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Der erste und einzige Überregionalkrimi Kurz nach einer Lesung aus seinem neuen Kriminalroman Heidefieber wird der Schriftsteller Armin Breddeloh in einem Teich bei Bad Bevensen gefunden. Tot und mit zwei Glasaugen – genau wie ein Opfer in seinem Roman! Hauptkommissar Gerold und Oberkommissarin Schubert aus Uelzen nehmen die Ermittlungen auf und haben einen ersten Missgönnte ein anderer Krimiautor dem Kollegen den Erfolg? Schon wenig später trifft es die Verfasser der Romane Spiel mir das Lied vom Westerwald und Showdown auf Juist, und auch am Tegernsee, im Fläming und in der Steiermark gibt es bald Opfer. Die SoKo Heidefieber tappt jedoch im Dunkeln und der vom Verband deutschsprachiger Krimiautoren engagierte Privatdetektiv erweist sich als Niete. Erst als der Täter ein Bekennerschreiben hinterlässt, kommt plötzlich Bewegung in die Sache ...

288 pages, Paperback

Published May 6, 2020

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About the author

Gerhard Henschel

80 books9 followers
Gerhard Henschel is a German author and translator.

He has written an number of novels, and is also known as a vocal critic of the German tabloid, BILD.

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Community Reviews

5 stars
5 (9%)
4 stars
17 (33%)
3 stars
11 (21%)
2 stars
15 (29%)
1 star
3 (5%)
Displaying 1 - 23 of 23 reviews
Profile Image for Elinor Richter.
76 reviews8 followers
May 30, 2020
Vielleicht wundert ihr euch, dass ich vier Sternderl vergeben habe, aber ich war nach meinem anfänglichen Misstrauen so erleichtert, sodass das durchaus berechtigt war. Am lustigsten finde ich die empörten Kritiken auf Amazon und auch hier. Da haben wohl die meisten nicht geschnallt, wie viel Spaß der Autor beim Schreiben hatte, was ja leider meist nicht genügt, hier überträgt sich das aber durchaus auf den Leser, ok, in diesem Fall auch auf mich. Jedenfalls habe ich ziemlich oft und sehr gelacht, ihr wisst schon, nicht dieses HaHaHa, sondern mehr so in mich hinein (ich wollte das schlimme Wort „schmunzeln“ vermeiden). Mich würde schon interessieren, wie Henschels Recherchen aussahen, das werde ich demnächst mal erkunden, denn ich kann mir ihn nicht als Regionalkrimischmökerer vorstellen. Ich hingegen, ich gesteh’s verschämt, habe deren schon etliche gelesen, und sie waren durchaus nicht alle so schlimm, wie der Autor uns glauben machen will.
Profile Image for Sarah83 sbookshelf.
449 reviews36 followers
May 16, 2020
Nein. Nein. Und nochmals nein.
Als Leser ist man nicht wirklich im Bilde, wie sich ein Autor an sein Buch heranbegibt. Macht er sich vorher Notizen, skizziert er den gesamten Plot auf, schreibt er einzelne Szenen komplett zu Ende oder fügt er seine gesamten Ideen einfach nacheinander zusammen?
Wenn man diesen Krimi liest, könnte man meinen, der Autor habe das letzte bevorzugt. Aber der Reihe nach.
Das Buch handelt von einer SoKo, die nach einer Reihe von Morden an Regionalkrimiautoren ins Leben gerufen wurde, um einerseits weitere Morde zu verhindern und andererseits die bereits geschehenen Morde aufzuklären.
Das Buch spielt zum einen in der Welt der Polizei und zum anderen in kurzen Sequenzen im Leben der jeweiligen Krimiautoren.
Eine wirkliche tolle Idee.
Aber, das bleiben nicht die einzigen beiden Handlungsstränge in dem Buch. Dazu kommen noch mindestens ein Möchte-Gern-Detektiv, ein Auslandsintermezzo und eine Liebesgeschichte usw. Das Ganze dann auch nur auf 288 Seiten, was einem Leser direkt aufzeigt, dass viel zu viel in das Buch gepresst wurde.
Sicherlich könnte man das Buch auch als Satire auf die gesamten Regionalkrimis dieser Welt verstehen und trotzdem ist es für mich zuviel.
Manchmal ist weniger einfach wirklich mehr.
614 reviews5 followers
June 28, 2020
Ein Hochgenuss

Buchmeinung zu Gerhard Henschel – SoKo Heidefieber

„SoKo Heidefieber“ ist ein Kriminalroman von Gerhard Henschel, der 2020 bei Hoffmann und Campe erschienen ist.

Zum Autor:
Gerhard Henschel, geboren 1962, lebt als freier Schriftsteller in der Nähe von Hamburg. Sein Briefroman Die Liebenden (2002) begeisterte die Kritik ebenso wie die Abenteuer seines Erzählers Martin Schlosser, die mit dem Kindheitsroman 2004 ihren Anfang nahmen. Henschel ist außerdem Autor zahlreicher Sachbücher. Er wurde unter anderen mit dem Hannelore-Greve-Literaturpreis, dem Nicolas-Born-Preis und dem Georg-K.-Glaser-Preis ausgezeichnet.

