Beschauliche Adventszeit? Von wegen! Für Immobilienmakler Korbinian Löffelholz läuft es gerade richtig schlecht. Er muss noch vor Heiligabend eine alte Dorfvilla verkaufen, sonst ist er seinen Job los. Dumm nur, dass der Mieter der Villa erschlagen im Arbeitszimmer liegt – Hauptverdächtiger: Korbinian. Zum Glück schneidet ein Schneesturm das Dorf von der Außenwelt ab, und die Polizei kommt nicht durch. Um seine Unschuld zu beweisen, macht sich Korbinian selbst auf die Suche nach dem wahren Mörder. Zu spät erkennt er die Gefahr, die hinter der weihnachtlichen Idylle lauert.
Okay, wo fange ich an. Ich mochte die Charaktere fast alle nicht und die, die ich mochte, waren es wahrscheinlich nur, weil man quasi nichts über sie erfahren hat.
Am Anfang war auch für mich nicht wirklich klar, warum ein Mord passieren muss, damit Korbinian sein Leben ändert. Alles was er tut in der ersten Hälfte des Buchs macht er eigentlich nur, weil er eingeschneit ist und nix zum Anziehen hat. Dabei baut er dann sehr unrealistisch Beziehungen auf, innerhalb von Stunden, und dann kommt die Mordermittlung und durch seine vorschnellen Verurteilungen macht er all die Beziehungen wieder zunichte.
Aber die anderen Leute sind ja alle so gut und großmütig, dass sie sehen, dass er nur verirrt ist und eigentlich gar kein Arschloch und so weiter...nope, einfach nope.
Und dann stirbt auch noch die nette Eso Dame mit ihren Glückworten. Der einzige Grund, warum ich diese Geschichte weitergelesen habe. Und eigentlich macht sie das auch für nix und wieder nix. Weil das Geld hätte er auch so für das Jugendzentrum bekommen können. Er hätte auch so im Dorf bleiben können und wir hätten die Eso Dame noch ein bisschen länger gehabt.
Was mich auch genervt hat, war das alle Charaktere immer mit vollen Namen betitelt wurden. Warum? Und dann war es bei manchen doch nicht. Auch wieder warum?
Immerhin hat Korbinian drei mal sich den Kopf gestoßen, das war irgendwie schon genugtuend. Aber warum bekommt er Rike am Ende? Er war so ein Arschloch und Macho...
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Immobilienmakler Korbinian soll noch vor Heiligabend eine Dorfvilla verkaufen. Der Mieter der Villa liegt erschlagen im Arbeitszimmer - Hauptverdächtiger: Korbinian.
Mit ner guten Mischung aus Humor und weihnachtlichen Elementen begleitet man Korbinian auf der Suche nach dem wahren Mörder.
Zunächst erscheint Korbinian sehr unsympathisch, was sich im Laufe der Zeit auf jeden Fall ändert. Meine Lieblingsrollen waren Elisabeth, eine ältere Dame und Carreras, der zugelaufene Hund 🤭 Aber auch die anderen Charaktere wurden toll beschrieben.
Das Buch hätte noch ein bisschen mehr Spannung vertragen können. Wobei ich wirklich bis zum Schluss keine Ahnung hatte, wer nun der "Mörder" ist.
Kurz und knapp: Ein guter Krimi für Zwischendurch - Kann man auf jeden Fall machen!
Weihnachten im Stil von Charles Dickens mit einem Schuss Krimi! So in etwa würde ich dieses Buch zusammenfassen, dass ich letztes Jahr - nona - zu Weihnachten geschenkt bekommen habe. Denn der Protagonist Korbinian Löffelholz ist zunächst ein ganz auf seine Karriere konzentrierter Mensch, ehe es ihn für seine Arbeit in das kleine Dorf verschlägt, wo sich Fuchs und Hase fast wortwörtlich "Gute Nacht" sagen.
