Helen Bradley wusste, sie sollte sich ganz schnell von diesem höllisch heißen und eiskalten Mann verabschieden. Etwas schwierig, wenn man bedachte, dass John Baker ihr neuer Chef war und sie sich eine Kündigung nicht leisten konnte. Erst Recht nachdem sie wusste, dass er für eine Nacht mit ihr alles geben würde.
Getrieben von Verlangen und Leidenschaft sehen sie sich wieder. Gesteinigt von den bösen Geistern der Vergangenheit. Gefangen in der Dunkelheit der Verzweiflung. Am Abgrund der Sehnsucht ... ... steht dort trotzdem ein verlockendes, aber höchst sündhaftes Angebot.
Emily Key ist das Pseudonym, einer mehrfach ausgezeichneten #1 Kindle und Bildbestsellerautorin aus Deutschland, die mit ihrem Mann und drei bezaubernden Kindern in Bayern lebt.
Mit ihren Liebesromanen, die auch explizite Szenen enthalten, erfindet sie sich bei jedem Buch neu und taucht in fremde Welten ab. Prickelndes Verlangen, atemraubende Leidenschaft, fesselnde Liebe und verhängnisvolle Hingabe, all diese Attribute vereint sie zu einer spannenden, manchmal dramatischen Story, bei der eines definitiv im Vordergrund steht:
Two glorious mornings – Dir verfallen von Emily Key
Ich habe es mal wieder getan. Das letzte Wochenende war reserviert für einen netten Mann. Ein netter Mann?! Naja. Nett vielleicht eher nicht. Okay. Anfänglich gar nicht nett. Aber unsagbar heiß! Diese Büchermänner heb ich mir meistens fürs Wochenende auf. Auch wenn sie mich während der Lektüre öfter mal enttäuschen, indem sie mir kurzweilig das Herz brechen. Der Auserwählte diesmal heißt John. Und okay. So böse war er gar nicht, vielleicht sogar wirklich ein bisschen nett…… und trotzdem heiß. Der Schuft! :). Doch bevor ich mich hier in Widersprüche verwickele, erzähl ich euch lieber erstmal, worum es im Buch geht.
Die Geschichte im Buch:
John Baker ist ein Mann, der weiß, was er will. Der Chef, der erfolgreichsten Werbeagentur der USA will momentan, zumindest in der ersten, wirklich vorzüglichen Szene, dass seine Eltern versuchen ihm in sein Liebesleben reinzureden. Er ist Mitte 30, und bei ihnen zu Gast zum Essen. Doch das tut nichts zur Sache. Was er eigentlich wirklich will, das ist Helen Bradley. Diese nervige Frau, die für eine seiner übernommenen Werbeagenturen arbeitet, und von ihm den Etat für eine Werbekampagne für veganes Hundefutter will. What?! O_o…… denkt er sich da. Das wird nie was. Für sowas gibt es kein Geld. Da die Beiden bisher nur telefonischen Kontakt hatten, und Helen nun sauer ist, dass sie das Geld nicht bekommt, stürmt sie zu John ins Büro, diesem unerträglichen Ekel, das………. Nach erstem Begutachten ….. gar nicht mal so unheiß ist. Huch! Und auch er….. bisher nur von ihrer Stimme überwältigt, findet Gefallen an ihr, wie….ähm…. Männer eben manchmal Gefallen an Frauen finden. Nach Zeit des sich gegenseitig übereinander Ärgerns, möchte Helen das Ganze nochmal klären, und der, sonst immer so beherrschte, John… schleudert ihr bei einer zweiten Bürostürmung vor die Füße, dass er mit ihr schlafen will…..jaja…..und er meint ganz sicher nicht, dass sie sich nur einfach neben ihn ins Bett legen soll.. Und wenn sie dies dann tut, gibt es für sie das Geld für die vegane Hundefutterkampagne. Klingt erstmal schockierend! :D Ist es aber nicht. Das Ganze ist umweht von leichtem Humor, und einem Schreibstil, der einen meist zum Grinsen bringt. Eigentlich fast dauerhaft. Besonders der Umgang der beiden Hauptprotagonisten, das Rumgeplänkel zwischen Helen und John, ist amüsant mitanzusehen. Was noch zu erwähnen wäre, ist, dass John eine Phobie hat, und er morgens niemanden bei sich erträgt. Auch Helen nicht. Heißt in etwa: Heiße Nacht miteinander verbringen, und dann aber schnellstens raus aus meiner Wohnung. Nun ja. War ja auch irgendwie so abgemacht. Einmalig. Dass das nicht so ganz hinhaut, ist wohl klar. Und wie es mit den Beiden dann weitergeht, darf gerne jeder selbst erlesen. Denn zu allem Überfluss kommt noch die Sache dazu, dass John ja Helens Chef ist, und auf einmal geht es um moralische Grundsätze im Leben. Was ist richtig, was ist falsch?!
