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Kann Gelato Sünde sein?

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Ein kleines Dorf in Kalabrien droht von der Landkarte zu Immer mehr junge Leute ziehen in die Stadt. Um sein schönes Dorf zu erhalten, verbietet der Bürgermeister den Bewohnern kurzerhand das Sterben. Statt Pizza und Gelato gibt es Rohkost und Morgengymnastik. Die älteren Herrschaften sind nicht amüsiert. Doch es naht Rettung, denn ausgerechnet in diesem Dorf will Emilia Bäumle die Italiener von den Vorzügen ihrer Schwarzwälder Kirschtorte überzeugen. Kurz vor der Rente soll der Traum von einer eigenen Konditorei wahr werden. Emilias Tochter Julia, die sich mit einem Agriturismo-Betrieb selbstständig machen will, ist von der Idee allerdings wenig begeistert, der Bürgermeister erst recht nicht. Doch was sich Emilia einmal in den Kopf gesetzt hat, zieht sie auch durch …

368 pages, Kindle Edition

First published June 29, 2020

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About the author

Tessa Hennig

25 books3 followers

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1 (3%)
1 star
1 (3%)
Displaying 1 - 18 of 18 reviews
Profile Image for Sonjas.
249 reviews4 followers
May 3, 2020
In ihrem neuen Roman „Kann Gelato Sünde sein?“ entführt uns die Autorin Tessa Hennig wieder einmal nach Italien, und zwar machen wir in dem kleinen verträumten Ort Piccolo Leone Halt.
Hier treffen wir auf wunderbare Menschen und ihre Geschichten.
Na, ob das so eine gute Idee war? Emilia hat jahrelang für die Firma und die Familie geschuftet. Nun kurz vor ihrem Geburtstag hat sie eine Idee. Sie will ihrer Tochter Julia, die in Italien studiert einen Überraschungsbesuch abstatten. Emilia reist nach Kalabrien. Doch hier erlebt sie eine große Überraschung, denn wo ist ihre Julia? Plötzlich steht Emilia einen kleinen italienischem Dorf, hier hat sich Julia einen Traum erfüllt. Und als Emilia sich in eine leer stehende Bäckerei verliebt, hat sie eine verrückte Idee. Warum soll er Traum von einer Konditorei nicht Wirklichkeit werden. Doch leider hat der Bürgermeister des Ortes etwas dagegen….
Einfach wieder genial! Tolle Unterhaltung von der ersten bis zur letzten Seite. Der Schreibstil der Autorin ist einfach klasse und man taucht sofort in die Geschichte ein. Ich habe mich in Kalabrien pudelwohl gefühlt. Ach, und wie kann ich Emilia verstehen. Warum soll man seine Träume nicht leben? Emilia ist eine liebenswerte Protagonistin, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Und sie hat mir ab und an ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Toll fand ich es, dass sie auch vom Bürgermeister nicht unterkriegen ließ. Gefreut habe ich mich, dass sich ihre Beziehung zu ihrer Tochter so sehr verändert hat. Denn auch Julia und Francesco haben eine besondere Vorstellung von ihrem Leben. Und dann sind da Emilias Eistorten, die ich furchtbar gerne probieren würde. Und ich sehe die Einwohner von Piccolo Leone vor mir, ihnen zeigt Emilia, dass man zum Glücklich sein nicht so viel braucht. Und dann wären wir ja nicht in Bella Italia, wenn nicht auch Amore eine Rolle spielen würde. Und da hält das Leben für Emilia noch eine Überraschung bereit.
Ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch, die perfekte Sommerlektüre, die ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Auch das Cover ist wieder ein echter Hingucker. Ein Lesevergnügen der Extraklasse. Gerne vergebe ich für diese Traumlektüre 5 Sterne.
Profile Image for Lesezeichenfee.
513 reviews6 followers
May 9, 2020
Nein, auf gar keinen Fall!!!

Zur Geschichte:
Da immer mehr Bewohner eines Dorfes weg ziehen (wenn sie jung sind) oder sterben (wenn sie alt sind), setzt der Bürgermeister drastische Maßnahmen an, um die Volksgesundheit zu erhöhen. ;-) Es darf kein Zucker mehr gegessen werden. Die Bewohner müssen sich sportlich betätigen und bekommen eine Punktekarte. Wer lieb und brav ist, muss keine oder weniger Steuern bezahlen. Emilia, die Torten liebt und eine super Bäckerin ist, besucht ihre Tochter Julia, die eigentlich studieren sollte. Doch, was sie vorfindet, überrascht sie total.

