Wurde der Schauspieler Marc DiMaggio "Für das kleine bisschen Ruhm" umgebracht? Der zweite Fall für Maggie Mirren: Wieder schickt die Autorin Harriet Mansfield ihre charmante Hobby-Detektivin in Green Haven auf Verbrecherjagd. Ein zauberhafter Cosy Crime zum Miträtseln und Schmunzeln.
Aufregung im idyllischen Green Haven: Ein Filmteam stellt für die Reality Show "The Wild Thing" das ganze Dorf auf den Kopf! Dann verschwindet auch noch der Favorit der Show, der Schauspieler Marc DiMaggio. Wenig später finden Maggie und Jim seine Leiche.
Ist seine Freundin schuldig? Und was wollen die Mitglieder der ominösen "Heimatfront" erreichen, die das Filmset sabotieren? Gemeinsam mit den schrulligen Ladies ihres Hörbuch-Clubs plant Maggie eine Falle für den Mörder ...
Wie schon der erste Teil, hat mir auch dieser zweite Teil sehr gut gefallen. Obwohl der Fall eigentlich überhaupt nicht spannend ist, ist die Geschichte doch sehr unterhaltsam und atmosphärisch. Es ist einfach das ganze Drumherum, das passt - die Charaktere, das Setting. Auch die Hörbuch-Sprecherin ist top.
Auch hier wusste man wieder relativ schnell, worauf alles hinausläuft, aber eigentlich macht das nichts. Sehr netter Fall, schön erzählt… Ich hätte mir zwar ein paar Kleinigkeiten anders gewünscht, aber es ist, wie es ist.
Maggie Mirren gewöhnt sich weiter in Green Haven ein, lernt mehr Leute kennen und wir mit ihr. Die Freundschaften mit Jim, Hannah und Oliver festigen und ihr Antiquitätenladen etabliert sich.
Leider scheint Harriet Mansfield – wie auch damals Arthur Conan Doyle – ein bisschen an Gedächtnisschwund zu leiden; behauptet sie doch am Anfang dieser Story, dass ihre beiden Kinder ihr vom Umzug nach Green Haven abgeraten haben, während sie im letzten (also ersten) Buch noch erzählt hat, dass der Sohn dagegen war, die Tochter ihre Mutter aber voll unterstützt habe. Ahem…
Außerdem gab es da einen leichten Ansatz Jim und Hannah verkuppeln zu wollen (weil die wohl vor drölfzig Jahren schonmal was zusammen hatten und Maggie der Meinung ist, da ist noch was zu machen), wozu ich eigentlich nur sagen kann: Bitte nicht! Es sein denn, beide Charaktere ändern sich nochmal grundlegend. So, wie sie momentan sind, würde eine Beziehung definitiv gegen die Genfer Konvention verstoßen. Die passen null zusammen und Chemie ist auch keine vorhanden.
Hörbuch gelesen von Cornelia Meinhardt Das Rad wird auch beim zweiten Fall der Antiquitätenhändlerin/Hobbydetektivin Maggie Mirren nicht neu erfunden, aber auch hier, nette Unterhaltung.
Maggie ist "angekommen" in Green Haven. Ihr Antiquitätenladen steht kurz vor der offiziellen Eröffnung und ihre neu gewonnenen Freunde wachsen ihr immer mehr ans Herz. An sich mag ich Maggies Freunde sehr gern, einzig mit Café Besitzerin Hannah werde ich nicht wirklich warm. Sie soll glaube ich nett und herzlich dargestellt werden aber für mich gelingt das nicht wirklich.
Aufregung in den beschaulichen Ort bringt die Aufzeichnung einer Fernsehshow (die stark an das Konzept Dschungelcamp erinnert) und der Aufmarsch von mehr oder weniger prominenten "Insassen".
Ein kurzer humorvoller Krimi nach Art von Agatha Christie gefällig? Dann bist du bei der Reihe "Green Haven", die es exklusiv bei Audible zu kaufen oder streamen gibt, genau richtig.
Eigentlich ist jede kleine Episode für sich abgeschlossen und könnte allein gehört werden. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass es keine so gute Idee gewesen ist, Folge 12 als erstes zu hören, da ich noch überhaupt nicht in der Idylle dort angekommen war und niemanden vor Ort kannte. Nun beginne die die Serie von vorn und fühle mich wohl mit den Figuren, die ich nun von Anfang an kennenlernen kann und ihren Fortschritt miterlebe.
In dieser Folge wird gar in Green Haven für eine Reality Show gedreht. Schauspieler, die dieses Mal nicht zur C-Gruppe gehören - in der Regel habe ich von ihnen noch nie etwas gehört oder gesehen - sondern vor Ort bekannt sind, treten gegeneinander an. Natürlich kommt es zu nicht nur einem Vorfall, und unsere Miss Marple schafft es sogar in die Zeitung 😉
08/10 Punkte. Ich mag die Stimme der Sprecherin sehr. Sie spricht fröhlich und in genau der richtigen Betonung, so dass ich viel Freude am Hören hatte.