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Seit Jahrhunderten bemüht sich die Heilerin Geneve Cornelius um Neutralität in der ewigen Fehde ihrer Familie mit der Scharfrichter-Dynastie der Bugattis. Doch dann wird ihr Bruder im Hinterhof eines Londoner Pubs brutal enthauptet. Ein Racheakt, der den uralten Zwist zwischen den Scharfrichter-Familien Bugatti und Cornelius anfachen soll – so scheint es zumindest.
Denn zur gleichen Zeit häufen sich in Geneves Heimatstadt Leipzig unheimliche Vorfälle. Die Anderswelt mit ihren mystischen Kreaturen ist in Aufruhr. Die unsterbliche Heilerin ahnt, dass ihr eine Entscheidung bevorsteht: Behält sie ihre Neutralität bei oder nimmt sie gegen all ihre Überzeugungen den Kampf gegen die unbekannte Bedrohung auf und findet dabei vielleicht den Tod?

480 pages, Paperback

Published March 2, 2020

5 people are currently reading
104 people want to read

About the author

Markus Heitz

207 books1,234 followers
Markus Heitz is a German fantasy, horror and science fiction author, most famous for his five-book Dwarves saga.

Markus Heitz was born in Homburg in 1971. He studied history, literature, and the German language. He now lives in the town of Zweibrücken.

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Displaying 1 - 30 of 35 reviews
Profile Image for Aleshanee.
1,722 reviews126 followers
September 12, 2020
Trotz vieler Ideen und interessantem Aufbau konnte mich der Autor dieses Mal nicht so recht fesseln...
Ich hab ja schon einiges von Markus Heitz gelesen und vieles von ihm konnte mich begeistern - natürlich war ich deshalb neugierig, denn dieses "Herzensprojekt" klingt ganz nach meinem Geschmack. Bei Audible wurde die Geschichte schon 2018 veröffentlicht und ist jetzt in Buchform erhältlich.

Geneve Cornelius gehört einer alten "Henkersfamilie" an, allerdings hat sie sich nie mit der brutalen Art dieses Berufes identifizieren können und sich eher auf das Heilen spezialisiert. Ihre Unsterblichkeit hat sie bis ins heutige Leipzig gebracht, wo sie eine Naturheilkunde Praxis unterhält. Dort kümmert sie sich allerdings nicht nur um "normale" Patienten, denn auch andere Wesen benötigen ihr fachkundiges Wissen, Kreaturen, die im Verborgenen unter uns leben.
Mit Geneve bin ich leider nicht so ganz warm geworden, auch wenn ich gerade mit ihren Ansichten sehr gut mitfühlen konnte. Sie wollte sich nie für eine Seite entscheiden, wollte allen helfen, die Hilfe bedürfen und hat sich dadurch mit ihrer Familie entzweit.

Wie es dazu kam wird zwischendurch von einem außen stehenden Erzähler ans Licht gebracht, der die damaligen Ereignisse nach und nach aufschlüsselt - vor allem, wie es zum Bruch zwischen der Familie Cornelius und der Scharfrichter Dynastie der Bugattis kam.
Ein gutes Stilmittel, um kleine Zeitspannen zu überbrücken und Cliffhanger einzubauen, wobei ich insgesamt doch die Spannung vermisst habe. Was ich toll fand waren die vielen Details zur Henkerszunft, die mir teilweise bekannt waren, vieles aber noch neu interessant, da man doch gewisse Vorstellungen von diesem Beruf hat, über den man eigentlich recht wenig weiß.

Es passiert so einiges, was Geneve zum Handeln zwingt und durch die sich ändernden Handlungsorte hat man viel Abwechlsung; trotzdem konnte mich die Geschichte nicht so packen, wie ich erhofft habe.

Es gibt einen grausamen Mord der Fragen aufwirft, eine hintergründige Verschwörung die unheilvolle Entwicklungen verheißt, einen Hexenorden der zu schonungslosen Maßnahmen greift und mittendrin Geneve mit ihrem unverhofften Verbündeten, die entgegen all ihren Überzeugungen dieses Netz der Verschwörer einzureißen versucht.
Eigentlich eine höchst dramatische Situation, die mich aber leider nicht wirklich mitreißen konnte. Trotz anschaulichem Stil hab ich mich nie wirklich dabei gefühlt oder konnte einen Bezug zu den Figuren aufbauen - dazu kam, dass mir manche Sätze fragwürdig vorkamen, als wären sie nicht zu Ende gedacht.

Eine Menge Ideen und Potenzial, aber manchmal passen Buch und Leser wohl einfach nicht zusammen ...

Weltenwanderer
Profile Image for Bookandcoffeeaddiction.
32 reviews
February 12, 2021
Mit „Die Meisterin: Der Beginn“ habe ich das erste Buch aus der Feder von Markus Heitz gelesen und der Auftakt der Meisterin-Reihe konnte mich durchaus überzeugen und fesseln. Das Buch bietet einen perfekten Mix aus Fantasy- und Thrillerelementen und lebt von einer actiongeladenen Handlung.

Bereits der Einstieg in das Buch klingt unglaublich vielversprechend. Die ersten Sätze vermitteln eine düstere Stimmung und haben mich sofort in ihren Bann gezogen:

„Ich möchte Ihnen eine Geschichte erzählen.
Eine Geschichte, die Sie so noch nicht kennen.
Sollten Sie bislang keine Angst vor der Dunkelheit haben, die mehr ist als Schwärze in der Nacht oder das bloße Fehlen von Licht, wird sich das ändern.“

Nachdem ich also bereits durch die ersten Sätze in der Handlung gefangen war, konnte mich die Thematik des Buches sehr begeistern. Eine uralte Familien-Fehde zwischen den Schafrichter-Familien Bugatti und Cornelius bestimmt auch Jahrhunderte später das Leben der Nachfahren. Die Heilerin Geneve Cornelius hat sich schon immer bemüht, der Fehde neutral gegenüber zu stehen, doch als ihr Bruder im Hinterhof eines Londoner Pubs brutal enthauptet wird, muss sich Geneve entscheiden, welchen Weg sie zukünftig gehen wird. In ihrer Heimatstadt Leipzig häufen sich gleichzeitig die Vorkommen mystischer und magischer Figuren aus der Anderswelt und scheinen die Welt völlig auf den Kopf zu stellen. Es wird also einiges geboten, jedoch ist dies alles nur der Anfang.

Die Kombination aus historischen Erzählungen und der Gegenwart hat mir sehr gefallen. Aus Sicht einer „Allwissenden Erzählerin“ lassen wir uns durch das Buch führen und werden mit vielen Hintergrundinformationen hinsichtlich der Henkersfamilien und -traditionen versorgt. Zeit- und Ortssprünge werden so auf ideale Weise angedeutet und man kann dem Verlauf der Geschichte viel besser folgen. Für mich hat das Buch hierdurch nur teilweise an Spannung verloren. Ich war durchgehend von Handlung gefangen genommen, war jedoch auch froh, als die gegenwärtige Handlung wieder weiter ging Neben der Erzählweise hat hier natürlich auch der Schreibstil von sich überzeugt. Flüssig und mit einer richtigen Portion Spannung, Brutalität, Nervenkitzel und Humor kann man einfach nur durch die Seiten fliegen und sich dem Sog der Geschichte kaum entziehen. Eine wirklich gelungene Kreation.

Mit Geneve Cornelius haben wir unsere Hauptprotagonistin, welche durch ihre Ansichten und Einstellungen sehr eindrucksvoll ist. Sie möchte selbst die neutrale Schweiz zwischen Gut und Böse sein, jedoch fordern die jüngsten Ereignisse von ihr, sich den Gefahren zu stellen und ihr sicheres Terrain zu verlassen. Und ihr Weg birgt neben den Gefahren auch einige Überraschungen, hier müsst ihr euch wirklich selbst davon faszinieren lassen. Auch die anderen Figuren im Buch konnten mich überzeugen. Hier hat der Autor einen wirklich guten Charaktere-Mix geschaffen.