Das Cover und der Titel:
Juhu. Dunkel sündhaft das Cover, dunkel für die Nacht. Doch gleichzeitig mit Blumen, die auf eine bestimmte Weichheit und zarte Gefühle hinweisen. Mit einem Titel, der mal wieder wunderbar zum Buch. Ein Kerl, der Ängste hat, vor den Bindungen, die am Morgen danach entstehen, und ein Titel, der auf zwei Morgen hinweist. Findet die Verbindung :). Natürlich hat es etwas miteinander zu tun.
Fazit und Gedankenallerlei plus ein bisschen Protapsychologie:
Die Geschichte ist abwechselnd aus Helens und Johns Perspektive geschrieben, was ich ja immer in Romanen liebe, da man so etwas von beiden Innenleben erfährt.
Die Sprache ist derb, und manchmal verrucht, damit muss man klarkommen, mir hat es aber gefallen. Tatsächlich fand ich dafür als Ausgleich die Stimmung in einigen Szenen, gerade wenn es in die Familie von John geht, sehr humorig. Dort musste ich dann auch am meisten lachen, bzw. konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. Johns Eltern sind schon eine Nummer für sich, und seine Schwestern ebenfalls. Dass diese Familie erwähnt wurde, hat mir gut gefallen, hat es doch mehr Nähe zu John als Protagonisten gebracht. Zu der wir nun nicht nur über seine Gedanken kommen, sondern auch, weil wir etwas über ihn und seine Vergangenheit erfahren. Diese Stimmung hatten wir auch bei Helen, wenn sie mit ihren Freundinnen geredet hat, die hier quasi agieren, wie die Familie von John. Die Unterhaltungen sind spritzig, und zum Schmunzeln. Weil auch Helens Freundinnen einzigartig sind. So lernen wir auch ein Bisschen was über die Nebenfiguren. Tatsächlich fluchen Helen und John sehr viel. Und ja, natürlich bekommt man das als Leser mit. Ich selbst fand diese Art des Schreibstils richtig gut. Zeigt sie doch, dass die beide sich nicht verstellen, und so agieren, wie normale Menschen es tun. Nur dass man mehr zu Lachen hat. Außerdem drückt sich so die Leidenschaft aus, die zwischen den beiden Protagonisten vorherrscht. Und diese Leidenschaft, die von beiden gefühlt wird, manchmal bewusst und manchmal unterbewusst…….. davon lebt der Roman. Die Funken sprühen oftmals, das Fluchen übereinander endet in Begehren. Das ist kein Weichspülerszenario, aber trotzdem fühlt man die Verbundenheit der Beiden. Schön, dass dies geschafft wurde, zu verbinden, und so eine Natürlichkeit in den Roman kommt.
John nimmt niemand mit zu sich nach Hause, weil das zu sehr bindet. Der Roman ist also im Grunde genommen ein Buch über die Frage der Bindung von zwei Menschen zueinander, wenn sie miteinander schlafen. Ob das immer ohne Gefühle geht? Ob diese sich entwickeln? Ob man sie dauerhaft unterdrücken kann? Oder ob das gar nicht geht? Ob man jemanden nur einmal will, weil man ihn besitzen will? Ob man ihn immer an seiner Seite haben möchte? Und………… ob man ihm zugesteht, den Morgen danach mit einem zu erleben. Oder ob dies zu viel Nähe zwischen den beiden Menschen schafft. Man mag also denken, laut Buchtitel gibt es zwei Morgen danach. Doch ist das wirklich so? Die Geschichte ist mit knapp übe 250 Seiten sehr eher kurz, was auch mein einziger Kritikpunkt ist. Die Ausarbeitung hätte ruhig etwas länger andauern können, so, dass ich noch etwas mehr über die beiden Protagonisten erfahren hätte, es ein wenig mehr in die Tiefe gegangen wäre. Wobei nein, eigentlich war das nur bei Helen der Fall. Helen hat sehr viel mit sich herumzutragen, das wird erwähnt, aber nicht tiefergehend beschrieben, was ich schade fand. Hätte man dadurch doch weitere Facetten von ihr kennenlernen können. John selbst ist da sehr gut ausgearbeitet. Aber sonst war ich gut unterhalten. Und die Geschichte hat mir solchen Spaß gemacht, dass ich auch noch gerne länger gelesen hätte, und mein Wochenende weiterhin mit den beiden verbracht hätte. So bekommt das Buch am Ende 4,5 Sterne von mir.
