen durchaus erwarten. Tatsächlich schienen mir aber nicht einmal die Zahl der Frauen im Orden geringer zu sein als die der Männer. Keine Schwierigkeiten dort einzutreten, etwa durch ein unangemessen höheres Lehrgeld, keine Verteilung von Aufgaben, die darauf hindeutet, dass Frauen aus Sicht mancher nur zu bestimmten Arbeiten taugen, etc. Es war meiner Meinung nach eigentlich recht ausgeglichen zwischen den Geschlechtern. Der einzige wirkliche Zwist zwischen Vaara und ihrem Rivalen, der sie schikanierte war eher persönlich.
Aber! Das gab es wirklich zur Genüge: Beinahe jeder Kerl durfte sexistische Sprüche ablassen. Bis auf wenige Ausnahmen (ein Kerl am Ende und die Maskierten etwa) hatte jeder mindestens einen Moment in dem er eine von Vaaras Freundinnen lüstern anschauen durfte. Manche sogar mehrmals und bei manchen war das Teil des Plans, da eine Freundin konsequent dazu ausgenutzt wurde. Als ob das das Hauptmerkmal war, das Männer ausmachte. Ihre einzige Schwäche, die man viel zu leicht ausnutzen konnte, da besagte Freundin überirdisch erotisch auf Männer wirkte.
In der Witcher Reihe von Sapkowski wurde ebenfalls intensiver Sexismus als Teil des World Buildings genutzt. Dort war allerdings klar, dass es eine Form der Kontrolle und Unterdrückung war, dass dennoch alle unserer Helden (einschließlich der männlichen) dies als ungerechtes Konstrukt verstanden und sich nen Dreck darum scherten. Es hatte so viele unterschiedliche Facetten, dass man es nicht anders nennen kann als intensiv recherchiert.
In Maskenmacht wirkte es dagegen einfach so als ob einfach jeder Kerl notgeil wäre...... Ähm, was?
Im Rahmen dieses Sexismuskonstrukts geschehen noch einige Dinge, die ich unlogisch finde, aber nicht weiter ausführen werde, da sie nur kleinere Details im Vergleich zum bereits beschriebenen sind
Um mich Mal wieder zurück zur eigentlichen Handlung zu begeben: Das Ende war wieder etwas interessanter. Es wurden Details zum Weltenbau geliefert, neue Wendungen, etc. Allerdings wieder ohne die tiefere Ausführung denn das Buch ist kurz darauf zu Ende. Meiner Meinung nach hätte dieser Twist am besten in die Mitte gepasst, da es Vaaras Pläne durchkreuzt und in eine vollkommen andere Richtung lenkt. Zudem wäre so die lange Flaute im Weltenbau ausgeglichen worden, da sich hier der interessante Teil dessen befindet.
Ein paar gute Sachen zum Schluss. Ich stehe total auf die Optik der Maskierten. Ich hätte gerne mehr von ihnen gesehen.
Vaara hatte ab der Hälfte eine sehr schöne Charakterentwicklung. Ich war schon ein bisschen stolz auf sie. Sie wäre mir richtig ans Herz gewachsen, hätte sie davor tatsächlich Dinge getan, für die man sich Loyalität verdient.
Es sollte wohl vollkommen offensichtlich sein, dass ich das Buch dennoch nicht empfehle.
Mit einem Geheimnis fängt alles an. Mit einem Geheimnis hört alles auf.
Vaara lebt in einer Welt, in der die Magie im Sterben liegt. Als ihr ein magisches Schwert in die Hände fällt, kann sie ihr Glück kaum fassen. Doch die Klinge gehört Morvan, einem der Maskierten, die einst eine Mauer um das Reich der Menschen bauten und seither über sie herrschen. Er spürt Vaara auf, würde sie für das Schwert sogar töten. Sie wird gerettet, aber ihr Vertrauen in Ghodrias Herrscher ist zerstört. Als die Maskierten erneut ihr Leben bedrohen, fasst sie einen Entschluss: Sie will die Mauer überwinden und jene zur Rede stellen, die ihr alles genommen haben. Gemeinsam mit zwei Freunden schmiedet sie einen Plan, der sie entweder umbringen oder alles verändern wird.
