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Zwei Wochen im Juni

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Ada liebt ihr Elternhaus mit dem herrlichen Bauerngarten, von dem aus man das Meer glitzern sieht. Doch ohne die Mutter ist Gragaard nicht mehr das, was es immer war. Gemeinsam mit ihrer Schwester Toni räumt Ada das Haus samt Bootsschuppen aus. Dabei werden längst vergessene Erinnerungen wieder wach, als hätten all die alten Dinge Geschichten in sich bewahrt und warteten nur darauf, sie zu erzählen. Die juniblauen Tage an der Ostsee werden zu einer Reise in die Vergangenheit der Familie – und zeigen zugleich beiden Schwestern neue Wege auf. Aus einem schmerzlichen Abschied wird ein mutiger Aufbruch.

Hardcover

Published April 27, 2020

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Anne Müller

32 books2 followers

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5 stars
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30 (34%)
2 stars
9 (10%)
1 star
1 (1%)
Displaying 1 - 9 of 9 reviews
Profile Image for Sarah Sophie.
283 reviews263 followers
June 15, 2021
3,5 Sterne ⭐️ ein schöner Sommerschmöker
Profile Image for Gitti.
1,175 reviews
August 18, 2020
Ada und Tonis Mutter Nora ist verstorben und die beiden haben beschlossen, ihr Haus zu verkaufen. Daher treffen die beiden sich um aus Gragaard die Teile mitzunehmen, die sie behalten wollen und den Verkauf des Hauses zu regeln. Während Toni das wohl eher leichter fällt, ist Ada sehr bedrückt und traurig. Aber ohne ihre Mutter ist das Haus nicht dasselbe. Sie erinnert sich an die Jahre dort, zieht Bilanz und überdenkt auch ihr derzeitiges Leben. Und auch Toni bleibt nicht unberührt von diesem Abschluss.
Das Buch ist ein eher leises Buch, das mir gut gefallen hat. Ich konnte Gragaard mit seinem Bauerngarten an der Ostsee direkt vor mir sehen und Ada ist mir ans Herz gewachsen. Ich fand es schön sie zu begleiten, wie sie langsam aber sicher Abschied nimmt. Die Beziehung zu ihrer Schwester ist immer wieder Thema und auch die Trennung der Eltern wird noch einmal lebendig. Nach und nach gelingt es Ada aber Abstand zu gewinnen und die Vergangenheit auch loszulassen. Als die beiden Schwestern dann noch einen Brief ihrer Mutter finden, können sie auch beide guten Gewissens loslassen.
Mir fiel es am Ende schwer Gragaard zu verlassen, es muss ein wirklich schönes Fleckchen Erde sein. Ich konnte aber gut nachvollziehen, dass Toni und Ada dann auch wirklich mit dem Haus abschließen konnten.
Von mir eine volle Leseempfehlung für dieses wirklich schöne Buch!
Profile Image for Antje Waldschmidt.
Author 4 books1 follower
October 3, 2021
Was bleibt, wenn die Familie zerbricht, wenn sich der Anker lockert, der die Familie zusammengehalten hat? Die Schwestern Ada und Toni treffen sich nach dem Tod der Mutter in ihrem Elternhaus an der Ostsee – zwei Wochen im Juni, der Titel ist Programm. Sie wollen das Haus leer räumen, um es anschließend zu verkaufen. Während die Anfang vierzigjährige Ada, der einstige Wildfang mir rotgelocktem Haar, als Künstlerin und Single ein recht freies Leben führt, hat ihre ältere Schwester Toni einen Mann, zwei Kinder, und neben ihrer Lehrtätigkeit allerlei Verpflichtungen. Es scheint als haben sich die Schwestern seit dem Auszug aus dem Elternhaus ihren verschiedenen Lebensstilen entsprechend noch weiter auseinandergelebt und treffen nun als Geschwisterpaar am Ort ihrer Kindheit wieder zusammen. Erinnerungen an die geliebte Mutter, den Vater und die eigene Kindheit keimen auf. Sie führen nicht nur dazu, dass sich die Schwestern einander wieder annähern, sondern auch, dass sie ihr eigenes Leben überdenken.