Meine Meinung:
Klar, ein neues Buch von Tessa Hennig, das muss ich lesen. Und wenn es das erst mal als Ebook gibt, dann halt so. Auch wenn es dabei – für mich – einige Hürden zu überklimmen gilt.

Natürlich entwickelt sich immer alles anders, als man auf dem Rückentext des Covers denken könnte. Aber es geht dann immer irgendwie gut aus, so dass man als Leserin so richtig glücklich zurückbleibt, außer dem Wermutstropfen, dass das Buch aus ist und man wieder – gefühlt – ewig auf das nächste warten muss.

Lokalkolorit und Klischees:
Die Geschichte spielt in Kalabrien genau im fiktiven Ort Piccolo Leone, also zu deutsch „kleiner Löwe“. Ein erfundener Ort. Hach das passt wunderbar. Man kann sich die Gegend fabelhaft vorstellen und das gefällt mir sehr gut. Wunderschönes Urlaubsflair. Dazu gibt’s noch ein paar lustige Klischees.

Humor:
Also es gab einige humorvolle Szenen wo ich ganz schön gelacht habe und einige witzige Zitate: ... Pfütze im Mund, ... Hochwasser im Mund.... konnte nur ein Kaliber wie Meryl Streep spielen.. ... wies diese Jenifer Aniston ihn an… Ich fand das total köstlich. Das Problem ist, wenn man das abends im Bett liest, neben dem schlafenden Ehemann und dann loslacht, das kommt nicht so gut. Erschreckendes Aufwachen desselben ist da leider garantiert. In der S-Bahn lesen ist hingegen sehr empfehlenswert, weil man dafür garantiert Werbung für das Buch macht. Jeder möchte sehen, was für ein Buch das ist. Ach ja, doof, geht ja gerade nicht, weil dann der Abstand nicht mehr einzuhalten ist.

Schreibstil:
Wie immer war ich sofort im Buchgeschehen und sah manche Szenen per Kopfkino. Einfach genial. Es ist einfach so schön beschrieben, wie ein gemaltes wunderschönes Urlaubsbild vom Meer.

Es gibt natürlich allerlei Verwicklungen und Missverständnisse, so dass das Buch nicht langweilig ist und manchmal sogar sehr spannend ist.

Charaktere:
Julia, die Tochter, die mit ihrem Freund Francesco in Tourismus machen möchte, was aber nicht anläuft. Eigentlich sollte sie – in bella Italia - studieren.
Francesco, der im Verdacht steht, ein Italiener zu sein, der nichts anbrennen lässt und auf altmodische, „grüne“ Art versucht Tourismus zu machen. Aber leider nicht vegan, grün und perfekt genug, für den Anspruch der Gäste. Außerdem hält er stur an seinen Ansichten fest.
Emilia, die Mama von Julia, die frischen Wind ins Dorf bringt.
Gaspare, der Bürgermeister und Vater von Francesco. Der erstaunlich-unfreundliche diktatorische Züge hat.

Dazu noch meine bevorzugten Nebenpersonen (sorry, ich hab mal wieder wie üblich die Namen vergessen, im Print stöbere ich dann so lange, bis ich die hab, aber im ebook, dafür bin ich zu doof): Der Totengräber – die Verstorbene, die Julias Kuchen ausgiebigst genossen hat und die Punktekarte zerrissen hat - und natürlich die Großmutter von Francesco.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Wieder ist Tessa Hennig ein kurzweiliger, etwas spannender, sehr lustiger und witziger Roman gelungen. Urlaubfeeling mit vielen heiteren Hindernissen. Und wieder ist der Roman zu schnell ausgelesen. Total schade. Und jetzt muss ich wieder gefühlt – ewig – warten, bis der nächste geniale Sonnenschein verlegt wird. 10 Sterne für die superschöne, kurzweilige Geschichte: Kann Gelato Sünde sein? Nein, auf gar keinen Fall. :-)
Profile Image for Kira.
88 reviews1 follower
September 4, 2025
Tessa Henning hat mit diesem Roman ein wirklich herzliches, leichtes und amüsantes Buch geschrieben! Ich habe immer wieder sehr gelacht! Die Charaktere bekommen viel Raum für Tiefgang und der Schreibstil ist sehr bildhaft.

