Die Gläsernen Nationen – vormals die Vereinigten Staaten von Amerika – steuern auf die nächste große Krise zu: Nichts weniger als Emanzipation, Gleichberechtigung und die Demokratie stehen auf dem Spiel. Skye und Hunter versuchen, die Öffentlichkeit über die Pläne der Regierung aufzuklären, insbesondere über das Geheimprogramm ReNatura, das die Rechte der Frau grundsätzlich infrage stellt. Doch nicht nur die Kristallisierer sind den Jugendlichen auf den Fersen … Eine atemlose Jagd beginnt. Kann Skyes Liebe zu Hunter den Kampf für Freiheit und Gleichheit überstehen? Was verbirgt ihre Mutter Beth, die mächtige Chefin einer Untergrundorganisation? Und wird Skye ihren Gefühlen jemals vertrauen können?
Die fulminante Fortsetzung von "Falling Skye" – beängstigend realitätsnah Spannungsgetriebene, scharfsinnige Dystopie über Diskriminierung und Populismus von Lina Frisch – eine junge feministische Erzählstimme
Lina Frisch kommt aus Flensburg und lebt mittlerweile in Osnabrück, wo sie Psychologie studiert.
Ihre Liebe zu Geschichten entdeckte sie schon im Kindergarten – und schreibt selbst, seit sie einen Stift halten kann. Falling Skye ist ihr Debütroman.
Mit „Falling Skye“ hat mir die junge Autorin Lina Frisch Anfang 2020 ein echtes Lesehighlight beschert. Auf die Fortsetzung habe ich mich daher unbändig gefreut. Mit dem Cover konnte das Buch schon mal komplett bei mir punkten. Sieht es nicht umwerfend aus? Also mir gefällt es genauso gut wie das vom Vorgänger. Beide Einbände sind einfach die reinsten Eyecatcher. Ich war nun sehr gespannt, ob mich das, was zwischen den Buchdeckeln von „Rising Skye“ schlummert, genauso verzaubern kann wie die äußere Gestaltung und der Dilogieauftakt.
Nachdem Skye die Wahrheit über das geheime „ReNatura“-Programm herausgefunden und hinter die Pläne der Regierung der Gläsernen Nationen gekommen ist, hat sie nur noch ein Ziel: ReNatura aufhalten. Sie ist an wichtige Information gelangt und gemeinsam mit Hunter befindet sich nun auf der Flucht. Doch nicht nur die Regierung hat die Verfolgung aufgenommen...Eine gefährliche Jagd quer durch die Gläsernen Nationen beginnt. Werden Skye und Hunter den Kristall und die Regierung aufhalten können? Wird ihr Kampf gegen die Ungerechtigkeit und Unterdrückung erfolgreich sein?
Gute 11 Monate ist es nun her, dass ich den ersten Band gelesen habe. Inzwischen habe ich natürlich wieder so einige Dinge von der Handlung vergessen. Das geht bei mir, als absolute Vielleserin, leider rasend schnell. Vor allem die Namen von Charakteren sind bei mir im Nu wieder weg. Ich hatte deswegen etwas Sorge, dass ich Probleme damit haben werde, in das Geschehen der Fortsetzung hineinzufinden und ich muss sagen, dass dem leider so war. „Rising Skye“ setzt direkt an den Vorgänger an und enthält keine kurze inhaltliche Zusammenfassung der Ereignisse aus dem ersten Teil. Ich habe daher ein Weilchen gebraucht, ehe ich den kompletten Durchblick hatte. Nachdem ich mich aber einmal wieder reingefuchst hatte, habe ich nur noch eines getan: Gelesen und das Buch in vollen Zügen genossen. Mir hat „Rising Skye“ ein wunderschönes Leseerlebnis beschert. Lina Frisch ist in meinen Augen mit dem zweiten Band ihrer dystopischen Dilogie eine rundum gelungene Fortsetzung geglückt, mit welcher sie mich genauso begeistern konnte wie mit ihrem Debüt.
Was ich erneut gar nicht oft genug loben kann, ist der Schreibstil. Von diesem war ich bereits in „Falling Skye“ zutiefst beeindruckt. Lina Frisch kann schreiben, definitiv – das stellt sie auch in ihrem zweiten Werk nur zu gut unter Beweis. Also ich liebe die Art und Weise wie die junge deutsche Autorin schreibt. Für mich hat sich auch dieser Band ganz hervorragend lesen lassen.
Mit den Charakteren konnte Lina Frisch ebenfalls wieder bei mir punkten. Unsere Hauptprotagonistin Skye habe ich bereits im ersten Teil sehr liebgewonnen und auch dieses Mal mochte sie auf Anhieb unheimlich gerne. Skye hat sich zu einer bewundernswert starken, mutigen und kämpferischen Rebellin entwickelt und wirkt jederzeit vollkommen authentisch. Auch Hunter hat sich vom ersten Moment an wieder in mein Herz geschlichen. Die Handlung wird abwechselnd aus den Perspektiven von ihm und Skye erzählt, was mir wahnsinnig gut gefallen hat. Klasse fand ich auch, dass abermals verschiedene Schriftarten gewählt wurden, sodass man jederzeit weiß, wer gerade an der Reihe ist mit dem Erzählen.
Mit der Liebesgeschichte, die niemals zu viel Raum einnimmt, konnte mich Lina Frisch ebenfalls wieder überzeugen und auch sonst bin ich von der Handlung einfach nur begeistert. Sie ist fesselnd geschrieben, es gibt zahlreiche überraschende Wendungen, viele unglaubliche Enthüllungen und da auch die Intrigen nicht zu kurz kommen und man immerzu am herumrätseln ist, wer nun eigentlich welche Absichten verfolgt, habe ich das Buch regelrecht verschlungen. Dass der Plot nach einem äußerst rasanten Start eine Zeit lang ein bisschen ruhiger ist, hat mich persönlich überhaupt nicht gestört. Für mich muss es gar nicht ständig Schlag auf Schlag gehen. Also für mich haben sich auch die etwas weniger dramatischen Szenen dank des mitreißenden Schreibstils fabelhaft lesen lassen. Ich war durchweg am mitfiebern; besonders zum Ende hin klebte ich förmlich an den Seiten.