Die Autorin Anne Müller nimmt uns in „Zwei Wochen im Juni“ mit ihren Protagonistinnen Ada und Toni an den kleinen Ort Gragaard an der Ostsee mit. Ein Ort, fernab vom Schuss, und gleichsam ein wunderbarer Ort mit einem schönen alten Haus mit Bauerngarten, durch den man direkt das Meer erreichen kann. Müller macht uns mit ihrer bildhaften Beschreibung Lust nach Gragaard aufzubrechen, Lust auf Ostseeluft, Lust auf diese frische Brise und den Hauch von Kindheit. Man merkt, dass die Autorin – in liebevolle Worte verpackt – über ihre einstige Heimat schreibt, die ihr sehr am Herzen liegt. Und gleiches gilt für diesen Roman. Fast alles, was geschieht, spielt am Schauplatz Gragaard, in Adas und Tonis Elternhaus. Bis auf den Tod der Mutter sind es keine großen Ereignisse, die erschüttern, sondern vielmehr Erinnerungen, die wieder aufkeimen. Ereignisse, die nie aufgearbeitet oder gar verschwiegen wurden und die die Schwestern nun im Prozess der Aufarbeitung des Verlustes der Mutter einholen. Und es ist vor allem Ada, die als Single mit der Mutter ihre wichtigste Bezugsperson verloren hat und sich nun die Frage stellt, wo sie selbst im Leben steht.

Ada ist eine Protagonistin, der man sich sehr nah fühlen kann und in deren Gedankenwelt sich sehr mitfühlend eintauchen lässt, auch wenn man als Leser ab und an darauf wartet, dass sie ihre Gefühlswelt stärker auslebt. Man wartet auf den Knall, der aber nie ganz durchkommt. Dennoch ist Ada greifbar und als Leser kann man die nötige Nähe zu ihr aufbauen, um sie durch den Roman zu begleiten – mit ihr zu leiden, sich mit ihr zu freuen.

„Zwei Wochen im Juni“ ist ein leiser Roman, der uns die Zerbrechlichkeit unserer eigenen kleinen Welt aufzeigt, wenn diese aus den Fugen gerät, wenn nichts mehr so ist, wie es einmal war. Es ist aber auch ein Roman, der zum Nachdenken anregt, wo wir im Leben stehen und ob der von uns eingeschlagene Weg sich vielleicht nochmal ändern lässt. Und es ist eine Geschichte über das Abschiednehmen, eine Geschichte, die einen Wendepunkt im Leben anspricht, an den wir wohl alle irgendwann einmal gelangen werden. Definitiv ein Roman mit Nachhall, der in wunderbare Worte verpackt ist und sich sehr schön liest.
Profile Image for Susanne Probst.
104 reviews8 followers
June 13, 2020
Der Roman beginnt sehr vergnüglich mit der Autofahrt einer vierköpfigen Familie und einem witzigen Spiel zum Zeitvertreib, das wie maßgeschneidert zu den beiden Töchtern Ada und Toni auf dem Rücksitz passt und sowohl die Rivalität der Schwestern als auch deren Zuneigung und Verbundenheit veranschaulicht. Diese Anfangsszene zeigt eine Sequenz aus einem „ganz normalen“ Familienleben.

Dann ein Zeitsprung:
Wieder eine Autofahrt.
Dieses Mal fährt die jüngere der beiden Schwestern, Ada, mit ihrem Auto von Hamburg in ihre Heimat nach Schleswig Holstein in ihr Elternhaus an der Ostseeküste.

Ihre 73jährige Mutter ist vor sechs Wochen verstorben. Die beiden Schwestern wollen sich im Haus treffen, um auszumisten und es zu verkaufen.

Im Verlauf lernen wir die beiden Schwestern, Ihre Eigenarten, Gedanken und Gefühle immer besser kennen.
Darüber hinaus bekommen wir auf abwechslungsreiche Weise einen wunderbaren Einblick in deren Familiengeschichte.
Anhand von Erinnerungen und Briefen, aber auch durch einen Schulaufsatz erwacht die Vergangenheit zum Leben und es werden sowohl tiefgründige Gespräche als auch witzige Unterhaltungen geführt. Geheimnisse kommen ans Licht und nach und nach entsteht aus vielen Puzzleteilen das Bild einer Familie.

