Briony & Sebastian: Sie fühlt sich in ihrem Leben wie eine Statistin. Doch für ihn spielt sie die Hauptrolle...
Auf der Bühne kann Briony alles sein, was sie im echten Leben nicht ist. Die Schauspiel-Studentin liebt es, in fremde Rollen zu schlüpfen, doch kaum jemand kennt den wahren Grund dafür. Nur ihr attraktiver Schauspielkollege Sebastian versucht hartnäckig herauszufinden, was sie im Rampenlicht vergessen will. Ausgerechnet mit ihm muss sie sich auf die Hauptrollen eines Theaterstücks vorbereiten. Der Gedanke, dass sie darin das Liebespaar spielen sollen, lässt Brionys Herz höher schlagen. Sie will sich nicht eingestehen, dass sie Sebastians Nähe genießt – denn gleichzeitig macht er ihr Angst. Besonders in den Momenten, wenn sich sein Blick plötzlich verdunkelt und Briony ahnt, dass sie nicht als Einzige ein Geheimnis verbirgt…
Nena Tramountani, geboren 1995 in Stuttgart, ist mit Büchern aufgewachsen und schreibt seit ihrer Jugend eigene Geschichten. Nach dem Studium der Linguistik und Englischen Literaturwissenschaft arbeitete sie als Journalistin und in der Gastronomie. Inzwischen lebt sie als freie Autorin in Stuttgart. Nebenberuflich ist sie als Drehbuchautorin tätig.
Ich habe mich selten so sehr von einen Buch verstanden gefühlt und mich selbst in so vielen Punkten in einer Protagonistin wiedergefunden, wie es hier der Fall war.
Von Anfang an habe ich mich auf den dritten Teil am allermeisten gefreut, weil die Geschichte einfach schon nach etwas ganz ganz Besonderem klang. Wie auch schon in den ersten beiden Bänden hat mir der Schreibstil von Nena Tramountani wieder unwahrscheinlich gut gefallen, doch diesmal hat er es geschafft, mir noch einmal mehr unter die Haut zu gehen und mich so viel tiefer zu berühren, als es bei seinen beiden Vorgängern der Fall war. Keine Ahnung, ob das nachvollziehbar ist, aber dieses Buch hat mir etwas gegeben, von dem ich überhaupt gar nicht wusste, dass ich es brauche. Ich hatte während des Lesens wirklich mehrfach eine Gänsehaut und Tränen in den Augen – entweder, weil ich so sehr mit Briony und Sebastian mitgefühlt habe oder aber, weil die Worte von Nena Tramountani – gerade im Bezug auf Briony – auch meine eigenen hätten sein können.
Briony ist eine Protagonistin mit der ich nicht nur von Anfang an unwahrscheinlich gut klargekommen bin, sondern die ich absolut verstehen, in deren Lage ich mich hineinversetzen und mit der ich absolut mitfühlen konnte. Ihre Gedanken- und Gefühlswelt war für mich nicht nur einfach greifbar, ich hatte sie mit lauter verschiedenen Bildern vor mir und konnte richtig darin abtauchen. Ich hatte während des Lesens wirklich das Gefühl, wir würden uns einen Kopf und ein Herz teilen, weil ich so sehr mit ihr in dieser Geschichte gelebt habe.
Sebastian habe ich genauso geliebt. Alles an ihm – jede Ecke, jede Kante und den ganzen wundervollen Rest. Seine Gedanken- und Gefühlswelt hat ihn für mich wahnsinnig greifbar und authentisch gemacht und ich konnte mich nicht nur wunderbar in ihn hineinversetzen, sondern auch absolut mit ihm mitfühlen. Ethan strahlt – trotz seiner manchmal eigenen Unruhe – eine unglaubliche Ruhe, Wärme und Geborgenheit aus und ich bin mir ziemlich sicher, dass es unmöglich ist, sich in seiner Gegenwart unwohl zu fühlen. Ich hatte jedenfalls während des Lesens das Bedürfnis, ihn um mich zu haben – was natürlich zusätzlich daran liegen kann, dass ich mich wirklich in ihn verliebt habe.
Auf der einen Seite ist da diese ganz besondere und starke Verbindung zwischen Briony und Sebastian, die von Anfang an besteht, die deutlich spürbar ist und mit der Zeit auch immer stärker wird. Da ist die Tatsache, dass die beiden einander, sobald sie zusammen sind, Ruhe schenken und dafür sorgen, dass der jeweils andere in dieser Zeit all die Dinge, die ihn sonst stressen, bedrücken oder unter Druck setzen, vollkommen vergisst und es schafft, wieder richtig durchzuatmen. Da ist die sanfte Entwicklung der Beziehung der beiden, deren Tempo ich geliebt habe und da sind all die kleinen besonderen Momente, die sich in mein Herz geschlichen und mich ebenfalls haben lieben lassen. Weil sie den Gefühlen ihre Zeit gegeben haben, zu reifen. Und weil sie mich dabei so unglaublich vieles haben fühlen lassen. Es war manchmal hart mit ansehen zu müssen, wie den beiden Steine in den Weg gelegt werden und sie eine Herausforderung nach der anderen zu bewältigen haben. Aber umso schöner war es eben auch, zu sehen, wie sie sich dadurch weiterentwickeln, an eben genau diesen schwierigen Situationen wachsen und am Ende so viel stärker aus dem Ganzen hervorgehen. Und das natürlich gemeinsam.
„Play & Pretend“ ist nicht nur ein Jahreshighlight für mich, sondern auch ein Buch, das ich so schnell nicht wieder vergessen werde. Dafür hat es mich zu viel fühlen lassen, hat zu viel mit mir gemacht, mich zu sehr in seinen Bann gezogen und seine Spuren zu tief auf und in meinem Herzen hinterlassen. Dafür bin ich diesem Buch zu dankbar für alles, was es mir gegeben hat!
Der letzte Band und damit Brionys und Sebastians Geschichte war eine schöner Abschluss der Reihe. Um mal ein allgemeines Fazit vorweg zu nehmen: Mir haben eigentlich alle Bände gleich gut gefallen. Allerdings hat mich dieser letzte Band am meisten bewegt. Deshalb gibt es auch 4,5 🌟
Brionys Krankheit war wahnsinnig gut umrissen und dargestellt, denn das war praktisch der Kern des Ganzen: sie leidet unter einer Essstörung. Ihr Kampf damit und ihre dafür sehr reflektierte Art mit ihren Problemen umzugehen waren mutmachend und voller Hoffnung, was ich für die Schwere der Thematik wirklich unheimlich toll und gelungen fand. Sebastian hat auch sehr mit seiner Krankheit zu kämpfen, mit den unerwarteten Rückschlägen und dem Wunsch ein besseres Leben zu führen. Auch hier konnte ich seine Gedanken total nachvollziehen und war emotional sehr bei ihm, er hat absolutes Lieblingscharakterpotential ❤️
Die wichtigste Botschaft: Krankheit ist keine Schwäche. Wenn man das begriffen hat, dann ist der Weg schon ein ganzes Stück geschafft.
Die Nebencharaktere spielen zwar eine wichtige Rolle, vor allem für Briony, jedoch empfand ich sie als eher hintergründig, besonders Matilda mochte ich mal wieder gar nicht, was echt witzig ist, da ich sie in ihrer eigenen Geschichte viel sympathischer fand. Insgesamt mochte ich den optimistischen Grundton der Geschichte sehr und auch den schauspielerischen Aspekt, der eine wirklich große Rolle einnimmt 🥰
Die Reihe ist eine absolute Empfehlung, denn ich glaube, jeder wird sich in dem einen oder anderen Gedanken wiederfinden können ❤️
Puuuh, ich weiß echt gar nicht, was ich sagen soll. Ich hatte mich so sehr auf dieses Buch gefreut und irgendwie war es für mich eine totale Enttäuschung. Es war jetzt kein super schlechtes Buch, hatte gute Elemente (die Charaktere an sich, interessante Themen), aber irgendwie bin ich nie richtig reingekommen und habe nicht richtig mitgefühlt. Auch war mir der Plot zu vorhersehbar, mir haben die Feels gefehlt, die ich bei Band 2 und 3 hatte. Wirklich enttäuscht hat mich dann leider das Ende, weil zu der großen Aussprache eine Szene geführt hat, die ich einfach viel zu grausam und erzwungen fand. Leider für mich der schlechteste Band der Reihe. 3,5 Sterne ⭐️
Briony ist alles andere als begeistert, als sie erfährt, dass sie mit Sebastian - dem Typen welchen sie bereits mit Pauken und Trompeten einen Korb gegeben hat - zusammen die Hauptrollen in Shakespeares Mittsommernachtraum spielen muss. Sie möchte sich nach der großen Enttäuschung mit ihrem ersten Mal Anthony nicht wieder Hals über Kopf in eine Liebesbeziehung stürzen und stellt deswegen klar: Mehr als Freundschaft ist nicht drin!