Insgesamt habe ich es wirklich genossen, die Geschichte von Emilia zu lesen, die kurzerhand entscheidet, in eine winziges italienisches Dorf zu ziehen, um bei ihrer Tochter zu sein. Als Emilia dann noch spontan ein Café kauft um ihre Schwarzwälderkirschtorte auch den Italiener schmackhaft zu machen und dabei ungewollt einen Streit mit dem Bürgermeister ins Rollen bringt wird die Story richtig gut!

Tessa Henning ist es gelungen einen leichten Roman zu schreiben der viele Themen aufnimmt, die aktuell immer wieder eine Rolle spielen: Junge Menschen die sich selbständig machen wollen (am besten wenig Aufwand und viel Geld), Drama zwischen Eltern und ihren erwachsen werdenden Kindern, Dörfer und Berufe die dringend junge Leute brauchen um überleben zu können und dann natürlich die Frage "Wie viel Zucker ist gesund? Und kann Gelato Sünde sein?"

Und zwischen all dem gibt es ganz viel Amore!

Die ersten 30 Seiten waren, bis die Geschichte ins Rollen gekommen ist, etwas trocken und hin und wieder war mir ein Gespräch etwas zu ausführlich - deswegen die vier Sterne von mir :) An sich aber eine große Leseempfehlung für alle die gemütliche Bücher mögen!
Profile Image for Lili.
172 reviews5 followers
May 25, 2020
Ungewohnt langweilig

Was Tessa Hennigs Bücher angeht, habe ich nur einen Anspruch: fluffige Kurzweil zu erleben. Und da war „Kann Gelato Sünde sein?“ nun unglücklicherweise ihr erstes Werk, das mich wirklich enttäuscht hat. Ich habe kurz überlegt, ob mir der Roman noch drei Sterne wert wäre, auf die ich definitiv hätte aufrunden müssen, aber für mich hängt das Buch zu sehr zwischen zwei und drei Sternen fest als dass ich das guten Gewissens noch hätte tun können, zumal ich bei ungefähr 45% des Inhalts angelangt faktisch auch kurz davor stand, den Roman abzubrechen, weil mich einfach nichts so wirklich bei der Stange hielt.

Tatsächlich fand ich an diesem Roman nun den Nebenstrang betreffs Julia, der Tochter der Protagonistin, die just mit ihrem Freund Francesco einen Agriturismobetrieb aufbaut, sehr viel interessanter als die Geschichte rund um Emilia, die gefühlt innerhalb von nur drei Tagen nach Kalabrien reist, eine leerstehende Bäckerei entdeckt, diese erwirbt und renoviert, um dort unter den bösen Blicken des Bürgermeisters eine sofort megaerfolgreiche und bei den Dorfbewohnern sehr beliebte Konditorei zu eröffnen. Da hatte ich zudem den Eindruck als habe man Emilia zum Ende hin unbedingt noch einen etwas tiefschürfenderen Hintergrund andichten wollen, um sie womöglich nahbarer erscheinen zu lassen oder zumindest verbundener mit ihrer Tochter, zu der sie insgesamt kein allzu inniges Verhältnis (gehabt) zu haben schien.
Emilia fand ich im Allgemeinen auch eher unsympathisch; für mich kam sie wie das Klischee einer „Deutschen, die den Italienern mal so richtig zeigen will, wie gutes Leben geht“ rüber. Dass der nachmittägliche Kaffeeklatsch in Italien nicht üblich ist, dass Kuchen/Torten dort eher als Dessert betrachtet werden: egal, wenn Emilia ihr Café erst einmal geöffnet hätte, würden die Leute sich dort schon den Bauch vollschlagen. Und natürlich machten die Dorfbewohner das auch gleich, weil deutsche Backwaren doch auch ach so legendär sind. Okay, nein, eigentlich wurde ständig Tartufo bzw. Tartufo-Eistorte gegessen, wobei auf die Idee, Tartufo auf einen Teigboden zu setzen, meiner Meinung nach eh auch nur eine Deutsche kommen kann. Für eine Eistorte würde es da doch schon ausreichen, eine größere Tartufo-Kuppel zuzubereiten und diese dann in Stücke zu schneiden?! Womit man die Italiener weniger von deutscher Tortenbackkunst als von ihrem eigenen Dessert überzeugt… da war das Glaubwürdigste am Emilia-Thema für mich noch die wiederholte Betonung, dass das Café prominent an einer Durchfahrtsstraße liegt – was mich denken ließ, dass man dort tatsächlich einen Gewinn einfahren könnte, denn rein auf die paar Menschen, die dort quasi im (N)Irgendwo lebten, hätte man wohl kaum vertrauen können, dass sie jetzt ständig kamen, um Schwarzwälder Kirschtorte zu essen und sich das Café dadurch refinanzieren könnte.