Der ruhige und unaufgeregte Erzählstil gefiel mir gut.
Anne Müller erzählt von einem eigentlich unspektakulären, „ganz normalen“ Leben auf feinfühlige, einfühlsame, unaufdringliche und warmherzige Art und Weise.

Ein schöner und, wie ich meine, kluger und wahrer Satz, der sich auf viele andere Bereiche übertragen lässt, ließ mich innehalten: „… Die Leute hören meiner Meinung nach Musik immer viel zu laut und verwechseln Lautstärke mit Intensität. Das Gegenteil ist der Fall, das Leise ist immer das Intensivste, die in piano oder pianissimo gespielten Stellen berühren die Menschen im Publikum am meisten, da stockt kollektiv der Atem.“ (S. 211) - auch der Roman kommt leise daher.

Vor dem geistigen Auge erwachen sowohl die Schwestern als auch die Orte und die vielen unterschiedlichen Situationen im Hier und Jetzt, sowie in der Vergangenheit zum Leben.

Alles wirkt sehr natürlich, nachvollziehbar und lebensnah.

Der Roman entwickelt schon bald eine Sogwirkung und man wird neugierig darauf, wie es weitergeht.

Ganz im Gegensatz zu früheren Rezensionen möchte ich hier noch ein paar Takte zur Aufmachung des Buches loswerden.
Das Buch kommt schlicht und elegant daher, worin sich Liebe zum Detail ankündigt und wodurch symbolisiert wird, was einen bei der Lektüre erwartet:
Da schreit dem Leser nichts entgegen, obwohl das helle Blau die Aufmerksamkeit auf sich lenkt. Gerade das Dezente und Unspektakuläre wirkt anziehend und macht neugierig. Schon in der Farbenwahl blieb, so scheint es mir, nichts dem Zufall überlassen. Die Farbe Blau spielt immer wieder eine Rolle im Buch und wird im Buchumschlag aufgegriffen:
Als Ada die Todesnachricht von ihrer Mutter erhält, mischt sie gerade einen Blauton zusammen.
Toni schenkt ihrer Mutter zum 70. Geburtstag eine blaue Kaschmirjacke.
Das Blau des Meeres.
Die blauen Augen von Toni und der Mutter.
Auch der Orangeton der 70er Jahre findet im Buchumschlag seinen Widerhall.

Das mag für manche Leser unbedeutend sein. Ich selbst achte nie bewusst auf solche Dinge. Und genau deshalb erwähne ich es hier: weil es mir regelrecht ins Auge sprang und imponierte.

Für mich war der Roman „Zwei Wochen im Juni“ eine unterhaltsame, berührende und herzerwärmende, aber keineswegs seichte Urlaubs- und Sommerlektüre. Die Zeit mit dem Buch machte mir Spaß, auch wenn es sicherlich keine hohen literarischen Ansprüche befriedigt.
Manche Passagen bargen die Gefahr, ins schnulzig-kitschige abzugleiten, aber Anne Müller hat diese Gefahren gut umschifft.
Profile Image for Circlestones Books Blog.
1,146 reviews34 followers
May 10, 2020
„Ada betrachtete sich im Spiegel. Der Pullover war an den Ärmeln zu kurz, er passte nicht wirklich. Und irgendwie fühlte sich ihr Leben im Moment genauso an.“ (Zitat Seite 61)

Inhalt
Ada Hoffmann, dreiundvierzig Jahre alt, hat vor vierundzwanzig Jahren das Elternhaus in Gragaard an der Ostsee verlassen, um Kunst zu studieren und lebt jetzt in Hamburg. Toni, ihre drei Jahre ältere Schwester, Studienrätin, lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in der kleinen Stadt Ratzeburg. Vor sechs Wochen hatte sich ihre Mutter Nora wie immer abends vor den Fernseher gesetzt, war eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht. Nun kommen die beiden Schwestern ein letztes Mal nach Gragaard, in das alten Haus am Meer mit dem wunderbaren Garten. Das Haus muss geräumt werden, denn es wird verkauft. Jedes Stück trägt besondere Erinnerungen in sich, die sie nochmals durchleben. Dabei beginnen sie, auch über ihr aktuelles Leben nachzudenken.

