Was sind queere Narrative? In welchem Verhältnis stehen Sprache, Repräsentation und queere Körperlichkeit? Gibt es queere Tabuthemen? Ist queere Literatur zwangsläufig Aktionismus? Also queere Literatur als Littérature engagée?
Die Redaktion der metamorphosen schlängelt sich mit ihrer neuen Ausgabe durch Farben und Formen queerer Literatur, stürzen uns ins Begehren und Nicht-Begehren, besiedeln Vielfältigkeit und verknüpfen Singularitäten – queer, kritisch, und beautifully eccentric!
"Meine Identität und meine Lebensrealität als trans Mann sind Dinge, die man nur ganz selten in Literatur verarbeitet findet – stattdessen sind sie Bestandteil von Debatten und Diskussionen." Linus Giese: Wie Bücher mich befreiten
"Die Festschreibung von Identität führt zu einer konstanten Moralisierung und negiert radikale Vielfalt." Eva Tepest: Queer. Ein subjektives Manifest
"Literatur ist ein grandioser Experimentierraum, um queere Perspektiven vorzuführen und auszuprobieren." Eva von Redecker im Gespräch
Inhalt:
Eva Tepest: Queer: Ein subjektives Manifest Lynn Musiol: my f* moustache smiles on a billboard that advertises a trip I have no name for Linus Giese: Wie mich Bücher befreiten (Interview) Rahel Mayfeld: Rahel & ich diskutieren beim kaffee (Lyrik) Lars Werner: Batterie zum Anschließen der Liebe (Drama) Eva von Redecker: Interview Anna Hetzer: Gedichte Karla Caspari: nelke-schneewittchen & alfalfa (Kolumne) Lisa Krusche: II Lovers Clara Heinrich: Gedichte Magdalena Stammler: Heidis Zähne Emma Wippermann: Absence Management The Agency: Gather Up, Man Up (Drama) Jasmin Meerhoff: Die Dehnung entlang (digitale Poesie) Christian Wöllecke: Wölleckes Wochen (Kolumne)