Meine Meinung:
Als ich das Cover zu Maskenmacht gesehen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen muss - es hat mich einfach magisch angezogen. Es wirkt sehr, sehr düster und blutig, aber auch sehr mächtig und geheimnisvoll. Die Schwarz-,Rot- und Goldtöne ergänzen sich super! Ich finde das Cover sehr auffällig und außergewöhnlich und es passt perfekt zur Handlung des Buches. Denn diese ist ebenfalls alles andere als gewöhnlich.
Lily Wildfire hat eine düstere und brutale Welt erschaffen. Eine Welt, in der die Menschen hinter einer Mauer eingesperrt werden. Eine Mauer, welche von den Maskierten - angeblich als Schutzwall - erbaut wurde. Die Maskierten wirken auf den ersten Blick wie Götter. Sie sind für die Menschen unantastbar. Die Menschen haben den Maskierten Gehorsam zu leisten und sich diesen zu fügen. Im Gegenzug erhalten sie Schutz vor den Zrash - grausamen Kreaturen, die ganze Städte und Landzüge in Schutt und Asche legen und Verderben über die Bevölkerung Ghodrias bringen. Einzig die junge Vaara beginnt das System zu hinterfragen. Genau genommen wurde ihr von einem Maskierten namens Morvan alles genommen - ein Schlüsselerlebnis, welches Vaara erstmals an den Maskierten zweifeln lässt.
Vaara war mir von Anfang an sympathisch, vorallem deshalb weil sie keinesfalls perfekt ist. Die junge Frau ist eine sehr impulsive Kämpfernatur, die manchmal zu vorschnell handelt, ihre Meinung eisern vertritt und nicht alles glaubt, was man ihr vorsagt. Auch wenn ich Vaara's Handlungen vielleicht nicht immer verstanden habe, habe ich es genossen die abenteuerliche Reise durch Ghodria mit ihr anzutreten. Immer an Vaara's Seite ist Yalani - eine Kriegerin aus dem Orden des Nebelfeuers, in welchem Vaara nach dem Tod ihrer Eltern aufwächst. Yalani weiß Vaara zu lenken - sie ist ihr eine Lehrerin, aber auch eine unglaublich gute Freundin. Ihr Charakter hat allerdings auch eine gewisse mystische und geheimnissvolle Aura, was sie ganz besonders erscheinen lässt. Mein absoluter Liebling im Buch ist allerdings Carryn das Oberhaupt der Diebesgilde. Er ist sarkastisch, frech und aufmüpfig. Er und Vaara schenken sich nichts und dennoch spürt man eine Art geschwisterliche Liebe zwischen den Beiden.
Lily Wildfire hat aber nicht nur bei ihren Charakteren alles richig gemacht. Auch der Aufbau und die Spannung waren von der ersten Seite an da. In den ersten Kapiteln begleiten wir Vaara als Kind - eben bis zu dem Ereignis, bei dem sie ihre Familie verliert. Es folgt dann ein Zeitsprung von 7 Jahren. Vaara ist dann 17 Jahre und genießt eine Ausbildung im Orden des Nebelfeuers. In diesem ersten Abschnitt lernen wir die Welt und deren System, sowie Vaara wirklich gut kennen. Ein weiteres Schlüsselerlebnis, welches sich dann ereignet, lässt in Vaara den Entschluss reifen die Reise über die Mauer ins Reich der Maskierten anzutreten. Auf ihrem Weg dorthin treffen Vaara und ihre Begleiter auf viele Gefahren, alte Feinde, aber auch neue Verbündete. Durch den äußerst leb- und bildhaften Schreibstil der Autorin, kann man sich die Schauplätze richtig gut vorstellen. Und obwohl die Printausgabe über 500 Seiten hat, bleibt die Geschichte sehr kurzweilig und es kommen keine Längen vor.
Man muss bei all der Spannung, die das Buch beinhaltet, aber immer im Auge behalten, dass es sich um einen Reihenauftakt handelt. Es werden mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet. Vorallem der Schluss bringt nochmal alles so richtig schön durcheinander und lässt einem schon fast ratlos zurück.