John Baker denkt er wäre unwiderstehlich. Was auch irgendwie…ähm….so ist. Zumindest für eine bestimmte Art von Frauen. Die, die ebenfalls nur auf Körperlichkeit aus sind, und ihm so Freiraum lassen, und ihn morgens nicht weiter behelligen. Sprich: Ex Verflossene.
Gerade im letzten Drittel geht das Buch dann nochmal ungewöhnlich in die Tiefe, und die Frage nach Richtig und Falsch stellt sich uns nochmal, doch in ganz anderer Gestalt. Wir fragen uns nun nicht mehr, wie Richtig oder Falsch es ist, sich auf jemanden einzulassen, und wie wir selbst uns sehen, oder die Welt uns sieht, wenn wir bestimmte Dinge tun. Sondern wir kommen auch in einen Konflikt, der das Buch ganz gut umschreibt. Denn der Titel hat tatsächlich einen Sinn, und der Sinn, hinter dem Titel, steht mit einem Erlebnis in Verbindung, welches in der Vergangenheit liegt. Die 250 Seiten sind auf jeden Fall gut gefüllt mit allen möglichen Gefühlswendungen, und Fragestellungen, die man sich selbst stellen kann, oder muss.
Und auch hier im Buch haben wir mal wieder das Thema, was wirklich wichtig ist im Leben. Ist es das körperlich anziehende, das Menschen aneinander zieht? Sind es die Gefühle, die entwickelt werden? Gibt es überhaupt Gefühle, oder kann man sich selbst leugnen, und der Welt zeigen, dass man keine Gefühle empfindet, und es wirklich nur ums Körperliche geht? Kann Unsicherheit überwunden werden? Kann man sich vollkommen gehen lassen, wenn man jemanden nicht kennt, und dieser unweigerlich sich ebenfalls nicht öffnet….. sei es auch nur auf emotionaler Ebene? Und könnte man sich am Ende vielleicht doch irgendwie ineinander verlieben? Puh…. Ganz schön viele Fragen, und ein ganz schönes Durcheinander in meinem Kopf nach dieser Lektüre :D Doch trotz, dass ich ständig die beiden Hauptprotagonisten ditschen wollte, um sie zu fragen, was sie da eigentlich tun, hätte ich dabei gelächelt. Aufgrund dessen, dass ich die Worte und Szenen so gut beschrieben fand, dass da dieses Dauergrinsen war.
John erscheint so, als ob er wüsste, was er wolle. Aber das ist nur äußerlich. Innerlich ist er wohl genauso unsicher wie Helen. Was ich total amüsant fand. Denn damit waren sie sich ähnlicher, als sie beide wohl selber dachten. Und trotzdem erscheinen beide so selbstsicher. Es gibt eine kleine Verwicklung, und Momente, die zu Missverständnissen führen. Helen ist in ihrer Unsicherheit wütend auf John, weil er ihr kein Signal gibt, dass das zwischen den beiden was Ernsteres werden könnte. Was ja auch logisch ist. Erklärt er ihr doch, diese Sache mit dem Morgen danach. Was sie nicht weiß, sind allerdings so einige Dinge. Und so einfach ist das nicht. Denn alles hat einen Grund. So auch Johns Morgenabneigung. Und Helen? Die hält still, fühlt sich verletzt……. Und will einfach keinen Kontakt mehr. Und John denkt währenddessen in seiner männlichen Arroganz, die unterschwellig auch Unsicherheit ausdrückt, dass Helen ihn doch wohl zu wollen hat, weil er doch immerhin weiß, was er im Bett mit einer Frau anstellen kann. Und überhaupt wird er für keine Frau der Welt plötzlich weicher werden, und nachgeben, das ist einfach nicht seine Art. Wir sehen also……. Die beiden machen Fehler über Fehler über Fehler. Ist ja also fast wie im richtigen Leben :D. Tjaja. Ein herrliches Buch, bei dem man sich manchmal das Kopfschütteln nicht verkneifen kann. Es ist aber ein gutes Kopfschütteln, gepaart mit einem Lächeln.
