Die Bestsellerautorin Ulli Olvedi erzählt außergewöhnliche Geschichten, Märchen und Fabeln aus dem alten Tibet. Manche der Kapitel mögen an die Gebrüder Grimm, andere wiederum an Äsops Fabeln erinnern, und andere wieder können es an Frechheit mit dem Decamerone aufnehmen. Doch ob sie zauberisch, drastisch oder unverschämt sind, man findet vor allem den Schalk der Tibeter darin. Dieser begleitet den Leser nicht nur in die exotische Vergangenheit Tibets, sondern führt auch in das fröhliche Herz dieser alten Nomaden-Kultur. Als profunde Kennerin der tibetischen Kultur verwebt Ulli Olvedi die Erzählungen nicht nur thematisch ineinander, sie lässt eigene Erfahrungen und Erkenntnisse einfließen und zeigt uns ihr ganz persönliches Tibet. Die enthaltenen Geschichten eignen sich zum Selber- und zum Vorlesen. Sie bringen uns dem Dach der Welt ein Stückchen näher und lassen uns einsinken in die wundersame Erzähltradition Tibets.
Ulli Olvedi (*1942) ist Autorin zahlreicher spiritueller Bestseller, Wissenschaftsjournalistin, Begründerin und Lehrerin der "Meditativen Energiearbeit" und Kennerin des tibetischen Buddhismus.
Roman- und Sachbuchautorin, Dokumentarfilmautorin, Journalistin, Übersetzerin.
Diplomierte Qi Gong-Lehrerin.
Langjährige Seminarleitung im Bereich Buddhistische Spiritualität und Kontemplative Therapie.
Viele Übersetzungen aus dem Englischen, vorwiegend buddhistische Literatur.
Beiträge in Fachbüchern und Zeitschriften über buddhistische Themen.
15 Jahre regelmäßige Mitarbeit bei Radio Bremen "Forum der Wissenschaft".
Features bei WDR und NDR und freie Mitarbeit beim Bayerischen Fernsehen.
1974 bis 2001 Dozentin an der Münchner Volkshochschule: "Einführung in den Buddhismus" und "Buddhistische Psychologie".
Gründerin und Vorsitzende des Vereins Tashi Delek e.V. Gesellschaft zur Förderung der tibetischen Kultur im Exil (gegründet 1990) www.tashidelek.de / tashidelek@gmx.de
Mitgründerin der Hochschule für traditionelle tibetische Medizin, Shelkar Institute, in Kathmandu, Nepal.
Fachbereichsleitung Spiritualität der Akademie PANTA RHEI in Seefeld bei München. www.apr-ammersee.de
Seit 1972 Studium und Praxis des tibetischen Buddhismus (Chögyam Trungpa Rinpoche, Tulku Urgyen Rinpoche, Tarab Tulku Rinpoche, Chökyi Nyima Rinpoche)
Da wollte ich für den Großteil dieses Buches, mit den schönen Tibetischen Märchen und Sagen schon 5 Sterne geben. Aber dann ist mir auf den letzten Seiten ziemlich das Lachen vergangen.
Im Kapitel "Freche Geschichten" versteckt sich der "Schelm" unter dem Bett der Prinzessin, wartet bis sie tief schläft um sie dann munter zu vergewaltigen (Hahahah, wie amüsant). Und da so beschädigte Ware wie die Prinzessin dann ja schlecht an den Mann zu bringen ist, wird sie unserem frechen Helden gleich zur Frau gegeben. So eine schlaue List von unserem Helden. Hahaha.
Und kurz darauf begegnet der große Meister mit "guten Absichten" dem jungen Mädchen Dölma und wenn sich die mal besser hätte Vergewaltigen lassen wäre sie doch glatt die Mutter für die Wiedergeburt eines hohen Lama's geworden. Jetzt hat das dumme Mädel das ganze gute Karma sausen lassen.
Mir ist schon bewusst, das diese Geschichten aus einer anderen Zeit und Kultur kommen, aber diese Sagen, die offensichtlich den Zeck dienten junge Mädchen zu indoktrinieren, sich dem Manne zu unterwerfen, auch wenn er Gewalt anwendet, sind wirklich nicht mehr Zeitgemäß und sollten heutzutage wirklich nicht mehr ohne kritisches Hinterfragen weitererzählt werden.
Wollen wir wirklich das unsere Töchter oder junge Frauen wo immer sie auch herkommen, lernen die (sexuelle) Gewalt von Männern einfach so hinzunehmen, dass das normal ist? Das du deinen Vergewaltiger am besten heiratest und Fremde sich deines Körpers bedienen dürfen, da sie eventuell "gute Absichten" haben?! Ich möchte das nicht und kann deshalb dieses Buch nicht guten Gewissens weiterempfehlen.