Insgesamt bin ich vom Auftakt der Buchreihe wirklich hellauf begeistert. Neben der Handlung hat mich vor allem die Erzählweise des Autors überzeugt. Ein Mix aus Fantasy, Thriller und Historisch konnte mich völlig von sich einnehmen und ich bin gespannt, was mich in den nächsten Bänden der Buchreihe erwarten wird, denn diese möchte ich unbedingt noch lesen.
Für mich habe ich auch mit Markus Heitz einen Autor entdeckt, welchen ich mir unbedingt oben auf die Merkliste setzen werde. Ich denke, der Autor könnte mich auch mit seinen anderen Werken überzeugen.
Profile Image for alinaspagesofliving.
247 reviews5 followers
March 24, 2021
Klappentext: Eine uralte Familien-Fehde, eine unbekannte Bedrohung aus der Anderswelt und eine Frau, die alles aufs Spiel setzen muss – fesselnder Mix aus Fantasy und Thriller-Elementen von Bestseller-Autor Markus Heitz Seit Jahrhunderten bemüht sich die Heilerin Geneve Cornelius um Neutralität in der ewigen Fehde ihrer Familie mit der Scharfrichter-Dynastie der Bugattis. Doch dann wird ihr Bruder im Hinterhof eines Londoner Pubs brutal enthauptet. Ein Racheakt, der den uralten Zwist zwischen den Scharfrichter-Familien Bugatti und Cornelius anfachen soll – so scheint es zumindest. Denn zur gleichen Zeit häufen sich in Geneves Heimatstadt Leipzig unheimliche Vorfälle. Die Anderswelt mit ihren mystischen Kreaturen ist in Aufruhr. Die unsterbliche Heilerin ahnt, dass ihr eine Entscheidung bevorsteht: Behält sie ihre Neutralität bei oder nimmt sie gegen all ihre Überzeugungen den Kampf gegen die unbekannte Bedrohung auf und findet dabei vielleicht den Tod?


Cover: Das Cover ist einfach mega. Ich feier es sehr, da ich sowas einfach sehr gerne mag.


Schreibstil: Der Schreibstil war etwas gewöhnungsbedürftig , aber man kann sehr gut rein.
Ich hatte es sehr schnell gelesen, weil ich nicht aufhören konnte.

Die Charaktere sind alle sehr gut aufgebaut und kann man sich gut zurecht finden, da vorne am Buch eine Charaktere vorgestellt wurde.
Ich hab zu jeden einen Bezug gefunden und hab sonst immer mal wieder nach vorne geschaut.

Die Hauprotogantsin mochte ich sehr gerne und hatte oft das Gefühl, ich wäre dabei gewesen.
Ich hab es geliebt die Geschichte mitzuverfolgen.

Meine Bewertung; 5/5 ❤

Profile Image for Gertrud Glaser.
95 reviews1 follower
March 5, 2021
mein Fazit:

habe es als Rezensentin auf Anfrage lesen dürfen, der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht. Und auch der Autor war mir unbekannt. Daher habe ich mich gefreut als das Okay kam. Was aber wieder keinen Einfluss auf die anschließende Bewertung zu tun hat!
Habe ein phantastische Geschichte gelesen die mich gefesselt hat, es ist eine gelungene Mischung aus Thriller und Dark Fantasy.
Geneve Cornelius ist die Hauptcharaktere die sich nach mehreren Jahrhunderten sich wieder mit ihrer Familie auseinander setzen muss. Denn sie lebt als Heilerin in Leipzig und hat die "andere" Welt hinter sich gelassen. Nun beginnt wieder eine alte Fehde zwischen den Bugattis und den Cornelius. Der schon brutal beginnt. Also zimperlich sollte man nicht sein, denn es kommen immer wieder harte Kämpfe im laufe des Fortbestand dazu.
Geneve muss sich nun entscheiden ob sie weiterhin neutral bleiben möchte, oder sich in den Kampf einmischen soll.
Wie sie sich entscheidet solltet ihr unbedingt lesen, vergebe eine dicke Empfehlung zum Kauf ! und volle Punktzahl
Profile Image for rebekka.
123 reviews1 follower
May 23, 2021
Unerwartet gut!
Weil mich „Die Zwerge“ von Markus Heitz so gar nicht packen wollten, bin ich auf dieses Buch gekommen — und habe den Tausch nicht bereut.
Es erinnert ein wenig an „Das Neunte Haus“ von Leigh Bardugo und kann mit diesem auch problemlos mithalten.
Ein Buch für alle, die etwas andere Fantasy lesen möchten!
160 reviews
November 3, 2022
Das ist High-Class Fantasy/Mystery Mix vom allerfeinsten. So geht Lesespass!!!
Profile Image for Sir Gerry.
128 reviews6 followers
July 19, 2020
Mit „Die Meisterin – Der Beginn“ legt Markus Heitz den ersten Band einer neuen Trilogie vor.
Im Mittelpunkt dieser fantastischen Geschichte steht die unsterbliche Heilerin Geneve Cornelius. Sie entstammt einer alten Scharfrichter-Dynastie, hat diesen Beruf des Henkers jedoch nie ausgeübt. Sie hat sich von jeher den Personen gewidmet, die nach den peinlichen Befragungen - Verhörungen und Folterungen im Mittelalter - zur Erzwingung von Geständnissen schwere Verletzungen erlitten hatten. Diese hatte sie gepflegt, damit sie bei weiteren Befragungen wieder dabei sein konnten. In der Gegenwart ist sie eine Heilerin und betreibt in Leipzig eine entsprechende Praxis. Aber nicht nur Menschen suchen sie auf, sondern auch Wesen aus der Anderswelt. Sie ist eine mutige und prinzipientreue Frau. Nachdem ihr Bruder geköpft wurde, scheint ein jahrhunderter alter Familienzwist zwischen der Familie Cornelius und den Bugattis wieder aufzuleben. Bei der Aufklärung dieses Falles hilft ihr ausgerechnet der Vatikanpolizist Allessandro Bugatti. Dieser beteiligt sich nicht an der Fehde und hilft ihr in brenzligen Situationen. Die Schauplätze wechseln sich ab. Es gibt Szenen in Leipzig, London oder New Orleans. Stück für Stück klärt sich das Verbrechen auf. Dies ist alles sehr gut und spannend erzählt. Neben diesem Handlungsstrang in der Gegenwart, entführt Markus Heitz den Leser aber auch in die Vergangenheit. Dort erfahren wir, wie es zu dieser Fehde der beiden Familien gekommen ist. Auch diese Zeitebene wird sehr detailliert und atmosphärisch dicht erzählt.
Beide Zeitebenen werden geschickt verbunden. Dazu bedient sich Markus Heitz eines Kniffs. Er lässt die beiden Geschichten durch die Mutter Catharina Cornelius erzählen, so dass man abwechselnd fließend von einer zur nächsten Ebene gelangt. Doch dabei bleibt es nicht. Die Mutter gibt hier sehr interessante Einblicke in die Geschichte der Scharfrichter oder Henker und nennt uns einige bedeutende Henker aus der Vergangenheit bis hin zur Gegenwart. Dazu kommen die gesellschaftlichen Komponenten. Welche Stellung hatte man als Henker, was hat man verdient, wie liefen Verhörungen oder Hinrichtungen ab und wie hat sich das Henkerswesen entwickelt? Das wird in diesen Zwischenphasen erläutert, wenn auch so manches Mal ein wenig zu viel des Guten.
Nicht zuletzt kommen - wie sollte es bei Markus Heitz anders sein – natürlich Wesen aus der Anderswelt vor wie Vampire, Hexen, Werwölfe, Gestaltwandler oder andere Dämonen. Und so hat dieses Buch dann auch einen entsprechenden Genremix aus Fantasy, Historisches und Thriller.
Noch zu erwähnen bleibt, dass bereits in 2018 eine entsprechende Hörspielreihe vorausgegangen ist.
Insgesamt ein gelungener Auftakt dieser Reihe, dem ich 4 von 5 Sterne vergebe.
Profile Image for Meggies Fussnoten.
944 reviews12 followers
May 18, 2020
Geneve Cornelius leitet in Leipzig eine kleine Praxis, wo sie sich mit ihren Heilmittelchen nicht nur bei normalen Krankheiten einen Namen gemacht hat. Auch die dunklen Wesen Leipzigs wenden sich an sie, wenn sie Probleme haben.
Als eines Tages ihr Bruder enthauptet wird, will sie erst gar nichts damit zu tun haben, hat sie sich doch mit ihm verkracht und auch sonst liegt ihr nicht mehr viel an ihrer Familie. Ihre Mutter möchte den Mord jedoch aufklären und wird selbst getötet.
Angeblich soll die seit Jahrhunderten dauernde Fehde zwischen der Familie Cornelius und der Familie Bugatti daran schuld sein. Doch als Alessandro Bugatti bei Geneve auftaucht und ebenso wie sie die Fehde nicht für Ernst nimmt, machen sie beide auf, den Mord an Geneves Familie aufzuklären und stoßen dabei auf innere sowie echte Dämonen.