Der Schlagabtausch zwischen Helen und John, der sich durch das ganze Buch zieht, ist sehr amüsant (wiederhole ich mich? Ich habe wirklich viel gelacht). Auch, dass hier öfter mal Worte vorkommen, bei denen sich einige wohl den Mund danach auswaschen würden, höhö :D. Aber so sind wir Menschen manchmal. Um unserem Ärger Luft zu machen, greifen wir manchmal zu derben Worten. Und macht das nicht auch die Figuren viel realistischer, als wenn sie sich die ganze Zeit nur vollsäuseln würden? Jaja. Ich habe in diesem Buch viele dreckige Worte gelernt……die ich mit geröteten Wangen gelesen habe. :D. Der Roman ist erotisch, und genau diese Szenerien kommen auch darin vor. John selbst hat eine sehr dominante Art. Wenngleich es nie in die richtig harte Unterdrückungsszenerie des BDSM geht. Es ist nur einfach so, dass er, wie schon anfangs erwähnt, weiß was er möchte. Und diese Ehrlichkeit erwartet er auch von Helen. Die sich anfangs noch sträubt, sich dann aber überwindet. Also: Gehemmt sein, Hemmungen, Scham, sich schämen, Vertrauen zueinander, aufeinander einlassen, Vertrauen finden, das sind Dinge, die wir nicht jedem Menschen geben, und erst Recht nicht Jemandem, den wir kaum kennen. Doch kann man sich nicht erst richtig gehen lassen, wenn man denjenigen, mit dem man intim ist, wirklich kennt, und ihm vertraut? Manche sagen nun sicherlich nein, aber es gibt auch die anderen Menschen, die sagen, dass das unbedingt zueinander gehört. Vertrauen, sich gehen lassen, und sich auf jemanden einlassen. In jeder Beziehung. Und sei sie sexuell. Anders kann man wohl seine Wünsche nicht richtig ausleben. Helen hat auf der einen Seite Angst, auf der anderen Seite fühlt sie keine Scham mehr. Und manchmal ist sie so vernebelt, dass es ihr völlig egal ist, weil sie John so sehr will. Doch eines der Probleme ist, oder das Hauptproblem, dass John ihr Chef in der Werbeagentur ist. Die beiden müssen das Verhältnis, oder diese eine Nacht die sie zusammen verbringen, also nicht nur geheim halten, um dem Gerede in der Arbeit zu entgehen. Sondern auch, weil John sonst in Schwierigkeiten geraten könnte, weil er mit einer Untergebenen schläft. Helen nimmt das Angebot an. Sie unterscheidet zwischen dem reinen Körperlichen, und miteinander schlafen, was bei ihr Emotionen und Gefühle voraussetzt. John ist einverstanden, auf Gefühle zu verzichten. Will er doch nur ihren Körper, und hat so auch nicht das „Morgen danach Problem. Und nun könnt ihr selber herausfinden, ob das alles so einfach ist, wie hier beschrieben. Denn meist ist es das doch nicht :)
Und ja. Das Buch kann schnell gelesen werden, zum Beispiel an einem Wochenende, wenn man einfach mal ausspannen möchte, oder dieses Wochenende mit einem heißen Mann verbringen will :D. Wir haben es hier nicht mit dem typisch bekannten unmoralischen Angebot zu tun. Und trotzdem lässt es einen darüber nachdenken, wie moralisch, unmoralisch, oder was auch immer, das Ganze ist.
Das Rezensionslied hat mich diesmal wirklich in einen Zwiespalt gebracht. Finde ich doch, dass der Titel eines Morgens wichtig ist, aber es das Buch auch genauso ausdrückt, wie wichtig die Nacht ist, und was wir darin erleben, BEVOR der Morgen kommt. Und weil mir zwei Lieder dabei in den Kopf geschossen sind, und ich keines benachteiligen will, heute mal beide: Denn ohne Nacht kein Morgen, ohne Dunkel kein Licht…. Die Symbolik im Buch gefällt mir, dass man erst durch die Dunkelheit muss, um das Licht zu finden. Oder durch die Nacht, um den Morgen zu finden:
"Maybe the sun's light will be dim…..And it won't matter anyhow. If morning's echo says we've sinned…..It was what I wanted now. And if we're victims of the night……I won't be blinded by the light.