Für mich ist 'Play&Pretend' von Nena Tramountani ein Buch, welches von den Figuren getragen wird. Briony und Sebastian mochte ich von Anfang an unglaublich gerne. Man ließt ihre Geschichte aus ihren Perspektiven, und lernt sie und ihre Probleme unglaublich gut kennen.
(Mini Spoiler folgen) Wärend ich bereits in den ersten Bänden der Soho-Love Reihe erfahren konnte, dass Briony an einer Esstörung leidet, erfährt man bereits zu Beginn des Buches, dass Sebastin mit einer bipolaren Störung zu kämpfen hat. Sehr gut daran finde ich, das kein riesen Mythos um diese "Probleme" gesponnen wurde, da es in meinen Augen auch kein Plot Twist ist. Pysischiche Probleme gehören zu einem - es gibt nichts wofür man sich dabei schämen muss. Natürlich weiß ich nicht, wie es sich anfühlt mit einer bipolaren Störung zu leben, aber aus meiner Außenseiterperspektive fand ich die Thematik sehr gut und sehr, sehr gefühlvoll umgesetzt.
Ein weiterer Punkt den ich hervorheben möchte, ist die super Kommunikation zwischen den Protagonisten. Es wurde kaum unnötiges Drama gesponnen, beide versuchen ihre Gefühle ehrlich zu kommunizieren, was für mich eine Willkommene Abwechslung war.
Zusammenfassend lässt sich sagen, das es sich bei 'Play&Pretend' um ein wunderschönes, gefühlvolles Buch handelt, welches besonders mit zwei tollen Protagonisten überzeugen konnte. Es war nicht nur einmal, dass ich mir eine Träne aus dem Gesicht streichen musste, weil mich Brionys Gedanken so sehr getroffen hatten. Ich habe sie und Sebastian wirklich ins Herz geschlossen...
Danke an das Bloggerportal, den Penguin Verlag und Nena Tramountani für dieses Rezenionsexemplar!
Im dritten Band der Soho-Love Reihe lernen wir die Schauspielstudentin Briony kennen. Als sie sich zusammen mit ihrem Schauspielkollegen Sebastian auf ein Theaterstück vorbereiten soll, kommen sich die beiden näher.
Schon Band Eins und Zwei der Reihe haben mir gut gefallen, aber für mich hat Band drei das definitiv getoppt. Diese Geschichte war einfach perfekt und hat mich sehr berührt.
Der Schreibstil der Autorin ist wieder sehr angenehm zu lesen, wirkt locker und leicht, aber gleichzeitig auch sehr emotional, so dass man sich als Leser wunderbar in die Gefühle der Protagonisten hineinversetzen kann. Auch das Setting in London mochte ich sehr gern und es war schön auch die anderen WG Mitbewohner wieder zu treffen.
Die Handlung verläuft eher ruhig und ohne viel Drama. Beide Protagonisten haben ihr Päckchen zu tragen und ihre Geschichten gehen unter die Haut. Trotz vielen schweren Themen, Trauer und Schmerz zeigt sie aber auch so viel Hoffnung und Mut. Um nicht zu spoilern möchte ich nicht zu viel zu den genauen Themen sagen, aber auf mich wirkten die beiden einfach echt und authentisch. Es war so wundervoll zu sehen, wie sehr sie sich gegenseitig brauchten und helfen konnten. Ich habe das Buch förmlich verschlungen und habe bis zum Ende so sehr mit ihnen gehofft, auch wenn alles schon fast hoffnungslos schien.
Dieses Buch ist einfach nur wundervoll. Weil es ehrlich ist. Schmerzhaft und gleichzeitig wunderschön. Aber auch weil es eine so wichtige Message hat, Mut macht und Kraft schenkt.
Briony und Sebastian haben mich in diesem Buch vollkommen in ihren Bann gezogen und wollten mich bis zum Ende nicht mehr loslassen.
Denn "Play and Pretend" ist genau das, was ich mir von dem Buch gewünscht hatte. Meine relativ hohen Erwartungen wurden tatsächlich erfüllt.
Ab der ersten Seite war ich in der Geschichte drin. Der Anfang fiel mir unglaublich leicht und auch so bin ich nur so über die Seiten geflogen. Der Schreibstil war locker leicht und angenehm zu lesen - trotz der teils wirklich langen Kapitel. Am liebsten hätte ich das Buch nie weggelegt, nie aufgehört zu lesen.
Grund dafür sind sicherlich auch die Protagonisten. Briony ist eine sympathische und nachvollziehbare Protagonistin, aber vor allem ist sie eins: Stark. Genauso wie Sebastian. An diesen Charakter habe ich wirklich mein Herz verloren. An ihn und seine charmante und fürsorgliche Art. Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder Mensch so jemanden wie Sebastian im Leben braucht. Er ist definitiv Bookboyfriend-Material. Wenn die beiden zusammen waren, sprühten die Funken. Ich liebe in vielerlei Hinsicht die Beziehung der beiden. Zum einen, weil Sebastian so deutlich mit Briony flirtet, es dabei aber nicht bloß Spaß ist, sondern ernst. Ich liebe es, dass er kein Geheimnis um seine Gefühle für Briony macht. Zum anderen liebe ich es, wie die beiden füreinander da sind. Auch wenn sie nicht von Anfang an alles übereinander wissen, sind sie trotzdem füreinander da, unterstützen sich und können gemeinsam über jedes noch so peinliche Thema reden. Solche Verbindungen sind selten und es war toll darüber zu lesen.
Das die beiden ein so eingespieltes Team waren und sich sofort verstanden haben, lag sicherlich auch daran, dass beide ein besonders hartes Schicksal haben. An dieser Stelle möchte ich gerne anmerken, dass die Autorin die Themen (meiner Meinung nach, als eine, die keine Erfahrung mit den Themen hat) wirklich gut umgesetzt hat und ich mich in die Gedankenwelt und Zwiespalte der beiden Charaktere sehr gut hineinversetzten konnte.
Insgesamt hat mir die Handlung auch wirklich gut gefallen. Ich habe eine Schwäche für Bücher über SchauspielerInnen, Theaterstücke und ähnliches, weshalb das Buch auch in dieser Hinsicht genau das Richtige für mich war. Gegen Ende hin wurde es noch mal etwas spannend und ich fand es gut, dass das Drama nicht übertrieben dramatisch dargestellt wurde. Dennoch hätte ich mir das Ende etwas mehr ausgebauter gewünscht, eine längere Erklärung oder noch ein zusätzliches Kapitel aus Sebastians Sicht.
Was Emotionen angeht, konnte mich das Buch zwar mitreißen, aber nicht in dem Ausmaß, das ich mir erhofft hatte. Ich hatte mir gewünscht, dass es mich in emotionaler Hinsicht noch mehr umhauen würde.
Für das etwas kurzausgefallene Ende und das Fehlen von einer "emotionalen Wucht" (wie ich es jetzt einfach mal nenne) gibt es einen halben Stern Abzug.
Aber insgesamt konnte mich das Buch wirklich überzeugen! Sympathische, realistische und nachvollziehbare Charaktere, gepaart mit wichtigen Themen und einer schönen Handlung, ergeben ein Buch, dass definitiv lesenswert ist. Es gehört verdient zu den besten Büchern, die ich dieses Jahr gelesen habe!
"Play & Pretend" von Autorin Nena Tramountani ist der Finale Band der wunderschönen und romantischen Soho-Love-Trilogie! Mir hat dieses Buch unfassbar gut gefallen. Große Leseempfehlung für die ganze Reihe!
Das Cover finde ich wieder sehr schön! Es fügt sich toll zu den anderen zwei Büchern ein. Alle sehen richtig hübsch aus und passen gut in das New Adult-Genre. Der Schreibstil von Nena Tramountani hat mir auch in diesem Buch wirklich gut gefallen. Ich finde, dass sie authentisch und mitreißend schreibt. Ihr Erzählstil ist modern und wird nicht langatmig.