Fazit:
Maskenmacht ist ein imposanter und düsterer Reihenauftakt, der den Weg für Vaara's eigentliches Abenteuer hinter der Mauer ebnet. Ich bin schon sehr gespannt darauf, wo Vaara's Bestimmung sie letztlich hinführen wird. Außerdem hoffe ich, dass auch das Geheimnis der Maskierten in der Fortsetzung gelüftet wird, den auch das hat sich mir noch nicht so wirklich erschlossen. Da wirklich viele Fragen offen bleiben und man weiterlesen muss, um die Geschichte voll und ganz zu begreifen und zu fassen, habe ich in meiner Bewertung einen Stern abgezogen. Denn ich muss (leider) gestehen, dass die gesamte Handlung ein großes Geheimnis geblieben ist....so wie der Klappentext verspricht: "Mit einem Geheimnis fängt alles an. Mit einem Geheimnis hört alles auf."
Wow was für ein Buch ... kann ich den 2. Band bitte jetzt schon haben?!!!!
In einer Welt wo Maskierte die Menschen beschützen, lernen wir Vaara kennen. Sie fühlt sich sicher und glaubt auch daran, dass ihr unter dem Schutz der Maskieren nichts passieren kann. Doch sie erfährt leider viel zu früh, dass nicht alles ist wie es scheint und die guten gar nicht so gut sind.
Ihr Dorf wird von den sogenannten Beschützern ausgelöscht. Zurück bleibt ein kleines Mädchen mit dem großen Wunsch nach Rache, welches von dem Orden des Nebelfeuers aufgenommen und ausgebildet wird. Als die Maskieren nach Jahren, erneut ihr Leben und das ihrer Liebsten bedrohen, verlässt sie ihre Heimat um den Mörder zur Rede zu stellen und ihre Rache zu verüben. Zusammen mit ihren Gefahren macht sie sich auf eine Reise, die noch so einige Geheimnisse und Abenteuer mit sich bringen wird.
Cover
Das Cover finde ich einfach mega! Es macht nicht nur neugierig auf mehr, sondern passt auch perfekt zum Inhalt des Buches. Wir erfahren schon relativ früh, was es mit der Maske auf sich hat. Ich bin sehr gespannt, wie die Cover in der Reihe fortgeführt werden.
Inhalt
Wir landen in einer düsteren Welt, die nur den schein von Licht wart. Zusammen mit Vaara lernen wir langsam immer mehr über die Welt und erfahren, dass nicht alles so ist wie es scheint. Wir lernen sie als kleines unschuldiges Kind kennen, welches sehr schnell seine Unschuld verliert. In nur einer Nacht verändert sich ihr ganzes Leben. Aus dem kleinen Kind wird eine zielstrebige junge Frau, die ihr Ziel vor Augen hat und sich durch nichts davon abbringen lässt. Sie ist nicht perfekt, hat ihre Ecken und Kanten und wird nicht von jedem geliebt (es ist sogar eher das Gegenteil der Fall). Das macht sie als Protagonistin nur noch sympathischer.
Auf ihrer Reise wird Vaara von Yalani begleitet. Sie ist eine Meisterin in der Tarnung und bekannt als Vernichtern. Sie ist ein außergewöhnlicher Charakter, der einen immer wieder überrascht. Ihre Treu gilt allein Vaara und jeder der sich gegen sie stellt hat keine Chance. Mit einer Freundin wie Yalani, müsste man sich keine Sorgen mehr machen!
Und dann ist da noch Carry, der Meisterdieb. Er hat nicht nur eine spitze Zunge, sondern hat auch keine Angst von seinen Fähigkeiten gebrauch zu machen. Er wächst einen mit der Zeit einfach ans Herz und am Ende möchte man ihn am liebsten gart nicht mehr loslassen!! – Leider haben sie es nicht einfach, wäre ja auch zu schön gewesen. Immer wieder müssen sie Rückschläge hinnehmen und wir leiden immer etwas mehr.
