Essen 1951: Nach der Flucht aus der Kriegshölle Berlin hat die junge Katharina Unterschlupf bei der Familie ihres verschollenen Mannes gefunden. Aber das Zusammenleben mit der barschen, zupackenden Schwiegermutter auf engem Raum fällt der lebenshungrigen Frau schwer. Sie will ein besseres Leben für sich und ihre beiden Töchter. Mit trotziger Entschlossenheit versucht sie, ihrem ärmlichen Umfeld zu entfliehen. Doch dann begegnet sie dem traumatisierten Kriegsheimkehrer Johannes ...
Eva Völler wurde 1956 in Velbert geboren. Bekannt ist sie nicht nur unter ihrem bürgerlichen Namen, sondern veröffentlichte auch unter den Pseudonymen Charlotte Thomas, Francesca Santini, Anne Sievers, Paula Renzi, Sibylle Keller, Elena Santiago, Line Bruns und Ina Hansen. Sie studierte Philosophie und Rechtswissenschaften in Frankfurt am Main und legte 1986 ihr zweites juristisches Staatsexamen ab. Nach ihrem Studienabschluss arbeitete Eva Völler sechs Jahre lang als Richterin und anschließend bis 2005 als selbstständige Rechtsanwältin bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Insgesamt veröffentlichte sie Bücher verschiedner Genre. Von Reiseliteratur, Komödie, Krimis, Thriller und historische Romanen blieb nichts unversucht. Völlers Romane erreichten eine Gesamtauflage von 1 Million und wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Für ihren Roman »Wenn der Postmann nicht mehr klingelt« wurde ihr 1995 der Frauengeschichtenpreis von der Verlagsgruppe Lübbe verliehen. Ihr Roman »Vollweib sucht Halbtagsmann« wurde mit Christine Neubauer in der Hauptrolle verfilmt. Zusammen mit ihren Kindern lebt Eva Völler am Rande der Rhön in Hessen.
Katharina und ihre Töchter sind am Ende des Krieges zu Katharinas Schwiegermutter Mine nach Essen geflohen. Dort versuchen sie sich ein besseres Leben aufzubauen. Katharina hat den Traum, ein eigenes Modeatelier zu eröffnen und dort gehobene Couture zu verkaufen. Dafür sitzt sie auch jetzt schon jeden Tag an der Nähmaschine um sich so den Grundstock zu erarbeiten. Eines Tages steht Johannes vor der Tür, später Kriegsheimkehrer und Mines Enkel. Auch er kommt bei Mine unter und gemeinsam beginnen sie ihr Leben zu verbessern.
Eigentlich mag ich gar nicht zu viel über die Handlung schreiben, um nicht zu viel zu verraten. Mine, Katharina und Johannes bilden ein gutes Team, auch wenn Mine und Katharina sich eigentlich zu ähnlich sind. Beide sind willensstark und haben genaue Vorstellungen vom Leben. Johannes ist durch sein handwerkliches Geschick ein Geschenk des Himmels und er tut alles um den Krieg und die Gefangenschaft hinter sich zu lassen.
Das Buch behandelt viele Themen, die Anfang der 50er Jahre das Leben, gerade auch im Ruhrpott, bestimmt hat. Die Knappheit an allem ist noch zu spüren, viele haben immer noch kaum genug zum Leben. Im Bergbau lässt sich gutes Geld verdienen, allerdings ist das der Gesundheit abträglich. Gewerkschaften formieren sich und man spürt ganz deutlich die Zusammengehörigkeit der Kumpel. Die moralischen Ansprüche an die Umgebung sind im allgemeinen hoch, wehe dem, der nicht nach den konventionellen Regeln lebt. Dabei sind immer noch viele Männer vermisst oder eben in Gefangenschaft.
Mich hat das Buch sehr beeindruckt. Anfangs habe ich mir mit der Art, wie die Menschen im Ruhrpott halt so sind, schwer getan. Aber ich komme auch nicht aus der Gegend. Doch nach und nach sind mir alle sehr ans Herz gewachsen und ich habe mitgefiebert, wie sich so manch vertrackte Situation wohl regeln ließe. Was mir richtig gut gefallen hat, waren die Leidenschaft für Bücher, die Johannes mit seiner Cousine Inge teilt. Beide verschlingen ihre Bücher nur so und so ist es für Inge ein großer Vorteil, in einer Bücherei helfen zu können.
Das Ende war dann wirklich herzzerreißend, mir fiel es schwer die Geschichte damit zu verlassen. Daher freue ich mich schon auf den zweiten Band, um zu erfahren, wie es dann wohl weiter geht.