Brillant fand ich auch wieder, was für ein Zukunftsszenerio Lina Frisch in ihrer Dystopie entworfen hat. Alles ist so gut durchdacht und wirkt erschreckend realistisch. Ich zumindest habe die Zustände, die in dem futuristischen USA in Lina Frischs Dystopie herrschen, erneut als gar nicht so weit hergeholt empfunden. Ich finde es ungeheuer faszinierend, wie gekonnt die junge Autorin immens wichtige Themen aufgreift und behandelt. Gleichberechtigung, Feminismus, Überwachung, Machtmissbrauch, Manipulation...die Story beschert einem öfters Gänsehaut und regt extrem zum Nachdenken an. Man kann echt nur hoffen, dass diese Welt, die sich Lina Frisch ausgedacht hat, Fiktion bleiben und nicht Realität werden wird. Vor allem Frauen können sich das nur wünschen.
Fazit: Ein großartiges Finale voller Spannung, Tiefgang und Überraschungsmomente! Lina Frisch hat mit „Rising Skye“ einen fesselnden Abschlussband ihrer dystopischen zweibändigen Reihe aufs Papier gezaubert, mit welchem sie mir genauso schöne Lesestunden bescheren konnte wie mit dem Vorgänger. Tolle Charaktere; ein wundervoller Schreibstil; eine genial durchdachte Handlung, die einen durchweg in Atem hält und jede Menge Stoff zum Nachdenken liefert - was will man mehr? Also ich bin begeistert und kann jedem, der gerne Dystopien liest, nur ans Herz legen, Lina Frischs kluge dystopische Dilogie kennenzulernen! „Rising Skye“ erhält von mir volle 5 von 5 Sternen!
Diese Geschichte ist einfach unheimlich stark mit der Aussage, die es macht. Und zu dem einem großen Statement sammeln sich viele kleine, sodass es total zum nachdenken anregt. Der zweite Teil lebt viel mehr von Spannung ins Action. Das hat mir echt schwer gemacht, dass Buch aus der Hand zu legen. Die Leichtigkeit der einzelnen Elemente von der Geschichte, mit der die Autorin nur so spielt, führen dazu, dass gerne noch etwas neues von der Autorin lesen würde.
Ich habe seitdem das Buch bei mir angekommen ist ein bisschen Angst davor. Erstens ist es schon ein bisschen dick und das hemmt mich ab und zu schon etwas. Zweitens war es jetzt echt schon über ein Jahr her und umso länger es lag, desto mehr Angst hatte ich zu vergessen, was passiert ist. Doch nach ein paar anfänglichen Seiten habe ich mich dann zum Glück wieder schnell zurechtgefunden und konnte in der Geschichte versunken. Kurzfristig habe ich den roten Faden verloren, aber ich finde die Autorin hat echt eine starke Geschichte geschrieben. Meinen Respekt und dann auch so ein furchteinflößendes Zukunftsthema. Den ersten Teil fand ich jedoch etwas stärker. 4 Sterne
Rising Sky ist Band 2 der dystopischen Dilogie von Lina Frisch. Band 1 endete spannungsgeladen und es waren noch allerlei Fragen offen, so war ich sehr neugierig auf Band 2 und wie alles Endet. Und ich kann sagen, die Autorin hat mich nicht enttäuscht.
Die Situation hat sich zugespitzt, Skye und Hunter sind auf der Flucht. Diese stellt sie vor allerlei Herausforderungen. So müssen sie sich bedeckt halten, gar nicht so leicht, wenn alles und jeder Überwacht wird. Außerdem ist nicht klar, wer Freund und wer Feind ist. So entsteht eine spannende und actionreiche Geschichte. Als Leser:in begleitet man die beiden im wechsel und erfährt mit der Zeit immer mehr Hintergründe. So werden alle Fragen schlüssig geklärt.
Gegen Anfang hat die Geschichte für mich ein bisschen geholpert durch die unnötigen Liebesverstrickungen, es war ein typischer Fall von ,,nicht miteinander reden,, und ,,ich wollte dich doch nur beschützen,,. Dies hätte es in meinen Augen nicht gebraucht, da die Geschichte auch so genug Spannung hatte und die tollen Story-Elemente diese auch ohne das kleine Drama bestens getragen hätten.
Aber davon abgesehen mochte ich das Buch sehr. Lina Frisch hat so viele klasse Ideen mit einfließen lassen, besonders der feministische Anteil gefiel mir. Und auch ihr Nachwort, welches diese fiktive Dystopie nochmal nachwirken lässt. Mit den ganzen Hintergründen (zu den Charakteren, aber auch der Entstehung) ist die Geschichte recht komplex. Dies verleiht ihr die nötige Tiefe und auch Authentizität. Aufgelockert wird das Buch wiederum durch den lockeren und leichten Schreibstil der Autorin.
Gerade in der heutigen Zeit (AFD Wahlergebnisse) durchaus eine wichtige Geschichte, die zeigt, wie es einer Nation ergehen kann, wenn diese sich von Angst und falschen Populismus beeinflussen lässt.
Fazit: Ein toller Abschluss der Dilogie. Eine überzeugende Dystopie, in der es um Feminismus und den Kampf um die Demokratie geht. Aber auch um Freundschaft und darum, seinen Instinkten zu vertrauen. Einzig die Liebesbeziehung konnte mich nicht so ganz überzeugen. 4,5 Sterne
Band 1: „Falling Skye – Kannst du deinem Verstand trauen?“ Band 2: „Rising Skye – Werden deine Gefühle dich retten?“
Klappentext
Bist du bereit, alles zu riskieren?
