Kinder müssen nicht erzogen werden! Nur zwei Buchstaben scheinen es zu sein, um von der Er-ziehung zur Be-ziehung zu kommen. Tatsächlich aber müssen wir unsere Haltung und unsere Sicht auf Kinder ganz grundlegend verändern, wenn wir eine lebendige, aufrichtige und liebevolle Beziehung zu unseren Kindern gestalten wollen. Kinder stehen in unserer Gesellschaft so sehr im Fokus wie nie zuvor. Beständig neue Konzepte über Frühförderung, Betreuungsangebote und Bildungsreformen werden entworfen. Eltern fragen sich: Wie soll ich mein Kind richtig erziehen? Wie schaffe ich es, dass es optimal gefördert wird? Eingeschlichen hat sich in all diese Diskussionen jüngst ein befremdlicher Ton: Plötzlich ist da von kleinen Tyrannen die Rede, die uns Eltern auf der Nase rumtanzen. Ein Lob der Disziplin befeuert die Erziehungsdebatte, immer mehr Kinder werden mit Diagnosen wie ADHS zu Kinder- und Jugendpsychiatern geschickt.
Katharina Saalfrank wendet sich ab von einem solchen problematisierenden Umgang mit Kindern hin zu einer wertschätzenden Beziehung innerhalb der Familie. Sie beschreibt die Notwendigkeit eines grundsätzlichen Paradigmenwechsels: Kinder brauchen keine herkömmliche Erziehung, ist ihre Überzeugung, die sie aus ihrer Arbeit mit Familien, aber auch aus Erkenntnissen der Hirnforschung und Entwicklungspsychologie gewinnt. Was Kinder stattdessen brauchen, um gesund aufwachsen zu können und gut zu lernen, ist eine wertschätzende Führung und eine stabile und konstruktive Beziehung.
Die Idee, die Katharina Saalfrank in diesem Buch vertritt ist kurz gesagt, dass Kinder keine Erziehung benötigen. Egal welcher Form! Dass diese ihnen sogar mehr schaden als helfen würde. Stattdessen soll man sich in eine Beziehung zu dem Kind begeben. An zahlreichen Beispielen aus ihrer Therapeutentätigkeit schildert sie dann 'Erziehung' und wieso diese an der Stelle falsch war (ohne dieses Wort an sich aber zu benutzen - sie will die Eltern per se gar nicht verteufeln sondern nimmt sie eher noch in Schutz - sie wussten es ja nicht besser und wurden selbst so sozialisiert).
Ich gehe mit ihren Erklärungen zu den Beispielen d'accord und bin da auf ihrer Seite. Nur hat mir persönlich jetzt doch der Handlungsleitfaden gefehlt was denn tatsächlich "Beziehung" im großen Unterschied zur "Erziehung" ist. Denn im Großteil des Buches beschreibt Saalfrank eben, wie man es nicht machen soll. Dabei kommt dann das "Wie geht es richtig" deutlich zu kurz. Man müsste ihre genannten Beispiele analysieren und allgemeiner umlegen.
Saalfrank gibt aber dennoch immerhin wichtige Denkanstöße, an die man sich dann in Konfliktsituationen mit den Kindern nur auch erinnern müsste. Das ist sicherlich ein etwas längerer Lernprozess. Von außen und als Unbeteiligte kann ich ihre geschilderten Situationen auch analysieren und ihren Ausführungen zustimmen. Wenn ich als Beteiligte mittendrin stecke, reagiere ich aber meist nicht wohlüberlegt sondern meist sofort/impulsiv. Und dann wahrscheinlich nicht immer so wie Katharina Saalfrank hier empfiehlt.