Die Charaktere machen es dem Leser nicht leicht. Vor allem, da sowohl Briony, als auch Sebastian schwer mit einer psychischen Krankheit zu kämpfen haben. Doch trotz diesen negativen Themen, besitzt die Geschichte unglaublich viel Positivität und Stärke. Dazu später mehr. Briony ist eine Protagonistin, in welche ich mich nicht sofort hineinversetzen konnte. Sie handelt oft naiv und unüberlegt. Sie macht sich selbst nieder und weiß ihre Mitmenschen nur wenig zu schätzen. Sie ist insgesamt leicht zerstörbar und verletzlich. Aber genau das hat ihren Charakter ausgemacht. Ich hatte das Gefühl, dass Briony in diesem Buch über sich selbst hinauswächst. Man konnte ihr definitiv eine Entwicklung ansehen. Aber auch Sebastian hat gezeigt, dass nicht nur seine fröhlichen Seiten liebenswert sind. In "Play & Pretend" hat die Autorin sehr viel Wert auf Charakterstärke und Tiefe gelegt.
Manchmal hätte ich mir vielleicht gewünscht, dass die Charaktere aus den vorherigen Büchern mehr von Bedeutung sind, aber kritisieren würde ich das nicht. Ich habe mich jedenfalls trotzdem gefreut, dass man nochmal was über Liv, Noah, Matilda und Anthony erfahren hat.
Die Handlung war hier und da ein bisschen zu langweilig und deprimierend für mich. Doch die Entwicklung der Beziehung von Briony und Sebastian habe ich geliebt! Es fühlte sich für mich an, als würde alles im richtigen Moment geschehen, weshalb ich die Geschichte genießen konnte. Die Handlung ist nicht überdramatisiert, was ich ganz schön finde. Plottwists gibt es einige, aber man sollte nicht zu viel erwarten. Mit dem Ende habe ich nicht gerechnet. Ich finde, dass die Autorin es einfühlsam und realistisch umgesetzt hat.
Empfehlen kann ich das Buch für New Adult-Leser, die über starke Charaktere lesen wollen, welche über sich hinauswachsen und sich lieben lernen. Besonders der dritte Teil der Reihe beinhaltet eine tolle Wertevermittlung. Am liebsten hätte ich immer weiter gelesen und freue mich daher schon auf weitere Geschichten der Autorin!
Play & Pretend ist der letzte und für mich gleichzeitig der stärkste Band der Soho-Love-Reihe. Briony fand ich von Anfang an am interessantesten aus der WG und ich habe mich total auf ihre Geschichte gefreut.
Auch hier stehen wieder die Kreativität und Kunst im Vordergrund: diesmal die Schauspielerei. Briony und Sebastian spielen in diesem Buch den Mitsommernachtstraum von Shakespeare. Ich interessiere mich total für seine Werke und fand deshalb die Einbindung des Theaters in das Buch total toll.
Briony und Sebastian sind grundsätzlich gesehen zwei kaputte und gebrochene Charaktere, aber für mich waren sie einfach vollkommen. Sie hatten vom ersten Zusammentreffen an diese unglaubliche Energie und ich konnte kaum aufhören zu lesen, weil ich ihre Geschichte weiterverfolgen musste. Hier werden enorm wichtige Themen angesprochen und ich finde es toll, wie mentale Gesundheit thematisiert und vor allem normalisiert wird in Play & Pretend. Besonders für jüngere Menschen, die mit solchen Themen zu kämpfen haben, stelle ich mir dieses Buch sehr hilfreich und wichtig vor. Dennoch gilt es, bei Bedarf die Triggerwarnung zu beachten!
Es war einfach eine tolle Liebesgeschichte, die zum Träumen einlädt und das Herz zum Stolpern bringt. Die Protagonisten gingen so schön miteinander um und hatten genau das, was ich mir bei solchen Büchern wünsche. Ich wiederhole mich, aber Play & Pretend ist mit Abstand das beste Buch der Reihe! Ich liebe es.
[Diese Rezension basiert auf einem vom Verlag zur Verfügung gestellten Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst.]
Meine Meinung ist objektiv und nicht beeinflusst durch die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Lieben Dank an das Bloggerportal.
Ehrlicherweise bin ich ziemlich traurig. Nicht nur, weil die Soho-Love-Reihe nun zu Ende geht, sondern auch, weil ich Play & Pretend nicht verlassen möchte. Ich habe dieses Buch wirklich geliebt. Von Anfang bis Ende. Mit Abstand mein Highlight der Reihe!
Briony war für mich im Vergleich zu den anderen Charakteren etwas unnahbarer und weniger zu verstehen. In ihre Geschichte einzutauchen, hat mir jedoch richtig viel Freude und Gänsehaut bereitet. Ihre Gedanken, Gefühle und ihre Krankheit hatten sie unnahbar gemacht, mich ihr im Laufe der Seiten jedoch so unglaublich schnell nah gebracht, dass ich absolut mit diesem Charakter auf einer Wellenlänge war. Wichtig zu erwähnen: Jedoch auf Basis der menschlichen Art und nicht der Prägungen und Ansichten!
Spielerisch entwickelte sich die Beziehung zwischen Sebastian und Briony schnell im zeitlichen Sinne, aber perfekt im Laufe des Buches! Ich habe die Beziehung zwischen den beiden geliebt, so so sehr. Offen, ehrlich und rücksichtsvoll. Gleichzeitig aber auch so emotional und das Knistern und die Spannung ist da, aber auf eine so schöne und vorsichtige Art und Weise, die sich perfekt in die Geschichte und die Charaktere gefügt hat. Auch Sebastian ist ein sehr tief geprägter und verletzlicher Charakter. Er ist ehrlich, lebendig und humorvoll und hat seine Gefühle zu Briony von Beginn an sehr erkenntlich gemacht, was ich besonders gern mochte. Die beiden geben auf eine so besondere Weise acht aufeinander, es ist einfach nur perfekt. Ich kann wirklich keine besseren Worte dafür finden.
In diesem Buch werden sehr ernste Themen aufgegriffen. Bei sowas bin ich persönlich immer erstmal skeptisch, wie damit umgegangen wird. Allerdings fand ich es in allen Fällen super gelöst. Man wurde in das Thema, die Gedanken und Gefühle reingeholt, was besonders aufgrund der zwei Perspektiven sehr gut gelungen ist, da man direkt aus Sicht des Betroffenen auf die Krankheit blicken konnte. Die Charaktere wurden zudem nicht damit stehengelassen, sondern es war eine Entwicklung spürbar. Und das nicht von jetzt auf gleich und viel zu schnell, sondern verständlich, authentisch und realistisch (Ich hoffe mit letzterem Begriff lehne ich mich hier, ohne persönliche Erfahrungen, nicht zu weit aus dem Fenster.)
Achtung, der nachfolgende Part könnte Spoiler zu Try&Trust enthalten! Was mir aufgefallen ist, sich aber höchstens für mich auf Band zwei im Nachhinein negativ auswirken würde, ist die doch nicht so aufgeklärte Situation zwischen Briony und Mathilda. Wo man natürlich in Band zwei nicht in Brionys Herz schauen konnte, habe ich mir vermutlich zu sehr erhofft, dass diese moralisch schwierige Situation sich gelöst hat, weil Briony damit abgeschlossen hat. Was sich in diesem Buch aber deutlich als gegenteilig erwies. Das hat meine Ansicht zu Mathilda nochmal sehr negativ verändert. Dafür ist mir Liv in diesem Buch nochmal sympathischer geworden. Das WG-Miteinander hat für mich insgesamt in diesem Buch erneut perfekt gepasst. Der Vibe war da und es war nicht zu viel und nicht zu wenig.
“Ich will bei ihr sein. Ich will die ganze Zeit bei ihr sein.”
Im Gegensatz zu den ersten zwei Bänden baut die Beziehung diesmal auf Friends to Lovers auf und das hat sehr gut zu den Charakteren gepasst. Sie verbringen viel Zeit miteinander und gehen ganz toll miteinander um; sehr bedacht, respektvoll und aufmerksam. Demnach gibt es auch kein unnötig in die Länge gezogenes Drama - oh wie ich das derzeit in New Adult Büchern liebe!!
Mich hat das Buch von den Thematiken einfach sehr angesprochen; nicht nur das Schauspielern, welches wirklich eine große Rolle spielt, sondern auch die mentalen Krankheiten. Ich war ehrlich überrascht davon, wie intensiv hier in die düsteren Gedanken der Protagonisten eingetaucht wird. Dadurch hab ich mich den beiden emotional sehr verbunden gefühlt, auch weil ich mit allen Gedankengängen etwas anfangen kann, aber das ist sicherlich subjektiv. Wenn ich über die Geschichte nachdenke, kommen mir tatsächlich direkt die Tränen; also lest unbedingt die Trigger-Warnung. In dem Buch kann man sich total wohlfühlen, aber es ist keine leichte Kost.