Just call me angel of the morning, angel………Just touch my cheek before you leave me, baby. Just call me angel of the morning, ……angel……Then slowly turn away."
und
"Have I doubt when I'm alone….Love is a ring, the telephone…..Love is an angel disguised as lust….Here in our bed until the morning comes.
Because the night belongs to lovers……..Because the night belongs to lust………..Because the night belongs to lovers…..Because the night belongs to us."
Ich habe mich sehr gefreut, Teil der Leserunde zu "Two glorious Mornings: Dir verfallen" von Emily Key zu sein. Grund für meine Bewerbung war hier der prickelnde Klappentext, bzw. die anregende, wenn auch kurze Leseprobe. Vielen lieben Dank an die Autorin –die mir bislang unbekannt war – für das Rezensionsexemplar als Printversion. Es versteht sich von selbst, dass meine Meinung davon nicht beeinflusst wird.
Die Geschichte handelt von den Hauptcharakteren Helen Bradley und John Baker, die (nicht nur) ein Arbeitsverhältnis miteinander verbindet. Während Helen CEO einer mehrerer Werbefilialen in Brooklyn ist, gehören John alle Zweigfilialen in den Staaten. Es handelt sich hierbei um einen Familienbetrieb, der ihnen sehr viel Kapital einbringt. Die beiden Protagonisten haben dadurch Berührungspunkte, da Helen von einer bestimmten Werbemaßnahme überzeugt ist, die John eher widerstrebt: veganes Hundefutter! Davon halte Jeder was er wolle :D Das Budget für diesen Werbespot beträgt sage und schreibe zwei Millionen Dollar, die John nur bereit ist zu tragen, wenn Helen auf sein Angebot eingeht: eine Nacht mit ihm. Die vorerst empörte Helen muss sich allerdings schnell eingestehen, dass dieser Mann sie mehr denn je anzieht...
Mit Helen werde ich schnell warm, sie ist witzig und authentisch und steht zu ihren Sehnsüchten. Jedenfalls gesteht sie sich diese selber ein. In ihren Monologen lerne ich sie daher besonders gut kennen. Gegenüber John ist sie allerdings auch ziemlich schlagfertig, wenn auch ihre Fassade bei ihm anfängt zu bröckeln. Denn so selbstsicher, wie sie sich gibt, ist sie gar nicht. John schafft es, bis in ihr Innerstes zu dringen und das meine ich nicht nur wortwörtlich ;) Er lehrt sie, dass es nichts gibt, für was man oder sie sich zu schämen hätte und das schätze ich an ihm. John wird mir erst nach und nach sympathischer. Zu Anfang lasse ich mich von seinem Erscheinungsbild täuschen und kehre ihn unter einen Kamm eines typischen Bad-Boys. Doch in ihm steckt wirklich etwas loyales, herzerwärmendes, von dem Höhlenmenschen in ihm mal abgesehen :D Hier musste ich wirklich oft lachen, gehört dies zum Mann-sein doch irgendwie ein Stück weit dazu.
Die Geschichte liefert mir mehr als nur einen sarkastischen Schlagabtausch, unter den Hauptcharakteren selbst, aber auch zwischen ihnen und mehreren Nebencharakteren, wie Johns Familie oder Helens Freundinnen. Das unterhält mich gut und lässt mich prima durch die Zeilen fliegen. Die vielen erotischen Szenen gehen unter die Haut und sind sehr anregend beschrieben. Hier erlebt man richtig, wie sich etwas entlädt, was sich mächtig angestaut hat. Insgesamt hätte es für meinen Geschmack aber auch einen Tacken weniger Erotik sein können, dreht es sich doch sehr viel in der Geschichte darum. Ein bisschen mehr Tiefgründigkeit in den Gesprächen der Protagonisten hat mir stattdessen gefallen. Dennoch erlebe ich, wie die Protagonisten sich weiterentwickeln und einander, aber auch sich selbst, verzeihen lernen. Die Unentschlossenheit von Helen raubte mir aber gerade gen Ende manchmal etwas die Nerven, schlussendlich war ich mit dem Ausgang der Geschichte dann aber d'accord.