Der Meister hat es wieder geschafft. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Obwohl ich fand, dass das Buch gar nicht so auf Spannung ausgelegt war, hatte ich doch Mühe, das Buch wegzulegen. Markus Heitz hat es mit seinem packenden Schreibstil zustande gebracht, mich zu fesseln.

Wir lernen Geneve kennen, die in Leipzig eine kleine Praxis betreibt. Sie ist mit sich und der Welt im Reinen, gibt ihren Patienten Tipps und Tricks zur Genesung und möchte eigentlich nur in Ruhe ihre Zeit zu Hause verbringen.
Später kommt noch Alessandro Bugatti hinzu. Ein sehr sympathischer Italiener, der mit seiner ruhigen und besonnen Art geradezu perfekt zu Geneve passt.

Wären sie nicht aus verfeindeten Familien. Dies mutet etwas an Romeo und Julia an, wird dann jedoch anders als erwartet.

Die Geschichte wird überwiegend aus Geneves Sicht geschildert, zwischendurch kommen auch mal andere Personen zu Wort.

Kommentiert wird alles jedoch von Geneves Mutter Catharina. Ihre Ansichten werden in kursiver Schrift dargestellt. Sie blickt auf die Vergangenheit zurück und erzählt uns auch allerlei interessantes zu dem Beruf des Henkers.

Der Autor schafft es so, uns das Wissen über Henker fast beiläufig auf höchst informative Art beizubringen. Mit kleinen Anekdoten zu bestimmten berühmten Henkern oder den Abläufen einer Hinrichtung wird man in die Scharfrichter-Geschehnisse eingeweiht.

Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen, auch weil mir Geneve und Alessandro wirklich ans Herz gewachsen sind. Geneves kluge und vorausschauende Art hat sehr gut mit Alessandros Ratschlägen und Beschützerinstinkt harmoniert.

Ich freue mich sehr auf den zweiten Teil, von welchem am Ende des ersten Buches eine Leseprobe abgedruckt ist und unheimlich vielversprechend klingt.

Meggies Fussnote:
"Der Beginn" einer tollen Geschichte.
Profile Image for Susanne Krajan.
1,239 reviews9 followers
September 6, 2020
Okay. Wenn mich in diesem Fall nicht schon Cover und Klappentext angesprochen hätten, wäre es definitiv das Wörtchen Leipzig gewesen. Ich lese nämlich unheimlich gern Bücher, die aus meiner Region stammen. Einfach, weil man in diesem Fall auch die Ecken von Leipzig benennt und ich bei meinem nächsten Besuch dort, diese mit anderen Augen sehen werde.

Markus Heitz schreibt absolut genial und für mich auch einnehmend. Er schafft es die Atmosphäre im Buch auf mich zu spiegeln, was mich in freudige Erwartung, auf das was da kommen möge, versetzt. Schon allein der Beginn ist sooooo wahnsinnig vielversprechend und macht absolut neugierig auf mehr. Ich fand die Variante der Erzählstimme richtig toll und passend gewählt und ging gänzlich in der Geschichte auf. Dieses Buch trifft nämlich noch einen weiteren Nerv bei mir. Es geht um eine traditionelle Henkersfamilie. Ich mag das Mittelalter und interessiere mich ziemlich für damalige Sachen wie Inquisition und Hexenverfolgung.

Somit hat mir natürlich auch der Aufbau gut gefallen. Wir erleben durch die oben bereits erwähnte Erzählstimme Passagen aus der Vergangenheit und viele Hintergründe, aber auch die Gegenwart hält viel Interessantes bereit. So erfahren wir etwas über Henker allgemein, aber auch über die Methoden und Traditionen.
Hauptsächlich dreht sich die Story um Geneve Cornelius. Eine Heilerin, welchen mit der eigentlichen Familientradition gebrochen hat. Sie lebt in Leipzig und hat sich auf die Fahne geschrieben Menschen, aber auch anderen “Wesen” zu helfen. Sie sieht sich als neutrale Person, die sich versucht aus Allem herauszuhalten. Bis zu einer regnerischen Nacht, an der dies nicht mehr möglich scheint. Markus Heitz hat sich hier etwas wirklich Tolles einfallen lassen, dass mich persönlich überzeugen konnte.
Mit Geneve hat man auch eine Rolle Protagonistin, mit der ich gern unterwegs war. Einfach weil sie ein gutes Herz hat und durch Stärke überzeugen kann. Ich war begeistert von ihr.

Fazit

Im Großen und Ganzen ist dem Autor hier ein wirklich solider und ansprechender Start in eine neue Reihe gelungen. Historisch interessant und mit der Neuzeit gemischt, ist es wirklich spannend gewesen der Story zu folgen. Die Erzählung wird zwar immer mal wieder ausgebremst und nimmt daher etwas Spannung raus, aber dafür bekommt der Leser durchaus interessante Infos. Auch der Mix mit dem Übernatürlichen ist super gelungen und ich freue mich richtig auf die Fortsetzung, denn dieser Auftakt macht mir persönlich Lust auf mehr. Daher volle 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Profile Image for Frank Lang.
1,365 reviews15 followers
May 3, 2020
Ein Buch, ganz im Sinne von Markus Heitz. Ein bisschen Fantasy und Mystery, Zeitsprünge aus dem Hier und Jetzt in die historische Vergangenheit und ein Ermittlungsfall ergeben einen gewohnten aber überhaupt nicht langweiligen Genremix.

Alles, nur nicht gewöhnlich

Dass auch gestandene Erfolgsautoren wie Markus Heitz so ihre Probleme haben, ihre Idee in den Verlagen zu platzieren, lässt sich daran erkennen, dass zuerst ein Audible-Hörspiel produziert wurde und erst anschließend diese Bücher geschrieben wurden. In Unkenntniss der Hörspiele merkte ich den Büchern diesen Umstand nicht an.

Sehr wohl ist dem Buch aber anzumerken, wie sehr der Autor seine Recherchearbeit hinsichtlich der Henkerstradition in Europa zum Besten gibt und bedient sich dafür eines kleinen Kunstgriffs. Er lässt die Geschichte aus Sicht einer der Hauptfiguren erzählen, die als “allwissende Erzählerin” den Leser direkt anspricht und mit (Hintergrund-)Informationen versorgt. Der Rest des Buch folgt gewöhnlichen Erzählstrukturen.

Allerdings werden so die Zeit- und Ortssprünge sehr viel deutlicher und der Leser wird regelrecht darauf gestoßen, dass nun eine Änderung im Erzählverlauf erfolgt. Das nimmt dem Buch seine Komplexität und wird so sicherlich einer breiteren Masse zugänglich. Dabei verliert das Buch erfreulicherweise nicht an Spannung, sondern die Schnitte in der Erzählung sind jeweils recht gut gewählt um den Spannungsbogen angenehm aufrecht zu halten.