Essen 1951: Nach der Flucht aus Berlin leben Katharina und ihre beiden Töchter bei Mine, der Mutter ihres verschollenen Mannes Karl. Doch allzu gut können die beiden nicht miteinander. Mine hofft immer noch, dass ihr Sohn nach Hause kommt und kann nicht verstehen, warum ihn Katharina aufgibt.Doch sie will für ihre beiden Töchter ein besseres, nicht so entbehrungsreiches Leben und beginnt für die betuchten Damen schöne Kleider zu nähen, um bald unabhängig zu sein.Doch da kommt eines Tages der Kriegsheimkehrer Johannes und verdreht ihr den Kopf.....
Meine Meinung:
Zuerst fiel mir das tolle Cover auf und als ich dann auch noch gesehen habe, dass das Buch von Eva Völler ist, deren hist. Romane unter dem Pseudonym Charlotte Thomas ich alle verschlungen habe, war mir klar, ich muß das Buch lesen.
Ich wurde auch nicht enttäuscht und Eva Völler hat mir wieder einmal mehr bewiesen, warum sie zu meinen Lieblingsautorinnen zählt.
Ihre Figuren sind einfach so lebendig und authentisch, man leidet und freut sich mit ihnen mit und hat das Gefühl selber in der Geschichte dabei zu sein.
Sehr berührt hat mich Mine, die einfach nicht wahrhaben will, das ihr Karl nicht mehr Leben soll. Sie wirkt oft sehr herrisch, doch dabei hat sie das Herz auf dem rechten Fleck und würde für ihre Familie alles tun.
Auch Katharina bewundere ich sehr, wie sie sich in der schweren Zeit nicht hat unterkriegen lassen und um ihr Glück und das ihrer Kinder kämpft.
Johannes, der nach 6 Jahren traumatisiert aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt ist, hat einen besonderen Platz in meinem Herz gefunden. Nach und nach lebt er sich wieder ein, hat stets ein offenes Ohr für jeden, hält das Haus in Schuß und verdingt sich im Kohlebergwerk.
Eva Völlers wunderbarer Schreibstil läßt einen von Anfang an in der Geschichte versinken. Der Spannungsbogen wird durchgehend gehalten um sich dann zum Schluß nochmals zu steigern. Hier hatte ich dann auch Tränen in den Augen und mußte das unfassbare erstmal begreifen. Sehr gut hat mir auch der Ruhrpott Dialekt gefallen, dem ich ohne Schwierigkeiten folgen konnte.
Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne und eine große Leseempfehlung.
Wie aus dem Untertitel erkennbar ist, spielt die Geschichte im Ruhrpott, nahe Essen. Katharina und ihre beiden Töchter Inge und Bärbel sind während des Krieges aus Berlin geflohen und leben seitdem bei ihrer Schwiegermutter Mine. Ehemann Karl gilt seit Kriegsende als vermisst. Während Mine noch an die Rückkehr ihres Sohnes glaubt, hat Katharina damit abgeschlossen. Das Zusammenleben der beiden Frauen gestaltet sich oftmals schwierig. Die lebenshungrige Katharina träumt von einer Zukunft in der Stadt mit einem eigenen Atelier. Neben der harten Arbeit ändert und näht sie Kleider für die Frauen aus der Nachbarschaft und hofft auf weitere Empfehlungen, um den tristen Leben zu entfliehen. Eines Tages steht ein junger Mann vor der Tür. Es ist Johannes, der Sohn von Mines verstorbener Tochter. Er ist ein Spätheimkehrer und war in Kriegsgefangenschaft in Russland. Schon bald stellt Johannes das geordnete Leben in Mines Haus auf den Kopf....
Die Autorin gibt uns einen guten Einblick in das schwere Leben der Bergleute und auch in die Zeit des Wiederaufbaus. Ein weiteres Thema sind die Spätheimkehrer und die Thematik rund um die Bespitzelung dieser armen Männer, die oftmals als Spione verdächtigt werden. Hier habe ich einiges Neues erfahren, das mir bisher noch nicht wirklich bewusst war. Allerdings hat dies auch mit der Geschichte Deutschlands (West- und Ostdeutschland) einiges zu tun und war in meiner Heimat Österreich doch anders. Gleichzeitig wird auch hier aufgezeigt, dass über die Jahre in Kriegsgefangenschaft oder über den Krieg selbst nicht gesprochen wird. Ein Thema, das uns nun, wo es kaum mehr Zeitzeugen gibt, zu denken gibt.
Mit dem eingefügten Ruhrpott-Slang gelingt es Eva Völler viel Authentizität und Lokalkolorit in die Geschichte zu bringen. Das tägliche Leben zu dieser Zeit mit all den Schwierigkeiten und den hart arbeitenden Frauen und Männern wird sehr detailliert und lebendig erzählt. Ich hatte das Gefühl mittendrin in dieser Zeit zu sein. Manche Dinge erinnerten mich auch an meine Kindheit, obwohl ich zu dieser Zeit noch nicht geboren war. Andere wiederum, wie der Abbau der Kohle und die Bergleute waren für mich total fremd. Zusätzlich beginnt man die langsam beginnende Hoffnung zu spüren, dass die Zeiten endlich etwas besser werden. Alltägliche Dinge nehmen in der Geschichte sehr viel Raum ein, während sich zum Ende hin die Ereignisse überschlagen.