Klappentext:
Kurz nach einer Lesung aus seinem neuen Kriminalroman Heidefieber wird der Schriftsteller Armin Breddeloh in einem Teich bei Bad Bevensen gefunden. Tot und mit zwei Glasaugen – genau wie ein Opfer in seinem Roman! Hauptkommissar Gerold und Oberkommissarin Schubert aus Uelzen nehmen die Ermittlungen auf und haben einen ersten Verdacht: Missgönnte ein anderer Krimiautor dem Kollegen den Erfolg? Schon wenig später trifft es die Verfasser der Romane Spiel mir das Lied vom Westerwald und Showdown auf Juist, und auch am Tegernsee, im Fläming und in der Steiermark gibt es bald Opfer. Die SoKo Heidefieber tappt jedoch im Dunkeln und der vom Verband deutschsprachiger Krimiautoren engagierte Privatdetektiv erweist sich als Niete. Erst als der Täter ein Bekennerschreiben hinterlässt, kommt plötzlich Bewegung in die Sache ...

Meine Meinung:
Es hat ein wenig gebraucht bis ich die Satire, denn um eine solche handelt es sich, erkannt habe. Dann jedoch kannte mein Lesevergnügen kaum noch Grenzen. Schon das Attribut „Überregional-Krimi“ bringt es auf den Punkt, über Regionalkrimis wird erzählt. Typische Merkmale der Regionalkrimis wie Abschnitte in Dialekt, ausgefallenste Todesarten und Einsichten in das Privatleben der Ermittler werden wunderbar auf die Schippe genommen. Die fiktiven Auszüge aus mehreren Regionalkrimis, meist in gerade noch verständlichen Dialekt geschrieben, sind kleine Meisterstücke und dabei keinesfalls bösartig. Natürlich fliest auch das ein oder andere Klischee in das Buch ein. Und dann ist da noch die unglaubliche Geschichte um den Schriftsteller Frank Schulz, der einen Leidensweg sondergleichen absolviert. Der Autor lässt seiner Phantasie freien Raum und ganz im Sinne von „Schlimmer geht immer“ treffen ungeahnte Strapazen auf den leidensfähigen Autor. Ganz im Stile eines klassischen Kriminalromans gibt es einen Showdown, der in diesen Roman passt. Es ist ein unglaubliches Vergnügen, dieses Werk zu lesen und zu genießen.

Fazit:
Eine wunderbare Satire über Regionalkrimis, die mich begeistert hat. Deshalb vergebe ich die Höchstwertung (fünf Sterne, 100 Punkte) und natürlich spreche ich eine Leseempfehlung aus, denn sonst entgeht ein Hochgenuss.
Profile Image for Wal.li.
2,706 reviews75 followers
May 20, 2020
Regionalkrimi ade

Es fängt ganz harmlos an. Oder auch nicht so harmlos. Nach einer Lesung in Bad Bevensen wird der Autor Armin Breddeloh tot in einem Teich aufgefunden. An der Stelle seiner Augen findet die Polizei Glasaugen und damit gleicht die Situation des Auffindens einer Szene aus einem seiner Heidekrimis. Die herbeigerufenen Kriminalbeamten sind erstmal ratlos. Obschon der Autor nicht übermäßig sympathisch war, scheint doch niemand einen Grund gehabt zu haben, eine solche Tat zu begehen. Der Fall wird noch rätselhafter als in kurzer Folge ein Autor von Regionalkrimis nach dem anderen ermordet wird. Und immer wieder werden Szenen aus den Büchern nachgestellt.

Da sie mit dem ersten Fall befasst waren werden auch Kommissar Gerold Gerold und seine Kollegin Ute Fischer Mitglieder der Soko Heidefieber. Dabei lernen sie ein erstaunlich buntes Völkchen von Kriminalkommissaren und Kollegen aus den übergeordneten Behörden kennen. Diese geballte Ladung des kriminalistischen Wissens müsste doch dazu führen, dass der Täter in Null Komma Nichts gefasst wird. So einfach ist es allerdings nicht, denn unter den Koryphäen tummeln sich auch einige Koniferen. Und ein Autor nach dem anderen lernt seine eigenen Bücher auf eine sehr persönliche Art kennen. Eine Erfahrung, die sie nicht mehr teilen können.

Ganz gewiss satirisch oder ironisch ist diese Verballhornung des Genres der Regionalkrimis. Wie sehr man das mag, könnte vielleicht auch von der Sympathie abhängen, die man für die Regionalkrimis und ihre Autoren empfindet. Und auch daran, ob man dieses Hingemetzel der Krimischreiber und überhaupt die geringe Überlebensrate der handelnden Personen gutheißt. Es wirkt so ein wenig als habe der Schriftsteller deutlich machen wollen, wie man die Szene der Regionalkrimi-Schreibenden auch noch sehen kann, wobei seine Zitate aus den Romanen der Verstorbenen oder Versterbenden von plakativ niedriger Qualität sind. Was der Zweck dieses Buches sein soll bleibt ebenso ungewiss wie die Motivation des Täters. Denkt man sich einfach nicht allzu viel bei der Lektüre dieses Romans so hat man einen bissig unterhaltsamen Text in wohl absichtlich schlechter Schreibe mit manchmal kaum verständlichen Mundartbeigaben. Dass das Lesen dennoch so sehr vergnüglich ausfallen kann, ist eine sehr positive Überraschung.
Profile Image for Carmen Vicari.
217 reviews5 followers
May 23, 2020
Armin Breddeloh könnte recht zufrieden sein. Seine Lesung zum neuen Kriminalroman verlief gut, es wurden einige Bücher verkauft und der eine Querulant störte nicht weiter. Doch ein scheeler Geschmack bleibt zurück, immerhin bekommt er nicht die von ihm erwartete Aufmerksamkeit. Leicht frustriert macht er sich auf den Heimweg. Doch er kommt nie zu Hause an.