Skyes Welt droht, in sich zusammenzustürzen: Seit sie ein staatliches Geheimprogramm aufgedeckt hat, das nichts weniger als die Rechte der Frau abschaffen will, ist alles in Gefahr, woran sie je geglaubt hat. Skye, die ehemals regierungstreue Rationale, wird zur Rebellin. Gemeinsam mit Hunter versucht sie, das „ReNatura“-Programm aufzuhalten, und gerät dabei ins tödliche Visier der Kristallisierer.
Doch nicht nur die Regierung ist den beiden auf den Fersen … Eine atemlose Jagd quer durch die Gläsernen Nationen beginnt. Kann Skyes Liebe zu Hunter den Kampf für Freiheit und Gleichberechtigung überstehen? Was verbirgt ihre Mutter Beth, die mächtige Chefin einer Untergrundorganisation? Und wird Skye ihren Gefühlen jemals vertrauen können?
Die fulminante Fortsetzung von „Falling Skye“ – beängstigend realitätsnah Spannungsgetriebene, scharfsinnige Dystopie über Diskriminierung und Populismus von Lina Frisch – eine junge feministische Erzählstimme.
Über die Autorin
Wenn ich nicht mit Schreiben beschäftigt bin, dann gehe ich gerade mit meiner Golden Retriever Hündin Lotta spazieren, sitze in den Psychologie-Vorlesungen der Uni Osnabrück oder treffe mich mit Freunden. Und natürlich ist Lesen mein größtes Hobby!
Früher bin ich mit Ronja Räubertochter durch den Wald gestreift, habe mit Harry, Ron und Hermine nach dem Stein der Weisen gesucht und an Katniss‘ Seite in der Arena gekämpft. Heute ist es mein Beruf, mit den Figuren meiner eigenen Geschichten zu verschmelzen – und ich könnte mir nichts Schöneres vorstellen! Aber genug von mir. Viel Spaß beim Durchstöbern meiner Website! Und wer weiß – vielleicht sehen wir uns ja bald in den Gläsernen Nationen…
Handlung Der zweite Band der Dystopie rund um Skye Anderson beginnt mit ihrer gemeinsamen Flucht aus dem Zentrum mit Hunter, in dem sie auf ihren Trait getestet werden sollte.
Die beiden leben in den Gläsernen Nationen, die heutigen USA wurden nach einem großen Skandal so stark erschüttert, das sich eine neue Regierung gebildet hat und das gesellschaftliche Leben komplett auf den Kopf gestellt hat. Jugendliche ab 16 werden auf ihre Persönlichkeit getestet und erhalten so ihren Trait – ein R für Rationale, ein E für Emotionale. Nachdem Skye und Hunter allerdings hinter die Fassade geblickt haben und in Erfahrung bringen konnten, was hinter all dem steht, fliehen sie und wollen Gerechtigkeit.
Der Handlungsverlauf in „Rising Skye“ ist sehr schnell und dynamisch. Ein Ereignis jagt die nächste Enthüllung, eine Handlung folgt auf jede Idee. Das treibt zwar Spannung und Handlung voran, hat meiner Meinung aber der Geschichte auch Tiefe geraubt. Ich hatte das Gefühl, es wird nur an der Oberfläche gekratzt – in manchen Szenen hätte ich mir einfach detailreichere Beschreibungen gewünscht.
Auch die Liebesgeschichte zwischen Hunter und Skye kam mir daher etwas zu kurz. Und der Versuch, eine Dreiecksbeziehung einzubauen hat mir nicht gefallen (Das ist aber meine persönliche Meinung! Ich denke einfach, die Geschichte hätte das nicht unbedingt gebraucht. Geschadet hat es ihr aber auch nicht!)
Trotzdessen konnte ich das Buch nicht weglegen! Die Thematik ist auch in unserer heutigen Gesellschaft aktuell, was das Buch definitiv besonders macht.
Grade das Ende hat es für mich nochmal rausgerissen! Hier kamen alle Fäden zusammen, die verbliebenen Rätsel haben sich wunderbar aufgelöst und die Kapitel waren voller Dramatik und Spannung.
Charaktere Skye kennen wir als Hauptprotagonistin bereits aus dem ersten Band der Dilogie. War sie da noch eine regierungstreue Schülerin, die alles für ein R auf ihrem Handgelenk getan hätte, ist sie nun das komplette Gegenteil. Skye hinterfragt Dinge, vertritt ihre Meinung und kämpft für die Freiheit aller Bürger. Auf ihrem Weg macht sie Fehler und liegt am Boden, aber ihr unbändiger Wille und ihre innere Stärke helfen ihr durch diese schweren Zeiten.
»Ich habe immer gesagt, dass du so bist wie ich, Skye.« Ich bin überrascht, Tränen in den Augen eines Vaters schimmern zu sehen. »Aber das ist nicht wahr. Du bist stärker als ich. Du bist klüger als ich. Wenn jemand dieses Land vor seinem Untergang bewahren kann, dann du.« – „RISING SKYE“ | LINA FRISCH | SEITE 467 | COPPENRATH
Hunter, der im ersten Band den Decknamen Alexander benutzte, wird zu Skyes Verbündetem. Auch er wünscht sich Freiheit und Gleichheit für alle Bürger der Gläsernen Nation. Als Mitglied einer Untergrundorganisation ist er seinem Ziel schon relativ nah.
Doch Schicksalsschläge und neue Erkenntnisse, machen es den beiden schwer, die Wahrheit ans Licht zu bringen.