Die einzelnen Charaktere sind authentisch und spiegeln die damalige Zeit ungeschönt wider. Mit Katharina hatte ich manchmal meine Probleme, aber im Großen und Ganzen fand ich sie sympathisch, wenn auch teilweise berechnend. Sie setzt alles daran ihren Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Mine hingegen wirkt oft sehr herrisch und bestimmend, aber hinter ihrer rauen Schale steckt ein weicher Kern. Besonders ans Herz gewachsen ist mir allerdings Johannes, der nach langer Kriegsgefangenschaft zurückkehrt und sich bald wieder einlebt. Er hat für alle ein offenes Ohr und hilft, wo er nur kann. An seinem Beispiel wurde das Bergarbeiterleben sehr schlüssig dargestellt. Er ist ein sehr facettenreicher Charakter, der sehr sympathisch wirkt. Katharinas Töchter Inge und Bärbel sind grundverschieden. Inge steckt mitten in der Pubertät und wird erwachsen, während Bärbel ein rechter Wildfang ist und am liebsten mit dem Nachbarjungen Streiche ausheckt.
Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven und Blickwinkeln erzählt. So erhält man einen besseren Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der Figuren. Der Spannungsbogen bleibt die ganze Zeit über aufrecht. Die wunderbar flüssige und bildhafte Erzählweise von Eva Völler lässt einem mitleben und mitfiebern. Trotzdem empfand ich Liebesgeschichte an manchen Stellen zu viel und vermisste etwas mehr Historie. Im letzten Drittel hat die Autorin jedoch einige völlig unerwartete Wendungen eingebaut, die mich tief Luft holen ließen und teilweise auch erschüttert zurückgelassen haben. Nun bin ich besonders gespannt auf die Fortsetzung und wie die Geschichte weitergehen wird.
Fazit: Im ersten Teil der Ruhrpott-Saga von Eva Völler steht mehr das alltägliche Leben der Nachkriegszeit im Vordergrund, als der historische Hintergrund. Für mich hätte es gerne etwas mehr Historie sein können, aber ich muss zugeben, dass man mit der gewählten Erzählform das Gefühl beim Lesen hat, mitten drin in der Geschichte zu sein und dazuzugehören. Viel Lokalkolorit und die spürbare Hoffnung einer neuen Zeit entgegenzugehen heben diesen Roman von anderen ab. Das überraschende Ende macht neugierig auf die Fortsetzung.
„Ein Traum von Glück“ ist der Auftakt von Eva Völlers dreiteiliger Ruhrpott-Saga. Das Ruhrgebiet der 50er Jahre ist ein anderes, als wir es heute kennen. Der Bergbau war damals allgegenwärtig. Diese körperlich sehr schwere Arbeit barg einerseits sehr viele Gefahren und war gleichzeitig der Schlüssel zum Wohlstand für viele Familien. Eva Völler bietet sehr authentische Einblicke in das Leben der Kumpel und allgemein in den Zeitgeist der 50er Jahre. Sie beschreibt die Zerrissenheit der Menschen zwischen Aufbruchsstimmung und Kriegstraumata sehr gut. Im Mittelpunkt steht die Katharina, für die es nicht leicht ist, von ihren Nachbarn akzeptiert zu werden. Als ehemalige Ballerina, deren Ehemann als vermisst gilt und die sich alleine mit ihren beiden Kindern durchschlägt wird sie misstrauisch beäugt, insbesondere, da sie sehr gut aussehend und der Männerwelt nicht abgewandt ist. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich Katharina aufgrund ihrer vielen Affären teilweise auch ein wenig schlampig fand zumal sie, was ihre waren Gefühle anbelangt immer sehr verschlossen und undurchschaubar rüberkommt. Sie ist sehr fokussiert, wenn es um ihren ihren Traum eines Modeateliers geht aber im Umgang mit ihren Mitmenschen, auch ihren Kindern oder ihrer Schwiegermutter, fand ich sie oft unterkühlt. Nach dem ich sehr leicht in das Buch gestartet bin, begann es sich nach einigen Kapiteln doch ganz schön zu ziehen und wurde etwas langatmig. Erst im letzten Viertel legt die Handlung noch einmal ordentlich zu und überrascht sogar mit einer schockierenden und unerwarteten Wendung zum Ende.
Im zweiten Band soll laut Klappentext die ältere Tochter Inge vermehrt im Fokus stehen, die ich als spannenden Charakter mit viel Potenzial kennengelernt habe. Deswegen werde ich die Reihe auf jeden Fall weiterlesen, auch wenn mich Band 1 nicht zu 100 Prozent überzeugen konnte.