Ich habe mich aber wirklich über jede Szene gefreut, die auf dem Hof von Julia und Francesco spielte, die aber eben eher hauptsächlich im ersten Drittel von „Kann Gelato Sünde sein?“ vorkamen; als sich das Geschehen dann mehr zur alten, neuen Konditorei auf dem Dorfplatz verlagerte, verlor mich die Handlung mehr und mehr. Für mich würde es den Roman definitiv aufgewertet haben, wäre die Hauptfigur Emilia überhaupt nicht darin vorgekommen, sondern die Bühne allein Julia und Francesco und ihren Bemühungen, was ihre Agristurismo-Pension anging, nebst ihrer kleinen persönlichen Liebeskrise überlassen worden.
Ich fand es sehr überraschend und gar schon etwas erschreckend, dass mich dieser Roman insgesamt eher gelangweilt hat; Potential ist zwar durchaus vorhanden gewesen, wurde aber kaum ausgenutzt und mir bleibt letztlich nur die Hoffnung, dass ein nächster Roman Hennigs mir wieder deutlich mehr fluffige Kurzweil zu bieten vermag.

[Ein Rezensionsexemplar war mir, via #NetGalleyDE, unentgeltlich zur Verfügung gestellt worden.]
694 reviews11 followers
July 5, 2020
Selbstverwirklichung auf die süße Art

Das wöchentliche Tortentreff mit Freundinnen und Nachbarinnen ist schon seit einer ganzen Weile der einzige positive Fixpunkt im Leben der Schwäbin Emilia. Doch auch wenn Backen ihre Leidenschaft ist – sehr viel mehr tut sich nicht im Leben der verwitweten Frau. Zum 60. Geburtstag will sie daher ihre im süditalienischen Kalabrien studierende Tochter Julia mit einem Spontanbesuch überraschen.

Die Überraschung gelingt, und zwar wechselseitig: Denn Julia hat ihr Lehramtsstudium weitgehend geschmissen, um mit ihrem italienischen Freund Francesco ein „Agroturismo“aufzumachen. Dass aller Anfang schwer ist, gilt auch für die beiden Jungunternehmer. Vor allem, da Francesco jeder Anflug von Luxus in der Öko-Unterkunft zuwider ist. Emilia, als ehemalige Versicherungskauffrau doch sehr auf Sicherheit bedacht, muss da erst mal schwer schlucken. Dann allerdings erliegt sie dem Charme des kalabrischen Dorfes und beschließt, eine Konditorei zu eröffnen. Ein Gedanke, der wiederum Julia suspekt ist, denn das Mutter-Tochter-Verhältnis war in der Vergangenheit nicht immer spannungsfrei…

Eigentlich versteht es sich von selbst, dass Tessa Hennigs „Kann Gelato Sünde sein?“ letztlich nur auf ein unvermeidliches, generationsübergreifendes happy end zusteuern kann – mit viel Amore, ein bißchen Eifersucht, einigen Komplikationen und skurrilen Dorfbewohnern, die mitunter ein wenig klischeebeladen daher kommen. Mit Totengräber Arturo findet Emilia einen Menschen, der sie wieder mit dem Leben aussöhnt und die Erkenntnis bringt, dass es nie zu spät für einen neuen Anfang ist.