Liebe. Das stärkste aller Gefühle und gleichzeitig das, vor dem ich mich immer am meisten gefürchtet habe. Weil es eine Macht über mich hat, die ich nicht kontrollieren kann. – „RISING SKYE“ | LINA FRISCH | SEITE 470 | COPPENRATH
Leider muss ich gestehen, dass mir die Charaktere zu oberflächlich waren. Hier haben mir Tiefgang und eigensinnige Charaktereigenschaften gefehlt. Auch die Liebesgeschichte der beiden hätte für meinen persönlichen Geschmack etwas mehr beleuchtet werden können.
Schreibstil Mit ihrem Debüt „Falling Skye“ konnte Lina Frisch mich von ihrem Schreibtalent überzeugen. Auch im Folgeband hat sie mich nicht enttäuscht. Die Worte reihen sich flüssig aneinander, keine Wortwiederholungen stören den Lesefluss, sodass die Seiten nur so dahinfliegen.
Auch hier hat mir wieder sehr gut gefallen, Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt sowohl von Skye als auch von Hunter zu bekommen.
Cover Bereits das Cover zu „Falling Skye“ konnte mich überzeugen. Das Cover jetzt zum Folgeband gefällt mir sogar nochmal einen Ticken besser!
Fazit
„Rising Skye“ ist eine gelungene Fortsetzung der Dystopie rund um die Gläsernen Nationen und definitiv ein Pageturner für Fantasy-/Dystopie-Fans.
Cover: Genau wie das Cover zu Band 1 ist auch dieses hier ein richtiger Hingucker! Richtig schön und passend ist auch die wundervolle Veredelung des Covers. 😍
Meinung: Leider ist es schon sehr lange her, dass ich den ersten Band gelesen habe und obwohl ich mich dennoch relativ gut erinnern konnte, viel mir der Einstieg nicht so leicht. Doch nach und nach kam ich wieder richtig rein und konnte das Finale in vollen Zügen genießen.
Der Schreibstil von Lina Frisch gefiel mir sehr gut, dieser ist sehr angenehm und total einfach zu lesen, wodurch ich einen hervorragenden Lesefluss hatte. Die Geschichte hat grundsätzlich einen relativ hohen Spannungsbogen, wobei dieser im letzten drittel noch mal stark zunimmt. Dadurch konnte ich gerade zum Ende hin die Geschichte nicht mehr aus der Hand legen und habe das letzte drittel gerade zu verschlungen.
Der finale Band ist voller Intrigen und Machtspiele und hat immer wieder Überraschungen parat. Wer welches Ziel verfolgt oder wer eigentlich auf welcher Seite steht, ist hier manchmal nicht ganz klar, denn vieles ist einfach ganz anders, als es im ersten Moment scheint. Diese Dystopie behandelt Themen, welche auch in unserer aktuellen Gesellschaft ein Thema sind. Themen wie Gleichberechtigung, ein selbst bestimmtes Leben sowie gleichgeschlechtliche Liebe sind in dieser packenden Dystopie enthalten.
Unsere Protagonisten mochte ich beide total gern, sie wurden gut rüber gebracht und ihr Handeln konnte man in der Regel auch sehr gut nachvollziehen. Auch die Nebenfiguren konnten mich überzeugen und sind wundervoll abwechslungsreich gestaltet.
Was mir nicht so gut gefallen hat, war alles rund um die Liebesgeschichte, da es wie ich finde, einfach alles ein wenig zu schnell ging. Glücklicherweise ist dieser Teil wirklich kaum präsent, da die Protagonisten mit ganz anderen Problemen zu kämpfen haben, wodurch dafür kaum Zeit bleibt.
Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung für dieses tolle Finale.💗
Gesellschaftskritisch, regt zum Nachdenken an und bis zum Ende spannend und überraschend. Ein tolles Ende der Dilogie und absolut empfehlenswert. Für das Debüt der 23. jährigen Autorin meinen größten Respekt!
Rezension zur Fortsetzung von „Falling Skye- Kannst du deinem Verstand vertrauen?“. Spoilergefahr für den ersten Teil.
Skye’s Welt steht Kopf. Vorkurzem noch war sah sie sich als regierungstreue Rationale, nun ist sie eine Rebellin, die versucht das frauenfeindliche Staatsprogramm „ReNatura“, dass Frauen alle Rechte nehmen soll, an die Öffentlichkeit zu bringen. Skye und Hunter begeben sich auf eine Reise quer durch die gläserne Nation, doch nicht nur die Regierung ist ihnen auf den Fersen. Dazu kommt noch das Gefühlchaos zwischen Skye und Hunter. Ob ihre Gefühle für einander Stark genug sind dies zu überstehen? Dieses Buch hat mich, ähnlich wie sein Vorgänger und etwas mehr, echt wütend gemacht. Aber das ist im Positivem gemeint, denn die Autorin spricht hier wieder einmal wichtige gesellschaftliche Themen an, allen voran Feminismus und puhhhh… Ich Ich empfinde es schon als etwas trauriges, dass manche der dort beschriebene Geschehnissen heute noch Realität sind, doch was Lina Frisch hier wirklich gut gelungen ist, dass sie hier keinen richtigen oder falschen Lebensstil aufzeigt, sondern eben deutlich macht, dass es einfach um die freie Entscheidungswahl geht und dass jeder ein Recht auf Selbstbestimmung hat. Skye’s Entwicklung wird in diesem Band gut weiter voran getrieben. Ähnlich wie im ersten Band wirkt sie zu Anfang noch recht naiv und es wird deutlich, dass sie sehr behütet aufgewachsen mit diesem bestimmten einem Weltbild ist, doch umso mehr sie herausfindet und hinter die Fassaden der gläserneren Nation blickt, desto mehr wird ihr Kampfgeist für eine gerechterer Welt angestachelt, wobei sie daher stets ihren persönlichen Prinzipen trau bleibt. Hunter hat in diesem Teil für mich schön an Tiefe gewonnen und ist uneiniges mehr nachvollziehbarer geworden, unterwandertem dadurch, dass seine Hintergründe erläuterter werden, ohne ihn völlig kaputt zu erklären. Darüberhinaus mag ich abermals die Dynamik zwischen Skye und Hunter sehr, da die beiden einerseits ein frisch verliebtes Paar sind, aber auf der anderen Seite sind sie dabei eine Regierung zu stürzen, weswegen es sie die meiste Zeit auf Achse sind, dennoch findet die Autorin auch die Zeit die beiden atmen zu lassen und Zweisamkeit zu genießen. Eine Sache die mich bei den beiden teilweise gestört hat, war, dass das beide den jeweils anderen so sehr beschützen wollte, dass es schon überbeschützend zu ging, wobei meiner Meinung nach auch eher Konflikt zwischen ihnen geschaffen wurden, als das sie sich vor Gefahren bewahren. Doch das fängt sich zum Glück mit der Zeit und Skye und Hunter bilden ein starkes Team. Lina Frisch hat eine wundervolle und erschreckend realitätsnahe Dystopie geschaffen, aus deren Welt ich verdammt gerne mehr erfahren will. Sei es ein Prequel, dass die Anfänge der Kristalliserungs Partei und dem Kristall zeigt oder auch eine Fortsetzung, die mehr von Skye, Hunter oder auch Luce erzählt.