Nachdem ihr Mann im Krieg vermisst ist, findet Katharina Zuflucht bei der Familie ihres Mannes in Essen. Doch das Zusammenleben mit der Schwiegermutter auf beengten Raum ist nicht leicht. Aber sie kämpft, denn sie will für sich und ihre Töchter ein besseres Leben.
Meine Meinung:
Das Buch hat mir richtig gut gefallen. Es zeigt wie schwer es gerade die Frauenes in der Nachkriegszeit hatten und kämpfen mussten füreinander wenig Glück. Und wenn man ein wenig erreicht hat, passiert prompt etwas, was das erreichte in Frage stellt. Oder man in der Kritik steht oder eben nicht das tun kann, was einen eigentlich glücklich machen würde. Der Schreibstil ist sehr gut, auch das eingearbeitete Ruhrpottdeutsch hat mir sehr gut gefallen. Das Ende hatte ich mir ein wenig anders erhofft, aber genau so ist manchmal das Leben.
Ruhrpottgeschichte Der Roman „Ein Traum vom Glück“ von Eva Völler zeigt die Zeit nach dem Krieg. Der Roman endet 1951 im Ruhrpott.
Katharine ist in Berlin ausgebombt, sie flüchtet mit ihren beiden Töchtern Inge und Bärbel zu ihrer Schwiegermutter Mine . Sie verdient sich mit der Schneiderei ihren Lebensunterhalt. Sie träumt von einem Modeatelier.
Dann steht plötzlich der Neffe Mine ihres Mannes Mine als Spätheimkehrer vor der Tür und wird von seiner Großmutter aufgepäppelt. Er sieht ihrem vermissten Mann Karl ähnlich.
Die Autorin hat die Zeit ganz gut dargestellt. Man kann sich das Leben dort genau vorstellen. Die einzelnen Personen des Romans sind so anschaulich beschrieben, als wenn man dabei ist. Die Atmosphäre wird uns gut nahe gebracht.
Die Ruhrpottsaga war sehr einfühlsam beschrieben und ich als Ruhrpottkind der 50iger Jahre konnte mich sehr in diese Zeit zurückeversetzen. Auch das in diesem Buch immer wieder angewandte Ruhrpottplatt hat mich häufig schmunzeln lassen. Eine Zechenära geht zu Ende und hat die kohlenstaubgeprägte Zeit noch einmal festgehalten. Auch das ständige Bangen um die Rückkehr der Soldaten aus der Gefangenschaft hat mich bewegt. Abgesehen von einem etwas längerem Liebesstrang hat mich dieses Buch in meine Kindheit mit vielen Erinnerungen zurückversetzt. Ein Danke an die Autorin.
“Ein Traum vom Glück“ von Eva Völler hat mich durch die Gestaltung des Covers sofort auf die Geschichte neugierig gemacht. Die Gestaltung der Personen in Farbe und die Häuser und Zechenlandschaft in Schwarz-Weiß stimmt, ohne einen Blick in das Buch zu werfen, den Leser bereits in das Geschehen und Leben der damaligen Zeit ein. Kohlenstaub nicht nur in der Grube sondern auch in der Luft. Ärmliche Verhältnisse der Nachkriegszeit und doch Menschen, die Ihre Zukunft in die Hand nehmen und für ein besseres Leben kämpfen. Ich habe diese Zeit aufgrund meines Alters nicht miterlebt. Mein Großvater und Urgroßvater haben jedoch auf der Zeche gearbeitet. Mein Urgroßvater war Hauer und mein Großvater hat Untertage Zug gefahren. Somit verbindet meine Familie und mich die Geschichte dieser Zeit ganz besonders. Vor “Ein Traum vom Glück” habe ich noch kein Buch von Eva Völler gelesen. Und ich kann sagen, Eva Völler hat mich mit diesem Buch überzeugen können. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Er ist sehr authentisch und gefühlvoll und man wurde durch ihn einfach in den Bann gezogen. Durch die Beschreibung der Hauptcharaktere Katharina und Johannes kann man sich super in die beiden Figuren hineinversetzen. Man hat das Gefühl als würde man einen tiefen Einblick in die Welt der beiden bekommen, sodass man auch ihre Handlungen und Gefühle nachvollziehen kann. Katharina findet nach der Flucht aus der Kriegshölle Berlin bei Ihrer Schwiegermutter einen Unterschlupf für sich und Ihre