Aus diesem Grund würde ich das Buch auch nicht primär als Krimi bezeichnen, auch wenn es zu Beginn gleich einmal einen Toten gibt. Im Grunde erinnert mich Korbinian eher an Ebenezer Scrooge, der durch die Begegnungen mit den Menschen in dem Dorf nach und nach zu seiner Menschlichkeit zurückfindet.
Wenn man sich darauf einlassen kann, bekommt man mit diesem Buch in meinen Augen eine ganz wunderbare Geschichte, die hervorragend in die Weihnachtszeit passt. Auch wenn ich an der einen oder anderen Stelle ein, zwei Tränchen verdrücken musste ...
Für mich ein netter, ganz typischer Weihnachstkrimi. Ich hab ihn gern gelesen, auch wenn ein paar Sachen gestört haben (Charaktere immer mit vollem Namen nennen).
Ich habe „Lasst uns tot und munter sein“ letztes Jahr geschenkt bekommen und überraschenderweise hat mir das Buch ganz gut gefallen. Ich mochte die Atmosphäre im kleinen, eingeschneiten Dorf sehr. Die Charaktere waren sympathisch, man wusste aber dennoch nie so recht, ob man ihnen allen trauen konnte. Dadurch wurde der recht simple Fall zu einer interessanten Geschichte, bei der man gut mitraten konnte. Das Buch war nicht hochspannend, las sich jedoch schnell und fesselte. Ich wollte öfter gar nicht mehr aufhören zu lesen. Mir gefiel, dass es kein klassischer Krimi war, bei dem die Polizei im Vordergrund stand, weil ich so etwas nämlich gar nicht mag, sondern eher eine Geschichte über einen normalen Immobilienmakler, der durch Zufall unter Mordverdacht gerät und sich an die Tatnacht selbst nicht mehr erinnern kann. Er versucht sie also zu rekonstruieren, wobei er neue Freunde findet und irgendwann dem Täter auf die Spur kommt. Die Auflösung hatte ich nicht vorhergesehen, außerdem ist es ein nettes Detail, dass das Buch genau 24 Kapitel hat, wodurch man es gut als Adventskalender lesen kann, auch wenn mir das viel zu lang dauern würde. Noch eine kleine Anmerkung: Auf Seite 66 sind einmal Anführungszeichen zu viel.
Am Anfang habe ich mich mit dem Buch etwas schwer getan. Ein fast 50 jähriger Immobilienmarkler ohne Familie, der nicht besonders freundlich ist. Das kam mir nicht wie meine bevorzugtes Grene vor. Als Korbinian Löffelholz allerdings in dem Dorf einschneit und Rike kennen lernt begann die Geschichte für mich spannender und unterhaltsamer zu werden. Ich wollte unbedingt wissen wer der wahre Mörder ist und vor allem wie Rike und Korbinian miteinander klar kommen. Zum Ende konnte ich das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen. Das Buch war unterhaltsam und spannend, auch wenn ich mich frage wo am Ende der Hund abgeblieben ist, der nach Aufklärung des Mordes mit keinem Wort mehr erwähnt wird. Für eine paar spannende Stunden zum mit Raten lohnt es sich auf jeden Fall den Weihnachtskrimi zu lesen.
Ein einsamer Immobilienmakler wird dazu verdonnert, in einem abgelegenen Dorf, eine Villa zu verkaufen und findet sich indessen in einem Mordverdacht und Dorf-Drama wieder.
Eine interessant und gut ausgedachte Neuverfassung der Ebenezer Scrooge Geschichte.
Es ist ein kurzer Lese-Spass gefüllt mit unterhaltsamen Charakteren, Hintergrundgeschichten und einem gefühlvollen Ende, welches mich selbst sehr gerührt hat.
Ich kann es jedem Weihnachts- und Krimifan empfehlen, welcher eine Abwechslung der düsteren Thriller in der Adventszeit sucht.