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Nachdem "Falling Skye" Anfang 2020 ein absolutes Highlight für mich gewesen ist, habe ich ungeduldig auf die Fortsetzung "Rising Skye" gewartet und konnte es kaum erwarten zu erfahren, ob Skye und Hunter ihr Ziel erreichen werden oder nicht. Ich war total begeistert von diesem wundervollen Reihenauftakt und hätte damals schon am liebsten direkt weitergelesen, denn es war so erfrischend anders - zumindest für mich :) Schon als der Verlag das Cover veröffentlicht hat, habe ich mich so sehr gefreut, denn es ist wieder wahnsinnig gut gelungen und hat direkt neugierig auf seine Geschichte gemacht. Doch konnte mich die Fortsetzung genauso begeistern wie der Reihenauftakt?
Diese Frage muss ich mit Jein beantworten. Natürlich besticht das Buch wieder durch den wundervollen Schreibstil von Lina Frisch, der einen schnell vorankommen lässt und eine tolle Leseatmosphäre schafft. Jedoch hatte ich ehrlicherweise meine Probleme wieder in das Buch zu finden. Ich hätte mir hier zu Beginn des Buches eine kurze Zusammenfassung der Geschehnisse im ersten Band gewünscht, denn dort ist so unglaublich viel passiert, dass man sich nur noch Bruchstückhaft daran erinnern kann. Außerdem lagen bei mir - und bestimmt auch einigen anderen - ca. 100 andere Geschichten dazwischen, sodass es mir nicht mehr so präsent war. Ein kurzes "Was bisher geschah" würde bestimmt so einigen Lesern helfen. Da dies fehlte habe ich ungefähr die ersten 100 Seiten benötigt um mich daran zu erinnern, mit welchen Informationen Skye und Hunter ihren Weg beschritten haben und das nahm mir dort etwas die Freude am Lesen.
Aber dann kamen so langsam die Erinnerungen zurück, die Gefühle beim lesen von Band 1 und ich war wieder gefangen in dieser abenteuerlichen Welt, die noch immer so sehr nach Rational und Emotional getrennt ist. Eine Welt, die auf den ersten Blick perfekt klingt - solange man eben nicht näher drauf schaut, denn keiner möchte tatsächlich in solch einer Welt leben, in welcher man in eine Schublade gesteckt wird und durch die Kristallisierung Steine in den Weg gelegt bekommt, die keiner schafft beiseite zu schieben.
Auf den Inhalt möchte ich gar nicht eingehen, denn da es eine Fortsetzung ist, habe ich Angst zu spoilern. Nur so viel --> es wird spannend und kommt zu Entwicklungen, die wahrscheinlich keiner von uns vorher so erwartet hat. Freunde werden zu Feinden und ehemalige Gegner helfen plötzlich so gut sie können. Nach einem ruhigen Anfang sorgt später eine Wendung nach der Anderen in einem oft rasanten Tempo für tolle Lesestunden, wo keinem langweilig werden wird. Auch gut finde ich, dass Lina Frisch hier Themen wie Feminismus aufgreift und damit verdeutlicht, wie schwer Frauen es haben können in einer von Männern dominierten Welt - das schaffte sie auf eine Weise, die gut ins Geschehen passte ohne zu theoretisch zu wirken.
Ich muss allerdings sagen, dass weder Skye noch Hunter mir 100 Prozent sympathisch sind. Beide haben ab und an Seiten von sich gezeigt, die mir nicht gefallen haben. Dennoch passen sie gut in ihre Rollen und haben beide definitiv das Herz am richtigen Fleck.
Nun ist die Reise mit Skye schon wieder vorbei, wo sie gefühlt gerade erst begonnen hat, müssen wir jetzt schon wieder Abschied nehmen. Es war für mich eine tolle Reise, die in der Fortsetzung zwar kleinere Schwächen aufweist, aber im Großen und Ganzen dennoch überzeugen konnte und welche ich Lesern, die gern dystopische Abenteuer erleben nur ans Herz legen kann.
Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Ich war durch den ersten Teil der Dilogie schon so im Fieber, dass ich direkt die Fortsetzung geholt habe.
Cover: Auch hier ist das Cover wieder super schön und passt perfekt zum ersten Teil.
Inhalt – Achtung, spoilert den ersten Teil: Nachdem Skye herausbekommen hat, dass die Regierung mit einem Geheimprogramm die Rechte der Frau abschaffen will, versucht sie, dies zu verhindern. Sie und Hunter sind somit Rebellen, die nicht nur von der Regierung verfolgt werden.