beiden Töchter. Das Leben in einfachen Verhältnissen fällt Katharina schwer und sie träumt von einem Leben ohne Entbehrungen. Für diesen Traum arbeitet sie hart. Sie näht unermüdlich für ihre Kundschaft und träumt von einem eigenen Modestudio. Dann tritt Johannes in ihr Leben. Er ist ein traumatisierter Kriegsheimkehrer der auch im Haushalt Ihrer Schwiegermutter aufgenommen wird. Johannes ist der Enkel Ihrer Schwiegermutter und somit der Neffe von Katharina. Gemeinsam arbeiten Katharina und Johannes ihre eigenen Kriegserlebnisse auf und kommen sich in all ihrer Verletzlichkeit und Einsamkeit näher. Johannes trägt mit seiner Arbeit auf der Zeche nun zum Unterhalt der gesamten Familie bei und unterstützt auch mit seinem Einsatz in Haus und Garten wo er nur kann. Zu der Beziehung von Katharina und Johannes möchte ich an dieser Stelle nicht mehr verraten, da ansonsten zu viel vorweggenommen wird. Da Karl, der Ehemann von Katharina, noch im Krieg vermisst wird, hat sie es schwer sich mit den Töchtern im Zusammenleben mit ihrer Schwiegermutter ein neues Leben aufzubauen. Für Ihre Schwiegermutter ist auch nach einigen Jahren völlig klar, dass ihr Sohn auf jeden Fall noch lebt. Die Rückkehr von Karl ist für Sie nur Frage der Zeit. Schließlich ist auch Johannes aus dem Krieg zurückgekehrt. Ein Neuanfang für Ihre Schwiegertochter ist für sie somit völlig ausgeschlossen. Auch die Nachbarn haben Katharina und ihren „Lebenswandel“ ständig im Blick. Mit Ihrer Freundin Hanna und deren Bruder Stan beginnt für Katharina und Johannes langsam wieder ein Leben mit Zuversicht. Besuch von Kirmes, Tanzveranstaltungen sind Unternehmungen, die sie langsam wieder ins Leben zurückbringen. Die Töchter Inge und Bärbel stehen bei Katharina jedoch immer an erster Stelle und somit stellt sie Ihr Leben ganz in den Schatten ihrer Töchter. Gut gefallen hat mir auch die Beschreibung der Nebencharaktere. Schwiegermutter Mine hat mir besonders gut gefallen, da sie sich um die gesamte Familie kümmert jedoch ganz genau weiß, dass sie alle in einem engen Abhängigkeitsverhältnis leben. Auch sie ist mit der Bewirtschaftung ihres Gartens und aller anfallenden Arbeiten auf den Rest der Familie angewiesen. Jedoch geraten Katharina und Mine immer wieder aneinander, da Mine ihre Schwiegertochter immer wieder in ihre Schranken weist und klar macht, wer das Sagen hat. Die Töchter Inge und Bärbel werden groß in einer Welt der Entbehrungen aber einer liebevollen Beziehung zu ihrer Mutter Katharina und auch einem Silberstreif am Horizont auf eine spannende Zukunft ihres noch jungen Lebens. Zum Ende des ersten Teils dieser Familiensaga überschlagen sich jedoch die Ereignisse, die auf mich etwas zu konstruiert wirken. Ich bin jedoch gespannt auf die Fortsetzung der Geschichte. Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sternen.
"Ich lebe lieber in einem Traum von der Liebe als in einer Wirklichkeit, die diesen Traum für immer zerstört." (Elmar Kupke) Essen 1951: Der Krieg ist zu Ende und Katharina muss mit ihren Töchtern Inge und Bärbel aus Berlin fliehen. Ein neues Zuhause finden sie bei ihrer Schwiegermutter Wilhelmine (Mine) im Ruhrpott. Mit Nähen von Kleidern hält sie sich über Wasser und kann so zum Unterhalt der Familie beisteuern. Doch Katharina möchte weg vom Kohlenstaub und der Armut des Ruhrpotts, ihr großer Traum ist ein eigenes Modeatelier. Von Ehemann Karl fehlt bisher jede Spur, da taucht eines Tages Wilhelmines Enkel Johannes aus der Kriegsgefangenschaft zurück. Johannes ist von Katharina angetan und auch sie scheint dem jungen Mann nicht abgeneigt, wäre da nur nicht ihr schlechtes Gewissen gegenüber Karl und Mine.