Die Handlung plätschert überschaubar-unterhaltsam dahin und dürfte auch bei hohen Temperaturen und Sonneneinstrahlung die Konzentration der Leser nicht überfordern. Die klassische Pool- und Urlaubslektüre eben, sahnig-süß wie Emilias Schwarzwälder Kirsch-Torten.
460 reviews2 followers
May 25, 2020
Um sein Dorf zu erhalten und die Abwanderung der jungen Menschen zu kompensieren, ordnet der Bürgermeister eines kleinen Dorfes in Kalabrien an, dass ab sofort sterben verboten ist. Statt Gelato gibt es deshalb von nun an Rohkost und Morgengymnastik. Ausgerechnet in diesem Dorf will Emilia Bäumle ihren Traum einer eigenen Konditorei verwirklichen und mit ihrer Schwarzwälder Kirschtorte überzeugen. Und was sie sich in den Kopf gesetzt hat, das zieht sie auch durch. 

Ich mag die humorvollen Romane dieser Autorin total gerne, deshalb habe ich mich sehr auf diesen neuesten Roman gefreut. 
Das Buch ließ sich super leicht und flüssig lesen. Ich war sofort in der Geschichte drin und konnte das Buch nicht mehr beiseite legen. 
Die sympathische und starke Emilia habe ich sofort ins Herz geschlossen. Ihre positive Art hat mich begeistert. Ich habe es somit genossen, von ihr zu lesen. Aber auch die weiteren Charaktere wurden authentisch und lebhaft beschrieben, so dass ich sie mir sehr gut vorstellen konnte.  
Die Geschichte hat mir super gefallen, ein toller und humorvoller Sommerroman. Die Menschen waren voller Leben, die Geschichte sprühte vor italienischer Atmosphäre und auch die Liebe fand ihren Platz. Bereits die Idee des Bürgermeisters fand ich klasse und witzig. Dass diese Pläne bei einer leckeren Konditorei nicht durchführbar sind, war klar. Ich hatte ganz viel Spaß beim Lesen und habe mich rundum wohlgefühlt.  

Ein humorvoller Sommerroman, der mir sehr gut gefallen hat. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.
403 reviews
May 17, 2020
Emilia hat sich zur Ruhe gesetzt und langweilt sich. Nur die regelmäßige Kaffee- und Tortenrunde mit ihren Freundinnen muntert sie etwas auf - denn im Tortenbacken ist sie unschlagbar. Da ihr 60. Geburtstag kurz bevor steht, beschließt sie, zu verreisen - und zwar nach Kalabrien. Dort studiert ihre Tochter Julia und sie möchte sie überraschen. Das wird für beide eine große Überraschung, denn Julia hat sich verliebt, ihr Studium aufgegeben und führt nun mit Francesco eine kleine Pension auf dem Lande. Emilia gefällt es dort und so kauft sie sich eine alte Bäckerei, erfüllt sich ihren Traum und bäckt Torten und Eistorten. Doch damit ist sie dem Bürgermeister des Ortes ein Dorn im Auge und er versucht, ihr das Leben schwer zu machen. Denn er hat sich in den Kopf gesetzt, dass die Einwohner seines Dorfes mindestens 85 werden müssen und verordnet Gymnastik und gesundes Essen - da passen Torten so gar nicht in den Plan! Doch da lässt sich Emilia nichts gefallen und findet bei den Dorfbewohnern Unterstützung.

Dieses sehr unterhaltsam geschriebene Buch lässt sich leicht lesen, es ist witzig geschrieben. Die italienische Lebensart und die sympathischen Bewohner sind ebenso wie die Landschaft Kalabriens gut beschrieben. Ebenso die Köstlichkeiten, die Emilia in ihrem Cafe anbietet - man möchte es am liebsten gleich besuchen und selbst kosten. Ab und zu kommt auch etwas Spannung auf und die Liebe darf natürlich auch nicht zu kurz kommen. Leichte Lektüre zum Entspannen!
Profile Image for lesemama.
1,616 reviews1 follower
July 26, 2020
Bewertet mit 3.5 Sternen

Zum Buch:

Emilia lebt im Schwarzwald, hat kurz vor ihrem sechzigsten Geburtstag den Kundenstamm ihrer Versicherungsagentur verkauft und ist in Rente gegangen. Ihr einziges Kind, Julia, macht ein AuslandsSemester in Italien. Was bietet sich also mehr an, als Julia mir einem Geburtstagsbesuch zu überraschen.
Allerdings ist in Italien nicht alles so, wo Emilia dachte, den Julia möchte nicht länger auf Lehramt studieren und was hat Emilia mir einer alten Bäckerei vor?