Tags drauf findet Kommissar Gerold Gerold den Toten in einem Teich. Seine Augen wurden durch Glasaugen ersetzt, wie in seinem neuen Kriminalroman Heidefieber. Gibt es etwas Missgunst unter Kollegen? Doch als weitere Lokalkrimiautoren ermordet werden, immer wie die Opfer in ihren Büchern, spitzt sich die Lage zu. Der Täter scheint der Polizei immer einen Schritt voraus zu sein …

Die Kurzbeschreibung las sich sehr interessant und spannend. Die Geschichte forderte mir dann aber doch einiges an Durchhaltevermögen ab. Ein Autor nach dem anderen wird ermordet. Getreu nach Vorlage aus seinen eigenen Kriminalromanen.
Das Ermittlerteam besteht aus Kommissar Gerold Gerold und seiner Mitarbeiterin. Alleine der Name lies mich das erste Mal stocken. Die Geschichte ist nicht unbedingt flüssig. Es geht voran, aber man springt mehr von einer zur nächsten Szene. Es ist sehr oberflächlich geschrieben. Die Protagonisten sind sehr blass und unsympathisch. Man kann sie sich weder gut vorstellen, noch bekommt man sie zu fassen.

Die Liebesgeschichte ist in der einen Szene im Entwicklungsstadium, im nächsten mitten drin und dann auch schon fast wieder vorbei. Alles geht schnell und ohne Übergänge. Die Toten reihen sich wie Perlen an der Kette und Indizien scheint es keine zu geben. Alle stochern im Dunkeln und sieht man von Gerold und seiner Mitarbeiterin ab, gibt es wohl kaum andere Kommissare oder sonstige Helfer.

Die Persiflagen haben mir gefallen und auch der Grundgedanke konnte mich begeistern. Die Umsetzung jedoch weniger. Sprachlich ist es recht einfach gehalten, auch wenn so manches mal mit dem Dialekt der Mitarbeiterin konfrontiert wird, was wohl etwas Lokalkolorit erzeugen soll.

Fazit:
Ich bin zwiegespalten. Der Kerngedanke spricht mich an, aber die Umsetzung nicht. Die Protagonisten sind mir zu blass und können den Leser weder überzeugen noch fesseln. Auch die sprunghafte Handlung und permanente Ortswechsel machten es mir nicht leicht, bei der Stange zu bleiben.
Profile Image for Norwyn Schäfer.
773 reviews15 followers
May 17, 2020
3/5 Sterne
SoKo Heidefieber
Kriminalroman
von Gerhard Henschel
Hoffmann und Campe
„Der erste und einzige Überregionalkrimi
Kurz nach einer Lesung aus seinem neuen Kriminalroman Heidefieber wird der Schriftsteller Armin Breddeloh in einem Teich bei Bad Bevensen gefunden. Tot und mit zwei Glasaugen – genau wie ein Opfer in seinem Roman! Hauptkommissar Gerold und Oberkommissarin Schubert aus Uelzen nehmen die Ermittlungen auf und haben einen ersten Verdacht: Missgönnte ein anderer Krimiautor dem Kollegen den Erfolg? Schon wenig später trifft es die Verfasser der Romane Spiel mir das Lied vom Westerwald und Showdown auf Juist, und auch am Tegernsee, im Fläming und in der Steiermark gibt es bald Opfer. Die SoKo Heidefieber tappt jedoch im Dunkeln und der vom Verband deutschsprachiger Krimiautoren engagierte Privatdetektiv erweist sich als Niete. Erst als der Täter ein Bekennerschreiben hinterlässt, kommt plötzlich Bewegung in die Sache ...“
Ich bedanke mich bei Netgalley und dem Travelhouse Media, GRÄFE UND UNZER Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar des Buches. Ich gebe hier meine unabhängige und unbezahlte Meinung zu dem Buch ab.
Ich bin ein Fan von Krimis, muss aber zugeben, dass ich eigentlich immer solche lese, die nicht in Deutschland spielen. Daher war dies hier eine Premiere.
In diesem Buch wird nach einer Buchlesung ein Autor auf die gleiche Weise ermordet wie in seinem eigenen Roman beschrieben, doch damit nicht genug zieht sich dieses Geschehen durch ganz Deutschland. Überall sterben Autoren wie in ihren Büchern.
Nachdem die SOKO ins Leben gerufen wurde macht man sich ans ermitteln. Hier bedient man wirklich so einige Klischees was die Mitarbeiter angeht, besserwisserische Kriminologen, Leute mit zu viel Geltungsbedürfnis und auch ein Detektiv, der Sorte der man lieber aus dem Weg geht, tauchen hier auf.
Witzig fand ich hier allerdings die Namensgebung des wirklich ermittelnden Kommissars.
Es gibt übrigens auch Ermittlungen in Nachbarländern, also ist dieser Roman wohl eher überregional zu sehen.
Bei den Ermittlungen wird die Arbeit auch durch die Einmischung einer Vereinigung von Krimiautoren erschwert.
Durch das Ganze hin und her zu den verschiedenen Tatorten wird mal als Leser faktisch hin und her gescheucht und nach meiner Meinung nach leidet darunter ein wenig die Geschichte.
Insgesamt gesehen ist dieses Buch nicht so ganz mein Fall, ich mag einfach keine Handlungen in Deutschland und daran konnte leider auch dieser Roman nichts ändern. Was nicht heißt, das das Buch schlecht war, sondern einfach nicht nach meinem Geschmack. Achja, da waren auch noch Dialoge im Dialekt… für mich ging das irgendwie gar nicht.
Daher gebe ich 3 Sterne.
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Profile Image for Rakkasei.
147 reviews10 followers
May 23, 2020
[Rezensionsexemplar | Netgalley]
Die Idee hinter dem Buch ist einfach nur klasse und als Fan von Regionalkrimis finde ich es auch einmal schön, dass genau diese "Szene" aufs Korn genommen wird. In der ersten Hälfte hat mich der Autor wie oft zum Lachen gebracht und es entsprach vieles meinem Humor. Man darf das Geschriebene halt nicht so ernst nehmen und vieles ist typisch für das Genre "Humorkrimi". Die Übertreibungen und überspitzten Szenen sollen halt genau das aufzeigen, was man sich unter dem Klischee "Regiokrimi"-Autor vorstellt. Es ist auf jeden Fall erstaunlich mit wie vielen Details diese ausgestattet wurden und wie konsequent das alles durchgezogen wurde.
Besonders gefallen hat mir die Ironie, die man immer wieder raus liest.