Meine Meinung: Das eindrucksvolle Cover mit Blick auf den Förderturm eines Bergwerks passt sehr gut zu der Saga. Der Schreibstil ist flüssig, einfach, informativ, unterhaltsam und realistisch dargestellt. Durch die kurzen Kapitel und den nötigen Ruhrpott Dialekt bekomme ich einen guten Einblick in das Familienleben und das Leben im Ruhrpott. Es ist noch immer die Zeit der großen Kohlebergwerke, die das Ruhrgebiet zu einer riesigen Einnahmequelle macht. Für die heimgekehrten Soldaten gibt es gerade hier viele Arbeitsstellen mit einem guten Verdienst. Viele Soldaten mussten schon in russischer Gefangenschaft in Bergwerke arbeiten, sodass ihre nötige Erfahrung ihnen jetzt hilft eine Stelle im Ruhrpott zu bekommen. So geht es ebenfalls Johannes, der außer Mine niemanden mehr als Familie hat. Eva Völler zeigt hier den Ruhrpott aus ihrer Kindheit, eine Region, die fast nur von den Einnahmen des Kohleabbaus lebt. Bei denen unter anderem auch Zukunftsängste eine große Rolle spielen. Den die Sicherheitsbestimmungen sind zu dieser Zeit nicht immer gut. Bergwerksunglücke durch Explosionen, Kohlendioxidaustritt oder Wassereinbruch kamen immer wieder vor, sowie die Lungenerkrankung Silikose, die viele der Steiger bekamen, die länger im Bergwerk arbeiteten. Selbst neugierige Kinder wie Bärbel waren beim Spielen einigen Gefahren ausgesetzt, vor allem durch die nicht genug gesicherten Werksgelände. Man spürt sehr gut die Armut und Nöte der Menschen, wenn der Vater den Lohn versäuft oder es einfach vorne und hinten nicht ausreicht. Zum Glück hat Mine einen großen Garten, wo sie viel Gemüse anpflanzen kann, um die Familie mit ordentlicher Hausmannskost zu verwöhnen. Katharinas Frust über den ständigen Kohlestaub, der in jede Ritze und vor allem auf ihren genähten Kleidern sitzt, kann ich gut nachvollziehen und ebenso verstehen, dass sie dem Ganzen entfliehen möchte. Und ich erlebe natürlich eine Zeit, bei der die Frauen ihre Liebe nicht so offen zeigen konnten wie heute, den sonst wurden sie als Schickse oder Schlampe verurteilt. Trotz allem hätte ich gerne noch etwas mehr Einblick über die Probleme im Bergbau oder die Kriegsgefangenschaft gehabt und weniger über die Liebelei von Johannes und Katharina. Ob es der eher ruhige, liebenswerte Johannes ist, die ehrgeizige Katharina oder die recht agile aber durchaus auch dominante Mine ist. All diese Charaktere waren zwar gut durchdacht, aber selbst da hätte ich gerne noch etwas mehr Tiefe gehabt. Doch da es für mich das erste Mal war, das ich einen Einblick in die Ruhrpott-Region bekam, konnte mich das Buch dann doch überzeugen. Nach einem tragischen Ende des Buchs würde ich jetzt sehr gerne wissen, wie es in Band 2 weitergeht, und geben 4 1/2 von 5 Sterne.
„In ihrem neuen Roman“, auf den ich mich übrigens riesig gefreut habe, entführt uns die Autorin in den Ruhrpott. Und schon nach dem Lesen der ersten Zeilen merkt man, dass dies ein Herzprojekt der Autorin ist, da sie ja selbst aus einer Familie mit weit zurückreichender Siedlungs- und Bergbauvergangenheit stammt. Aber nun zum Inhalt: Wir befinden uns in den 50er Jahren. Die junge Katharina flüchtet mit ihren zwei Töchtern aus der Kriegshölle Berlin und findet Unterschlupf bei ihrer Schwiegermutter in Essen. Doch das Zusammenleben mit Mine fällt Katharina schwer, da sie auf engstem Raum zusammenleben und ihre Mine das Zepter schwingt. Katharina wünscht sich ein besseres Leben für sich und ihre Töchter. Sie träumt von einem eigenen Modeatelier. Mit trotziger Entschlossenheit versucht sie, dem ärmlichen Umfeld zu entfliehen. Doch dann begegnet sie dem traumatisierten Kriegsheimkehrer Johannes…. Wow! Einfach genial! Ich muss gestehen, dass ich jetzt noch feuchte Augen habe, so nahe ist mir diese unglaubliche Geschichte gegangen. Mich hat Katharinas Geschichte bis tief in die Seele berührt. Der Schreibstil der Autorin ist wieder einmal gigantisch. Schon nach den ersten Zeilen bin ich in diese Geschichte eingetaucht, sie hat mich gefangengenommen und nicht mehr losgelassen. Die Autorin bringt uns auch die deutsche Geschichte wieder nahe und gibt uns einen detaillierten Einblick in schwere und gefährliche Arbeit der Bergleute. Unglaublich was diese Menschen alles geleistet habe. Es ist auch schön langsam der Aufschwung zu spüren, doch es ist ein unglaublich langer Kampf, bis wieder einiger Maßen zur Normalität zurückgekehrt werden kann. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich eine Reihe von Mietblöcken vor mir. Hier leben die Menschen auf engstem Raum zusammen und die Gerüche, die durch diese Häuser ziehen, habe ich noch jetzt in der Nase. Und in einem dieser Häuser lebt unsere sympathische und kämpferische Protagonistin Katherina mit ihren zwei Töchtern. Sie hat es wahrlich nicht leicht, um sich über Wasser zu halten. Und das Leben mit ihrer Schwiegermutter ist alles andere als einfach. Da ist es verständlich, dass Katharina alles daran setzt, sich ihren großen Traum zu verwirklichen. Berührt hat mich auch die Heimkehr von Johannes. Hier erfahren wir einiges über das Schicksal der Kriegsheimkehrer und da hatte ich direkt Gänsehautfeeling. Natürlich spielt auch die Liebe in dieser Geschichte eine Rolle. Der Spannungsbogen in diesem Roman ist einfach gigantisch. Ich konnte das Buch, das voller Emotionen ist, nicht mehr aus der Hand legen. Für mich ein absolutes Lesehighlight – ein Meisterwerk, das mir unter Haut gegangen ist. Das Cover passt auch hervorragend zur Geschichte. Selbstverständlich vergebe ich für diese Traumlektüre gerne 5 Sterne (leider können es nicht mehr sein).