Der Schreibstil ist größtenteils sehr flüssig, hier und da finde ich noch mal einen kleinen Schreibfehler, weswegen ich aber nicht aus dem Lesefluss komme. Die Kapitel halten sich in angenehmer Länge und werden aus den Sichtweisen beider Protagonisten in der ICH-Form geschrieben, was mir den größtmöglichen Zugang zu beiden Gedanken- und Gefühlswelten verschafft. Das ist abwechslungsreich und erfrischend.
"Two glorious Mornings: Dir verfallen" verdient eine Leseempfehlung und 4 gute Sterne ****
Rezension „Two glorious Mornings: Dir verfallen“ von Emily Key
Meinung
Schon als ich das Cover, den Titel und die Inhaltsangabe dieses Buches sah, wusste ich, dass die Geschichte Fluch und Wunder für mich sein würde. Zuvor hatte ich noch kein Buch der Autorin Emily Key gelesen, diese hier soll nicht meine letzte sein. Ich habe mich gleich in das düstere Cover verliebt, doch ahnte ich nicht was mich alles erwarten sollte.
Der Einstieg war etwas völlig anderes wie ich es bis dato gelesen hatte. Denn Emily Key umwarb mich direkt mit dem frechen und dennoch locker sympathischen Verhalten der Figuren. Die Dialoge erweckten in mir sämtliche Gefühle und ich verfolgte Helen sowie John wie Klebstoff, die Seiten flogen nur so dahin. Helen und John sind, wenngleich auch von sich eingenommen, aber im positiven Sinn und nicht arrogant, Figuren die man ins Herz schließt.
Sie waren nahbar und realistisch, ich konnte zu ihnen eine emotionale Verbindung aufbauen und teilte ihre Gedanken, Handlungen und Gefühle. Sie waren einfach echt und authentisch, weshalb ich wie eine ertrinkende nach mehr von ihnen lechzte. Zudem hat die Thematik „Geld gegen eine Nacht“ schon immer das gewisse etwas in mir ausgelöst. Ein ungeahntes Kribbeln und eine Neugierde, die mich jedes Mal zu solchen Büchern zieht. Zwar ist das Thema nicht neu, doch für mich unglaublich spannend in seiner Umsetzung.
Mit Helen und John erlebte ich während der gesamten nervenaufreibenden, hoch spannenden und höchst emotionalen Handlung, eine Achterbahnfahrt, wie man sie selten erlebt. Der Rausch, die Anziehung, die Dramaturgie, alles schien stets überzukochen und doch wollte ich mehr. Es kristallisierte sich für mich wohl schon zu Anfang heraus, dass hier meine nächste Suchtgefahr lauerte.
Ich habe mich in diese spritzig, erfrischend-freche Story verliebt, ich habe mich in Helen und John verliebt und ich feiere seine Eltern. Emily Key hat es mir leicht gemacht ihren Worten zu folgen. Wie unsichtbare Ketten legten sich diese um mich und zogen mich aus einen Strudel voller Hingabe, Leidenschaft aber auch Humor. Ich blicke verträumt zurück auf die Seiten und frage mich warum es schon zu Ende es. Ein Buch, mit unglaublicher Macht.
Fazit
„Two glorious Mornings“ von Emily Key ist nicht nur ein Page Turner, sondern auch knistern, Leidenschaft, Anziehung, Humor, freche-spritzige Dialoge und Figuren, die mich auf eine harte Probe gestellt, meine Gefühle haben Achterbahn fahren lassen, und meine Nerven bis zum Äußersten gespannt haben, nur eben auf einem phänomenalen Niveau, wie man es selten erlebt.
Helen Bradley wusste, sie sollte sich ganz schnell von diesem höllisch heißen und eiskalten Mann verabschieden. Etwas schwierig, wenn man bedachte, dass John Baker ihr neuer Chef war und sie sich eine Kündigung nicht leisten konnte. Erst Recht nachdem sie wusste, dass er für eine Nacht mit ihr alles geben würde.
Getrieben von Verlangen und Leidenschaft sehen sie sich wieder. Gesteinigt von den bösen Geistern der Vergangenheit. Gefangen in der Dunkelheit der Verzweiflung. Am Abgrund der Sehnsucht ... ... steht dort trotzdem ein verlockendes, aber höchst sündhaftes Angebot.