Zusammengefasst konnte mich die Geschichte von Briony und Sebastian persönlich tief berühren und gehört jetzt sogar zu den Büchern, die ich direkt nochmal lesen würde weil es einfach so -schön- war. <3
Play & Pretend ist der Abschluss der Soho- Love Reihe und tatsächlich für mich der beste!
Beginnend mit dem Schreibstil von @nenatramountani. Grade in diesem Teil erkennt man sehr, wie ernst und vorsichtig sie mit gewissen Themen umgehen kann. Eine Story mit viel Feingefühl und puren Emotionen.
Die Protagonisten Briony und Sebastian, zwei Schauspielkollegen, die sich während bzw durch ein gemeinsames Stück näher kommen. Briony als eine eher schüchterne und zurückhaltende Protagonistin, die bei Männern mit ihren Gefühlen eher vorsichtig umgeht und dazu eine wirklich gute Schauspielerin ist. Sebastian ist eher aufgeschlossen. Einerseits ist er ein ehrlicher und offener Charakter, aber andererseits auch tief verletzt. Ich mochte ihn total gerne. Man könnte fast sagen Bookboyfriend Potential 😁
Die gesamte Geschichte konnte mich überzeugen. Empfehle jedoch vorher die Triggerwarnung im Buch zu lesen, denn vielleicht sind diese Themen nicht für jeden geeignet. Ich finde es gut, dass die Handlung von dem Buch eher ruhiger ist, denn die beiden Protagonisten haben an sich schon genug Probleme. Das macht das ganze in meinen Augen nicht so überladen.
Nochmal kurz was zum Setting: die Geschichte spielt in London. Ich war dort noch nie, muss nun, nachdem ich nun mehrfach Bücher gelesen habe, die dort spielen unbedingt mal hin! 😍 Die Autorin hat einem wahnsinnig tolle Eindrücke vermittelt!
Danke an dieser Stelle nochmal an das @bloggerportal für die Zusendung des Rezensionsexemplars und an @janas_world_of_books für den tollen Buddyread ❤️
Meine Meinung Auf Brionys Geschichte habe ich mich am meisten gefreut! In den anderen zwei Teilen der Reihe haben wir schon so viele Bruchstücke von ihr erfahren, dass ich absolut bereit für ihre eigene Geschichte war. Das Cover gehört definitiv nicht zu meinen Lieblingscovern, aber es passt zur Reihe, also alles gut.
Während Briony auf der Bühne in ihren Rollen absolut aufgeht und stets abliefert, ist sie im wahren Leben nicht halb so selbstbewusst. Schon seit Jahren plagen sie Selbstzweifel und größere Probleme, die sie aber vor jedem versteckt, sodass nicht einmal ihre eigene Schwester ihre tiefsten Geheimnisse kennt. Doch dann taucht Sebastian auf und stellt Brionys Leben auf den Kopf. Ihr Mitstudent blickt sofort hinter ihre Fassade und möchte mit allen Mitteln Brionys wahres Ich kennen lernen, obwohl er selbst ein großes Geheimnis verbirgt …
Wie gesagt kennen wir Briony schon aus den vorherigen Teilen und haben sie als zurückgezogen und schüchtern kennen gelernt. Außerhalb der Bühne fehlt ihr jegliches Selbstbewusstsein und ihre Selbstzweifel zerfressen sie stetig. Eigentlich dachte sie, sie würde sich auf dem Weg der Besserung befinden, aber nun muss sie feststellen, dass die Dämonen sie fester im Griff haben, als gedacht. Trotzdem ist sie unglaublich stark und kämpft immer wieder gegen ihre eigenen Gedanken an, was sie zu einem wunderschönen Charakter macht. Sie zeigt, dass man nicht perfekt sein muss, dass man Rückschläge erleiden kann und sich auf Tiefpunkten befinden kann, aber dass es sich auf jeden Fall lohnt, dagegen anzukämpfen und sich Hilfe zu holen. Sie vertritt ein wichtiges Thema, das unheimlich berührend, beängstigend und authentisch von der Autorin umgesetzt worden ist. Aber ich möchte gar nicht zu sehr ins Detail gehen, weil ich sonst zu viel verraten würde, auf jeden Fall habe ich ihren Charakter und das, was die Autorin durch sie sagen möchte, absolut geliebt.
Und genauso ging es mir auch mit Sebastian. Denn auch obwohl der attraktive Schauspiel-Student augenscheinlich von jedem geliebt wird und stets gut gelaunt und selbstbewusst auftritt, geht es ihm lange nicht so gut, wie es immer aussieht. Auch er steht für ein wichtiges Thema, das die Autorin ebenso emotional und authentisch umgesetzt hat. Ich habe mich von Anfang an total in Sebastian verliebt, gerade sein Verhalten Briony gegenüber hat mir absolut das Herz erwärmt – auch wenn er es besonders zum Ende hin ziemlich gebrochen hat.
Eigentlich baue ich Rezensionen ein wenig anders auf, aber ich möchte gerne, bevor ich weiter auf die Handlung eingehe, einmal kurz über diese Themen sprechen, die die beiden Protagonisten so ausmachen. Ich werde diese Thematiken aus Spoiler-Gründen in meiner Rezension nicht direkt benennen, aber die Trigger-Warnung im Buch sollte wirklich ernst genommen werden. Die Autorin spart an gewissen Stellen nicht mit Details, die auch mir an bestimmen Punkten ein wenig zu viel geworden sind, also nehmt euch die TW wirklich zu Herzen und solltet ihr sensibel auf die Themen reagieren, seid wirklich sicher, ob ihr die Geschichte drumherum genießen könnt.
Man merkt es vielleicht schon ein wenig, mir ist dieses Buch ziemlich nahe gegangen. Es ist eine sehr emotionale Geschichte, die mein Herz sehr tief berührt hat und jetzt weiß ich nicht, wie ich meine Gedanken in gute Worte fassen kann.
Fangen wir also vorne an: Briony und Sebastian sehen sich das erste Mal auf einer Party, auf der Briony seinen Anmachversuch ablehnt und danach lernen sie sich erst bei einer gemeinsamen Theater-Aufführung näher kennen. Die beiden spielen die Hauptrollen in dem Stück und kommen sich so automatisch näher. Aber Sebastian möchte diese Nähe nicht nur auf der Bühne spüren, sondern Brionys echten Charakter kennen lernen und so verbringen sie immer mehr Zeit miteinander. Ich habe die Momente zwischen den beiden absolut geliebt und so sehr genossen. Sie verbringen die Zeit irgendwie auf ganz einer ganz anderen Gefühlsebene miteinander und die Dynamik zwischen ihnen hat mich so sehr verzaubert. Die Atmosphäre zwischen ihnen ist trotz der sensiblen und schweren Themen einfach wunderschön und wirklich fesselnd, ich habe alles daran geliebt.
Aber auch das Setting und die allgemeine Atmosphäre konnte mich wieder absolut überzeugen. Ich habe jede Szene und jeden Ort in diesem Buch total geliebt und war gedanklich immer mit den Protagonisten unterwegs – ob auf der Bühne, beim Proben oder unter dem Sternenhimmel mitten in London, ich habe mich stets so gefühlt, als wäre ich bei ihnen.
Fazit „Play & Pretend“ ist eine atemberaubende Geschichte mit zwei besonderen Protagonisten, die mein Herz zutiefst berührt haben. Briony und Sebastian sind mir unheimlich ans Herz gewachsen und ich wollte beide nicht mehr loslassen. Sie erzählen beide ganz besondere Geschichten, die auf authentische und berührende Art und Weise sehr sensible Themen aufgreifen. Sie machen einem schmerzhaft bewusst, dass jeder Mensch seine Päckchen zu tragen hat, aber niemand damit alleine ist. Ich habe alles an diesem Buch geliebt und kann mit Gewissheit sagen, dass es definitiv mein liebster Teil der Reihe ist.