Katharina ist mit ihren beiden Töchtern aus dem zerstörten Berlin geflüchtet. Bei ihrer Schwiegermutter im Ruhrgebiet hat sie mit ihren Kindern ein Heim bekommen. Ihr Mann Karl wird 1951 immer noch vermisst. Katharina glaubt nicht, dass Karl noch lebt und heimkehrt. Ihre Schwiegermutter Mine hingegen glaubt fest daran. Die Rückkehr ihres Enkels aus russischer Gefangenschaft bestärkt sie nur in ihrem Glauben. Katharina will für ihre Töchter ein besseres Leben, sie träumt davon ein Modeatelier zu eröffnen und der Enge bei ihrer Schwiegermutter zu entfliehen. Kann sie ihren Traum verwirklichen? „Ein Traum vom Glück“ ist der Auftakt einer Ruhrpott-Saga von Eva Völler. Die Autorin beschreibt sehr gut das Leben nach dem Krieg, die Entbehrungen und die Wohnungsnot die immer noch überall herrschen. Katharina kann froh sein, dass sie bei ihrer Schwiegermutter eine Bleibe für sich und ihre Töchter gefunden hat. In ihrem Schlafzimmer näht sie Kleider für ihre Kundinnen und träumt von einem eigenen Modeatelier. An die Rückkehr ihres Mannes aus dem Krieg glaubt sie schon lange nicht mehr. Johannes, der Neffe ihres Mannes kommt allerdings als Spätheimkehrer zurück und findet auch einen Unterschlupf bei seiner Großmutter. An Hand von Johannes zeigt die Autorin die Traumatisierung der Kriegsheimkehrer auf. Viele können über das Erlebte gar nicht sprechen und hüllen sich in Schweigen. Johannes findet Arbeit im Bergbau und somit erfährt der Leser viel Interessantes über den Kohleabbau. Man kann sich richtig in das Leben im Ruhrpott hineindenken. Es wirkt alles sehr authentisch und lebendig. Vieles ist so visuell beschrieben, dass beim Lesen ein kleiner Film vor dem inneren Auge abgelaufen ist. Durch immer wieder eingestreute Worte im Dialekt des Ruhrgebiets wird das Geschrieben noch authentischer. Die Protagonisten sind von Eva Völler mit Liebe geschaffen worden. Auch sie wirken sehr authentisch und passen einfach alle in die Umgebung egal ob Hauptcharaktere oder einfach nur Nebendarsteller. Besonders hat mir natürlich Katharina gefallen. Sie ist eine starke und moderne Frau die versucht ihr Leben für sich und ihre Kinder zum Besseren zu wenden. Auch Johannes ist ein sehr liebenswerter Charakter. Ihn habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und Unkompliziert. Das Buch hat mich oft gar nicht losgelassen. Das Ende war dann sehr überraschend. Jetzt bin ich sehr gespannt wie die Geschichte fortgesetzt wird.
Ein Traum vom Glück von Eva Völler erster Roman der Ruhrpott-Saga
gelesen dank Netgalley im April 2020 als digitales Rezensionsexemplar
Kohlegewinnung in der Nachkriegszeit, Spätheimkehrer, Ruhrpott und die ersten Träume von weiblicher Selbständigkeit - das klang für mich nach einem anregenden Buch, bei dem ich auch über das Manko "Beginn einer Reihe/Mehrbänder" hinwegsehen wollte.
Doch leider hat das Buch trotz anregendem Stil und interessanter Charaktere meinen Geschmack eher nicht getroffen. Die bildschöne Katharina, der alle Männer zu Füßen liegen, träumt zwar von ihrem Modeatelier - verliert sich dann aber im Mittelteil der Geschichte immer mehr in die Liebesverwicklungen. Gut gefallen hat mir die Darstellung der Arbeit rund um die Kohle, die Problematik der Spätheimkehrer und auch die Schwierigkeit, wann man bereit ist, den vermissten Mann wirklich für tot erklären zu lassen um das eigene Leben wirklich in die Hand zu nehmen.