Der Mix von Krimi und Mystery bzw. Fantasy ist wieder recht gut gelungen. Es macht einfach nur Spaß den Gedankengängen des Autors zu folgen, wie die europäische und deutsche Vergangenheit in die Geschichte eingebettet wurde.

Fazit

Markus Heitz kann nicht anders als die unterschiedlichsten Genres miteinander zu kombinieren und zu mischen. Und wieder einmal ist es ihm recht gut gelungen. Der Fokus liegt im Auftakt der Trilogie nicht zu stark auf dem Kriminalfall, wie es in anderen Bücher manchmal der Fall ist, sondern die Mischung ist vielmehr ausgewogen. Die Figuren sind gut gewählt und die Geschicht spannend und abwechslungsreich erzählt. Wer gern die Bücher von Markus Heitz bzw. gerne Urban-Fantasy-Krimis liest, ist hier genau richtig.
Profile Image for Sternenstaubsucherin.
667 reviews2 followers
January 23, 2025
Mein erster Heitz und er hat mir überraschend gut gefallen. Dynastien von Henkersfamilien....hab ich persönlich so noch nicht gelesen. Die Hauptfigur finde ich sehr interessant.
Wahrscheinlich keine hochtrabende Literatur, aber mich hat dieser erste Teil sehr gut unterhalten. Möchte auch den Folgeband lesen.

Edit 2025: re-read, oder eher ein re-heard, da ich beim ersten Mal die Trilogie nicht beendet habe und ich dies nun nachholen möchte. Außerdem für eine Challenge auf einer anderen Plattform gelesen und auch beim zweiten Mal hat mir die Geschichte wieder sehr gut gefallen, daher gibt es diesmal den 5. Stern dazu.
Auf zu Teil 2!
Profile Image for Selina.
491 reviews
March 6, 2020
Für einen Heitz Roman war es eher schwach und mittelmäßig.
Klar, er war unterhaltsam und hat sich flüssig weggelesen, aber insgesamt hat er mich weder vom Hocker gerissen noch beeindruckt. Da dies ursprünglich ein Hörspiel war fand ich die vielen Off-Voice Überleitungen und historischen Infos in Ordnung, es waren aber zu viele.
Profile Image for Susi Aly.
778 reviews8 followers
September 29, 2021
Ich mochte Markus Heitz durch seine früheren Werke bereits unglaublich gern.
Deshalb wanderte seine neue Mystery Thriller Reihe auch sofort auf meine Liste.

Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr einnehmend und fesselnd.
Die Atmosphäre mystisch, düster und beklemmend.
Man bekommt hier eine bunte Vielfalt an Charakteren geboten, doch den meisten Eindruck haben bei mir Geneve, Alessandro und Dara hinterlassen.
Manche sind nicht so sehr mit Tiefe geprägt, aber was sie tun und wie sie es tun, brennt sich unwiderruflich ein. So das man direkt begeistert ist.
Dara z.b. hat keinen allzu großen Auftritt, dennoch hat mich ihre Art einfach total begeistert und mitgerissen.
Andere Charaktere wiederum hatte ich sofort wieder vergessen, weil sie mir persönlich einfach nichts gegeben haben.
Anders Geneve und Alessandro.
Ich mochte beide auf Anhieb.
Besonders Geneve hat mich mit ihrer Menschlichkeit und Wärme total mitgerissen und berührt.
Bei Alessandro wusste ich eigentlich gar nicht so genau, warum ich ihn so gern mochte, ich tat es einfach.
Vielleicht weil er etwas ehrliches und reines an sich hatte.
Insgesamt sehr greifbare und vielschichtige Charaktere. Aufgrund der Vielzahl an Protagonisten gingen einige etwas unter, weil sie nicht allzu intensiv gezeichnet wurden, was aber im Endeffekt nicht wirklich schlimm ist.

Der Einstieg fiel mir total leicht.
Die Handlung begann sofort sehr spannend und ich war direkt infiziert.
Ich mochte die Idee mit der Kirche und dem Vatikan Ermittler sehr gern. Weil es zeigt, dass nicht alles Gold ist, was glänzt.
Hier bilden sich enorm viele Gräben und diese haben es definitiv in sich.
Des Weiteren bekommen wir es mit der Fehde der Bugattis und Cornelius' zutun.
Zunächst kann man sich keinen Reim darauf machen, warum und weshalb das so ist. Doch der Autor versteht es meisterhaft den Hintergründen nach und nach auf die Spur zu kommen. Was enorm interessant zu beobachten ist.
Geneve will mit dem Ganzen eigentlich gar nichts zutun haben. Aber sie kann die Füße nicht still halten, weil es sie durch die Ermordung ihres Bruders unmittelbar betrifft.

Mir hat vor allem die Zusammenarbeit zwischen Geneve und Alessandro unglaublich gut gefallen.
Denn die Spannung zog dadurch immens an und es gab einfach auch richtige schöne Momente, in denen Geneves starke Persönlichkeit sehr gut hervorkam.
Probleme hatte ich anfangs mit den unterschiedlichen magischen Wesen, weil es so viel wirkte. Aber es war ein elementarer Bestandteil, da ja Geneve auch unsterblich ist. Und alles ja irgendwie miteinander zusammenhängt.
Und man gewöhnt sich irgendwann daran.
Zudem gab es ziemlich interessante und faszinierende Aspekte zu beobachten, da hätte ich mir jedoch noch eine etwas intensivere Betrachtung gewünscht.

Etwas Probleme hatte ich mit Vergangenheit und Gegenwart, da ich oft nicht wusste, wo ich jetzt eigentlich bin.
Die Erklärungen dahinter mochte ich jedoch unglaublich gern.
Dennoch hat die Story unglaublich viel Vibe und Feuer im Blut.
Durch Geneves wundervolles Wesen kommen auch die Emotionen nicht zu kurz.
Der Autor versteht es doch die ein oder andere Wendung zu erzielen, so dass die Handlung auch nicht ins stocken Gerät.
Die Story selbst hat einen runden Abschluss.
Als Auftakt dieser Trilogie hat es mir enorm gut gefallen und ich bin mega gespannt wie es weitergeht.

Fazit:
Markus Heitz bringt mit "Die Meisterin" eine etwas andere Reihe an den Start, die mich fast ausnahmslos mitgerissen und begeistert hat.
Eine alte Fehde, magische Wesen und überall lauert Tod und Gefahr.
Klingt gut, ist es auch.
Obwohl der Autor es wirklich gut ausgearbeitet hat, hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle mehr Tiefgang und Intensität gewünscht.
Fakt ist jedoch, Geneve ist eine herausragende Persönlichkeit, die mich mit ihrer Art absolut begeistert hat.
Eine gelungener und sehr nervenaufreibender Auftakt seiner Mystery Thriller Reihe, bei der jedoch noch etwas Luft nach oben ist.
Ich bin gespannt auf mehr.
445 reviews
October 3, 2023
Es handelt sich hierbei um einen Mystery-Thriller. Da ich Fantasy mag, und Markus Heitz Werke durchaus gut finde, dachte ich mir ich tauche Mal ein. Hierbei handelt es sich um Urban Fantasy die ich gut fand. Man springt zwischen Gegenwart und Vergangenheit und bekommt auch noch etwas über Scharfrichter beigebracht. Hierbei weckte letzteres vor allem zu Anfang die Neugier. Die Geschichte hat sehr viele Höhen, manchmal jedoch auch tiefen. Es gingen für mich manchmal Informationen verloren oder es ging mir dann doch zu schnell mit dem Sieg über das Böse. Dennoch hatte ich sehr viel Spaß und fand den Aufbau spannend. Die Wechsel der Szenarien fand ich anfangs noch gut, gegen Ende störte nicht die „Nebengeschichte“ dann doch weil manches einfach zu Lehrbuchmässig rüber kam.