Wow, wow, wow. Dieses Buch ist keine leichte Kost. Auch nicht für mich, obwohl ich mich mit den angesprochenen Themen nicht identifizieren kann. Ich liebe dieses Buch trotzdem, weil ich glaube, dass es weder etwas beschönigt, noch verharmlost oder zu krass darstellt. Es ist einfach echt. Obwohl ich mich nicht auskenne, habe ich dieses Gefühl. Ich war traurig, aber auch glücklich während des Lesens. Ich habe so mitgefiebert, während die Beziehung zwischen Briony und Sebastian an Fahrt gewann. Die beiden sind einfach wie geschaffen füreinander. Briony ist eine unfassbar tolle Protagonistin. Ich hatte das Gefühl, sie richtig kennenlernen zu können. Und auch Sebastian gewährte uns einen tiefen Einblick. Wie gesagt, gingen mir ihre Geschichten unfassbar nahe, so was lesen zu müssen, ist nicht einfach. Vor allem, weil man eigentlich weiß, dass es pure Realität ist. Nena schreibt sehr authentisch. Ich mag ihren Schreibstil unfassbar gerne, das ist mir bereits beim ersten Teil der Reihe aufgefallen (Moment. Ist die Reihe jetzt really zu Ende?!?). Aufgrund der heiklen Themen möchte ich diese Rezension mit den Worten abschließen, dass ihr euch die Triggerwarnung bitte bitte zu Herzen nehmt. Ansonsten kann ich euch dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen. Ich habe es geliebt!
Dieses Buch hat mich einiges fühlen lassen. Besonders Brionys Probleme haben mich getroffen, da ich mit meinem Körper auch nicht so recht zufrieden bin. Diese Teile waren schwer für mich zu lesen, aber auch sehr berührend. Wie die Beziehung der beiden gewachsen ist, fand ich sympathisch und realistisch. Sebastian ist einfühlsam auf Briony eingegangen. Natürlich gibt es Kommunikationsfehler zwischen den beiden, aber es ist nachvollziehbarer und nicht so übertrieben dramatisch wie in anderen Romanen. Das Schauspielthema fand ich sehr interessant. Dass das Stück "Der Sommernachtstraum" ist, hat mich an den Film "Ran an die Braut" erinnert. Kennt den noch wer?😅 Was mich gestört hat, ist, dass ich mich persönlich nicht beim Lesen fallen lassen konnte, weil ich nicht umhin kam zu denken: die beiden sind psychisch krank, eine gesunde, nicht emotional abhängige Beziehung zu führen, wird sehr hart...Das ist natürlich persönliche Einschätzung, hat mich aber bisschen beschäftigt. Und mir kam leider die restliche WG etwas zu kurz. Hätte mir mehr Interaktion gewünscht, damit dieses heimelige Gefühl stärker gewesen wäre.
Play & Pretend braucht ziemlich lange, um in die Gänge zu kommen – und zugleich geht alles viel zu schnell. Denn was da zwischen Briony und Sebastian passiert, kann man nicht anders als Insta-Love bezeichnen. Sie sehen sich, spielen eine Theaterszene miteinander und wums sind sie hin und weg voneinander. Aber natürlich haben beide ihre Geheimnisse, die eine Beziehung unmöglich zu machen scheinen. Was das bei Briony ist, hat man schon in den vorherigen Bänden erfahren. Aber auch Sebastian ist psychisch nicht ganz gesund. Das hätte sehr viel Potenzial gehabt für richtig emotionale Wirbelstürme, die da aufeinander treffen und die zeigen, was passiert, wenn zwei Leute mit derartigen Problemen eine Beziehung führen. Doch die Autorin hat einen ruhigeren Weg gewählt, was an und für sich auch völlig in Ordnung ist. Allerdings beschränkt sich die Geschichte so sehr stark auf Gespräche zwischen den Hauptfiguren, die zwar sehr tiefgründig sind, für meinen Geschmack jedoch viel zu früh kamen. Briony und Sebastian versuchen, ihre Geheimnisse voreinander zu verstecken, lassen den anderen aber direkt in ihr Innerstes blicken. Das wollte für mich einfach nicht passen. Auch, dass Sebastian sofort auffällt, was Briony für ein Problem hat, war sehr unrealistisch. Immerhin ist sie eine Meisterin darin, das vor ihrer Umwelt zu verbergen. Außer Gespräche passiert sehr, sehr lange nicht viel. Die Entwicklung der Liebesgeschichte war mir viel zu langsam, was das Körperliche anging. Den ersten Kuss gibt es erst im letzten Viertel. Viel zu spät für meinen Geschmack. Nur, damit die Ereignisse sich dann überschlagen und viel zu schnell abgehandelt werden. Auch Konflikte, die noch aus dem ersten Band übrig waren, wurden hier nicht richtig aufgearbeitet. Zwischen Matilda und Briony ist nicht alles in Ordnung, doch anstatt wie Erwachsene ein klärendes, die Figuren evtl. auch in ihre Schranken weisendes, Gespräch zu führen, wurde alles mit geradezu lächerlicher Leichtigkeit übergangen. Dennoch mochte ich die Figuren an und für sich recht gern. Briony ist tougher als sie zuerst scheint und Sebastian ist eigentlich ein ziemlicher Good Guy, der ohne großen Frauenverschleiß auskommt. Allerdings fand ich, dass er Aktionen gebracht hat, die teilweise wirklich zum fremdschämen waren und von denen ich mir sicher bin, dass kaum ein Mann sie wirklich tun würde. Dass ich mich bei einem Buch fremdgeschämt habe, war übrigens eine sehr neue Erfahrung für mich, die ich nicht unbedingt wiederholen möchte. Was die Gefühle zwischen den Figuren anging, fand ich das Ganze eher unbefriedigend. An Stellen, an denen Prickeln erzeugt werden könnte, hat die Autorin das Potenzial oft verschenkt und so schwelt hier kein großes Flammeninferno der Gefühle, sondern eher ein recht laues Lüftchen, das durchzogen ist von gelegentlichen Aufglimmen einer Flamme. Eigentlich schade, denn hier wäre emotional richtig was drin gewesen. Fazit: Das Buch gefiel mir besser als der zweite Band, aber lange Zeit passierte mir viel zu wenig. Das Tempo der Story war super langsam und emotional wäre mehr drin gewesen. Teilweise habe ich mich gefühlt, als wäre ich zu alt für diese Geschichte, fand, es gab oft unnötiges Drama und die tiefgründigen Gespräche an falscher Stelle. Es war okay, die Geschichte zu lesen, aber an einigen Stellen fand ich sie sehr zäh.
Ich hätte definitiv nicht gedacht, dass ich Brionys (und Sebastians) Geschichte so sehr lieben werde. Eigentlich dachte ich, besser als Band 1 kanns nicht werden. Und dann kam Band 2, der auch grandios ist. Und dann kam Band 3, der auf ganz anderen Ebenen grandios ist. Jedes Buch dieser Reihe ist ein Highlight für mich, auch wenn sie inhaltlich und emotional so verschieden sind. Aber ganz ganz große Liebe an die gesamte SOHO-Reihe!
Der Schreibstil war gewohnt flüssig, nicht langweilig und vor allem in diesem Band sehr tief und emotional. Ich konnte jedes Gefühl der Protagonist*innen mitfühlen und war zwischendrin immer wieder erstaunt, wie weit im Buch ich schon vorangeschritten bin, weil es so angenehm zu lesen war.
Die Verarbeitung von Brionys und Sebastians Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Ich bin keine Betroffene, aber finde, dass sehr sensibel und umsichtig damit umgegangen wurde. Den älteren und meist amerikanischen New Adult Romance Romanen werfe ich oft vor, dass psychische Krankheiten ausgeschlachtet werden und nur als Mittel zum Zweck dienen – dieses Gefühl hatte ich hier gar nicht!
Ich fand es toll, noch so viel über Briony erfahren zu können, was man zwar in den Bänden davor schon vermutet hat, aber hier erst so richtig versteht, welche Ausmaße es hat. Und während Sebastian in Band 2 noch sehr unscheinbar und ein wenig langweilig wirkte, so habe ich ihn in "Play & Pretend" lieben gelernt. Ich mag, wie offen er ist, wie ehrlich und vor allem, wie gutmütig. Der Konflikt zwischen beiden war vielleicht aufgrund ihrer Erkrankungen vorhersehbar, aber dennoch nicht weniger schmerzhaft für mich. Die letzten 80 Seiten musste ich aufpassen, dass meine Tränen nicht das Papier aufweichen.
Lediglich die Art und Weise, wie Sebastians Geheimnis aufgelöst wurde, hat mir nicht so zugesagt. Es passte zur Geschichte, keine Frage, aber ich fand es doch etwas.. ungünstig. (Ich kann es leider nicht anders beschreiben, ohne zu spoilern)
Für mich ist dieses Buch und auch die ganze Reihe ein Muss für alle New Adult Romance Leser*innen. Und ich hoffe sehr, dass Brionys und Sebastians Geschichte noch viele Herzen berühren, brechen und wieder zusammenflicken wird.