Was die Dialoge betrifft bin ich mir uneins, denn manche Dialekte sind im Geschriebenen sehr schwer zu verstehen und das hat den Lesefluss gestört. Ich weiß nicht, ob das einfach nur an der Schreibweise lag und man diese Worte in diesen Regionen tatsächlich so schreibt. Manches habe ich versucht laut auszusprechen, aber trotzdem hatte ich es einfach nicht verstanden.

Besonders eine Stelle rund um den Charakter Schulz ist mir negativ im Gedächtnis geblieben. Sie befindet sich im letzten Drittel(ungefähr Seite 200) und da habe ich mich schon gefragt, ob man das tatsächlich noch unter lustig einordnen kann. Es wurde maßlos übertrieben und die Szene an sich hinterließ einfach einen sehr bitteren Nachgeschmack. Auch in anderen Szenen mit anderen Charakteren kommt es immer wieder zu Übertreibungen, die teilweise einfach die Grenze des guten Geschmacks überschreiten. Ob da der Autor einfach nur bewusst provozieren wollte bleibt leider völlig unklar.

Ein weiterer Kritikpunkt wäre der fehlende rote Faden, der einen normalerweise durch die Handlung führt. Es wird von Ort zu Ort gesprungen und es gibt unzählige Handlungsstränge, bei denen man irgendwann zwangsläufig den Überblick verliert. Die Szenen im Ausland hätte man ruhig weglassen können und dafür der restlichen Handlung mehr Raum geben können. Denn für 280 Seiten sind es einfach zu viele Handlungsstränge.