Die Story ist super spannend und wir werden in eine Welt entführt, in der nichts so ist wie es scheint. Wenn du denkst du hättest die Person durchhaut, gibt wes eine Wendung und es wird alles wieder auf den Kopf gestellt. Bis zum Ende wird der Spannungsbogen gehalten und du musst immer damit rechnen, dass sich im nächsten Kapitel wieder alles ändert. Am Ende war ich einfach nur sprachlos, ich hatte mit so einigem gerechnet, aber nicht damit! Die Atmosphäre im Buch ist düster, was auch das ganze Buch über so bleibt. Es klappt nicht alles auf anhieb … Vaara und ihre Begleiter müssen so einiges einstecken, was einen nur noch mehr in die Story reinzieht.
Fazit
Diese Story hat einen einfach nur in den Bann gezogen. Selbst wenn man nicht gelesen hat, musste man über das Buch nachdenken, denn man hatte einfach immer wieder Fragen und hat versucht all die Ereignisse miteinander zu verknüpfen. Es gab so viele Wendungen, dass man immer wieder überrascht wurde. Am Ende hatte man so viele Fragen und ich kann es gar nicht erwarten den nächsten Band zu lesen!! Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen … es ist traurig, lustig, düster und zieht einen einfach in den Bann!
This entire review has been hidden because of spoilers.
Inhalt Vaaras Welt ist eine geteilte Welt: Die Menschen leben in einem eingemauerten Land. Auf der anderen Seite leben die Maskierten, mächtige magische Wesen, die die Herrscher über die Menschen sind. Als Kind findet Vaara ein magisches Schwert. Dieser Fund zieht die Auslöschung ihres Dorfes durch einen Maskierten nach sich, der sich als rechtmäßiger Besitzer des Schwertes sieht. Vaara wird gerettet und lebt fortan getrieben von dem Gedanken, die Herrscher zur Rede zu stellen und sich zu rächen.
Charaktere Vaara, die Protagonistin des Romans, hat mit Verlusten, Selbstzweifeln und Ängsten zu kämpfen. Die Trauma ihrer Vergangenheit hängen ihr noch nach und werden in der Handlung immer wieder thematisiert. Von dem Schwert, das sie gefunden hat, ist sie besessen und es beeinflusst ihre Handlungen. Vaara ist zudem stark von dem Hass auf die Maskierten getrieben. Ihre enge Freundin Yalani begleitet sie auf ihrer Reise zu den Maskierten. Yalani stellt einen starken Gegenpart zu Vaara dar. Sie ist selbstbewusst, strategisch, belesen, wortgewandt und schön. Sie kennt sich bestens mit medizinischen Belangen aus und ist eine ausgezeichnete Bogenschützin. Yalani trägt mit ihren Entscheidungen die Handlung und dominiert über Vaara. Sie plant ihre gesamte Reise, hat für jedes Problem eine Lösung parat und ist auf alles vorbereitet; selbst lebensgefährliche Verletzungen halten sie nicht auf.
Handlungsaufbau Das magische Schwert dient in dem Buch nur als Auslöser für die Handlung. Danach verschwindet es in den Hintergrund und der Leser erhält keine weiteren Informationen über das Schwert. Den Hauptteil der Geschichte nimmt die Reise zum König der Menschen und der Diebstahl einer Maske ein. Ein unausgereifter gefährlicher Plan, der in letzter Minute spontane Änderungen erhält, wird viele Seiten diskutiert, stellt sich jedoch im Endeffekt als nichtig heraus. Die Ausführung des “Plans” bekommt der Leser nicht mit und im späteren Handlungsverlauf zeigt sich, dass sich vor allem Vaara keine Gedanken über den Plan gemacht hat. Zudem kommt den Protagonisten der Zufall sehr stark zu Hilfe. Über die Maskierten erfährt man so gut wie nichts. Erst auf den letzten 50 Seiten betritt der Leser das Reich der Maskierten und die Handlung überschlägt sich.
