Ein unheimliches Projekt. Ein verschwundenes Mädchen. Und vier Jugendliche, deren Begabungen gefährlicher sind als eine Waffe.
Matt, Jeanie und Luke sind alles andere als normale Teenager: Sie alle leiden unter einer Gen-Anomalie, die sie zu Freaks macht – meinen sie. Dass ihre besonderen Talente sie auf der anderen Seite auch zu Superhelden im wahren Leben machen können, erfahren sie erst, als sie sich kennenlernen und durch ihre Mitschülerin Develine in das Abenteuer ihres Lebens verwickelt werden. Dabei geht es um nichts weniger als den hochgefährlichen Eingriff in die Entwicklung der Menschheit und den Bruch aller ethischen und gesetzlichen Grenzen.
Ich bin 1967 in München geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur hat es mich ins Ausland gezogen, nach Frankreich, Belgien und England, wo ich studiert und gearbeitet habe. Obwohl es mir in allen drei Ländern sehr gut gefallen hat, bin ich nach zwölf Jahren in meine Heimatstadt München zurückgekehrt und lebe dort mit meinem Mann und drei Kindern. Geschrieben habe ich schon immer gerne, meist lustige Geschichten für meine Familie, doch ernsthaft beschäftigte ich mich erst seit 2004 damit, anfangs neben meinem Beruf als Marketingleiterin, inzwischen hauptberuflich.
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Dieses Buch hat alle meine Erwartungen komplett übertroffen! Es bestand aber auch aus Elementen, die ich in Jugendbüchern sehr liebe. Die da zum Beispiel wären: - mehrere verschiedene, klar voneinander abtrennbare POVs - individuelle Charaktere - Superkräfte, die nicht auf "Magie" basieren - ein spannender, aber nicht zu komplexer Plot - aktuelle Thematik geschickt eingebunden - gut geschriebene Beziehungen unter den Charakteren selbst Ich mochte alle Charaktere sehr gern und habe mich auf jede neue Perspektive gefreut. Diese waren auch zu jeder Zeit logisch angeordnet. Mein Liebling war dann allerdings aber doch sehr eindeutig Matt. Sein Talent fand ich schlichtweg am spannendsten. Ich mochte die Erklärung hinter den Talenten sehr und hätte definitiv auch noch 200 Seiten mehr gelesen. Wenn nicht sogar einen zweiten Teil (hust hust :D). Die Auflösung hat für mich gut geklappt, war jetzt aber auch kein mega Plottwist (ich lese aber auch einfach zu viel in die Richtung :D). Das hat dieses Buch für mich aber auch überhaupt nicht gebraucht. Für mich lag der Fokus viel mehr auf den Charakteren und deren Freundschaft untereinander, die sich zwar in wenigen Tagen sehr schnell entwickelt und vertieft, sich aber trotzdem nicht überspitzt anfühlt. Immerhin muss sich der Plot in dieser kurzen Zeit abspielen, sonst ergibt das alles keinen Sinn mehr. Alles in allem ein super gutes Buch für einige entspannte/spannende Stunden. Man kommt super rein und fliegt nur so durch die Seiten, auch immer ein guter Indikator für mich, wie gut ein Buch ist. Insgesamt also ein absolut überraschendes Highlight für mich, das ich nicht mehr in meinem Bücherschrank missen will! Ich könnte mir nämlich sehr gut vorstellen, dieses Buch noch einmal zu lesen.
Ich mochte das Buch wirklich sehr gerne. Es ist ziemlich einfach zu verstehen und ich wollte eigentlich gar nicht aufhören es zu lesen. Könnte es jedem nur weiter empfehlen. Und ich denke jeder der dieses Buch mochte würde auch „Two Sides of the Dark“ und „One Side of the light“ von Alexandra Flint lieben.
Auf INGENIUM war ich total gespannt, erstens weil die Meinungen dazu eher zweigeteilt sind - so etwas zieht mich immer magisch an und zweitens liebe ich momentan das Thema "Superkräfte/ besondere Gaben" in einer ansonsten ganz normalen Welt - der Klappentext verspricht auf jeden Fall einen guten Jugendthriller.
Der Einstieg hat super geklappt und ich habe das Buch dann auch innerhalb von 2 Tagen beendet - okay, zugegeben, 400 Seiten (im Print) sind nicht sooo viel - aber die Geschichte hat mir wirklich angenehme Lesestunden beschert.