Fazit:
Wenn es von was mehr geben könnte, dann ist es Bücher in dem Genre. Leider hat mich dieser überregionale Humorkrimi nicht überzeugen können und deshalb gibt es auch nur 3 von 5 Sternen. Ob man das Buch jetzt wirklich zu den Humorkrimis zu ordnen kann bleibt fraglich, da es doch sehr von einem klassischen Krimi abweicht und mit der versprochenen Geschichte vom Klappentext wenig Ähnlichkeit hat.
Profile Image for Monika Caparelli-Hippert.
325 reviews5 followers
February 24, 2024
Der Schriftsteller Armin Breddeloh aus Bad Bevensen wird ermordet – und zwar haargenau im Modus Operandi, den er selbst in einem seiner Krimis beschrieben hat. Hauptkommissar Gerold nimmt die Ermittlungen auf. Kurz darauf passiert ein weiterer Mord an einem Autor von Regionalkrimis – und dann noch einer und noch einer. Spuren am Tatort? Fehlanzeige. Der Täter ist clever und führt die Polizei an der Nase herum. Und je mehr Morde deutschlandweit passieren, desto mehr Panik breitet sich in der Zunft der Regionalkrimi-Schreiber aus…. und als ein Mitglied der Autorenzunft auch noch mit der Aussage zitiert wird, das sei „angewandte Literaturkritik“, schäumen die Emotionen über. Die deutschlandweite SoKo Heidefieber steht unter hohem Erfolgsdruck. Vor allem, weil sich hier die Creme de la Creme der geltungssüchtigen Profiler und Bürohengste tummelt, die Gerold das Leben schwer machen….aber gut, mit der Kollegin Fischer verbindet ihn bald mehr als nur kollegiale Verbindung, und so lassen sich auch besserwissende Vorgesetzte und klugscheissende Kollegen ertragen.
Und bevor ich weiter schreibe: das hier ist kein typischer Thriller. Auf keinen Fall ein typischer Krimi. Obwohl ich einen erwartet hatte. Das hier ist die genialste Persiflage auf Regionalkrimis, die ich je gelesen habe. Habe ich überhaupt schon mal eine gelesen? Glaube nicht. Aber diese hier ist cool. Der Stil tropft vor schwarzem Humor, und der Autor macht sich über alles und jeden lustig, aber auf eine sehr, sehr eloquente und teils subtile, teils überhaupt nicht subtile Weise.
Bei Seite 65 waren es schon 6 Morde an Regionalkrimi-Autoren, danach habe ich aufgehört zu zählen, ein paar kamen danach noch, aber es ging hier auch nicht unbedingt um brilliante Ermittlertechniken und ausgefeilte Plots, von daher macht ein Mord mehr oder weniger den Kohl auch nicht mehr fett 😉.
Ein zweiter Erzählstrang führt mehr oder weniger paralell durch den Roman und berichtet die komplett irrwitzige Jagd auf den Schriftsteller Frank Schulz. Der dachte, er entkommt dem Mörder im Urlaub, verwickelt sich aber in eine Streiterei mit dem Schwiegersohn eines griechischen Syndikatbosses und ist für den Rest des Buches dabei, sein Leben vor wilden Bären, durchgeknallten Drogenkartellen und anderen Kleingangstern zu retten, die ihm an den Kragen wollen. Völlig abgespaced, und ich hab echt laut gelacht beim Lesen.
Also: das ist Satire vom Feinsten. Bestimmt nicht jedermanns Sache, aber ich hab mich bestens amüsiert.
5 von 5 Sternen. Gerne mehr davon!!!
Profile Image for mellidiezahnfee.
1,055 reviews6 followers
May 6, 2020
Es tut mir von Herzen leid, aber ich habe dieses Buch nach der Hälfte angebrochen. Das ist eigentlich überhaupt nicht meine Art, aber hier ging es nicht mehr. Es lag hauptsächlich daran, dass der Klappentext leider eine falsche Vorstellung des Buches vermittelt. Ich hatte mich auf einen netten Krimi gefreut, der entgegen den landläufig momentan sehr gehypten Regionalkrimis spielt. Dies ist auch der Fall. Es geht in der Handlung quer durch die Republik. Leider ist sowohl der Sprachstil, als auch die Handlung so abgefahren und verdreht, dass ich mit diesem Buch nicht zurechtkomme. Es gibt keinerlei roten Faden in der Handlung, geschweige denn faktische Ermittlungen oder annehmbare Handlungsübergänge. Alle Protagonisten sind dermaßen quer (alleine schon die Namensgebung) , dass ich aus dem Kopfschütteln nicht mehr herauskam. Diese Schöpfungen, einer zugegebenermaßen überquellenden Fantasie, sind zwar sehr konsequent umgesetzt, leider erfüllt dieses Buch aber für mich nicht den Tatbestand eines Kriminalromans.
Ich habe auch keine rechte Idee , in welches Genre ich dieses Buch einordnen könnte. Nach einigen Recherchen über den Autor ist mir bewusst, dass dieses Buch absichtlich in dieser Form geschrieben ist. Es möchte den Menschen einen Spiegel vorhalten und wortgewandt ganz fantastische Charakterisierungen vornehmen. Sowohl der Menschen, dies ist ganz offensichtlich, als auch dem Treiben in diesem zugegebenermaßen sehr überbürokratisierten Land. Alle Charaktere sind bis aufs Feinste in ihren Klischees die sie bedienen, und in die sie hineingeschrieben wurden, ausgearbeitet und bieten ein wunderbares,sprachlich perfekt ausgefeiltes Feuerwerk an Spitzfindigkeiten und verbaler übertriebener Klischeehaftigkeit, dass dieses Buch für Menschen mit einem Sinn für solcherart Romane ein perfektes Leseerlebnis darstellen wird.