Meine Meinung:

Das Cover hat einen großen Wiedererkennungswert, die Cover der Autorin sind alle ähnlich gestaltet. Es ist sommerlich und passt zur Geschichte.
Die Story ist schön zu lesen, das Setting macht große Lust auf Urlaub in Kalabrien und Emilias Backkreationen klingen alle so lecker.
Es kam das typische italienische Lebensgefühl bei mir an, die "Geschäfte", die Verwicklungen, alles wie man es sich vorstellt. Teilweise war es sehr humorvoll, teilweise kam es mir vor, als würde irgendetwas mit dem Zeitanlauf nicht ganz stimmen. Z.B. ist Nonna Camelia lt. eigener Angabe 85, ist aber 1939 geboren. Ansonsten gelang mit dem Protagonisten und der wunderschönen Gegend ein gut lesbarer und unterhaltsamer Sommerroman, der Lust auf Urlaub macht und man wenigsten in Gedanken in den sehr sonnigen Süden reisen kann.
Mir fehlte zwischendurch ein wenig das Gefühl und am Ende lief mir dann alles zu glatt und vor allem zu schnell, aber trotzdem schön zu lesen.
Profile Image for Henrike.
262 reviews
May 23, 2020
Bis zu diesem e-book kannte ich die Autorin Tessa Hennig nicht, und da hat mich das Cover doch am Anfang einigermaßen in die Irre geführt (ich hatte irgendwie Klamauk mit einem Pfarrer, der von wütenden Bauern gejagt wird erwartet ;-)).

DAS bekommt man nicht, dafür aber eine sehr unterhaltsame Sommerlektüre rund um die Ü-50 Hauptfigur (yay!) Emilia, deren spontaner Besuch bei ihrer in Italien "studierenden" Tochter Julia zu Drama und einer Fede mit dem örtlichen Bürgermeister, aber auch zu Freundschaften, neuen Chancen und natürlich Amore führt.

Ich finde es großartig, dass bei Tessa Hennig eine Frau im mittleren Lebensalter die Hauptrolle spielt. Emilia ist toll geschrieben: kompetent, vom Leben durchaus etwas gezeichnet, aber voll Tatendrang, mit viel Lebensfreude und bereit für einen beruflichen und privaten Neustart; aber auch alle anderen Figuren haben ihren Charme und sind so lebensnah geschrieben, dass man sie wahrscheinlich genau so auch im nächsten Italienurlaub, wann auch immer das möglich sein mag, finden könnte.

Wer sich jetzt für einige Lesestunden nach Bella Italia entführen lassen möchte - am Besten mit einer leckeren Torte oder Gelato und einem Cappuccino - und sich dabei mit Drama, Humor und Liebe vom Alltag ablenken möchte, für den ist diese Geschichte genau das Richtige!
200 reviews
May 15, 2020
tolle Unterhaltung für Zwischendurch


Das Buch bietet tolle Unterhaltung für Zwischendurch - perfekt wenn man sich ablenken möchte bzw. ein Buch braucht, welches nicht zu tiefgründig ist.

Immer mehr junge Leute ziehen in die Stadt. Um sein schönes Dorf zu erhalten, verbietet der Bürgermeister den Bewohnern kurzerhand das Sterben. Statt Pizza und Gelato gibt es Rohkost und Morgengymnastik. Die älteren Herrschaften sind nicht amüsiert. Doch es naht Rettung, denn ausgerechnet in diesem Dorf will Emilia Bäumle die Italiener von den Vorzügen ihrer Schwarzwälder Kirschtorte überzeugen. Kurz vor der Rente soll der Traum von einer eigenen Konditorei wahr werden. Emilias Tochter Julia, die sich mit einem Agriturismo-Betrieb selbstständig machen will, ist von der Idee allerdings wenig begeistert, der Bürgermeister erst recht nicht.