Die Charaktere waren teils nicht ganz so rund. Dennoch konnte ich mit der Geschichte mitfiebern. Das es Stereotypen gab störte mich nicht so sehr. Ich mochte die Charaktere dennoch und habe so meine Verdachtsmomente.

Der Schreibstil war locker und gut. Mir hat es gefallen.

Für Urban Fantasy Fans die wenig Thriller Erfahrung haben sollte das Buch passend sein. Zumindest hat es mir gefallen. In wie weit dieses Buch Thriller Fans begeistern kann, kann ich nicht sagen.
Profile Image for Sofia.
445 reviews18 followers
June 9, 2020
Vielen lieben Dank an NetGalley und den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Aufmachung:
Das Cover finde ich optisch in Ordnung.
Man sieht eine Frau und einen Mann, die sowohl Geneve und Alessandro darstellen könnten, als auch Geneve und ihren Bruder. Ich habe mir die Figuren zwar ganz anders vorgestellt, aber so ist das ja oft mit Personen auf Covern. Deshalb bin ich da nicht so ein großer Fan von.
Was mir jedoch gut gefällt, ist, dass man in der einen Hälfte den Petersdom im Hintergrund sieht, und auf der anderen Seite den Elizabeth Tower – spiegelbildlich sowohl für das Geschehen in England als auch den Bezug zum Vatikan durch Alessandro und die Bedeutung der katholischen Kirche für den Inhalt des Buches.
Wenn mir die beiden Gesichter also auch nicht so gut gefallen, finde ich das Cover im Ganzen definitiv stimmig mit dem Inhalt und durchaus gelungen.
Das Gleiche gilt für den Titel der Reihe Die Meisterin, der, wenn man das Buch kennt, direkt mehrere Bedeutungen hat.

Meine Meinung:
Der Einstieg in das Buch fiel mir leider nicht ganz so leicht.
Anfangs zieht sich nämlich alles ein wenig in die Länge, was angesichts dessen, dass die Regeln der Reihe erst einmal vorgestellt werden müssen, natürlich nicht ganz so verwunderlich ist. Es werden auch Bezüge zur Vergangenheit hergestellt, die ebenfalls ein bisschen länger dauern.
Wenn man diesen Punkt allerdings überwunden hat, wird es nur spannender.
Man hat dann einiges verstanden, aber stellt sich gleichzeitig dann konsequenterweise auch eine Menge Fragen.
Was hat es mit der Fehde mit den Bugattis auf sich? Was passiert mit Dara und William und wie passt ihre Geschichte mit der von Geneve zusammen? Was sind Ignatius‘ Hintergründe? Was genau steckt hinter dem Tod von Geneves Bruder?
Das sind nur einige der Probleme, die vor allem während der ersten Hälfte omnipräsent sind. Es eröffnen sich eine Menge Handlungsstränge, deren Verbindung zueinander nicht ganz deutlich ist. Weiterlesen lohnt sich aber auf jeden Fall, denn auch wenn nicht alle Fragen hundertprozentig beantwortet werden – Der Beginn ist schließlich der Auftakt, wie der Titel schon erahnen lässt –, laufen alle rote Fäden zu einem gemeinsamen Ende zusammen.
An dieser Stelle muss der Autor einmal kräftig gelobt werden, denn die Geschichte ist trotz der vielen unterschiedlichen Handlungen in sich rund; es ist deutlich, dass Herr Heitz sich Gedanken und viel Mühe gemacht hat!

Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, ist, dass die Geschichte quasi von Geneves Mutter erzählt wird. Dabei gibt sie einem zwischendurch Input über die deutsche Henkersvergangenheit, was ich ebenfalls sehr interessant fand. Wann lernt man schonmal etwas über Henker, wenn man nicht gerade Geschichte studiert (keine Ahnung, ob man selbst dann etwas über Henker erfährt, aber wenn nicht in diesem Fall, wann sonst)?
Dabei wird so einiges nur angeschnitten, aber nicht weiter ausgeführt. Ich hoffe, dass darauf in den Folgebänden noch weiter eingegangen wird; es hat jedenfalls großes Potenzial für einen Mindblow-Effekt.

Das Erzähltempo von Der Beginn ist eher ruhig, was daran liegt, dass es sich hierbei eher um eine übernatürliche Ermittlungsgeschichte handelt, die nicht so sehr von Actionszenen lebt, sondern von einem Fall, den es von den Protagonisten aufzuklären gilt.
Das hat mich aber gar nicht gestört, ich fand es im Gegenteil sogar mal sehr erfrischend, dass Der Beginn beweist, dass (Urban) Fantasy auch ohne Kämpfe alle zehn Seiten überleben kann, wenn sie gut durchdacht ist.
Das Buch ist nämlich durchaus spannend, denn es brennt einen natürlich unter den Nägeln, die Antworten zu den ganzen o.g. Fragen herauszufinden. Man stellt eigene Theorien auf und überdenkt das Gelesene hundertmal, nur um dann festzustellen, dass man sowieso keinen Schimmer hat, was die Lösung ist und wie die einzelnen Handlungsstränge zusammenlaufen werden.
Das Ganze wird aber nichtsdestotrotz durch einige Gefahrensituationen hin und wieder gut gewürzt. Zusammenfassend kann man also sagen, Der Beginn hat eine gute Mischung aus Spannungsaufbau und Release.

Die Protagonisten tragen da ihren Wesentlichen Anteil bei. Zwischen Geneve und Alessandro stimmt die Chemie unleugbar gut, aber – und das fand ich wieder sehr erfrischend – zwischen ihnen bleibt es bloß bei einer schönen Freundschaft. Oder doch nicht?
Zumindest erhofft man sich die ganze Zeit mehr, aber das, was ihre Beziehung wirklich ausmacht, und was den Leser dann auch ans Buch hält, sind diese Will they, won’t they-Schwingungen zwischen den beiden. :D
Dabei sorgen Geneves trockener Humor und Alessandros teilweise frechen Sprüche zwischendurch für die notwendige Lockerheit, die beide Figuren unglaublich sympathisch macht. Ich bin ein großer Fan der beiden und kann es kaum erwarten, mehr von ihnen zu lesen! :D
Vor allem nach dem sehr plötzlichen Ende, das mich ehrlicherweise ziemlich überrumpelt hat.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Heitz zeigt auch hier, dass er sich mit seiner Geschichte auseinandergesetzt hat und seine Charaktere gut kennt. Sein Stil ist stets leicht zu lesen, aber verändert sich je nachdem, aus wessen Perspektive er gerade schreibt.
So würde man selbst dann merken, dass gerade bspw. Wills und Danas Geschichte weitererzählt wird, wenn keine Namen genannt würden.
Ganz besonders ist, dass die Mutter, wenn sie erzählt, die vierte Wand bricht und direkt mit dem Leser spricht. So hat man das Gefühl, man würde Geneves und Alessandros Akten durchgehen und selbst in ihrem Fall ermitteln. Das habe ich so bisher noch nicht erlebt, das ist dem Autor ganz wunderbar gelungen.

Fazit:
Die Meisterin: Der Beginn ist ein spannender Auftakt, der anfangs zwar seine Startschwierigkeiten hat, während er den Leser mit vielen Informationen versorgt und die Welt und einzelnen Handlungsstränge aufbaut, aber dann immer stärker fesselt. Nicht nur, dass man als Leser selber als Ermittler tätig wird, sondern vor allem auch die beiden sympathischen Protagonisten mit ihrem trockenen Humor und der guten Chemie zwischen beiden überzeugen schlussendlich.
4/5 Lesehasen.
Profile Image for MeinLesezeichenBlog.
93 reviews5 followers
November 21, 2020
Der Roman “Die Meisterin” ist bereits 2018 als Hörspiel auf dem Markt erschienen und nun ist die Geschichte auch in Romanform erhältlich. Das Hörspiel ist kurioserweise komplett an mir vorbeigegangen. Halb so schlimm, denn ich lese sowieso lieber selbst. Der Roman entpuppt sich als eine Mischung aus historischem sowie Urban-, Fantasy-, Thriller-, Mystery-Roman zu sein. Ganz schön viele unterschiedliche Genres mit vielen verschiedenen Schwerpunkten und Anforderungen. Dennoch bin ich der Meinung, dass der Autor das Beste aus jedem Genre herausgeholt hat, viele Aspekte geschickt miteinander verknüpft und so eine interessante Mischung zu Stande gebracht hat. Aber ich muss leider auch sagen, dass, obwohl es sich um einen Roman von Markus Heitz handelt, ich eher nur mäßig begeistert aus der Lektüre herausgegangen bin.