Handlung und Thematik - Achtung, spoilert die Wendung vom ersten Teil: Wie bereits im ersten Teil, ist auch hier die Handlung wieder super spannend durch das krasse Thema der Beschränkung der Rechte von Frauen. Wenn auch der Abschluss dann irgendwie übereilt bzw. abrupt wirkte und manche Ereignisse zwischendurch Fantasy-mäßiger rüberkamen. Trotzdem musste ich das Buch unbedingt zuende lesen. Es wirkte stellenweise alles nicht ganz so „echt“ wie im ersten Teil.
Charaktere: Lina Frisch ist es gelungen, mich in diesem Teil Charaktertechnisch zu verwirren. Nicht negativ, sondern positiv. Ich zweifelte bis zum Schluss an den Absichten der einzelnen Charaktere. Auch bei Hunter war ich mir zwischendurch nicht mehr ganz sicher, ob er nun nett ist oder nicht. Jeder Charakter hatte etwas Eigenes und alle waren super beschrieben. Man konnte sich gut in Skye hineinversetzen und in diesem Teil fand ich sie von Anfang an sympathisch, die Bedenken vom Anfang des ersten Teils waren komplett weg.
Schreibstil: Nach meinem Empfinden hat sich der Schreibstil von Teil eins auf Teil zwei erheblich gebessert. Beim ersten Teil hat es mir schon gut gefallen, wie Lina Frisch geschrieben hat, diesmal war es noch besser. Die Charaktere hatten alle die nötige Tiefe, der Handlungsstrang war klar, auch wenn manche Wendungen/Ereignisse nicht ganz realistisch wirkten (aber das muss ja in einem Jugendbuch nicht immer der Fall sein). Besonders die Beschreibung der Locations fand ich diesmal großartig. Man konnte sich die Zufluchtsorte sehr gut vorstellen.
Persönliche Gesamtbewertung: Schreibstil- und Charakter-technisch noch besser als der erste Teil, jedoch waren manche Geschehnisse nicht wie erhofft realistisch. Dennoch ein sehr gelungener Abschluss der Dilogie. Klare Leseempfehlung, für alle die bereits Teil 1 gelesen haben. Für alle anderen: Fangt mit Teil 1 an
Skye und Hunter haben es geschafft: sie konnten mit dem Diktiergerät fliehen und können die Wahrheit ans Licht bringen und den Kristall aufhalten. Die Partei arbeitet mit Hochdruck an der Umsetzung von ReNatura, was den Untergang der Emanzipation und Feminismus bedeuten würde. Ungerechtigkeit und Unterdrückung wären die Folgen. Werden Skye und Hunter den Kristall rechtzeitig aufhalten können?
ReNatura heißt das neue Programm der Regierung. Um es kurz zu fassen: Frauen sind wegen ihrer Emotionalität nicht in der Lage, zu führen oder überhaupt zu arbeiten. Sie sollen zuhause bleiben, sich um die Kinder kümmern, einfach niemanden gefährden. Männer werden als Rationale wahrgenommen und sind deshalb für all diese Dinge viel besser geeignet. Richtig weit hergeholt ist diese Annahme nicht. Frauen in Führungspositionen sind selten, auch aufgrund gängiger Vorurteile und Ratgeber für Frauen in Führungspositionen, die ihnen erzählen, sie sollen sich möglichst männlich kleiden und verhalten, um als Führungsperson wahrgenommen zu werden. Wenn Männer autoritär sind und mal auf den Tisch hauen, sagt man ihnen Führungsstärke nach, Frauen wird bei solch einem Verhalten Hysterie vorgeworfen. Es ist eine überspitzte Darstellung der Normen und Vorstellungen in unserer Gesellschaft. Lina Frisch trifft einen Nerv. Es wird Alltagssexismus angesprochen, Mansplaining, Feminismus, Dekonstruktivismus, heteronormative Geschlechtervorstellungen: es wird alles behandelt, problematisiert, aber auch die Herkunft erklärt. Es steckt so viel Inhalt, so viel Kritik in diesen 500 Seiten. Wenn man aufmerksam liest, kann man noch was lernen.
Die Geschichte an sich kommt erstmal sehr langsam in die Gänge. Das liegt daran, dass unsere Rebellen viel aufgehalten und ihnen ständig Steine in den Weg gelegt werden. Außerdem werden ihnen viele Dinge verheimlicht. Es fehlt ihnen auch irgendwie ein guter Plan. Sie müssen besonnen vorgehen, umringt von Gefahren und potenziellen Verrätern. Es ging schleppend voran, aber es sorgte trotzdem für eine gewisse Grundspannung.
Natürlich ist alles noch viel schlimmer als vorher angenommen und Skye entdeckt die Ausmaße dessen, was die Regierung alles plant, erst nach und nach. Eine Enthüllung folgt der nächsten.
Die Beziehung zwischen Skye und Hunter erkaltet :( er hat so viel zu verbergen, dass er immer weiter auf Distanz geht. Und Skye kommt nicht so richtig an ihn ran. Auch sie hat Geheimnisse vor ihm. Die Charaktere gefallen mir in diesem Teil wieder seht gut. Vor allem die beiden Hauptfiguren bekommen viel Tiefe. Die anderen Figuren kriegen nicht ganz so viel Farbe.
Die Hintergründe und Pläne der Revolution bzw. der Rebellen hinken. Dinge wurden zurückgehalten und es wurde auf den "richtigen Moment" gewartet, der entweder schon längst da war oder eben nie. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte künstlich in die Länge gezogen wurde, damit Skye die Heldin sein kann. Aber vielleicht ist mir auch etwas entgangen, denn die Geschichte ist sehr gut durchdacht mit vielen kreativen Ideen und authentischen Charakteren.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, jugendlich und modern.
Ich wurde sehr gut unterhalten und die Message des Buches find ich toll.