Das Buch hat sehr viele humorvolle Passagen - aber genauso ist Spannung darin verpackt. Einige tiefgründige Stellen gibt es auch - aber im Große und Ganzen ist es seichte Lektüre mit großem Unterhaltungswert. Toll ist, dass auch das italienische Temperament durchkommt - macht irgendwie Sommerstimmung.
Profile Image for Bücher-Stöberia.
369 reviews
July 14, 2020
"Kann Gelato Sünde sein?" hat mich wirklich überrascht. Im positiven Sinn. Zwar hätte ich dem Buch vermutlich einen anderen Titel gegeben, denn um Gelato geht es in der Geschichte kaum, aber das italienische Lebensgefühl in einem kleinen Dorf, die lebendigen Charaktere und der tolle Erzählstil haben mich überzeugt. Ich habe bisher noch kein Buch der Autorin gelesen, aber kann mir vorstellen, mir auch ihre anderen Titel näher anzuziehen. Sie versteht es, dem Leser ein tolles Lesevergnügen zu bereiten. Sie schreibt sehr unterhaltsam, mit vielen Andeutungen auf die aktuelle Zeit, und schafft es damit, ihre Leser an das Buch zu fesseln. Die vielen Charaktere machen die Geschichte mit ihren Eigenheiten sehr lebhaft und gerade für den Sommer war dieses Buch eine sehr kurzweilige und schöne Lektüre. Ich konnte mich zusammen mit den Figuren in das kleine italienische Dorf begeben und die Zeit dort genießen. Vielleicht wurde mir der eine oder andere Handlungssstrang etwas zu sehr ausgeweitet, um Spannung zu erzeugen, die es meiner Meinung nach nicht gebraucht hätte. Aber im Großen und Ganzen bin ich wirklich sehr angetan von der Geschichte und vergebe sehr gern vier Sterne.
17 reviews
May 11, 2020
So eine Schwarzwälder Kirschtorte, ein Frankfurter Kranz oder eine Sacher ist schon sehr lecker. Das weiß man nicht nur in Deutschland. Das Backen der süß en Verführungen ist eine Kunst. Emilia ist eine begnadete Bäckerin. Als sie ihre Tochter in Italien besucht, stellt sie schnell fest, dass den Dorfbewohnern ein Café mit ordentlichem Tortenangebot fehlt. Das will sie ändern. Nur leider hat der Bürgermeister etwas dagegen, denn er möchte, dass sein Dorf das gesündeste in Italien wird. Und legt Emilia alle möglichen Steine in den Weg.
Kann Gelato Sünde sein ist ein nettes Buch für zwischendurch. Es lässt einen Schmunzeln und ob der Köstlichkeiten läuft einem schon mal das Wasser im Mund zusammen. Wer allerdings auf Tiefgang oder herausstechende Charaktere hofft, wird hier eher nicht fündig. Es werden typische Klischees bedient - der bestechliche Italiener, die fleißige Konditorin und verwöhnte Touristen aus Deutschland. Wer darüber hinwegsehen und sich einfach nur ein paar nette Lesestunden bereiten möchte, ist hier richtig.
Profile Image for Karschtl.
2,256 reviews61 followers
August 18, 2020
Bei Tessa Hennig weiß man was man bekommt. Best Ager Frauen, die eine Reise nach Italien unternehmen (diesmal: Kalabrien) und dort so allerlei erleben. Spielte in den bisherigen Büchern, die ich von ihr schon gelesen habe, oft die Beschreibung der wunderschönen Landschaft eine große Rolle, so sind es diesmal eher die Charaktere, die im Mittelpunkt stehen. Und die - vielleicht nur klischeehaften, vielleicht aber wirklich durchaus gängigen - Mauscheleien der Dorfpolitiker.