Zur vollständigen Rezension auf Mein Lesezeichen Blog
Profile Image for Jacqueline Oestringer.
487 reviews5 followers
September 25, 2020
Eigentlich hat Geneve, die einer uralten Familie von Scharfrichtern entspringt, weitestgehend Abstand von dieser genommen. Seit Jahrhunderten schon war dies kein Leben für sie, hatte sie doch immer mehr Freude am Heilen, denn am Verhören, Foltern und Richten. Doch plötzlich möchte ihr Bruder sie sehen - und damit nimmt das Unheil seinen Lauf.

Ich muss gestehen, dass ich, obwohl ich ein paar habe, noch keines der Bücher von Markus Heitz gelesen habe. „Die Meisterin“ hat mich jedoch von Anfang an neugierig gemacht, die Mischung aus Fantasy, History und Thrill musste einfach begutachtet werden. Und für meinen Geschmack ist ihm dieser Genremix auch sehr gut gelungen.
Die Geschichte ist zum Großteil in drei unterschiedliche Erzählstränge unterteilt, Geneve jetzt, Geneves Vergangenheit, zumeist aus der Perspektive ihrer Mutter sowie der von Dara & William, die ihr ganz eigenes Abenteuer bestreiten. Nach und nach fließt, wie vermutet, alles ein Stück weit zusammen und wir bekommen sowohl ein rundes Bild, eine gute Charaktertiefe als auch einen interessanten geschichtlichen Einblick.
Gerne würde ich an dieser Stelle sagen, dass alles glimpflich abläuft und jeder heil aus der Nummer rauskommt, aber naja...

Überzeugen konnte mich auch der Stil des Autors. Er schreibt detailreich, fantasievoll und stellenweise sehr, sehr blutig und brutal. Herrlich! Nur auf die vielen italienischen Einwürfe von Alessandro Bugatti hätte ich verzichten können, das wirkte auf mich in Summe leider ein bisschen zu gewollt.
Der Sympathie und der Authentizität der Protagonisten hat das für meinen Geschmack jedoch nicht geschadet, ich hatte viel Spaß daran, mit ihnen in die wirklich spannende und fesselnde Geschichte einzutauchen.

Nicht zuletzt bin ich natürlich auch ein großer Fan von Übernatürlichem und somit zumindest schonmal „angefixt“. Dämonen, Gestaltwandler, Vampire - hier lauern Gut und Böse in jeglicher Form und allen Facetten.

Für mich war „Der Beginn“ ein gelungener Trilogieeinstieg, auch wenn mir Geneve manchmal ein bisschen ZU abgebrüht und smart erschien, Alessandro dafür aber in jedes Fettnäpfchen tappt, und manche Dinge somit einfach etwas zu glimpflich verliefen. Es wurden ein paar mehr als interessante Details, Geheimnisse und Personen eingefügt, auf die ich schon jetzt unheimlich neugierig bin. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.
3 reviews
February 4, 2023
Bin eher enttäuscht von dem Buch. Es schien am Anfang sehr interessant zu werden, hat aber im Mittelteil nachgelassen. Ich finde das Thema der Henkersdynastien interessant und merke auch, dass der Autor sich intensiv mit dem Thema beschäftigt hat. Leider ist die Art der Umsetzung nicht mein Fall. Die Rückblenden fand ich am Anfang ganz interessant. Wobei ich mich teilweise schon gefragt habe woher die Person aus deren Blickwinkel sie geschrieben sind das alles weiß. Machte für mich keinen Sinn und irgendwann schienen die Rückblenden auch eher ein Loredump zu sein als wirklich zur Geschichte beizutragen. Wirklich schade. Ich denke ich werde die Serie nicht fortsetzen.
Profile Image for Elisa.
161 reviews3 followers
July 6, 2021
Es gefällt mir, dass man auf verschiedene Figuren der früheren Romane trifft – insgesamt können mich Story und Schreibstil leider nicht mehr so packen wie die Romane von vor etwa zehn Jahren. Den zweiten Teil werde ich dennoch lesen, um möglicherweise noch mehr bekannte Gesichter zu treffen.
Profile Image for Svenja Gruben.
70 reviews2 followers
February 28, 2022
Super gutes Buch. Bin schon auf Band 2 und 3 gehypt. Phantastische Wesen wo man quasi hinschaut, grausame Morde, die Aussicht auf ein Woedersehen mit lieblingsprotas aus anderen Geschichten, neue tolle Protagonisten: ich bin verliebt in die Reihe
105 reviews
April 5, 2021
Guter Auftakt einer neuen Fantasy Reihe.
Der Schreibstil konnte mich aber nicht ganz überzeugen.
Profile Image for Kuhn Jessy.
113 reviews
January 3, 2022
Das war mein erstes Buch von Markus Heitz und ich bin begeistert. Da hier immer wieder Zeit Sprünge sind, sollte man konzentriert lesen.
Dieses Buch ist zu empfehlen.
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24 reviews
July 2, 2025
Interessante Idee, tolle Schauplätze, aber leider vom Schreibstil etwas zu gestellt

Ich habe dieses Buch gelesen, weil ich den Mix aus Fantasy und Kriminalfall sehr mag und weil mich die Erwähnung von Leipzig und London - zwei Städte in denen ich mehrfach und gerne war - angesprochen hat. Und genau diese Dinge habe ich dann mit diesem Mystery-Thriller auch bekommen. Die Idee mit der unsterblichen Henkerstochter, die sich aus allem heraushalten will, dann aber durch einen Mord in die dämonischen Intrigen der Anderswelt gezogen wird, ist gut umgesetzt und die Geschichte gut aufgebaut. Es ist toll zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart hin- und herzuspringen.

Leider bleiben die Charaktere jedoch recht einseitig. Und was noch viel mehr stört, ist die Sprache. Vieles wirkt sehr künstlich, konstruiert und teils unnötig detailliert beschrieben. Es ist nie ein gutes Zeichen, wenn man während des Lesens erkennen kann, was der Autor mit konkreten Formulierungen bezwecken will. (Häufiger kam mir der Gedanke “Ach der hat das so altmodisch geschrieben oder gerade detailliert diese bestimmte Sache von der Person beschrieben, damit mir als Leser dieses und jenes klar wird”). Das hat aus dem Lesefluss gerissen. Ebenso wie die immer wieder eingebauten und oft übermäßig langen Geschichtsstunden über die Entwicklung der Henker und Scharfrichter. Da mich das nicht wirklich interessiert, war das sehr störend. Viele Beschreibungen waren auch recht explizit und brutal und es werden auch immer wieder schmutzige Schimpfworte verwendet, was mich ebenfalls etwas abgeschreckt hat.