Skye und Hunter haben herausgefunden was hinter ReNatura steckt, und sollte das Wirklichkeit werden, ist die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau Vergangenheit. Um die Nation von den geheimen Plänen der Regierung in Kenntnis zu setzten brauchen sie Beweise. Skye wird zu Rebellin und setzt alles dran zusammen mit Hunter das ReNatura Programm zu verhindern. Die Regierung verfolgt Skye und sie muss quer durch die Nation fliehen. Werden sie die Regierung rechtzeitig aufhalten können?
Nachdem Band 1 fies geendet hat, konnte ich es kaum erwarten Band 2 in den Händen zu halten und hab gleich damit angefangen. Da es noch nicht langer her ist, dass ich den ersten Teil gelesen hatte, war ich auch gleich wieder in der Geschichte drin. Wie auch im ersten Band hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen. An Anfang kamen ein paar neue Personen hinzu, bei denen ich Probleme hatte sie einzuordnen und lange nicht wusste welche Rolle diese spielen. Danach mochte ich diese dann gerne. Skye und Hunter mochte ich auch in diesem Band sehr gerne. Die Thematik und das Zukunftsszenario waren sehr gut durchdacht und alles ergab Sinn (plottmäßig). Das Buch war einfach toll beschrieben und lief regelrecht wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Mir hat die Diologie einfach super gefallen. Der einzige Punkt der mir nicht so ganz gefallen hat war, dass die Geschichte so abrupt geendet hat. Man ist mitten im Geschehen und fiebert mit und dann ist es plötzlich zu Ende. Ich wollte weiterlesen und dann stand Epilog auf der nächsten Seite. Insgesamt hat mir die Diologie super gefallen und ich hab beide Bände durchgesuchtet.
Der Einstieg ist mir leider ein wenig schwer gefallen, da viele Dinge auf einmal geschehen sind und mir nicht erkenntlich geworden waren. Aber nachdem man drinnen war (ca. 100-150 Seiten) ließ sich das Buch flüssig und fesselnd lesen.♥️
Skye als Protagonisitin liebe ich! Sie hat fasr alles, was für mich eine tolle Prota ausmacht: Kampfgeist, die richtige Portion Neugierde, verbunden mit ein bisschen Todessehnsucht (keiner würde manche Dinge tun, wenn er ERNSTHAFT vor dem Tod Angst hätte 😂🙏🏻✨) und Power ♥️ Und Hunter? Es hatte seine Zeit gebraucht, bis wir beiden uns miteinander angefreundet hatten, aber als ich ihn schließlich vollkommen kennengelernt habe, habe ich begonnen ihn zu mögen :)
Besonders toll fand ich, dass das Buch aus beiden Perspektiven geschrieben war! 😍
Es ist unglaublich viel passiert, man ist in den Seiten von Ereignis zu Ereignis gerast und gerade zum Ende hin ist ja echt alles explodiert😂🙏🏻 Aber nun zum wichtigsten: Dieses Buch (oder die Reihe) hat eine Message, die wirklich, wirklich wichtig ist! Ich muss ehrlich sein, diese Message hat mich so sehr gecatcht und ich fand die Umsetzung so toll, dass ich anstelle der 3 ⭐ für die Umsetzung hier 4 ⭐ vergeben habe! Tatsächlich hat mich gerade das Nachwort noch einmal zum Nachdenken angeregt ♥️✨
Fazit: Ein rasantes und aufregendes Buch, das leider an manchen Stellen an Tiefe gefehlt hat, dafür aber mit einer Message, die eine Stimme verdient ♥️✨
Nachdem mir Band eins richtig gut gefallen hat, konnte ich es nicht abwarten auch Band zwei der Diologie zu lesen. Ich war wirklich total gespannt, wie es mit Skye und Hunter und der Welt weitergeht.
Der Schreibstil ist, wie schon in Band Eins sehr angenehm zu lesen und leicht verständlich. Anfangs muss ich aber leider sagen, hat mir ein wenig die Spannung gefehlt und es hat eine Weile gedauert bis ich wieder komplett von der Geschichte gefesselt war. Dafür hat mich dann aber das letzte Drittel um so mehr überzeugt und dann konnte ich das Buch gar nicht mehr weglegen. Die Ereignisse überschlugen sich, die Enthüllungen und Wendungen waren absolut genial und unvorhersehbar und auch das Ende war ein richtig guter Abschluss der Reihe. Alle Fragen, die seit Band Eins in meinem Kopf herumschwirrten wurden beantwortet.
Die Welt, die die Autorin geschaffen hat ist einerseits wirklich erschreckend und brutal und andererseits aber auch total interessant. Ich bin begeistert, wie die Autorin es geschafft hat, so wichtige gesellschaftliche Themen, wie zum Beispiel Emanzipation und Politik in der Geschichte aufzugreifen.
Wenn ihr gerne Dystopie liest, kann ich euch das Buch, bzw. die Diologie, absolut ans Herz legen! Und wenn nicht auch, denn die Reihe ist auch so viel mehr als das und regt definitiv zum Nachdenken an.
Gesellschaftskritisch. Abenteuerlich. Erschreckend. . Leseerlebnis : "Rising Skye - Werden deine Gefühle dich retten?" wird im Wechsel aus den Perspektiven der Protagonisten Hunter und Skye in der Ich- Form erzählt. Der zweite Teil der Reihe schließt nahtlos an seinen Vorgänger an. Der Handlungsverlauf an sich war spannend, hatte allerdings nach meinem Empfinden einige Längen. Wie auch beim ersten Band hatte ich Probleme in einen Lesefluss zu finden. Woran das liegt, konnte ich immer noch nicht feststellen. Die Thematik finde ich sehr gut und auch der Plot ist überzeugend. Alle Personen werden wunderbar gezeichnet und man lernt viele besser kennen und kann so ihre unterschiedlichen Motive nachvollziehen. Auch der Abschluss der Geschichte ist gut gelungen und rundet die Dilogie schön ab. Fazit : Eine gelungene Fortsetzung der Geschichte um Skye, die einen sehr viel überlegen lässt. Leseempfehlung meinerseits!