Two glorious Mornings nimmt dich mit auf eine prickelnde Reise zwischen Richtig und Falsch. Zwischen Verlangen und unmoralisch. Zwischen Liebe und Hass.
Sinnlich. Fesselnd. Atemraubend. _ Mein Fazit
Wenn ich lese das es Lesenachschub von Emily Key gibt, dann bin ich schon ganz neugirig. Natürlich steht für mich fest, dass das Buch gelesen werden muss. Ich liebe einfach den Schreibstil der Autorin, sie vereint Humor, Erotik und Spannung auf eine perfekte Art. Das Cover ist der Wahnsinn udn gefällt mir persönlich richtig gut.
Die Protagonisten habe es in diesem Buch einfach in sich. Helen sowie John sind nicht auf den Mund gefallen und lassen sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Helen ist eine unglaublich taufe Protagonisten, die mit beiden Beinen im Leben steht. Sie will etwas erreichen und dafür kämpft sie. Leider gelangt sie an einem Punkt an, wo ihr arroganter und überheblicher Boss John Baker ihr ein unvermeidliches Angebot macht. Wie würde man sich selber entscheiden?? Man sagt ja immer was sich neckt das liebt sich. Also die beiden sind eine explosive Mischung. Wie das wohl aufgehen wird?
Im übrigen liebe ich Johns Mutter. Meine Güte musste ich lachen wegen ihr. Die Story hat mich verzückt und mir wahnsinnig tolle Lesestunden beschert.
Dieses Buch ist in sich abgeschlossen und in absoluter Emily Key Manier geschrieben.
Dies ist eine richtig tolle Geschichte. Man wird als Leser auf ein Achterbahnfahrt der Gefühle geschickte und diese ist absolut nicht ohne.
Helen ist neu in der Firma und hat einen tollen Auftrag an Land gezogen. Als sie für diesen Budget will, wird ihre Anfrage von dem superheißen Chef John abgelehnt. Sie will allerdings alles dafür geben, denn sie kann sich keine Kündigung leisten und als sie dann ein richtig verdorbenes Angebot bekommt, muss sie aus meiner Sicht nicht lange überlegen.
Persönlich hat mir Helens Geschichte richtig gut gefallen, denn es geht nicht nur um Gefühle und richtig scharfen Sex, sondern auch um Richtig und Falsch. In welchem Rahmen ist es in Ordnung sich für seine Arbeit einzusetzen. Die Autorin hat dies alles wunderbar und realistisch beschrieben, sodass ich mit Helen regelrecht mitgefiebert habe, denn zur Überraschung für den Leser kommt auch nochmals die Vergangenheit zurück und diese muss Helen zuerst abschließen um endlich glücklich zu werden.
Die erotischen Abschnitte waren heiß und alles andere als billig beschrieben, sodass es auch für die Leser wirklich sinnlich wurde und ich so wirklich gut mitfühlen konnte.
Helen und John waren beides sehr gelungene Hauptprotagonisten. Ich würde beide als authentisch und überzeugend bezeichnen, denn beispielsweise John nimmt man den knallharten Chef durchaus ab. Helen hatte aber ebenso mein Verständnis bei ihren Taten.
Die Schreibweise war modern und flüssig, sodass das Buch ein Genuss zu lesen war. Alles war wunderbar verständlich und plausibel, sodass ich der Handlung gut folgen konnte. Die Handlung wird aus wechselnder Perspektive der beiden Hauptprotagonisten erzählt, was schön abwechslungsreich ist und man einen tollen Einblick in das Gefühlsleben der entsprechenden Person bekommt.
Das Cover ist sehr schick. Dunkel und verspielt, aber auch sehr stimmig zum Inhalt des Buches.