Es war also eine nette Idee, aber noch einmal werde ich es sicher nicht lesen und ich habe mich noch nicht entschieden, ob ich den nächsten Teil lesen will.
Profile Image for Bella (Bella's Wonderworld).
706 reviews39 followers
June 5, 2020
Beschreibung

Geneve Cornelius stammt aus einer über Jahrhunderte alten Scharfrichter-Familie und arbeitet in Leipzig als Heilerin. Zu ihr kommen nicht nur Menschen mit ihren Beschwerden, sondern auch übernatürliche Wesen aller Art. Mit ihrer Praxis bietet sie einen neutralen Ort für Hilfe. Doch als ihr Bruder im Hinterhof eines Londoner Pubs ermordet wird und alles auf einen Racheakt aufgrund einer uralten Familien-Fehde zwischen den Familien Bugatti und Cornelius schließen lässt, muss sich Geneve entscheiden: Für das Weiterführen ihres beschaulichen Lebens oder nimmt sie die Nachforschung bezügliche des Mordes in ihrer Familie auf…

Meine Meinung

Der deutsche Meister der Phantastik Markus Heitz startete 2018 exklusiv bei audible unter dem Titel »Die Meisterin« eine Hörspiel-Reihe über eine Jahrhunderte alte Henkersdynastie, welche, so sagt der Autor selbst, zu einem Herzensprojekt wurde, da er sich schon seit dem Geschichtsstudium mit diesem Thema beschäftigt. Nun liegt der erste Band »Die Meisterin – Der Beginn« auch in der gedruckten Taschenbuch-Version aus dem Droemer Knaur Verlag vor. Da ich ein großer Fan von den Heitzschen Welten bin, und besonders die ausgewogene Mischung aus History, Fantasy und Thriller bevorzuge, habe ich mich schon sehr auf das Buch gefreut.

Die Heldin des Romans ist Geneve Cornelius, welche aus einer alten Henkers-Familie stammt und selbst schon einige Jahrhunderte alt ist. Bereits im Mittelalter lernt Geneve die Wunden und Schmerzen der Folterung zu behandeln und arbeitet nun in der Gegenwart als Heilerin in Leipzig. In ihrer Praxis bietet sie sowohl Menschen als auch paranormalen Wesen ihre medizinische Hilfe an und steht damit den Zwistigkeiten und Kämpfen unter den Arten (Vampire, Gestaltwandler) neutral gegenüber. Zumindest bisher, denn als ihr Bruder ermordet wird und zunächst alle Hinweise auf einen Täter aus der verfeindeten Bugatti Familie deuten, ändert sich für die junge Frau alles.

Als kleines Schmankerl für Fans hat der Autor noch den ein oder anderen Gastauftritt mit eingebaut und sorgt mit seiner fesselnden Erzählweise für gute Unterhaltung.

Die Hauptgeschichte ist auf die zeitlichen Ebenen, Vergangenheit und Gegenwart, aufgeteilt und wird immer wieder von der auktorialen Erzählstimme durchbrochen. Bei dieser handelt es sich um Geneves Mutter, die einiges an Hintergrundwissen über das Leben, die Tätigkeiten und die gesellschaftliche Position der Scharfrichter beisteuert und zudem die Fäden des Erzählten miteinander verknüpft. Besonders die Ausflüge in die Historie der Folterungen, Hinrichtungen und Hexenverfolgung fand ich unglaublich interessant zu lesen.

Geneve ist zudem ein überaus starker weiblicher Charakter, der in der Vergangenheit wie auch in der Gegenwart jede Menge Mut und hohe moralische Sozialkompetenz beweist. Die Erzählung in der Gegenwart liest sich wie ein fantastischer Thriller, der angeheizt durch eine Familien-Fehde, den Machenschaften paranormaler Organisationen und noch weiteren Aspekten nicht so schnell Langeweile aufkommen lässt. Dennoch gibt es zwischendurch ein paar Längen bzw. Unterbrechungen im Lesefluss, wenn sich die Erzählstimme zu Wort meldet.

Mit »Die Meisterin – Der Beginn« legt Markus Heitz einen actionreichen Auftaktband vor und überzeugt mit einer interessanten Geschichte über die Historie der Scharfrichter. Die Handlungsebene im Leipzig der Gegenwart ist spannungsgeladen und steckt voller Potenzial für die weiterführenden Bände – daher erwarte ich schon sehr gespannt das nächste Buch!

Der zweite Band der Trilogie wird unter dem Titel »Die Meisterin: Spiegel & Schatten« am 20. August 2020 erscheinen, und im Frühjahr 2021 folgt der Abschlussband.

Die Zeit bis dahin kann man sich wunderbar mit den Hörspielen vertreiben, auf denen die Buch-Trilogie basiert. Die erste Hörspiel-Ausgabe ist bei Audible erhältlich und das zweite Hörspiel erscheint bereits am 16. Mai 2020.

Fazit

Ein gelungener Mix aus Fantasy und History mit einer äußerst starken und überzeugenden Heldin! Ich freue mich schon sehr auf MEHR davon.
Profile Image for Jasper.
29 reviews2 followers
April 3, 2020
Markus Heitz ist in mein Bücherregal zurückgekehrt – mit einer ganz neuen Reihe. Den ersten Teil seiner Trilogie um „Die Meisterin“ habe ich bereits gelesen, die den unscheinbaren Titel „Der Beginn“ trägt. Und wie er schon im Vorwort ankündigt, widmet er sich einem ganz besonderen – und etwas makabrem – Thema: den Henkern des Mittelalters, auf deren Spuren er sich schon während seines Geschichtsstudiums bewegte. Diese Idee für einen Fantasyroman bewegte ihn schon lange und nun setzte Heitz sie um, zunächst als Hörspiel für Audible und nun auch in Buchform.

Im Fokus der Geschichte steht Geneve Cornelius, der jegliche Form von Gewalt zuwider ist. Den Kontakt zu ihrer Familie hat sie schon lange abgebrochen: denn sie gehört der unsterblichen Henkerdynastie der Cornelius an. Eine uralte Fehde zwischen ihrer Familie und der Dynastie der Bugattis, die bis ins Mittelalter zurückreicht, droht im hier und jetzt zu eskalieren. Als Geneves Bruder auf brutale Weise ermordet wird, gerät alles durcheinander. Und Geneve merkt sehr schnell, dass mehr dahintersteckt, als sie zunächst vermutet hätte.

Neben Geneve Cornelius spielt auch der junge Alessandro Bugatti eine große Rolle. Er arbeitet für das traditionsreiche Familienunternehmen seiner Dynastie als Bestatter – und sonst bei der Polizei des Vatikans. Die Rolle des Erzählers übernimmt Geneves Mutter, was sehr interessant ist. Sie nutzt jede Seite (oder besser gesagt: Markus Heitz nutzt jede Seite), um den Beruf und die Geschichte der Henker dem Leser näherzubringen. Und da gibt es mehr zu wissen, als ich gedacht hätte, und eher selten geht es dabei brutal zu. Jede Tätigkeit eines Henkers wird beleuchtet und auch der Weg, den der Beruf durch die Jahrhunderte nahm. Mit dem einzigen Haken, dass es in Heitz Geschichte tatsächlich Hexen und Vampire gibt.

Die Stellen, in denen Geneves Mutter „erzählt“, sind gut zwischen den Kapiteln verteilt (hilft sehr zum Bilden von Kliffhängern). Die eigentliche Handlung wird in der dritten Person erzählt, was mir sowieso besser gefällt.

Zu Anfang befürchtete ich, dass das Buch sehr gewalttätig ausarten könnte. Zum Glück wurden meine Befürchtungen nicht bestätigt – blutig war es nur selten und das nur zu Anfang, dafür stellenweise sogar witzig. Im ersten Kapitel lässt sich kaum beurteilen, ob es sich nun um Fantasy – oder um einen klassischen Thriller handelt, und diese Mischung behielt die Geschichte bis zum Schluss bei. Das hat mich natürlich stark an DOORS erinnert.

Zwischendurch verfolgte die Geschichte meiner Meinung nach zu viele unzusammenhängende Handlungsstränge: mal in Leipzig, mal in den USA, dann wieder in London. Einerseits ist die Geschichte so abwechslungsreicher – andererseits litt die Haupthandlung etwas darunter.