Erzählt wird "INGENIUM - Du kannst nicht entkommen" aus der Sicht der vier Protagonisten Jeanie, Luke, Matt und Develine, die sich zwar vom Sehen aus der Schule kennen aber bisher nicht viel miteinander zu tun hatten. Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht der Protagonisten erzählt, das bietet dem Leser eine gute Rundumsicht auf die verschiedenen Situationen. Alle haben eine mehr oder weniger einzigartige Fähigkeit, weswegen sie mit der Forschungsklinik "HIT" in Verbindung stehen. Die vier sind grundverschieden, sind aber bereits bei ihrer ersten Begegnung ein großartiges Team - es entwickelt sich nach und nach eine enge Freundschaft. Jeanie ist die Außenseiterin, die in der Schule von Klassenkameradinnen gemobbt wird, Matt ist das Genie mit dem Superhirn, Develine ist Kampfsportmeisterin und Luke ein wahnsinnig schneller Läufer - zufällig geraten sie zur falschen Zeit an den falschen Ort und das Abenteuer nimmt seinen Lauf.
Die Handlung ist durchweg spannend und man möchte ständig wissen, wie es weitergeht, wer nun gut oder böse ist und was hinter alledem steckt. Auch der Schreibstil, der sehr jugendlich und locker und leicht ist, lässt einen die Geschichte in einem Rutsch weglesen.
Den ein oder anderen Kritikpunkt habe ich aber auch: Ich hätte gern etwas mehr über die Genmanipulation oder künstliche Intelligenz erfahren, das Thema um Leila wurde ja nur kurz angerissen und dazu hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Zur ganzen Thematik passt dann auch das Ende irgendwie nicht. Es war gut durchdacht und auch wirklich spannend, aber mit dem Hintergrund und wenn man bedenkt, welche Menschen bzw. Macht bei dieser Art Forschung dahinter steckt, war es irgendwie zu einfach bzw. die ganze finale Action war einfach zu leicht abgefertigt... Dies hat dem Lesevergnügen aber trotzdem keinen Abbruch getan, wenn man bedenkt, dass es sich hier um einen Jugendthriller ab 14 Jahren handelt.
Ich denke, wir können auf eine Fortsetzung gespannt sein und ich hoffe, wir werden dann noch mehr Hintergrundinformationen und einfach mehr von allem erfahren.
Fazit
Eine tolle Idee, authentische und liebenswerte Charaktere mit besonderen Fähigkeiten und eine interessante Handlung, die Lust auf mehr und vor allem mehr Erklärungen macht. Ein locker, leichtes Lesevergnügen ohne zu viel Nachdenken, mir hat es gefallen. 4/5 Sterne auf allen gängigen Portalen.
MEINUNG Das Buch beginnt mit einer ganz interessanten und spannungsverheißenden Idee. Auch der Einstieg gelingt gut. Alle Protagonisten haben eine liebevolle Seite und eine interessante Geschichte zu erzählen, die im Verlaufe des Buches immer weitererzählt wird. Was das Ganze spannender macht, ist der Fakt, dass sich immer wieder neue Informationen offenbaren und diese alles wieder verändern. Leider nimmt die Spannung mit der Zeit aber etwas ab und es wirkt eher so, als wenn die ganze Geschichte eher dahin „plätschert". Was mich beim Lesen auch etwas störte, war der Umstand, dass die Zusammenarbeit der Jugendlichen irgendwie nicht wirklich funktionierte. Ich dachte mir, dass sie einander schon ihre neuen Erfahrungen berichten würden, aber dazu kam es oft nicht. Dadurch entstanden für mich zu viele Missverständnisse und unnötige Komplikationen, die dann oft einfach durch Zufälle gelöst wurden. Wenn auch für mich keine ganz runde Geschichte, denke ich, dass sie für jüngere Leser eine spannende und unterhaltende Lektüre sein könnte. Was ich zu dem toll fand, war, dass die Charaktere sehr divers waren und Handicaps und kulturelle Unterschiede, Migrationshintergünde eingearbeitet wurden. 3/5
Die Charaktere mochte ich alle ziemlich, das Buch begann interessant und die verschiedenen Hauptfiguren trafen sich authentisch. Insgesamt mochte ich die Story wirklich, es war die typische Detektivgeschichte-für-Jugendliche-Stimmung und auch die besonderen Fähigkeiten waren nicht zu abgedreht erklärt. (SPOILER) Wie Luke sich auf Seite hundertdreiundfünfzig bis hundertneunundfünfzig in der Mensa und Develine sich auf Seite hundertdreiundsechzig bis hunderteinundsiebzig nach der Schule für Jeanie einsetzen fand ich ziemlich süß. (SPOILER ENDE) Ich werde die Autorin auf jeden Fall auf dem Radar behalten, für fünf Sterne fehlte mir allerdings noch das gewisse etwas.