Leider ist dies nicht mein bevorzugtes Genre, und ich finde das Buch weckt falsche Hoffnungen. Denn es ist alles, aber kein Krimi.
Profile Image for Jasbr.
932 reviews13 followers
June 2, 2020
Nach dem Lesen des Klappentext habe ich ehrlich gesagt etwas anderes erwarten, denn für mich klang es nach einem "normalen" Regional- bzw. wie es schon auf dem Cover heißt "Überregionalkrimi". Die Plotidee fand ich sehr gut und war gespannt, wie es umgesetzt wird. Leider wurde ich nicht überzeugt.
Denn statt eines Krimis wie man ihn kennt, ist diese Geschichte eher eine Satire auf Lokalkrimis. Alles ist sehr überzogen und übertrieben, von den Figuren bis zu den Morden. Nicht nur die Autoren, die dem Mörder zum Opfer fallen, will man lieber tot sehen als noch mehr von ihnen lesen, auch die Ermittler geben keine gute Figur ab. Das ist natürlich gewollt - aber nicht mein Humor. Zwar habe ich auch ab und zu mal schmunzeln müssen, .über weite Teile fand ich das Buch aber eher anstrengend.
Das lag zum einen daran, dass mir der rote Faden gefehlt hat. Es gibt sehr viele Figuren, sodass ich zeitweise kaum mehr wusste, wer denn jetzt überhaupt wer ist. Das lag auch daran, dass sehr schnell zwischen den Schauplätzen gesprungen wird. Hier hätte ich mir beispielsweise mehr Kapitel oder eine andere optische Abtrennung gewünscht.
Zu dem baut der Autor viel Dialekt ein, was natürlich bei Regionalkrimis nicht fehlen darf. Allerdings so viel und so "naturgetreu", dass ich zum Teil überhaupt nicht verstanden habe, was die Figuren eigentlich sagen.
Vielleicht lag es deshalb daran, dass mir bis zum Schluss das Motiv des Mörders nicht klar war und auch jetzt immer noch nicht ist. Die Jagd nach diesem Stand aber eh zu keiner Zeit im Mittelpunkt.
Wer einen klassischen Krimi sucht, der sollte dieses Buch nicht lesen. Wer aber diese Art von Humor mag, wird voll auf seine Kosten kommen. Für mich war es nicht das richtige. Zwei Sterne gibt es aber trotzdem: Einen für den Mut, mal etwas anderes zu schreiben und einen, weil manche Passagen sogar für mich recht lustig waren.
Profile Image for Elke.
2,002 reviews43 followers
May 22, 2020
Wer glaubt, mit "SoKo Heidefieber" einen beschaulichen Regionalkrimi vor sich zu haben, wird eine gewaltige Überraschung erleben! Voller Sarkasmus wird hier das beliebte Krimi-Genre auf die Schippe genommen - und gleich in doppelte Manier!

Erstens: inhaltlich geht es nämlich um einen Serienmörder, der ausgerechnet Autoren von Regionalkrimis abserviert - und zwar auf eine Weise, wie sie das Opfer zuvor in einem seiner Werke beschrieben hat. Das nimmt durchaus skurrile Züge an, als beispielsweise ein Kopf in einer Glasflasche auftaucht (leider wird die interessante Frage nach dem Wie hierbei nicht vollständig aufgelöst, aber die Vermutung mit dem Glasbläser ist naheliegend).

Zweitens: auch das Format des Buches ist - wie könnte es anders sein - ein Regionalkrimi, auch wenn man es aufgrund der Wanderlust des Mörders und somit der Ermittler geografisch nicht so genau nehmen darf. Da geht es nämlich quer durch Deutschland und sogar bis nach Österreich. Aber keine Sorge: jede Region bekommt auf ihre Weise ihr Fett weg (bzw. eine/n Autor/in). Dabei werden sowohl sprachliche als auch kulinarische Genüsse (oder sollte man besser sagen: Ergüsse?) vom Feinsten geboten.

Und dann gibt es da noch die irrwitzige Parallelgeschichte, in der ein Mann durch eine Verkettung unglücklicher Umstände aus Griechenland fliehen muss und dabei von einer Katastrophe in die nächste gerät, um am Ende halbtot wieder ausgespuckt zu werden.

Klingt alles irgendwie irrsinnig, irgendwie planlos und gar nicht beschaulich? Ist es auch - für manche sicherlich enttäuschend, für andere eine Bereicherung. Ich darf mich glücklicherweise zur letzteren Gruppe zählen, denn dieses Buch hat mir einige mehr als vergnügliche Lesestunden voll ungebremster Unterhaltung bereitet.
Profile Image for Sarah83 sbookshelf.
449 reviews36 followers
May 16, 2020
Nein. Nein. Und nochmals nein.
Als Leser ist man nicht wirklich im Bilde, wie sich ein Autor an sein Buch heranbegibt. Macht er sich vorher Notizen, skizziert er den gesamten Plot auf, schreibt er einzelne Szenen komplett zu Ende oder fügt er seine gesamten Ideen einfach nacheinander zusammen?
Wenn man diesen Krimi liest, könnte man meinen, der Autor habe das letzte bevorzugt. Aber der Reihe nach.
Das Buch handelt von einer SoKo, die nach einer Reihe von Morden an Regionalkrimiautoren ins Leben gerufen wurde, um einerseits weitere Morde zu verhindern und andererseits die bereits geschehenen Morde aufzuklären.
Das Buch spielt zum einen in der Welt der Polizei und zum anderen in kurzen Sequenzen im Leben der jeweiligen Krimiautoren.
Eine wirkliche tolle Idee.
Aber, das bleiben nicht die einzigen beiden Handlungsstränge in dem Buch. Dazu kommen noch mindestens ein Möchte-Gern-Detektiv, ein Auslandsintermezzo und eine Liebesgeschichte usw. Das Ganze dann auch nur auf 288 Seiten, was einem Leser direkt aufzeigt, dass viel zu viel in das Buch gepresst wurde.
Sicherlich könnte man das Buch auch als Satire auf die gesamten Regionalkrimis dieser Welt verstehen und trotzdem ist es für mich zuviel.
Manchmal ist weniger einfach wirklich mehr.
Profile Image for Maria Beltrami.
Author 49 books78 followers
September 7, 2024
In dem fiktiven Dorf Heidefieber (ein Name, der Programm ist) wird gleich nach einer Buchvorstellung der Autor, der sie gehalten hat, ermordet, und zwar genau so, wie er es in seinem eigenen Roman beschrieben hat. Diese Tatsache und die sofortige Einberufung einer Sonderkommission geben Anlass zu diesem amüsanten Roman, der einerseits die gesamtdeutsche Leidenschaft für Kriminalromane stigmatisiert, die in der Regel in Dörfern spielen, in denen die häufigsten Verbrechen das Überfahren von unachtsamen Hühnern sind, die die Straße überqueren, und andererseits die schlechte literarische (um nicht zu sagen grammatikalische) Qualität der betreffenden Romane. Während die Toten den Toten folgen, entspinnt sich die Liebesgeschichte zwischen Hauptkommissar Gerold Gerold und Oberkommissarin Fischer, sowie andere Wechselfälle, die alle sehr amüsant, aber völlig ohne Sinn und Verstand sind. Das ist vielleicht der große Schwachpunkt des Romans, dass er ohne große Sorgfalt Nebenhandlungen einbaut, die mehr auf Pikareske als auf Glaubwürdigkeit setzen. Andererseits ist es ein Traum eines jeden Lesers, so viele schlechte Autoren vom Erdboden verschwinden zu sehen, und der Spaß erlaubt es, einige Sünden zu verzeihen.
Profile Image for Henrike.
262 reviews
June 10, 2020
"Es gibt eine schlechte Nachricht, eine schlechte Nachricht und eine schlechte Nachricht [...] Ich fange einfach mit der schlechten an..."