•Play & Pretend von Nena Tramountani• Die Geschichte von Briony und Sebastian war für mich definitiv der beste und besonderste Band der Reihe. Denn ihre Geschichte ist so viel mehr als nur eine Geschichte. Jede Sekunde hat es dieses Buch geschafft, mich mit so vielen Gefühlen zu überschwemmen, dass ich vollkommen überwältigt und tief berührt war. Ich habe Bry und Sebastian sehr geliebt!🧡
Die Gestaltung des Covers finde ich eigentlich wieder richtig schön, nur dass die Farbgebung nicht ganz so mein Fall ist, auch wenn ich durchaus zugeben muss, dass das Buch einem dadurch sofort ins Auge fällt. Und auch dieses Mal hat Nena Tramountani mich mit ihrem atemberaubenden Schreibstil einfach sprachlos gemacht. So viele intensive Emotionen klangen in jedem einzelnen Wort und Satz mit, sodass auch meine eignenen Gefühle Achterbahn gefahren sind. Noch dazu schreibt sie locker, angenehm, flüssig, authentisch und teils unfassbar humorvoll und flirty. Es fällt einem so einfach nicht schwer, sich in Briony und Sebastian hineinzuversetzen und sie zu verstehen.
Briony war so eine wundervolle Protagonistin, die es definitiv aug den Platz meines Lieblingsmenschen aus der WG geschafft hat. Sie hat mir immer wieder bewiesen, wie stark sie sein kann und dass es in Ordnung ist, auch mal schwach zu sein. Sie war herzlich, super nett, offen für Neues und hat wirklich für das Schauspielern gelebt. Bry hatte keine einfache Persönlichkeit und die Krankheit, mit der sie schon lange zu kämpfen hatte, hat ihr das Leben alles andere als leicht gemacht, aber ich finde einfach, dass sie sich unglaublich bewundernswert entwickelt hat! Ich mochte einfach alles an ihr, auch ihre Ecken und Kanten, was vielleicht auch daran lag, dass ich mich teils in Briony wiedergefunden habe. Und dann war da noch Sebastian, der einfach Matsch aus meinem Herzen gemacht hat, aber auf eine verdammt gute Weise. Denn ich habe mich genauso wie Briony Hals über Kopf in ihn verliebt. Ich liebe seine flirty Art, seine humorvolle Seite, seine Liebe zum Schauspielern, seine Ecken und Kanten und ganz besonders seine Gabe, dass man sich in seiner Gegenwart sofort besser fühlt. Auch Sebastian trägt viele Masken, dass sich seine Krankheit niemals erahnen lassen würde, wenn man es nicht weiß, aber er hat mich so oft einfach nur überrascht. Er hat immer gekämpft, seine Krankheit als einen Teil von sich akzeptiert und sein Leben vollkommen ausgekostet. Und was er alles für Briony getan hat, wie er es getan hat, war einfach nur wundervoll! Er war so gut zu ihr, wie sie auch zu ihm, und einander haben sie so viel geholfen und dem jeweils anderen eine Stütze gegeben.
Natürlich war auch das Wiedersehen mit Liv und Noah sowie Matilda und Anthony eine große Freude für mich! Die WG + Anthony war einfach wieder super und hat Bry so wunderbar zur Seite gestanden, und das bedingungslos. Aber auch die Bekanntschaft mit Brionys Schwester Clover, die ich wirklich gerne mochte, und Katy, die einfach immer super drauf war, hat mich sehr gefreut. Auch Sebastians Freunde, vor allem Angus, habe ich allesamt sehr ins Herz geschlossen, weil sie wirklich immer für Sebastian da waren, auch in den schweren Phasen seiner Krankheit. Zudem waren mir auch Sebastians Dad sowie Peggy und Pierre ganz sympathisch, nur mit Brionys Eltern konnte ich mich nicht anfreunden.
Nachdem ich die Geschichten von Liv und Noah sowie Matilda und Anthony schon sehr geliebt habe, dachte ich nicht, dass Briony und Sebastian sie alle noch übertreffen könnten. Doch genau das ist passiert, als ich vollkommen ahnungslos in diese Geschichte gestartet bin und mich ihr hingegeben habe. Briony und Sebastian waren einfach alles, was ich mir in diesem Moment gewünscht habe. Schon von der ersten Seite an habe ich mich so unfassbar wohlgefühlt bei ihnen und gewusst, dass dieses Buch besonders werden würde. So kam es, dass Sebastian und Briony nach einem eher holprigen Start Freunde geworden sind und dieses Buch zu einer Art Friends-to-Lovers-Geschichte gemacht haben, was mir sehr gefallen hat. Denn Briony und Sebastian waren sowohl als Freunde als auch als Paar unglaublich. Ich mochte auch die Einblicke in die Theaterproben unglaublich gerne, genauso wie die ständigen Bezüge zu Lysander und Hermia, das war einfach total cool und hat mir irgendwie geholfen, mir das alles besser vorzustellen. Außerdem haben die Theaterproben einfach die wirklich krasse Chemie und Harmonie zwischen Sebastian und Briony hervorgebracht, was einfach auch für mich als Leser so spürbar war. Man konnte es drehen und wenden, wie man wollte, aber Bry und Sebastian waren einfach füreinander geschaffen! Die beiden zusammen haben mir den Atem geraubt und waren wie eine große Farbexplosion, so wunderschön! Sie haben sich blind verstanden und jedes Gespräch besonders gemacht, weil keiner den jeweils anderen besser verstanden hat als die beiden. Trotz ihrer Krankheiten, die zusammen wahrscheinlich nicht gerade harmonieren, haben Briony und Sebastian einfach ein wunderschönes Paar abgegeben und mein Herz zum Schmelzen gebracht, so viele intensive Emotionen! Und dann sind sie auch noch zusammen durch ihre Entwicklung gegangen und haben dem jeweils anderen geholfen, sich so zu akzeptieren, wie er/sie war. Sie haben einander so viel gegeben, vor allem Sebastian Briony in Bezug auf ihren Körper! Ich fand es unfassbar toll, dass Nena Tramountani ausgerechnet diese beiden Krankheiten als Thematik gewählt und dann auch noch so gut und nachvollziehbar dargestellt hat. Ich habe mich so verstanden gefühlt von Briony und konnte mich verdammt gut in Sebastian und Briony hineinversetzen. Die Themen waren alles andere als leicht und locker, aber sie haben dem Lesen einmal mehr einen Sinn gegeben und mir zumindest die Augen geöffnet. Außerdem waren die Entwicklungen der beiden einfach nur großartig zu lesen! Am Ende des Buches war mein Herz vielleicht noch etwas angeknackst und hatte Angst, aber das Lächeln auf meinen Lippen konnte ich gar nicht zurückhalten! Dieses Ende, diese letzten Seiten waren einfach nur wunderschön und das, was ich mir füt Briony und Sebastian gewünscht habe!
Fazit: abschließend gebe ich der Geschichte von Briony und Sebastian definitiv 5+ von 5 Sternen! Diese beiden haben mich mit so vielen Gefühlen und Empfindungen zurückgelassen und mein Herz im Sturm erobert, dass ich gar nicht anders kann, als jedem dieses Buch ans Herz zu legen. Es ist es wert, gelesen zu werden!
Der beste Teil der Reihe. Mir hat die Geschichte zwischen Sebastian und briony wirklich sehr gut gefallen. Die die Autorin psyschiche Krankheiten darstellt hat mir unfassbar gut gefallen. Kann den Band nur jedem empfehlen ( vorher am besten die trigger Warnung durchlesen.
Spoiler
Es gab doch am Anfang einige Längen und ich hasse Sex Szenen die mit einem Satz beendet werden, grade wenn sie eigentlich wichtig gewesen wäre… Ich fand auch das briony das Verhalten von Sebastian immer etwas glorifiziert hat und immer alles auf seine Krankheit geschoben hat, das fand ich etwas problematisch
Ende
Mochte den Band von allen drei Bänden tatsächlich am liebsten 3,75-4 Sterne 🌟 🌶1/2 / 5
Ein letztes Mal in die WG nach Soho zurückkehren. In diesem Band treffen wir auf die Geschichte von Briony und Sebastian. Mir hat der letzte Band sehr gut gefallen! Ich mochte die Thematik des Schauspiels und habe gemerkt, wie wichtig die anderen behandelten Themen sind. Ein Buch in diese Richtung habe ich bisher noch nicht gelesen. Man hat richtig gemerkt, dass sich Briony und Sebastian total gut getan haben und für den anderen da sein wollten. Das Einzige was ich etwas schade fand war, dass die WG nicht so oft vorgekommen ist. Ich hätte gerne noch etwas mehr über Liv, Matilda und Noah erfahren. Aber das Ende hat es dafür wieder wett gemacht. Ich bin sehr traurig, dass die Reihe nun vorbei ist, aber es hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ich kann euch die Reihe wärmstes empfehlen 💫 Play&Pretend war für mich ein gelungener Abschluss 💛
Und auch dieser dritte Teil war wieder ein Highlight!💛💛💛💛💛
Ich liiiiebe alles an diesem Buch!