Fazit Auf das Buch habe ich mich gefreut, seit ich das Cover gesehen habe. Von der Welt war ich begeistert: maskierte Wesen, die die Menschen zu ihrem scheinbaren Schutz einmauern, aber sie als Ungeziefer betrachten, Schattenwesen, die die Menschen angreifen, magische Schwerter, Geheimnisse und Intrigen. Nach den ersten 100 Seiten hat sich meine Begeisterung etwas gelegt, da für mich Geschichten nach dem Motto “Die Reise ist das Ziel” nicht viel Reiz ausmachen. Hinzu kam, dass die Maskierten nur einen sehr kurzen Auftritt haben. Der Leser bekommt einen kleinen Einblick in ihre Welt und in ihre Ansichten, die sich von denen der Menschen stark unterscheiden. Das Buch lässt den Leser mit vielen offenen Fragen und ungeklärten Handlungssträngen zurück. Da dies das erste Buch einer Reihe ist, ist das grundsätzlich kein Problem. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass zumindest ein paar Dinge geklärt werden, sodass das Buch in sich einen runden Abschluss hat. Da mich die offenen Fragen und die Welt der Maskierten nach wie vor faszinieren, warte ich gespannt auf das zweite Buch.
Dieses Buch hat mir tatsächlich schlaflose Nächte bereitet!
Eigentlich wollte ich es zu gern nie wieder aus den Händen legen und in einem Rutsch durchlesen. Es war genau nach meinem Geschmack - Eine einzigartige Mischung aus Abenteuer, Fantasy und allem, was das Leben bereithält!
Die kleine, mutige und neugierige Vaara entdeckt ein magisches Schwert. So beginnt der Anfang vom Ende.
Nach einigen Schicksalsschlägen und mit viel Glück wird sie in den Orden des Nebelfeuers aufgenommen und richtet ihr Leben ganz nach dessen Werten aus. Bis eines Tages das Unheil zurückkehrt und Vaara wieder vor den Trümmern ihres Seins steht. Doch diesmal lässt sie sich nicht unterkriegen! Vaara hat einen Plan, der ihre und die Zukunft Aller verändern soll ...
Atemberaubende Passagen, wechseln sich mit einfühlsamen, niederschmetternden, fast schon zerstörenden Abschnitten ab, ein Schreibstil, der angenehm und flüssig zu lesen ist und ein wahrlich lebendiger Text, macht 'Maskenmacht' zu einem absoluten 'Must-Read'!
Vaara hab ich ganz besonders ins Herz geschlossen. Sie hat in ihrem bisher vergleichsweise kurzem Leben so viel Schlimmes ertragen müssen und doch hat sie die Hoffnung niemals aufgegeben. Sie steht für ihre Ziele ein, sie kämpft für ihre Ideale und zeigt damit Mut, Kampfgeist und Loyalität.
Auch ihre Freundin Yalani ist eine ganz besondere Person. Feinfühlig, ehrlich und irgendwie ein klein wenig magisch. Sie ist immer für Vaara da und hilft ihr wo sie nur kann!
Ich finde, dieser erste von voraussichtlich vier Teilen ist ein grandioser Auftrakt, der definitiv süchtig nach Mehr macht! Ich freu mich schon jetzt auf die Fortsetzung und bin gespannt, welche Abenteuer Vaara und ihre Freunde noch bestreiten werden.
Auch sind einige Fragen offen geblieben, die das Warten nicht unbedingt einfacher machen.
Mit dem Cover, welches perfekt zum Text passt, hat sich Alexander Kopainski, wieder selbst übertroffen! Ich mag seine Gestaltung sehr gern - schlicht, edel und unwahrscheinlich geheimnisvoll düster!
'Maskenmacht' wird ganz sicher einen Platz in der Liste meiner Jahreshighlights bekommen.
Ich bin mehr als begeistert von diesem Buch und kann die Fortsetzung kaum erwarten. Wir lernen eine ganz andere Welt durch Lily kennen. Eine Welt, die für unsere jetzigen Verhältnisse sehr zurück geblieben ist. Also ein sehr einfaches Leben. Vaara, ein junges Mädchen, welches mit ihren Eltern und Geschwistern in einem Dorf lebt und eigentlich auch sehr zufrieden ist. Klar gibt es immer etwas, was einem nicht gefällt und was man gerne anders hätte im Leben, gerade in ihrem Alter. Sie belauscht ein Gespräch mit ihren Eltern und einem älteren Mann, einem Händler. Sie erfährt dabei von einem Bündel, welches vor den Kindern versteckt wird. Sie ist in der Familie die jenige, die immer alle Geheimnisse lüften möchte und auch immer alle Verstecke findet. Sie nutzt die Möglichkeit, in der die Eltern nicht zu Hause sind und ihre älteren Brüder die Ziegen auf der Weide hüten, um nach dem Bündel zu suchen. Wie es der Zufall will, findet sie auch das, wonach sie gesucht hat, nur ist es etwas, was sie so nicht erwartet hat und das Schicksal nimmt seinen Lauf .......