Thema und Genre
In diesem Frauen- und Familienroman geht es um Kindheit, Erinnerungen, Familiengeschichte und um die Liebe in allen Facetten. Plötzlich ist nicht nur die Vergangenheit ein Thema, sondern auch mögliche Veränderungen und neue Wege.

Charaktere
In diesem Roman begegnen wir starken Frauen, die, völlig unterschiedlich, doch immer füreinander da sind. Nora, die Mutter, die ihre Karriere als Pianistin beendet hat, als Toni auf die Welt kam, ist die Seele des Hauses in Gragaard, klug, einfühlsam und mit einer großen Liebe zu ihren Töchtern und zu ihrem Garten. Toni schreibt Listen, seit sie schreiben kann, will alles perfekt machen, was dazu führt, dass sie zwischen Job und Familie manchmal auf die Lebensfreude und auf sich selbst vergisst. Ada ist nicht nur optisch das
genaue Gegenteil. Sie ist eine kreative Künstlerin, die schon als Kind gemalt hat und lange Zeit das Gefühl hatte, im Schatten ihrer selbstbewussten Schwester zu stehen.

Handlung und Schreibstil
Besonders Ada hängt sehr an diesem Haus, doch auch ihre gestresste Schwester Toni spürt den alten Zauber der Kindheit und Jugend, als sie sich doch Zeit nimmt, die Gegenstände durchzusehen, zu sortieren und auch Unbekanntes über ihre Mutter zu entdecken. Die Geschichte spielt, wie der Titel sagt, innerhalb von zwei Wochen, allerdings unterbrochen durch Rückblenden, die langsam die gesamte Familiengeschichte bis zu diesen Tagen im Juni ergänzen. Die Sprache erzählt einfühlsam, mit feinem Humor und schildert lebendige Bilder in einer positiven Grundstimmung, die aber niemals übertrieben wirkt.

Fazit
Ein poetischer, leiser Roman, der Mut macht, der die Kraft der Erinnerung und den Trost im liebevollen Abschied über die Trauer eines Verlustes stellt. Eine nachdenkliche, aber immer positive Geschichte, die uns ihre sympathischen Figuren und das alte Haus mit seiner Seele und dem wunderbaren Bauerngarten am Meer sofort nahebringt.
Profile Image for Luisa.
283 reviews
May 25, 2020
Adas und Tonis Mutter ist gestorben. Die beiden Schwestern treffen sich in Angeln in Schleswig-Holstein, um den Nachlass zu sichten und das Haus für den Verkauf vorzubereiten. Diese Aufgaben sind nicht nur ein Ausflug in die Vergangenheit, sondern auch eine Reise in die Untiefen einer Geschwisterbeziehung.

Was für ein schöner Roman - er spielt in meiner Heimat - "dem wunderbaren Fleckchen Erde da oben", wie Anne Müller es so absolut treffend formuliert. Und er ist ganz viel Schleswig-Holstein (das Cover ist übrigens in den Farben der Stadt Schleswig gehalten;-), ganz viel Angeln, ganz viel Sommer, ganz viel Kindheit, hoher Himmel, frischer Wind und Ostsee. All dies hat in mir ein Heimwehgefühl erzeugt, denn der Roman feiert und zelebriert die Welt dort oben auf eine sanfte und einfühlsame Art mit (für mich) hohem Widererkennungswert.

Die idyllische Kulisse des echten Nordens bildet den Hintergrund für die Auseinandersetzung der beiden Schwestern Ada und Toni mit Lebensentwürfen, falschen Entscheidungen, zu hohen Erwartungen, Missverständnissen und der Vergangenheit. Erzählt wird all dies aus Adas Perspektive, die als Fokalisierungsinstanz sehr gut gewählt ist, da ihr Leben sehr viel weniger "gefestigt" ist und daher mehr Unsicherheiten birgt, die der Reflexion bedürfen. Das in ihren Ausführungen über die Maßen präsente Gefühl ist das der Nostalgie, der Schmerz über den Verlust der Mutter, der gleichzeitig auch ein Verlust des "Kind sein" und des bekannten Familienverbunds ist - und dies ist auch der Grund, warum dieser Roman so bittersüß ist, denn neben der Schönheit der Erinnerung und der Kindheitswelt steht hier auch die Erkenntnis, dass das Leben weiter gelebt werden muss. Für den Leser ist das Leseerlebnis denn auch bittersüß, denn hier wird Sommer-Wohlfühlatmosphäre mit Trauer kombiniert - beides zusammen ergibt eine sehr gelungene Mischung.