Die Charaktere, der Umgang mit ihren Problemen, die Freundschaften, Gespräche & Beziehungen, den Schreibstil, die Message, das Setting & das Schauspielern!!!
Briony & Sebastian: Sie fühlt sich in ihrem Leben wie eine Statistin. Doch für ihn spielt sie die Hauptrolle ... Auf der Bühne kann Briony alles sein, was sie im echten Leben nicht ist. Die Schauspiel-Studentin liebt es, in fremde Rollen zu schlüpfen, doch kaum jemand kennt den wahren Grund dafür. Nur ihr attraktiver Schauspielkollege Sebastian versucht hartnäckig herauszufinden, was sie im Rampenlicht vergessen will. Ausgerechnet mit ihm muss sie sich auf die Hauptrollen eines Theaterstücks vorbereiten. Der Gedanke, dass sie darin das Liebespaar spielen sollen, lässt Brionys Herz höher schlagen. Sie will sich nicht eingestehen, dass sie Sebastians Nähe genießt – denn gleichzeitig macht er ihr Angst. Besonders in den Momenten, wenn sich sein Blick plötzlich verdunkelt und Briony ahnt, dass sie nicht als Einzige ein Geheimnis verbirgt … (Klappentext)
Nach "Fly & Forget" und "Try & Trust" habe ich in diesem Jahr auch den letzten Teil der "Soho"-Reihe gelesen und kann euch alle Bücher empfehlen. In diesem Band wird Brionys Geschichte erzählt, die an der RADA Schauspiel studiert und leidenschaftlich gerne auf der Bühne steht, denn dabei muss sie nicht sie selbst sein. Sie hat mit psychischen Problemen zu kämpfen, von denen aber kaum jemand weiß. Auch nicht ihr Schauspiel-Partner Sebastian, der schon Briony länger toll findet. Und ihm geht es ähnlich, dass sein Leben seelisch im Ungleichgewicht ist. Er bemüht sich süß um Briony, hört ihr zu und gibt ihr die Möglichkeit sich bei ihm zu öffnen, ohne sie zu verurteilen. Gleichzeitig verbirgt er aber aus Angst seine Erkrankung vor ihr. Zitat : "»Ich würde dich niemals dafür verurteilen, merk dir das. [...]« Tränen schossen mir in die Augen und verschleierten mir die Sicht." Schon in dem vorherigen Band wurde Brionys Essstörung thematisiert, Matilda kennt ihre beste Freundin schon lange und macht sich viele Sorgen. Ihre gemeinsame Freundschaft leidet aber noch ein wenig unter den vergangenen Ereignissen. Mir hat es richtig gut gefallen, noch mehr über Briony zu erfahren. Sie war mir sympathisch und sie tat mir leid, genauso war es bei Sebastian. Beim Lesen habe ich die ganze Zeit gehofft, dass sie einen Weg finden, auf Dauer gut damit leben zu können. Soweit ich das beurteilen kann, war die Darstellung der psychischen Krankheiten und wie die beiden Protagonisten darunter leiden, sehr gut gemacht. Man hat über ihre Gefühle erfahren und ihren täglichen Kampf damit. Mich hat die Liebesgeschichte von Briony und Sebastian berührt und ich fand es sehr schön, dass die Chemie zwischen ihnen so schön gestimmt hat. Zusammen verbringen sie viel Zeit, positive Momente und genauso Szenen, in denen sie Tiefpunkte erlebt haben. Zitat Sebastian : "Ich konnte mich nicht erinnern, jemals so eine unleugbare Chemie mit einer Person gehabt zu haben. Ich hätte stundenlang mit ihr weiterspielen können." Die Handlung hat einfach super dazu gepasst und es gibt nichts, was ich kritisieren könnte. Mit dem Schreibstil der Autorin war das Buch flüssig zu lesen und die Schauspielerei war ein spannender Aspekt.
Fazit : Berührende Liebesgeschichte über zwei Menschen, die eine besondere Verbindung zueinander finden. Ihre Leidenschaft liegt in der Schauspielerei und außerhalb der Bühne haben sie beide mit psychischen Krankheiten zu kämpfen.
Das Cover ist schlicht, aber dadurch ist es ganz nach meinem Geschmack, und ich besitze auch kaum bräunliche Cover.
Im 2. Band erfuhr man schon vieles über Briony, ihre Vergangenheit und vor allem ihre Essstörung. Das hat mich sehr neugierig auf die Geschichte macht, denn zeitgleich wollte ich wissen, wie Briony mit der neuen Beziehung zwischen ihrer besten Freundin Matilda und Anthony, mit dem sie ihr erstes Mal hatte, klar kommt. Ich konnte Briony sehr gut verstehen, dass sie nicht direkt unbefangen ist, aber Matilda auch ihr Glück gönnt. Es war spannend in ihren Kopf zu schauen, denn sie hat gelernt, anderen etwas vorzuspielen, während es in ihrem Inneren ganz anders aussieht. Ihre Selbstzweifeln und ihr Selbsthass wurden so eindringlich beschrieben wurde, dass es mich emotional sehr mitgenommen hat. Sie macht im Laufe des Buches auch eine große Entwicklung durch, die aber realistisch bleibt.
Sie trifft bei ihren Theaterproben dann auf Sebastian, der wie sie Schauspiel studiert und gemeinsam mit ihr die Hauptrollen im neuen Stück besetzt. Bereits bei den ersten Proben habe die beiden eine grandiose Chemie und lassen sich in ihre Rolle als Liebespaar fallen. Doch mein Highlight war, dass sie insgesamt direkt auf einer Ebene waren. Als erstes bauen sie eine tolle Freundschaft auf der Basis von Verständnis und Vertrauen auf. Sebastian geht toll mit Briony um, indem er ihr zuhört, aber sie zu nichts zwingt. Man erfährt früh, dass er selbst psychisch erkrankt ist und an einer bipolaren Störung leidet, auf die er aber medikamentös eingestellt. Auch bei ihm hat es die Autorin es geschafft, seine Krankheit so zu beschreiben, dass ich seine Gefühle verstanden habe. Ich muss zugeben, dass er und Briony ein tolles Team sind, die einander einfach besser verstehen können als viele andere. Irgendwie sind sie ein perfekt-unperfektes Paar, das in einigen Punkten (z.B. Selbstzweifel) übereinstimmt und sich in anderen unterscheidet, was sich z.B. an ihrem jeweiligen Methoden beim Theaterproben zeigt. Von Anfang bis Ende habe ich mit Ihnen mitgefiebert.
Aber auch die Nebenfiguren wie Brionys WG-Mitbewohner, ihre Zwillingsschwester Clover als auch Sebastians Vater und seine Freunde habe ich ins Herz geschlossen. Sie sind für die beiden ein tolles Sicherheitsnetz und unterstützen sie, wo sie nur können. Ich finde es toll, wie gezeigt wird, dass man in seinem Leben Mitmenschen braucht, nicht nur einen Partner, sondern auch Familie und Freunde.
Insgesamt hat sich das Buch in mein Gedächtnis gebrannt. Die Autorin schreibt grandios und insbesondere gefühlsintensiv, sodass ich immer mit den Protagonisten mitfühle. Auch die psychischen Problemen wurden authentisch behandelt, so weit ich das als Nicht-Betroffene beurteilen kann. Auf jeden Fall geht Nena Tramountani respektvoll mit dem Thema um und auch ihr Nachwort dazu war klasse. Psychische Erkrankungen werden hier nicht verschönernd und gleichzeitig macht die Geschichte auch Mut für Betroffene.
Band 1 der Reihe war für mich ganz okay, aber Band 2 (Rezension ist auch auf dem Blog) und 3 sind für mich Highlights im Genre New Adult Romance, die ich von Herzen empfehlen kann.