Die Welt von Lily ist mit ihren verschiedenen Machtbereichen wahnsinnig spannend aufgebaut, zum Beispiel, dass die Menschen in dieser Welt nur "geduldet" werden, mehr oder minder, dass es Wesen gibt, die die Menschen angreifen und welche die sie beschützen. Dass es Vereinigungen gibt, in denen Kinder ausgebildet werden und all dies macht es so wahnsinnig faszinierend. Mit diesen ganzen Wesen bleiben natürlich Kämpfe auch nicht aus und somit auch Szenen, in denen ich mich zusammenreißen musste, sie zu lesen, ohne dass mir übel wird. Ich stelle mir leider alles ziemlich bildlich vor. Aber das ist ja auch ein Zeichen dafür, dass Lily das sehr realistisch beschreiben kann. Ich möchte euch nicht zu viel verraten und hoffe so auch nicht gespoilert zu haben.
Fazit :
Es ist spannend, blutig, traurig aber einfach fantastisch. Eine neue Welt die man unbedingt bereist haben sollte. Und ich ärgere mich, dass ich nun noch auf den 2. Teil warten muss.
Kurzmeinung: Gewaltig. Fesselnd. Mitreißend vom ersten bis zum letzten Wort. Auftakt der Saga mit suchtpotential Zu aller erst muss ich dieses atemberaubende Cover hervorheben ich finde es passt super zum Titel und der Story, schaurig schön.
Es ist ein Buch, das mich vom ersten Wort an mit sich gerissen hat- in eine sehr durchdachte Welt.
Neuen Wesen, Maskierte Herrscher die über übernatürliche Kräfte und unsagbar langes Leben verfügen. Böse Kreaturen die Zrash , welche nur durch die Berührung der Haut, den Menschen verwesen lassen.
Mitten darin gibt es dann noch Vaara, nicht sondelich hübsch, klug oder besonders- aber liebenswert- um sie und ihren Kampf mit den Maskierten geht es in dem Buch.
Wir lernen sehr starke Charaktere kennen und ich hatte schon lange bei keinem Fantasyroman so starke Emotionen die mich durch das Buch hinweg begleitet haben. Yalani, Crinna, Carryn , Enju und Vaara sind mir sehr ans Herz gewachsen- auch die negativen Gefühle kamen nicht zu kurz und den Hass gegenüber Kyria und dem König kann ich noch immer fühlen.
Der Schreibstil ist toll, fließend, leicht und ein stetiger Spannungsbogen, neue Orte, Wesen und unerwartete Geschehnisse, machen die Story einzigartig.
Ich bin absoluter Fan von Eragon - es kam bisher noch kein Fantasyroman in die Nähe von diesen Bücher. Maskenmacht hat es geschafft. Ich bin absolut begeistert von diesem ersten Band und kann ihn jedem Leser der ein fantastisches Buch sucht nur empfehlen.
Wir begleiten Vaara, der durch einen Maskierten alles genommen wird. Zurück bleibt nur ein Schwert, dass die magisch anzieht und sich in ihr als zweiter Herzschlag einnistet. Es scheint sie auserwählt zu haben und zu beschützen, doch zu welchem Preis? Durch einen erneuten Schicksalsschlag, der ebenfalls durch einen Maskierten ausgeführt vor einem riesigen Abgrund steht, entscheidet sie sich für die Rache. Gemeinsam mit zwei Freunden schmiedet sie einen Plan, der sie entweder in den sicheren Tod geleitet oder alles verändert!
