Als Boris eines Tages ein sehr eindeutiges Foto seines besten Freunds Ian in einem BDSM-Forum findet, ist er mehr als überrascht. Boris lebt seine dominante Seite schon viele Jahre aus, während Ian ganz offensichtlich ein Neuling als Sub ist – und sich damit in gefährliche Situationen bringt, wie das unfreiwillig entstandene Foto beweist. Boris ist nur allzu gerne bereit, Ian auf seinen ersten Schritten in diese neue Welt zu begleiten, doch mehr kann daraus nicht werden. Denn so sehr Boris ihn als besten Freund auch liebt, er ist im Gegensatz zu Ian nicht schwul. Schon die ersten gemeinsamen Spiele berühren beide Männer jedoch auf ungeahnte Weise und plötzlich müssen sie sich damit auseinandersetzen, wie aus ihrer Freundschaft mehr werden kann ...
Ich habe schon die ersten beiden Bände dieser Reihe geliebt und auch die Geschichte um Ian und Boris reiht sich darin nahtlos ein.
Beide sind seit Ewigkeiten dicke Freunde und teilen fast alles. Ja, fast, denn dass Ian sich für BDSM interessiert, ist Boris entgangen und die Art und Weise, wie er damit konfrontiert wird, ist, nun ja, ich nenne es mal: anders. Aber jetzt kann er nicht länger den Mund halten, vor allem auch, um Ian zu schützen.
Boris ist ein toller Charakter mit dem Herz am rechten Fleck, und ich würde dem Buch volle Punktzahl geben, hätte es Ian mit seinen ständigen Zweifeln und seinem teils unmöglichen Verhalten nicht so übertrieben. Ich kann nachvollziehen, warum er an sich zweifelt, ich glaube, das kann jeder, aber die Art und Weise, wie er Boris behandelt, als der ihm schließlich seine Gefühle gesteht, ging mir eindeutig zu weit. Zweifel hin oder her, so ein Verhalten passt für mich zu einem naiven Teenager, nicht zu einem Erwachsenen, der sich mit seinem angeblich besten Freund unterhält und den damit so sehr verletzt.
Im Großen und Ganzen aber eine sehr schöne Geschichte, die das Thema BDSM vernünftig behandelt, und allein wegen Boris werde ich mir noch das Taschenbuch ins Regal stellen.
Boris und Ian sind schon immer beste Freunde, die eigentlich keine Geheimnisse voreinander haben. Boris hat allerdings bisher für sich behalten, dass er sich in der BDSM-Szene als Dom bewegt. Da Boris auf Frauen steht und Ian schwul ist, fischen sie sowieso nicht im selben Teich und BDSM war nie ein Gesprächsthema zwischen ihnen. Als Boris in einem einschlägigen Forum allerdings ein kompromittierendes Foto seines Freundes Ian entdeckt, ist er sich sicher, dass dieser niemals seine Erlaubnis zur Veröffentlichung gegeben hätte. Um ihn zu warnen und zu informieren, muss er wohl auch selbst die Karten auf den Tisch legen und erklären, wieso er sich in einem BDSM-Forum herumtreibt.
Wow, wow, wow ... So ein wunderschöne und intensive Geschichte. Von allerbesten Freunden zu "Spielgefährten" und dann zu Liebenden. Ich hab so mit Boris gelitten, gehofft und geliebt. Unglaublich schön, mit viel Tiefe und einen riesigen Portion Liebe.