Ha, ich bin dem Autor und dem Verlag am Anfang ganz schön auf den Leim gegangen und habe Regionalkrimi (anstatt von Überregionalkrimi) gelesen.

Vollkommen abstruse Fälle von Morden an Kriminalautoren, die genauso getötet werden wie die Opfer in ihren Büchern, reihen sich scheinbar endlos aneinander. Dann wird auch noch Schlaflos in Seattle durch einen Brennpunkt ersetzt, das Opfer in einem Krimi bringt als Erkennungszeichen einen Karnevalswimpel mit und Königs Konferenzschaltung mit Stephen King ... einfach großartig! Tja, und das Ermittlungsteam ist leicht überfordert, nicht nur bei Linguistikdiskussionen, um es mal vorsichtig auszudrücken.

Eine groteske, von schwarzem Humor nur so triefende (was ich persönlich sehr mag), bitterböse Satire auf alle Facetten von Regionalkrimis, Autoren, Rezensionen, die Medien, Optimierungswahn (selbst beim Verbrecherkartell), unsere Gesellschaft, und, und, und. SoKo Heidefieber ist ein völlig anderes Buch als ich es erwartet hatte, aber genau nach meinem Geschmack und beste Unterhaltung!
133 reviews4 followers
June 15, 2020
Was war ich gespannt auf dieses Buch!
SoKo Heidefieber von Gerhard Henschel - ein mir bis dato unbekannter Autor.
Ein "Überregional-Krimi" - das hörte sich doch schon mal interessant an.
Und ganz bestimmt nicht nach herkömmlichem "Regional-Krimi".
Und genau das bekommt der Leser dann auch - ein Krimi der besonderen Art.
Witzig, böse, auf die Spitze getrieben und darüber hinaus.
Aber überaus unterhaltsam.
Zur Story:
Ein "Regionalkrimi-Schriftsteller" nach dem anderen wird ermordet - immer nach Mordfällen aus einem eigenen Buch.
Die Szene steht Kopf und hat Angst...........deutschlandweit werden Kommissare zur Aufklärung eingesetzt.
SoKo Heidefieber eben.
Durchgehend wird zudem die Albtraum-Story des Schriftstellers Frank Schulz ( ihn gibt es wirklich ) erzählt - immer wieder können wir ihn auf seinem irrwitzigen Leidensweg begleiten.
Manchmal konnte ich nur noch den Kopf schütteln und vor mich hin grinsen.
Auf jeden Fall wurde ich bis zum Schluss bestens unterhalten.
Das war doch mal ein ganz anderes Buch.
So zwischendurch eine gelungene Abwechslung.
4,5 Sterne.
Profile Image for Kim.
13 reviews
May 27, 2020
Schon das Cover hat mich sehr angesprochen:
Auf den ersten Blick düster und ernst, aber wenn man genauer hinschaut, sieht man die witzigen Details.
Soko Heidefieber von Gerhard Henschel ist ein herrliches Lesevergnügen für alle Krimi-Fans, die auch mal gerne über sich selbst (und überhaupt die ganze Branche) lachen können.

Es muss doch als Krimiautor ein Vergnügen gewesen sein, über deutsche Krimiautor zu schreibend dabei die einzelnen Charaktere mit Vorurteilen geradezu vollzustopfen - mich als Leser hat es zumindest sehr amüsiert.
Überzeichnete Figuren und Handlungsstränge und hier werden nicht nur die Ermittler aufs Korn genommen - nein, auch die Forensiker, die Medien und Privatdetektive bekommen ihr Fett weg.