Das wird eine etwas andere Rezension, weil sie sonst den IG-Rahmen sprengen würde.
Dieses Buch ist der Abschluss einer absolut fantastisch durchdachten dystopischen Dilogie von einer deutschen Autorin.
Die Geschichte ist so spannend, hat einen richtig ausgeklügelten Plot und liest sich wie reine Unterhaltungsliteratur. Gleichzeitig regt sie aber SO SEHR zum Nachdenken an z.B. über: Diktatur, Kontrolle, Machtmissbrauch und Manipulation, Zensur, Datenüberwachung, gläserne Nationen, soziale Medien, moderne Technik, Feminismus, Selbstbestimmung, biologische Unterschiede zwischen Mann und Frau, Gleichberechtigung, Chancengleichheit, Rassismus, Transkulturalität, Freiheit vs. Sicherheit,...
Die Charaktere hätten etwas mehr Tiefe vertragen können. Ich fand sie recht austauschbar, mit Ausnahme von Ocean, der sich direkt einen Platz in meinem Herzen ergattert hat.
Abgesehen von diesem einen kleinen Kritikpunkt, aber eine große Empfehlung für Dystopie-Fans! 5 Sterne.
Rising Skye ist die Fortsetzung von Falling Skye und konnte mich sogar besser überzeugen als der erste Teil. Das Cover ist wie auch schon beim ersten Teil wunderschön gestaltet und die beiden Bände passen wunderbar zusammen! Die Geschichte schließt ziemlich direkt an den ersten Teil an, was mir sehr gut gefallen hat, da so die Spannung direkt wieder da war. Der Spannungsbogen wurde sehr schön aufgebaut, sodass die Story zu keinem Zeitpunkt langweilig wurde. Die Story an sich ist sehr aktuell und obwohl das Buch eine klassische Dystopie darstellt, ist diese Version der Zukunft gar nicht so Realitätsfern. Diese Tatsache machte das Buch umso besser, auch wenn es doch etwas erschreckend war wieviele Parallelen es tatsächlich schon gibt. Der Schreibstil von Lina Frisch hat sich meiner Meinung nach seit dem ersten Band wesentlich gebessert, was den Lesefluss umso einfacher machte. Von meiner Seite aus eine absolute Leseempfehlung!
Ich muss zugeben, der Einstieg ist mir etwas schwerer gefallen als beim ersten Teil, aber dafür war das Buch fast durchweg spannend. Es gab so viele Wendungen, die meisten davon waren nicht vorhersehbar. Besonders die zweite Hälfte war sooo gut, dass ich sie in einem Rutsch ausgelesen habe. Tolle und starke Charaktere, eine mega spannende, erschreckende aber süchtig machende Story und ein fesselnder Schreibstil haben das Buch zu etwas wirklich großartigem gemacht - mit einer wichtigen Message! Alles in allem eine sehr empfehlenswerte Dystopie. 💎 5/5 Sterne ⭐️
Sehr gut ein ernstes Thema mit eingebracht!!! Auch der kleine Endtext der Autorin war sehr gut und wichtig! Den Leser*innen klar zu machen, dass diese Geschichte zwar fiktiv ist, die angesprochen Themen allerdings teilweise Realität sind und sehr schnell Realität werden können…
Das Buch hat mich nicht mehr losgelassen und ist meiner Meinung nach sogar noch besser als Band 1. Schade, dass es nur zwei Bände gibt, obwohl ein dritter Band die Story wahrscheinlich nur schlechter hätte machen können. So ist es perfekt!
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen - vor allem das letzte Drittel. Vorher hat es sich zum Teil leider etwas gezogen. Die Auflösung fand ich gut und der Geschichte angemessen. Besondere Aufmerksamkeit verdient vor allem das Nachwort!
Die Idee ist wirklich gut, man merkt aber an ein paar Stellen, dass es erst das zweite Buch der Autorin ist. Ein paar Sachen laufen nicht ganz rund. Das tut der Geschichte aber keinen Abbruch.
Mit "Rising Skye" geht eine actionreiche dystopische Dilogie zu Ende. Ich war sehr gespannt auf dieses Finale, da das erste Buch echt spannend war und die Idee hinter dieser zukünftigen fiktiven Welt total interessant. Ich war total gespannt, wie Skye und Hunters Reise weitergeht und wurde auch nicht enttäuscht. Sie mussten einige gefährliche Abenteuer durchleben und risikoreiche Pläne schmieden. So blieb das Buch stets spannend. Auch das Zusammenspiel der beiden hat mir gut gefallen. Ich fand Skye an manchen Stellen sehr naiv. Aber das mag wohl am jungen Alter liegen, die die Hauptprotas in Dystopien so haben. 🤷🏽♀️ Das Buch hat mich gut unterhalten. Ich habe die ganze Zeit aufs Finale hingefiebert, gefühlt das ganze Buch lang. Ich hätte mir irgendwie gewünscht, dass es mehr Highlights oder Höhepunkte hat. Die ganze Zeit aufs Finale gespannt zu sein, war ein wenig stressig. 😅 Ich glaube, ich brauche mehr Ups and Downs in einer Geschichte, wenn ihr wisst, was ich meine. 😋
Konnte für mich nicht mit Band 1 mithalten. Am Anfang hat es einige Zeit gebraucht bis ich wieder in der Geschichte war. Aber dann hat mir die Geschichte wieder ganz gut gefallen. Die letzten 200 Seiten haben sich dann allerdings extrem gezogen und ich musste mich zweitweise wirklich zwingen weiterzulesen. Der Schluss kam dann dafür extrem schnell.