Zwei Wochen im Juni ist ein absolut lesenswerter Roman, der ein besonderes Stück Deutschland feiert und sich liebevoll und auch mit Schmerz von einer wundervollen Kindheit verabschiedet. Das Thema berührt und betrifft letztlich jeden.
Profile Image for Tines_chamber_of_books.
108 reviews3 followers
May 8, 2020
Da ich immer wieder auf der Suche nach neuen Autoren und deren Büchern für mich bin, sprang mir dieses schlichte, aber schöne Cover direkt ins Auge. Der Klappentext tat sein Übriges.
Erwartet hatte ich zwar eine Familiengeschichte, bekommen habe ich aber auch noch etwas anderes…
Ada und ihre ungleiche Schwester Toni kehren nach dem Tod ihrer Mutter für zwei Wochen in ihr Elternhaus zurück, um dieses für den Verkauf auszuräumen. Erinnerungen, die zum Teil schon längst vergessen waren, kommen wieder hoch und machen diese gemeinsame Zeit eine Reise in die Vergangenheit.
Der Roman umfasst zwar “nur“ 230 Seiten, jede davon ist es aber wert gelesen zu werden. Emotional und respektvoll geht die Autorin dieses sensible Thema an und lässt zwei unterschiedliche, sich zum Teil fremd gewordene, Schwestern auf einander los. Erinnerungen kommen hoch und werden immer wieder in die Geschichte mit eingebunden. Das verleiht dem Roman seine wunderbare Tiefe. Es ist ein leiser Roman, der allein von seinen Emotionen und den Gedanken des Lesers zu diesem Thema getragen wird. Wer hier einen leichten Sommerroman erwartet, ist hier leider falsch.
Die Autorin schafft es auf wenigen Seiten mehr Handlung und Emotionen unterzubringen, wie ich es kaum erlebt habe. Dieser außergewöhnliche Roman wird mir im Herzen bleiben!

Fazit: Ein leiser Roman, der zum Nachdenken anregt ohne belastend zu sein. Wunderbar!
3 reviews
April 26, 2021
Ein schönes ruhiges Buch über Abschied und Loslassen. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen.
Profile Image for lesemama.
1,616 reviews1 follower
December 20, 2020
Bewertet mit 5 Sternen

Zum Buch:

Ada ist auf dem Weg in ihr Elternhaus um sich dort mit ihrer Schwester Toni zu treffen. Die Mutter ist vor kurzem verstorben, der Vater lebt schon lange nicht mehr. Das Haus soll verkauft werden und die Schwestern haben sich zwei Wochen im Juni Zeit genommen, um das Haus auszuräumen ...

Meine Meinung:

Die Kurzbeschreibung klingt vielleicht Nacht ganz so vielversprechend und mich hat auch eher das Cover und die Kulisse an der Ostsee angesprochen. Endgültig überzeugt hat mich der Empfehlung meiner Buchhändlerin. Ich wollte es lesen und ich habe es nicht bereut.
Eine ruhige Geschichte, es passiert nicht so viel, aber das was passiert ist unglaublich berührend. Bewegend erzählter Abschied des Elternhauses, immer wieder gespickt mir Erinnerungen.
Ada und Toni, zwei völlig unterschiedliche Schwestern und ihr völlig unterschiedliches Leben und trotzdem unheimlich fesselnd und interessant.
Mich konnte das Buch sehr gut unterhalten, ich konnte so sehr mit Ada mitfühlen, auch mit Toni und ihrer Tochter. Allesamt liebevolle, sympathische Menschen die alle ihre Päckchen zu tragen hatten.
Irgendwann steht uns allen bevor, das Elternhaus auszuräumen, oder wir mussten es schon tun, und vielleicht hilft uns diese kleine Geschichte. Mir hat sie jedenfalls geholfen und ich mochte das Bich sehr gerne, auch wenn es ganz anders war als meine normale Lektüre.

Ein berührender Abschied mit einfühlsam und ehrlich erzählt. Denn, am Ende bleibt nur was in das Auto passt und ein Überseekoffer.
Displaying 1 - 9 of 9 reviews

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