Insgesamt hat mir der erste Teil von „Die Meisterin“ gefallen. Meine Erwartung, dass es sehr brutal werden würde, haben sich nicht wirklich bestätigt – im Gegenteil, die Handlung wurde zum Ende hin sogar schön. Die Ausführungen von Geneves Mutter zur Geschichte der Henker waren sehr informativ, sofern es mir gelungen ist, Fiktion von wahrer Historie zu trennen. Gleichzeitig war das Buch so spannend, wie es einem Thriller gut tut. Mal sehen, was der im Herbst erscheinende Teil zwei so bringt: „Die Meisterin – Spiegel & Schatten“.
Profile Image for Sonja Gieren.
975 reviews6 followers
May 12, 2020
☠️💀Rezensionsexemplar💀☠️
(unbezahlte Werbung)
-Knaur Verlag-

☠️🎭💀Die Meisterin (1)💀🎭☠️
-Der Beginn-

Autor: Markus Heitz
Verlag: Knaur
Preis: 14,99€, Taschenbuch
Seiten: 480 Seiten
ISBN: 9783426226759
Alter: Meine Empfehlung ab 16 Jahren
Erscheinungsdatum: 2. März 2020

5 Von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐

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Inhaltsangabe:
Entnommen von: droemer-knaur.de
Eine uralte Familien-Fehde, eine unbekannte Bedrohung aus der Anderswelt und eine Frau, die alles aufs Spiel setzen muss – fesselnder Mix aus Fantasy und Thriller-Elementen von Bestseller-Autor Markus Heitz
💀
Seit Jahrhunderten bemüht sich die Heilerin Geneve Cornelius um Neutralität in der ewigen Fehde ihrer Familie mit der Scharfrichter-Dynastie der Bugattis. Doch dann wird ihr Bruder im Hinterhof eines Londoner Pubs brutal enthauptet. Ein Racheakt, der den uralten Zwist zwischen den Scharfrichter-Familien Bugatti und Cornelius anfachen soll – so scheint es zumindest.
Denn zur gleichen Zeit häufen sich in Geneves Heimatstadt Leipzig unheimliche Vorfälle. Die Anderswelt mit ihren mystischen Kreaturen ist in Aufruhr. Die unsterbliche Heilerin ahnt, dass ihr eine Entscheidung bevorsteht: Behält sie ihre Neutralität bei oder nimmt sie gegen all ihre Überzeugungen den Kampf gegen die unbekannte Bedrohung auf und findet dabei vielleicht den Tod?
💀
Wie schon in »Des Teufels Gebetbuch« verbindet Markus Heitz auch in »Die Meisterin« gekonnt Elemente aus Fantasy, Historie, Thriller und Horror zu einer actionreichen Geschichte.
Entdecken Sie auch Markus Heitzʼ historischen Dark-Fantasy-Roman »Die dunklen Lande« über eine Abenteurerin, finstere Mächte und Magie zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges.
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Meine Meinung:
Hallo ihr Süßen 💕
Wie viele von euch wissen liebe ich die Bücher von Markus Heitz, er ist wirklich einer meiner liebsten Autoren. Jedoch muss ich auch sagen das mich seine letzten Titel, so gar nicht überzeugen konnten und ich schon beinahe aufgegeben hätte, seine neuen Bücher zu lesen. Denn ich finde, das diese mal so rein gar nichts mit dem Autor zu tun haben, den ich durch seine Werwolf und Vampir Saga, kennen und lieben gelernt hatte. Doch dann kam sein neues Buch *Die Meisterin (1)* bei mir an und auch wenn es das Hörspiel schon früher gab, so habe ich auf das Buch gewartet und konnte es nun sehnsüchtig in meinen Händen halten! Und ja endlich nach vielen vielen (für mich grauenvollen) Büchern, habe ich nun endlich wieder ein Heitz hier liegen, der mich absolut begeistern konnte. Es hatte einfach alles was ich so sehr vermisst habe. Eine große Portion Historische Fakten, Legen und Sagen, sehr viel Wissen, Humor und Horror und eine Fantasy die mir den Atem geraubt hat. Dazu eine Protagonistin, die mal der absolute Hammer ist. Genau das was ich wollte und suchte und auch ein paar alte Freunde hatten sich im Buch versteckt, genau so wie ich es vom Meister gewohnt bin! Ich kann Band 2 gar nicht mehr erwarten und wenn er nur halb so gut sein wird, hast du lieber Markus, mein Bücher Herz wieder für dich gewonnen! Ich darf also gespannt bleiben. Ganz lieben Gruß Sonja/Shaaniel
Profile Image for xxxSunniyxxx.
342 reviews3 followers
April 26, 2020
Dies ist der Auftakt einer neuen Trilogie aus der Feder von Markus Heitz. Ich bin eigentlich nicht so der Mystery Thriller Fan dennoch war ich neugierig auf dieses Buch geworden. Die Geschichte spielt hauptsächlich in der Gegenwart, wobei dessen Ursprung sehr weit in die Vergangenheit beginnt. Hier geht es um zwei Henkers Dynastien zwischen denen seit Jahrhunderten eine Fehde besteht. Im laufe der Geschichte erfahren wir wie diese überhaupt entstanden ist und das sie noch bis heute anhält. Hier gibt es viele historische Elemente aber auch ein guter Fantasy Anteil ist dabei, so trifft man hier Gestaltwandler, Hexen und Zauberer und noch weitere dunkle Figuren. Der Schreibstil war sehr einnehmend und fesselnd, kaum hatte ich das Buch angefangen konnte ich gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Es war wie eine Sucht.

Geneve Cornelius lebt in Leipzig und betreibt als Heilkunde Expertin eine Praxis. Diese Praxis wird aber nicht nur von normalen Menschen aufgesucht. Geneve stammt aus einer Henkersdynastie, hat aber diesen Beruf selbst nie ausgeübt. Sie ist eher jemand der sich möglichst neutral verhalten möchte und mit ihrem Wissen in der Heilkunde helfen möchte und das seit Jahrhunderten. Doch dann geschieht etwas was weitreichende Folgen haben kann für die ganze Welt. Geneves Neutralität wird somit auf eine harte Probe gestellt.

Was ich toll gemacht fand das man nach und nach mehr über Geneve und ihre Familie erfährt. Dies Geschieht durch verschiedene Blickwinkel und auch zwischen den Zeiten Gegenwart und Vergangenheit. Diese wurden von Geneves Mutter Catharina erzählt. In diesen Erzählabschnitten erfährt man viel über das Amt und die Aufgaben des Schafrichters und wie sich das im laufe der Zeit verändert hat. Aber nicht nur das, auch über Catharina selbst erfährt man mehr und ihre Ansichten.
Auch wenn ich die Abschnitte mit Catharina sehr interessant fand störten sie mich ab und an im Lesefluss. Ich hatte das Gefühl das die Spannung etwas abflaute und auch der Handlungstrang etwas unterbrochen wurde. Ansonsten haben mir die Zeitsprünge gut gefallen und ich fand sie auch sehr gut umgesetzt.

Es war interessant zu erfahren das Geneves verstorbener Bruder etwas ganz Großem auf der Spur war und man unbedingt mehr darüber erfahren will. Die Geschichte ist wirklich ziemlich temporeich und bietet einen großen Unterhaltungswert. Man könnte meinen das Fehde selbst das spannendste hier ist, aber tatsächlich tragen die Charaktere – egal ob menschlich oder nicht – einen wichtigen Beitrag zur Handlung bei. Sie faszinieren einen und man möchte mehr erfahren. Gerne hätte ich aber mehr historisches hier gehabt, das fand ich doch etwas vernachlässigt.



“Die Meisterin: Der Beginn” ist ein großartiger Auftakt der süchtig macht. Es ist ein toller Mix aus verschiedenen Elementen was für eine interessante und spannende Handlung sorgt. Dabei bekommt man ein guten Einblick der Geschehnisse aus Vergangenheit und Gegenwart. Komplex, mysteriös und überraschend beschreiben diesen Band sehr gut. Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung und freue mich schon sehr auf den nächsten Teil. Sehr empfehlenswert!

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