Für Fans von Liebesgeschichten ist das Buch sicher runder als für mich gelungen.
Im letzten Drittel nimmt die Geschichte dann wieder richtig Fahrt auf - nach dem langatmigen Mittelteil, der in einer beliebigen Zeit hätte spielen können, kommt dann wieder Zeitgeschichtliches und die Liebesverwicklungen fallen auf einen sinnvollen Bereich der Geschichte. Das Ende wirkt ein wenig so, als sei diese Person auserzählt und würde in Folgebänden stören...
Essen 1951: Nach der Flucht aus der Kriegshölle Berlin hat die junge Katharina Unterschlupf bei der Familie ihres verschollenen Mannes gefunden. Aber das Zusammenleben mit der barschen, zupackenden Schwiegermutter auf engem Raum fällt der lebenshungrigen Frau schwer. Sie will ein besseres Leben für sich und ihre beiden Töchter. Mit trotziger Entschlossenheit versucht sie, ihrem ärmlichen Umfeld zu entfliehen. Doch dann begegnet sie dem traumatisierten Kriegsheimkehrer Johannes ...
Eva Völler beschreibt in dem Buch die Nachkriegszeit. Sie zeichnet den Kampf über das Überleben, das Vorankommen, das Zusammenwachsen in bunten Strichen und fädelt geschickt den roten Faden durch das Buch. Bezeichnend für das Buch ist, dass dies nicht der Phantasie entspricht, sondern dass es vielen Menschen zu der damaligen Zeit so ergangen ist. Stilistisch und sprachlich einwandfrei konnte ich der Geschichte sehr gut folgen. Katharina träumt von der besseren Zukunft, vor allem für ihre Töchter und lässt sich nicht unterkriegen. Auch Johannes´ Entwicklung war schön beschrieben und die Geschichte macht Lust auf mehr...
Im Moment scheint es gerade recht viele Bücher zu geben, die entweder zur Zeit vor dem Nationalsozialismus bzw. zu dessen Beginn oder eben nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs spielen. Dieses Buch von Eva Völler spielt zur Zeit des Wiederaufbaus im Ruhrgebiet. Die historischen Hintergründe treten eher in den Hintergrund, es geht vorrangig um die persönliche Geschichte und nicht so sehr um den großen Zusammenhang. Doch die Geschichte von Katharina, die mit ihren zwei Töchtern im Jahr 1951 von Berlin ins Ruhrgebiet zu ihrer Schwiegermutter zieht (ihr Mann ist im Krieg verschollen), fand ich authentisch und gut geschrieben. Auch der Ruhrpottslang kam gut rüber. Der Traum von einem besseren Leben, Traumatisierung nach dem Krieg, Wiederaufbau, Alltagsleben - das sind nur einige der Themen. Ein guter Schreibstil, im letzten Teil eine überraschende Wende und eine Geschichte, die neugierig auf ihre Fortsetzung macht.
Sehr vielseitiger Roman über Familie, Liebe, Freundschaft mit sehr gut recherchierten Themen vom Kohlebergbau über russische Kriegsgefangenschaft bis hin zum Kochen, Gemüseanbau und Schneiderhandwerk. Die Geschichte ist sehr gut geschrieben, es gibt immer wieder überraschende Wendungen, mit denen ich wirklich nicht gerechnet hatte und das Ende hat mich erst schockiert, aber nach dem ersten Schrecken fand ich es sehr mutig. Die Hörbuchfassung ist sehr schön, Julia von Tettenborn liest sehr einfühlsam und teilweise mit unterschiedlichen Stimmen und Dialekten. Die Figuren sind mir dadurch alle sehr ans Herz gewachsen. Es ist zwar der erste Teil einer Reihe, aber das Ende kommt ohne Cliffhänger aus, man kann ihn also auch gut einzeln lesen bzw. hören. Aber ich freue mich schon auf die weiteren Teile dieser Reihe.
Ruhrpott nach dem 2. Weltkrieg - Essen, Zeche - alles so, wie meine Mutter auch gelebt haben könnte - glaubwürdige Geschichte mit Herz, Schnauze, Verzweiflung und Glück
Die wörtliche Rede am Anfang im Ruhrpottplatt war anstrengend und ich dachte daran, dass Buch abzubrechen. Zum Glück hörte das dann aber auf. Danach war es gut zu lesen.
Ein wirklich guter historischer Roman, der realistisch zeigt wie es laufen kann. Vor allem der Ruhrgebietsbezug hat mir sehr gut gefallen. Ich bin gespannt auf die folgenden Bücher der Reihe
Eigentlich wollte ich hier schreiben, dass die Geschichte zwar etwas vorhersehbar, aber trotzdem wirklich schön und stimmungsvoll erzählt ist. Und dann kamen die letzten 5min. Was war das bitte für ein bescheuertes und liebloses Ende ??