Fazit: Heiß und unterhaltsam. Eine sehr sexy Geschichte. Klare Weiterempfehlung. 5 von 5 Sterne
Das Cover ist schön detailliert und einfach ein Traum.⠀ ⠀ Der Schreibstil ist voller Humor und Emotionen.⠀ Locker leicht gleitet der Leser durch die Geschichte.⠀ Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, das Buch macht einfach süchtig.⠀ ⠀ Schon nach den ersten Seiten war ich restlos begeistert.⠀ Die Protagonistin Helen ist großartig, authentisch, stark, intelligent, schlagfertig und temperamentvoll.⠀ Ich mochte sie auf Anhieb und konnte ihren Gedanken gut folgen.⠀ ⠀ Der Protagonist John ist einfach unwiderstehlich.⠀ Er ist sehr attraktiv, etwas arrogant, humorvoll und sehr liebenswert.⠀ ⠀ Die Beiden zusammen ergeben ein explosives Feuer an Leidenschaft und Liebe.⠀ Ich liebe ihre Wortgefechte und Schlagfertigkeiten.⠀ Beides sind sehr starke Charaktere, die zusammen einfach für eine prickelnde Mischung sorgen.⠀ ⠀ Die Geschichte überzeugt mit großartigem Humor, explosiven Leidenschaft und einer außergewöhnlichen Liebesgeschichte.⠀ ⠀ Ich bin einfach restlos begeistert. Ich habe so viel gelacht und geschmunzelt beim Lesen, wie schon lange nicht mehr.⠀ ⠀ Die Emotionen waren greifbar und authentisch, ich habe mit den Charakteren regelrecht mitgelitten, gefiebert und geliebt.⠀ Ich werde nun nach und nach die anderen Bücher der lieben Emily verschlingen.⠀ ⠀ Das Buch hat so viel Spaß gemacht zu lesen.⠀ ⠀ ⠀ Eine außergewöhnliche Geschichte mit großartigen, starken Charakteren, witzigen Wortgefechten und einer explosiven Leidenschaft.⠀
…VERFÜHREND, CHARISMATISCH ABER DOCH AB UND AN NICHT GANZ ÜBERZEUGT…. Das Cover hatte sofort meine Aufmerksamkeit, es ist ein Blickfang und wunderschön gestaltet.
Die Geschichte beginnt mit einer Szene aus einer Bar, wo sich die Protagonisten sich zum ersten mal nicht recht vorteilhaft begegnen, sich aber der Leser dafür direkt amüsiert. Ich habe mich sehr auf das weitere Kennenlernen von Helen und John gefreut, wurde über den Ehrgeiz, die Raffinesse und ihr charismatisches Wesen in den Bann gezogen. Besonders die Stärke und Durchsetzungskraft von Helen und ihr Versuch John zu widerstehen, machen es so packend und reizvoll.
Das Buch sprüht von Leidenschaft, knisternder Anziehungskraft und erregender erotischer Energie. Die Dynamik ist berauschend und mitreißend, man freut sich wie beide Protagonisten sich gegen einander fordern.Leider muss ich jedoch gestehen, dass mich manches vorhersehbar war, besonders das Spielzimmer oder die Spielzeuge, die in die BDSM Richtung gehen waren für mich in der Szene der Wohnung nicht ganz schlüssig bzw. hätten nicht unbedingt noch ins Werk gepresst werden.
Besonders die angesprochen Dämonen und die Verbindung zu Helen waren leider nicht komplett überzeugend. Im Gesamtbild habe ich mich aber gut unterhalten und bleibe begeistert, amüsiert, mitgerissen und emotionale involviert zurück.
Helen Bradley kann es nicht glauben, dass ihr Chef, der heißen Kerl von letzten ist. Doch sie will ihn nicht für einen Nacht, sondern den Deal bekommen um zu zeigen, dass sie recht hatte.
Das erste Zusammentreffen der beiden ist ganz schön toll und total taff. Helen schein eine taffe Frau zu sein, doch fehlt es ihr an Selbstbewusstsein, besser gesagt ist sie der Meinung. Dieses Thema kommt nur einmal kurz auf und einige Andeutungen werden gemacht. Darüber hätte ich mir gerne mehr erhofft. John hat auch sein Päckchen zu tragen das wurde aber viel besser und länger beschrieben. Eine Geschichte, die einen unterhält, aber nicht wirklich umhaut. Liebesgeschichte, voller Leidenschaft, Humor, Romantik und eine tolle Überraschung.
Was würdest du tun, wenn der heiße Typ, den du letztes Wochenende im Club dazu gebracht hast, dir und deinen Freundinnen eine Runde zu spendieren, urplötzlich dein Chef ist?
Tja, dann stehst du vor einem Dilemma, weil eigentlich wolltest du unbedingt deinen neuen Plan bei ihm durchhauen, aber er lässt dich abblitzen, obwohl, vielleicht hat er einen heißen Deal im Gedächtnis, so bekommt ihr beide was ihr wollt: Du deinen neuen Auftrag und er DICH.
Hui, hier wird es einen ganz schön f….., ähm warm meinte ich.