Leute lest dieses Auftakt der Maskenreihe! Der Schreibstil ist unglaublich und vollgepackt mit so starken Sätzen und Unterhaltungen, dass ich es gar nicht in Worte fassen kann! Alle Huaptcharaktere sind sehr stark, besonders unsere zwei Kämpferinnen. Und doch ist auch jeder nebencharakter mit so viel Leben und Persönlichkeit gefüllt, dass ich mich wie in einem richtig guten Film gefühlt habe! Die Geschichte ist so durchdacht, dass ich mich im zweiten Band schon auf einen richtig großen Wow Effekt freue! Es ist nichts für schwache Nerven und ein richtig guter, authentischer dark Fantasy Roman. Ich habe nicht den kleinsten Kritikpunkt und habe mein erstes Jahreshighlight hiermit gefunden 🏹😍
Heute habe ich "Maskenmacht" von Lilly Wildfire aus dem @booksondemand Verlag beendet. Ich muss gestehen ich bin nur durch Zufall auf dieses Buch gestoßen aber das Cover hat mich sofort angesprochen und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Ich hab mich sehr gefreut als es als Reziexemplar bei mir an kam. Der Schreibstil von der Autorin hat mir direkt zugesagt und auch in der Geschichte habe ich mich direkt wohlgefühlt. Die Autorin hat eine tolle Fantasy Welt erschaffen in der die "Maskierten" über die Menschen wachen und sie vermeintlich beschützen.. Die Protagonistin Vaara erfährt früh einen Schicksalsschlag der sie an dieser Sache aber zweifeln lässt. Ich mochte Vaara sehr obwohl sie sehr impulsiv und manchmal auch naiv und leichtsinnig ist. Die Geschichte beinhaltet auch einen Hauch Magie was mich immer sehr anspricht in Fantasygeschichten. Alles in allem war "Maskenmacht - die Verschwörung" für mich ein gelungener Auftakt und ich freue mich schon auf die Folgebände
Das Schicksal, das die Protagonistin Vaara ereilt ist kein leichtes und in der Welt, in der sie lebt, läuft einiges schief. So ist es nur verständlich, dass sie auf Rache sinnt, auch, wenn ich mir hin und wieder gewünscht hätte, sie würde mehr an die Zukunft ihrer Mitmenschen denken.
Das Buch ist packend von Anfang bis Ende und liest sich flüssig. Die Beschreibungen sind detailliert und ungeschönt. Auch das Cover ist richtig gut geworden und macht neugierig.
Ein wenig unbefriedigt hat mich der Cliffhänger am Ende zurückgelassen. Es bleiben noch viele Fragen offen, die wohl erst in den nächsten Teilen beantwortet werden.
Eine absolut geniale Geschichte,ganz genau nach meinem Geschmack.Und eigentlich bekommt das Buch von mir glatte 5 Sterne.Leider muss ich einen Stern abziehen da man keinen halben abziehen kann,weil das Buch doch erschreckend viele Rechtschreibfehler hatte
Als kleines Mädchen fällt Vaara ein magisches Schwert in die Hände, doch zeitgleich verliert sie ihre gesamte Familie durch den Angriff eine Maskierten, der eben dieses Schwert zurückhaben möchte. Vaara wird gerettet und muss Jahre später miterleben, wie die Maskierten, die "vermeintlichen" Beschützer ihres Reichs, sich erneut gegen die Menschen wenden. Deshalb fasst Vaara einen Beschluss, sie möchte die Mauer überqueren und sich an den Maskierten rächen, koste es, was es wolle...
Meinung:
Das Cover vermittelt einen guten Eindruck über die Geschichte: Es wird spannend, brutal, blutig, düster und die Masken spielen eine zentrale Rolle. Wer also auf düstere, actiongeladene Fantasy mit einzigartigen Charakteren steht, darf sich diesen Reihenauftakt nicht entgehen lassen!
