Bedeutet ein umweltfreundlicher Lebensstil wirklich vor allem Verzicht und freudlose Anstrengung? Alexander von Schönburg ist überzeugt: Es muss möglich sein, angenehm und doch halbwegs klimaneutral und ressourcenschonend zu leben – wenn wir den inneren Öko-Schweinehund besiegen und uns beim Reisen, Essen und Shoppen auf das Wesentliche beschränken. Wie wir stillosem Konsum bewusstes Genießen entgegensetzen können, zeigt er unterhaltsam und selbstironisch in diesem Buch.
Alexander, Count of Schönburg-Glauchau, known generally and professionally as Alexander von Schönburg, is a German journalist and writer. He is the current head of the comital branch of the noble House of Schönburg, an old German noble family.
Oh wow! Ein BILD-Journalist begreift, dass Lastenräder und Bio-Essen nicht spießig sondern ziemlich normal sind. Und für einige Leute auch „voll hip“. Na mensch, denkt er sich und erzählt in erratischen Kapiteln von seinen tollen ersten Versuchen etwas nachhaltiger zu leben. Fremdschämen inklusive. Lichtblicke sind die kleinen Anekdoten (zB und die Familientragödie des Plastik-Erfinders oder des Autors selber), welche aber wie das Buch in toto nix mit „Hedonismus“ zu tun haben. Außer der Erwähnung des Wortes „koksen“... So gut ich es finde, dass Springertrolle der Rettung des Planeten nun aucu etwas abgewinnen können, so unnötig finde ich dieses Buch.
Wahrscheinlich zähle ich nicht in seine Zielgruppe, aber gefallen hat es mir trotzdem. Es wurden in der ersten Hälfte hauptsächlich Männer zitiert, scheinbar gibt es wenig Kluges von Frauen?! Ansonsten waren die Kapitel mal mehr mal weniger stark. Die Tipps waren sinnvoll, vor allem wenn es um einen diplomatischen Mittelweg geht, der nicht sofort abschreckend klingt. Das Glossar war wunderbar!
Mein lieber Herr Gesangsverein, eigentlich mag ich solche Bücher über Umwelt und Natur überhaupt nicht. Aber was hier der Autor geschrieben hat, hatte mich schon nach ein paar Seiten so gefangen das meine geliebten Krimi in die Warteschleife mussten. Ich dachte ich würde als Mensch der die Umwelt und Natur achtet meinen Teil zum Schutz beitragen. Tja da habe ich wohl etwas falsch gedacht, ich wusste zb nicht das 80% unserer Wälder gar keine Wälder sind sondern Plantagen (Monokulturen). Und viele kleine Dinge die man ganz einfach in seinem eigenen Umfeld ändern kann schon die Umwelt schützen. Wer jetzt denkt wieder so ein schlauer Autor der mit erhobenem Zeigefinger ein Buch geschrieben hat um damit möglichst viel Geld zu verdienen. Das hatte ich beim lesen des Klapptextes auch gedacht und das ist falsch gewesen. Er zeigt zwar mit dem erhobenen Zeigefinger und mit sehr viel Ironie auf die vielen Umweltsünden die wir alle begehen ohne es zu merken. Die wir aber auch ganz Einfach abstellen können und er zeigt uns mit seinen Versuchen wo die Fallstricke liegen oder geht gar nicht. Ich als Krimileser kann nur sagen das lesen lohnt sich, denn das Buch ist auch super geschrieben.
Ich wurde unterhalten, auf eine unbeschreibliche Art, die typisch für den Autor sind. Viele Ideen teile ich, einiges ist merkwürdig, die Ausschweifungen erweitern die Allgemeinbildung… Den dritten Stern gab‘s für die begeisterten Ausführungen zum Reitsport!
Ich wünschte, ich könnte dieser Zeitverschwendung 0 Sterne geben. Alles schonmal gehört, und in einer Art geschrieben, die von "Better than thou" nur so trieft.
Ein sehr informatives Buch, mit einem witzigen und paradoxen Titel. Ich fand ein paar der vorgestellten Ideen sehr gut, verlor aber dann nach ein paar Kapiteln dieses Interesse, leider. Die Themen sprachen mich dann nicht mehr wirklich an. Alles in allem ein schönes und informatives Buch, welches mich dazu inspiriert hat, nach Kopenhagen zu reisen!
Ich erhielt eine kostenlose Ausgabe dieses Buches im Tausch für eine ehrliche Rezension.