Daraus entspinnt sich eine sehr angenehme Geschichte, die ein bisschen Aufregung bietet (wird Emilia alle Steine, die ihr in den Weg gelegt werden, wegräumen können?) aber vor allem ein paar nette und unterhaltsame Lesestunden. Und um noch auf Tessa Hennigs Frage zu antworten: Gelato ist natürlich niemals Sünde! Als Eistorte würde ich es auch sehr gerne mal probieren!
2,296 reviews13 followers
May 13, 2020
Zum Inhalt:
Emilia will in einem kleinen Dorf in Italien eine Konditorei eröffnen. Das gestaltet sich als eher schwierig, denn der Bürgermeister tut alles um das zu verhindern. Er ist eh ein wenig seltsam, er verbietet den Einwohnern das sterben, nix mehr mit Pizza und Gelato. Wird Emilia Erfolg haben?
Meine Meinung:
Das Buch war völlig anders als erwartet. Durch den Klappentext hatte ich eher eine Art Komödie in Buchform erwartet, das war das Buch aber überhaupt nicht. Vielleicht noch eine Art Tragikkomödie. Aber dennoch hat mir das Buch gut gefallen und die Geschichte war einfach nett und unterhaltsam. Der Schreibstil ist angenehm und dadurch liest sich das Buch auch sehr flott weg.
Fazit:
Anders als erwartet
78 reviews
June 21, 2020
Schreibstil
Der Schreibstil der Autorin hat mit gut gefallen. Die Beschreibungen waren für mich persönlich sehr bildhaft und detailliert. Ebenso ist das Buch locker und leicht geschrieben.

Meinung
Ich habe sehr gut in die Geschichte hineingefunden. Auch die Charaktere haben mir gut gefallen und waren gut herausgearbeitet.

Naja, die Spannung hat mir leider etwas gefehlt, aber dennoch war die Geschichte in sich rund.
Trotzdem gab es einige Stellen in der Geschichte, welche mich stutzen haben lassen (beispielsweise, dass Emilia keine Probleme mit der Sprache hatte), aber vielleicht bin ich die einzige, die sich darum Gedanken macht ;).

Fazit
Ein toller Sommerroman, der einige schöne Lesestunden bereitet. Ich kann das Buch weiterempfehlen.
59 reviews
July 6, 2020
Bei "Kann Gelato Sünde sein?" gefiel mir bereits die Leseprobe sehr gut, da sie schon Lust auf Sommer machte.
Das Cover ist etwas unruhig und für meinen Geschmack zu bunt gestaltet, passt jedoch zu der Handlung des Buches, daher gibt es dafür keinen Punktabzug von mir.
Die Handlung ist interessant, aber leider nicht allzu innovativ. Es handelt sich also eher um seichte Unterhaltung, die man gerne mal im Sommer im Urlaub/am Meer/auf der Sonnenliege liest. Dazu passt die Handlung perfekt.
Es lässt sich flüssig lesen und der Schreibstil ist wirklich sehr angenehm.
Alles in allem kann ich also sagen, dass mir das Buch zwar gefällt, man jedoch nicht unbedingt etwas komplett Neues erwarten sollte. Für den Sommer ist es jedoch perfekt.
733 reviews5 followers
May 30, 2020
Meine Meinung:
Dieses Buch ist absolut erfrischend, herzerwärmend , zutiefst amüsant und einfach eine wunderschöne Lektüre für warme Sommertage auf dem Balkon!
Man erlebt nicht nur den Alltag in dem kleinen Dörfchen, das man als Leser so erfrischend und herzerwärmend präsentiert bekommt, nein man erlebt auch noch so einiges an kleinen, großen und spannenden Abenteuern, die mir als Leser unglaublich viel Spaß gemacht haben.
Alles in allem kann ich sagen, dass dies sicher nicht mein letzter Roman der Autorin bleiben wird. Denn dieses Buch bringt einfach gute Laune, mit Gefühl, viel Humor und dem gewissen etwas.

Mein Fazit:
Eine perfekte Lektüre, die absolut unterhaltsam und vergnüglich ist !
749 reviews3 followers
May 31, 2022
Die Geschichte ist ganz nett, allerdings fand ich den Hokuspokus mit den Engelsseelen überflüssig und den Umgang mit Menschen, die vegan leben oder Wert auf Bio-Lebensmittel legen, respektlos. Das Coverbild verstehe ich auch nicht. Diese Szene gibt es im Buch nicht.
Dieses Buch passt in die #Ü45_Protagonistinnen Challenge, weil Emilia 60 Jahre alt ist.
Displaying 1 - 18 of 18 reviews

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