FAZIT: 4,5/5⭐️ Eine besondere Liebesgeschichte, die sich viel um psychische Krankheiten dreht
In diesem Teil begleiten wir Briony, die wir bereits aus den ersten beiden Bänden kennen und die im 2. Band auch schon eine tragende Rolle spielt. Wir wissen bereits, dass sie einige Probleme hat. Das Ausmaß dieser lernen wir aber erst jetzt so richtig kennen. Die Umsetzung der Krankheit fand ich sehr authentisch und gelungen. Brionys Gedankengänge und auch die Auswirkungen auf ihren Körper waren sehr realistisch und greifbar. Es war so gut dargestellt, dass ich für einige Verhaltensweisen gar nicht böse auf sie sein konnte, obwohl ich das bei anderen Charakteren höchstwahrscheinlich gewesen wäre. Ich hatte immer im Kopf „Das macht gerade die Krankheit mit ihr, sie kann sich gerade nicht dagegen wehren.“ Aber auch generell war Briony eine sympathische Protagonistin, die in diesem Buch aufgeblüht ist und Stärke gezeigt hat. Ihre Entwicklung von Band 1 zu diesem Band war für mich der Wahnsinn.
Auch Sebastian war ein Schatz. Ich glaube, er war mir von allen 3 Männern sogar fast der liebste, wobei ich ja auch großer Anthony-Fan bin. Auch Sebastian hat mit inneren Dämonen zu kämpfen und ich fand es krass, in seine Gedanken abzutauchen und immer mehr über seine Vergangenheit zu erfahren. Nicht selten hatte ich mit den Tränen zu kämpfen. Die Beziehung zwischen den beiden war grandios, denn man konnte richtig mitfühlen, wie die beiden sich immer näher kommen und auch verstehen warum, denn hier wurde das Zwischenmenschliche nicht nebensächlich behandelt - Es steht im Vordergrund.
Wie schon angeteasert lebt die Geschichte von den zwischenmenschlichen Beziehungen bzw. von den Charakteren. Und obwohl ich das sehr geliebt habe, muss ich es auch ein klein wenig kritisieren (Widersprüchlich, ich weiß). Es ist einfach nicht so wahnsinnig viel passiert, das Buch ist sehr sehr ruhig. Das hat mich im Grunde auch nicht weiter gestört, nur kam ich anfangs schwer in die Geschichte rein, weil nicht so das große Bedürfnis das war, weiterzulesen. Dementsprechend hat es auch ein paar Wochen gedauert, bis ich durch war. Als ich aber die Hälfte erreicht hatte, hab ich es in weniger als 2 Tagen beendet.
Fazit: Grandioses Buch, keine leichte Kost! Bitte unbedingt die Triggerwarnung beachten! Außerdem ein Buch, bei dem ihr das Nachwort auf keinen Fall überspringen solltet. Mich hat es zu Tränen gerührt. Ein toller Abschluss der Reihe und ich bin ein wenig die traurig, die WG jetzt gehen zu lassen. Die Autorin werde ich auf jeden Fall weiterverfolgen!
Band 3 der Soho-Love-Reihe hat es definitiv in sich. Nachdem ich schon von vielen gehört habe, dass dieser Band mit der beste der gesamten Reihe sein soll, waren meine Erwartungen ziemlich hoch. Glücklicherweise wurde hier auf jeden Fall abgeliefert. Allerdings ist das Buch wirklich keine leichte Kost. Die Trigger-Warnung sollte auf jeden Fall beachtet werden, da die Darstellung der Ereignisse unheimlich realitätsnah und tiefgreifend geschieht.
Briony ist mir schon in den vorherigen Bänden als Charakter aufgefallen und ich war auf ihre Geschichte gespannt. Sie ist ehrlich, etwas perfektionistisch, mit einem großen Herz und einigen emotionalen Zusammenbrüchen, die mich bisher in den anderen Büchern ein bisschen verwirrt haben, jetzt allerdings Sinn ergeben. Ich mochte die ehrliche, ungeschlagenen Art wie sie hier beschrieben wurde. Ihr Verhalten wurde plötzlich greifbar und nachvollziehbar und ihre Gefühlswelt wird unheimlich authentisch dargestellt. Besonders aber wegen Sebastian habe ich zu diesem Buch gegriffen, da er mich im zweiten Band wirklich positiv überrascht hat. Ich mag seine einfühlsamen Reaktionen auf Bri, seine liebenswürdigen Macken und die perfekte, ehrliche Darstellung seiner Gedanken und Gefühle in den Kapiteln aus seiner Sicht.
Die Handlung, die sich um den Kampf der einzelnen Protagonisten und vor allem den von Briony dreht, hat mir nicht nur einmal die Tränen in die Augen getrieben. Dieses Buch ist nicht unbedingt locker und flockig, sondern packt einen bei den Hörnern und fordert, fordert und fordert. Selbst wer die Trigger im echten Leben nicht persönlich kennt, kann doch hier mehr als nur mitfühlen, was eindeutig für die Gewandtheit der Autorin spricht. Ich möchte nicht zu viel verraten, da sich die Handlung natürlich sehr auf die Beziehung und Entwicklung der Charaktere konzentriert. Einzig, dass ich die Cameo-Auftritte der lebendigen Nebencharaktere, die man aus den anderen Büchern schon als Protagonisten kennengelernt hat, sehr genossen habe.
Fazit: Ein besonders ‚schwerer‘, tiefgründiger Abschluss mit besonderer Atmosphäre und der realistischen, sensibel reflektierenden Darstellung eines leidenden Menschen. 4,5 ⭐️
Ein Reihenabschluss, der mich nicht ganz so überzeugen konnte
Da mir die ersten beiden Bände dieser Reihe gefallen habe, war ich sehr gespannt auf den finalen Teil.
Der Schreibstil war wie schon in den vorherigen Büchern lockerleicht und sehr angenehm zu lesen.
Briony und Sebastian waren beide vielschichtige Charaktere, die ich vor dem dritten Band noch ganz anders eingeschätzt habe. Vor allem Sebastian, denn ich dachte, dass er ein sehr extrovertierter und humorvoller Charakter ist, aber es steckt so viel mehr in ihm, was mir gefallen hat. Die beiden hatten es nicht leicht im Leben und das merkt man. Sie haben zu kämpfen, aber genau das lässt Briony und Sebastian so gut harmonieren. Ich mochte ihre witzigen, humorvollen Unterhaltungen, aber auch ihre tiefgründigen Gespräche.
Die Geschichte hat sich toll entwickelt. Allerdings fand ich es stellenweise ein bisschen langatmig und manchmal hatte ich das Gefühl, die Charaktere nicht richtig greifen zu können. Teilweise habe ich mich schwer damit getan, mit dem Buch warm zu werden.
Besonders schön war es, die WG noch ein letztes Mal zu treffen.
Fazit: „play & pretend“ hat ernste Themen angesprochen und sehr vielschichtige Charaktere. Dennoch konnte mich das Buch nicht so abholen wie die ersten beiden Bände.
Dieses Buch hat mich mal wieder von vorne bis hinten überzeugt. Aber nicht nur das. Es hat mich überrascht, überwältigt, zu Tränen gerührt, mir Gänsehaut bereitet. Die Emotionen sind mit jedem einzelnen Wort bei mir angekommen, und Sebastian und Briony haben sich nicht einfach nur in mein Herz geschlichen, sie werden dort wohl auch noch ziemlich lange bleiben. So unperfekt perfekt Charaktere sein können, so schön Verbindungen zwischen ihnen sein können, so wundervoll kann nur Nena Tramountani schreiben. Ich habe mich mit jedem einzelnen Wort, mit jedem Satz in diese Geschichte verliebt und ein weiteres Mal feststellen müssen was für eine talentierte Autorin sie ist. Wie kunstvoll sie mit den Worten umgeht hat mich wirklich vom Hocker gerissen. Ich kann euch die gesamte Reihe einfach nur ans Herz legen und freue mich jetzt schon unglaublich auf alles was da noch von ihr kommt. Wahnsinn!!! Wirklich. Ich hatte ein wenig Angst vor der Thematik in diesem Buch, weil sich schon in Band 2 ein wenig heraus kristallisiert hat, um was es gehen wird, und ja es war teilweise heftig, und ja ich habe mit beiden Charakteren mitgeweint, aber dieses Buch schenkt Hoffnung darauf, dass es besser wird, dass man sich Hilfe suchen darf und sollte, und dass man es wert ist geliebt zu werden!
Also wenn das kein wunderschöner Abschluss einer tollen Reihe ist, dann weiß ich auch nicht weiter! Es war emotional, traurig und schön🥰. Weil ich Brionny und Sebastian liebe, weil ihre Beziehung so gesund ist und weil ich die WG vermissen werde🥺♥️. Ganz große Lese Empfehlung von mir!