Chen Jiatong is the English name for Chinese author 陈佳同.
He graduated from Beijing University of Aeronautics and Astronautics in 2012 with a master's degree and is currently engaged in international trade. Chen Jiatong loves fairy tales and likes to immerse himself in a fantasy world. When he has time, he will compile his own ideas into short stories and share them with friends around him. When he was a child, he saw a mysterious silver figure by the bedroom window, which gave him the inspiration to create fantasy stories. Seventeen years later, he turned this inspiration into a 200,000-word fairy tale novel "White Fox Dila and Moonstone". In 2015, this book was selected as one of the "100 Excellent Books" recommended by the State Administration of Press, Publication, Radio, Film and Television to young people across the country. In 2016, it was recommended by the Shanghai Municipal Education Commission as a must-read book for primary school students.
Wir begleiten Kiki in ihrem Alltag, in dem sie neben der Schule immer noch den Haushalt führen und sich um ihren alkoholkranken Vater kümmern muss. Zudem stehen für sie wichtige Prüfungen an und in der Traumwelt scheint sich etwas zusammenzubrauen. Man konnte spüren, wie aufgeregt Kiki wegen der Prüfungen ist und wie gut es ihr tut, dass sie endlich eine Freundin hat. So schwingt zwar trotzdem eine gewisse Traurigkeit in der Handlung mit, aber auch immer wieder Hoffnung. Zudem hat mir gefallen, dass Kiki sich nicht mehr alles von den Raufbolden der Schule gefallen lässt, sondern sich wehrt. So wirkt sie ein kleines Stück selbstbewusster, was ich sehr schön fand. Besonders an ihr hat mir gefallen, dass sie trotz der schlechten Dinge, die sie erlebt, allen Leuten etwas Gutes tun möchte und sie ihre Hilfsbereitschaft, ihr gutes Herz und ihren Mut nie verliert.
Das Abenteuer, das Kiki zusammen mit ihrer Freundin Lilian erlebt, war spannend und wirft neue Fragen bezüglich der Pläne des Schattenkaisers auf. Ich denke, da kommt noch einiges auf Kiki, Lilian, Bobbi und Fulan zu. Leider dauerte es etwas, bis es richtig losgeht. Dann überschlagen sich die Ereignisse aber und die Traumkünstlerinnen und ihre Traumlotsen haben alle Hände und Pfoten voll zu tun, um gegen die Albschatten und gegen eine mysteriöse Person zu bestehen. Ab da konnte ich das Buch nicht mehr weglegen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sie es alle schaffen, aus dem Schlamassel wieder rauszukommen.
Immer noch erschreckend finde ich das Verhalten von Kikis Vater. Der zusehends in seiner Trauer versinkt, nicht mitbekommt, was seine Tochter neben der Schule leisten muss und zudem lieber in seine Träume abdriftet, als sich um Kiki zu kümmern. Ich finde es unglaublich, dass dies von ihrem Umfeld so hingenommen wird. Schließlich ist Kiki trotz ihres Alters immer noch ein junges Mädchen. Außerdem fand ich die Art ihres Klassenlehrers und seinen Umgang mit den Schülerinnen und Schülern mehr als grenzwertig. Es ist kaum zu glauben, dass er damit durchkommt.
Fazit: Eine spannende und fantasievolle Geschichte, in der wir Kiki, Lilian, Bobbi und Fulan bei ihrem Abenteuer im Land der Träume begleiten. Leider dauert es etwas, bis es richtig losgeht, aber dann überschlagen sich die Ereignisse regelrecht und ich konnte das Buch nicht mehr weglegen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie ihr Kampf gegen die Albschatten und gegen die mysteriöse Person ausgeht. Nach dem Ende bin ich gespannt, wie es für Kiki, Lilian, Bobbi und Fulan weitergehen wird und welche Herausforderungen noch auf sie zukommen werden.
Ich dachte ja, ich bin zu alt für Traumkünstler, Katzenmagie und Albschatten – aber Pustekuchen! Kaum fingen meine Tochter und ich mit dem Lesen an, waren wir sowas von im Bann, dass sogar unsere echte Katze beleidigt abgezogen ist. Die hat vermutlich gespürt, dass Kiki und ihr schwarzer Kater viel mehr Style haben als sie.
Der Anfang? Zack – mitten rein ins Traumchaos. Und während ich noch versucht habe, zu verstehen, wer jetzt was verwandelt, hat meine Tochter mich mit einem “Boah Papa, das ist voll episch!” auf Trab gehalten. Kiki ist einfach cool. Mutig, ein bisschen chaotisch – und ständig auf Abenteuerkurs. Genau unser Ding.
Richtig Spaß gemacht hat’s, als Lilian mit ihrer weißen Katze aufgetaucht ist. Da ging bei uns gleich das Spekulieren los: “Papa, meinst du, die kann auch träumen?” – “Safe! Und vielleicht besser als Kiki!” – “Nie im Leben!” – So ging’s bei jedem Kapitel weiter.
Die Idee mit den Zwillingssternen und dem Traumreich ist abgefahren, aber clever gestrickt. Wir haben uns abends regelrecht um die Vorlesestimme gestritten. Ich hab natürlich gewonnen. Angeblich.
Zwischendurch war es auch mal richtig düster – da hat meine Tochter kurz den Kater zum Schutz auf den Schoß genommen. Ich hingegen hab heldenhaft weitergelesen. Mit Gänsehaut, versteht sich. Die Albschatten sind schon fies drauf.
Und dann diese Schwarz-Weiß-Illustrationen – wow! Wir haben bei jeder neuen Zeichnung erstmal Pause gemacht und die halbe Geschichte nochmal durchgekaut.
Das Bündnis der Mädels (und Katzen) hat uns beide abgeholt. Es ist witzig, tiefgründig, ein bisschen verrückt – wie ein Traum, aus dem man gar nicht aufwachen will.
Am Ende saßen wir nebeneinander auf dem Sofa, Buch zugeklappt, Augen groß: “Wie jetzt? Schon vorbei?” – Ja. Und Band 3 kann gar nicht schnell genug kommen!
Fazit: Magisch, spannend, richtig gut zum Gemeinsam-Lesen – oder Allein-Weiterlesen, wenn der andere schon schläft (hab ich natürlich nie gemacht. Hust).