Eine Anstalt im Wald Mädchen, die verschwinden Und niemand, der ihnen hilft
Als Charlie mit 16 Jahren schwanger wird, bringen ihre Eltern sie ins Haus König. Dort soll sie neben anderen Schwangeren, abgeschieden von der Öffentlichkeit, ihr Kind zur Welt bringen. Doch das Haus birgt Geheimnisse. Nachts hört Charlie Schreie und Mädchen verschwinden. Es gehen Geschichten von einem fötusfressenden Monster um und bald wird Charlie klar, dass irgendjemand im Wald lebt ...
>>EINE ANSTALT IM WALD MÄDCHEN, DIE VERSCHWINDEN UND NIEMAND, DER IHNEN HILFT<< „Die Anstalt der verlorenen Mädchen“ von Hanna Hagen ist mal wieder so ein richtiger Pageturner gewesen! Durch die wechselnden Erzählperspektiven und Kürze der Kapitel wird nach und nach immer mehr eine ziemlich große Spannung aufgebaut, die mich richtig fesseln konnte! Es wurde unheimlich mysteriös, spannend und ich wollte immer dringender wissen, was mit den Mädchen passiert, was es mit all den Dingen zutun hat, die in der Anstalt passieren und nicht zuletzt empfand ich Charlie, Maggie und Marie unheimlich interessante Charaktere, die so unterschiedlich von ihrer Art her waren und doch ein tolles Team abgaben und wie ich finde ziemlich viel Mut bewiesen haben. Die Auflösung der Geschichte empfand ich im Vergleich zum vorherigen Spannungsaufbau irgendwie etwas schwammig und hätte mir mehr Details gewünscht, was letztlich dahinter steckt. Auch die Geschichte und Person mit der die Auflösung verwoben ist hätte ich gern mehr gesehen, also hätte gern etwas tiefer in der Vergangenheit lesen wollen. Fazit: Alles in allem ein gelungener und unheimlich spannender Thriller!