Nur waren mir die Sprünge zu den einzelnen Handlungen dann doch oft zu unübersichtlich, aber das bleibt bei einem überregionalem Regionalkrimi wohl nicht aus. Auch war mir vieles zu sehr überspitzt, aber das ist nur meine Meinung.
17 reviews
June 8, 2020
Regionalkrimis gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. An sich mag ich diese auch sehr gerne, vor allem aus Regionen die mir bekannt sind und die ich mag. Als erster und einziger Überregionalkrimi wird Soko Heidefieber angepriesen. Als Satire auf das Genre Regionalkrimi. Der Klappentext klang sehr ansprechend, der Inhalt enttäuschte mich allerdings. Was anfangs noch recht unterhaltsam daherkam - wirklich witzige Ideen, skurrile Protagonisten, Institutionen, die auf die Schippe genommen werden - wurde zunehmend nur noch nervig. Unzählige Morde, nicht nachvollziehbare Handlungssprünge, zu viele Dialoge im Dialekt, zu konstruierte Katastrophen und ganz viel Klischee. Spannung kam kaum auf, und der Satire ging die Puste aus. Diesen Titel kann ich leider nicht weiterempfehlen.
Profile Image for Inge H..
536 reviews11 followers
May 6, 2020
Leider nichts für mich

Der Krimi Soko Heidefieber von Gerhard Henschel fängt ziemlich locker und mit Geschwindigkeit an.
Dann gibt es mir viel zu viele Sprüche, die nicht so Spa0 machen zum Lesen.
Die Dialoge der Kommissare sind mir auch zu wild. Da wird dann noch ein Stotterer veräppelt. Das hat mich abgestoßen.
Deshalb ist der Krimi leider für mich nichts und ich konnte ihn nicht zu Ende lesen.
Profile Image for Reiner Valeske.
109 reviews
May 1, 2020
Irgendwie bin ich in die Handlung nicht rein gekommen und habe es nach ca. 2/3 beendet. Wobei ich den Gedanken des Autors mal etwas über die Regio-Krimiszene zu schreiben Gut fand. Aber leider sind es zu viele Regionen geworden. Auch bin ich nicht sicher ob das alles mit einem schuss Ironie gesehen werden muss. Denn die Handlung war etwas wirr, SOKO, BKA, Innenminister usw.
Profile Image for Geli.
272 reviews12 followers
May 22, 2020
Ich hatte mich auf einen Krimi gefreut. Was ich bekam, war ein überzogenes, irres Roadmovie, dass vor Übertreibungen nur so strotzt.
An mir ist die gewollte Persiflage veobei gegangen, es hat mir überhaupt nicht gefallen, so dass ich große Teile nir quer gelesen habe.
Profile Image for Anja K.
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April 3, 2022
Trotz der schrecklichen Vorkommnisse, musste ich einige Male lachen.
Ich fand es interessant, habe es an einem Tag gelesen. Allerdings ist es jetzt nicht die größte schriftstellerische Leistung,da es teilweise sehr verwirrend geschrieben ist.
Ich würde 3,5 Sterne geben, wenn es ginge.
Profile Image for Neun_Drei.
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July 25, 2021
Eine Satire auf Regionalkrimis, leider überladen mit Nebengeschichten. Wirre Handlungen, klischeehafte Charaktere und kaum ein Spannungsbogen.
Profile Image for Martin.
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May 6, 2020
Jeder von uns kennt sie, die Regional-Krimis. Die Krimis sprudeln den Autoren scheinbar nur so aus den Fingern und haben einen ähnlichen Titel. Jede (Teil)Region hat so ihren Autoren.
Bei SOKO Heidefieber handelt es sich allerdings nicht um einen Regional-Krimi sondern über einen Überregional-Krimi. Und das aus gutem Grund.
Ein Krimiautor verlässt nach einer Lesung die Buchhandlung und kommt nie zu Hause an. Seine Leiche findet man an der Strecke und besonders auffällig ist die Todesursache. Er wurde auf die selbe Art getötet wie ein Opfer in einem seinen Romane.
Aber das war nur der Auftakt zu einer Mordserie. Im kompletten deutschsprachigen Raum werden Autoren und Autorinnen auf von ihnen in Romanen beschriebe Art umgebracht. Auch wenn sie noch so ausgefallen ist.
Sehr bald wird eine Sonderkommission, die SOKO Heidefieber ins Leben gerufen. Die Polizisten ermitteln quer durch Deutschland und die Nachbarländer. Nebenbei müssen sie sich auch nach mit der Vereinigung der Krimiautoren herumschlagen, die ihnen Druck machen. Es geht hoch her, der Täter wird ausgeforscht und die Jagd geht weiter, bis es mit einem großen Knall zu Ende geht.

Ich bin von der Geschichte nicht so begeistert. Den Wechsel zwischen den Orten habe ich persönlich als recht sprunghaft empfunden, was aber bei der Vielzahl an Morden nötig ist. Die Nebengeschichte mit dem Griechenland-Urlauber ist für mich etwas fehl am Platz.
Auch nicht so ganz nach meinem Geschmack war, dass machen Dialoge in verschiedenen Dialekten geschrieben wurden.
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