Der Autorin ist wirklich ein großartiges Debüt gelungen, das mich von der ersten Seite an zu fesseln wusste! Die Protagonistin Vaara ist abenteuerlustig, mutig und manchmal handelt sie vielleicht etwas unbedacht, doch dafür hat sie ihre beste Freundin Yalani an ihrer Seite. Yalani, die für alles einen Plan zu haben scheint und nie etwas ohne Grund tut. Sie sind so verschieden wie Sonne & Mond und doch ein unbeschreibbar tolles Gespann! Es macht einfach so Spaß die Freundschaft, aber auch die kleinen Neckereien zwischen den beiden mitzubekommen. Doch auch die anderen Charaktere sind durchwegs einzigartig und besonders Carryn hat es mir angetan!
So einzigartig wie die Charaktere hat die Autorin auch die gesamte Welt gestaltet. Eine Welt, in welcher die Menschen "zu ihrem Schutz" durch eine Mauer in ein Reich eingesperrt werden und die Maskierten die restliche Welt beherrschen. Eine Welt, aus der die Magie fast verschwunden ist und in der es zahllose spannende, aber auch gruselige Wesen gibt. Die Autorin beschreibt das alles so realitätsnah, das man glaubt, nur die Hand ausstrecken zu müssen, um selbst im Geschehen zu sein :o
Und auch die Story konnte mich absolut überzeugen! Immer wieder schaffte es Lily Wildfire mich zu überraschen und mit diesem Ende hat sie uns Lesern echt etwas angetan :o Denn nichts ist wie es scheint und jetzt müssen wir uns gedulden, bis wir Band 2 in den Händen halten können >...<
Mein einziger kleiner Kritikpunkt: In der Erstauflage befinden sich noch recht viele Tippfehler, aber da ich gehört habe, dass das in der nächsten Auflage ausgebessert werden soll, fließt das nicht in meine Bewertung mit ein. Außerdem möchte ich nicht wegen so einer Kleinigkeit dieses tolle Buch mit weniger Sternen belohnen :D
Vaara wächst in dem Glauben auf, dass die Maskierten die Menschen beschützen. Dann allerdings muss sie erleben, wie ein Maskierter ihr Heimatdorf auslöscht. Sie wird vom Orden des Nebelfeuers aufgenommen und ausgebildet. Als sich Jahre später erneut ein Maskierter gegen die Menschen wendet, ist sich Vaara sicher, dass ein geheimnisvolles Schwert der Grund für die Angriffe ist. Zusammen mit ihrer Freundin Yalani macht sie sich auf, das Geheimnis hinter den Angriffen und dem Schwert zu lüften.
Lily Wildfire macht definitiv keine Gefangenen. Und das ist auch gut so. „Maskenmacht – Die Verschwörung“ überzeugt mit einem fast durchgehend düsteren Setting, das für die Geschichte aber unglaublich gut funktioniert. Im Rahmen der Handlung begleitet man Protagonistin Vaara von ihrer Kindheit bis zur jungen Erwachsenen. Dabei lernt man die junge Frau als sehr zielstrebig kennen – zumindest was ihre eigenen Ziele betrifft. Getrieben von dem Wunsch Rache zu nehmen, macht sie sich auf die Suche nach dem maskierten Angreifer, der ihre Stadt verwüstet hat. Auf ihrem Weg begegnet ihr nicht nur ein Geheimnis. Passend zum Untertitel stehen die Geheimnisse der erzählten Welt und der Figuren im Vordergrund, was immer wieder für spannende Wendungen sorgt.
An Vaaras Seite sind ihre Freundin Yalani, eine Meisterin der Tarnung und Täuschung und ihr Freund Carryn, ein wahrer Meisterdieb. Die drei Charaktere sind vielschichtig, mit einigen Ecken und Kanten und werden gerade dadurch zu fesselnden Figuren. Allerdings schont die Autorin keinen der drei. Immer wieder müssen sie Rückschläge hinnehmen, was aber auch dafür sorgt, dass man die Figuren anders wahrnimmt. Selbst, wenn die Handlung aus Vaaras Perspektive erzählt wird, entsteht der Eindruck, dass auch ihr Überleben bis zum Ende der Geschichte nicht unbedingt als gesichert gilt. Die Verletzlichkeit der eigentlichen Helden sorgt für Spannung und ergibt zusammen mit der düsteren Stimmung ein stimmiges Gesamtkonzept.