4/5 Sterne Du bist ok, so wie du bist Beziehung statt Erziehung - was Kinder wirklich stark macht von Katharina Saalfrank GU „Kinder müssen nicht erzogen werden! Nur zwei Buchstaben scheinen es zu sein, um von der Er-ziehung zur Be-ziehung zu kommen. Tatsächlich aber müssen wir unsere Haltung und unsere Sicht auf Kinder ganz grundlegend verändern, wenn wir eine lebendige, aufrichtige und liebevolle Beziehung zu unseren Kindern gestalten wollen. Kinder stehen in unserer Gesellschaft so sehr im Fokus wie nie zuvor. Beständig neue Konzepte über Frühförderung, Betreuungsangebote und Bildungsreformen werden entworfen. Eltern fragen sich: Wie soll ich mein Kind richtig erziehen? Wie schaffe ich es, dass es optimal gefördert wird? Eingeschlichen hat sich in all diese Diskussionen jüngst ein befremdlicher Ton: Plötzlich ist da von kleinen Tyrannen die Rede, die uns Eltern auf der Nase rumtanzen. Ein Lob der Disziplin befeuert die Erziehungsdebatte, immer mehr Kinder werden mit Diagnosen wie ADHS zu Kinder- und Jugendpsychiatern geschickt. Katharina Saalfrank wendet sich ab von einem solchen problematisierenden Umgang mit Kindern hin zu einer wertschätzenden Beziehung innerhalb der Familie. Sie beschreibt die Notwendigkeit eines grundsätzlichen Paradigmenwechsels: Kinder brauchen keine herkömmliche Erziehung, ist ihre Überzeugung, die sie aus ihrer Arbeit mit Familien, aber auch aus Erkenntnissen der Hirnforschung und Entwicklungspsychologie gewinnt. Was Kinder stattdessen brauchen, um gesund aufwachsen zu können und gut zu lernen, ist eine wertschätzende Führung und eine stabile und konstruktive Beziehung. Wer das Buch von Katharina Saalfrank gehört hat, wird einen neuen Schlüssel für ein bereicherndes und lebendiges Familienleben finden, in dem sich die Potentiale von Kindern und Eltern frei entwickeln und alle aneinander wachsen können.“ Ich bedanke mich bei Netgalley und dem GU Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar des Buches. Ich gebe hier meine unabhängige und unbezahlte Meinung zu dem Buch ab. Ich kannte die Autorin bisher nur aus ihrer Fernsehserie „Die Supernanny“ und war ehrlich gesagt leicht skeptisch, was mich in diesem Buch erwartet, da ich eine Meinung zu genannter Sendung hatte. Aber ich muss ehrlich sagen, dass ich positiv überrascht war vom Inhalt des Buches, zwar ist das Konzept nicht neu und eigentlich bekannt, welches sie hier vorstellt, aber ihre Erklärungen, Erläuterungen und Beschreibungen machten dieses Buch sehr informativ und lesenswert. Allerdings hätte ich mir sehr direkte Fallanalysen gewünscht, zum Beispiel von Eltern die eine Situation schildern und wie sie agiert oder reagiert haben und dann von der Autorin eben genau an dieser Sitaution gemessen die richtige Reaktion, wie man es besser machen könnte. So blieb dieses Buch für mich eigentlich reine Theorie und sehr lehrerhaft. Ansonsten sind die Ideen nicht unbedingt neu aber recht gut erläutert was es für ein Kind bedeutet auf die eine oder andere Art erzogen zu werden. Ich als Mutter mache mit Sicherheit nicht alles richtig, ich bin auch mal gestreßt oder genervt oder habe durch die Arbeit einfach zu wenig Zeit. Genau hier würden mir genauere Fallanalysen weiterhelfen, denn bestimmte Sitautionen treten nun mal in jeder Familie auf. Daher war dieses Buch eher trockene Theorie, wenn ich es so ausdrücken soll. Die Autorin ist mit Sicherheit sehr bewandert auf ihrem Fachgebiet, aber das Buch zu lesen, war irgendwie zu trocken wie ich finde. Hier hätte man es wirklich mit konkreten Hilferatschlägen aufpeppen können, aber das ist nur meine unprofessionelle Meinung dazu. Gut fand ich aber den geschichtlichen Überblick der Erziehung im Laufe der Jahre. Es gibt auch tolle Ansätze über die ich auch nachdenken werde und versuchen werde bestimmte Dinge anders zu sehen. Es ist ein Lernprozess, den man zusammen mit dem Kind gehen kann um zu einem besseren und zufriedenerem Miteinander zu finden, denn die hier gelieferten Ansätze geben einem die Möglichkeit genau da anzusetzen. Ich werde in Zukunft versuchen mehr nach den Tips in diesem Buch zu agieren. #familie #erziehung #ratgeber #sachbuch #rezension #rezensionsexemplar #bookstagram #katharinasaalfrank #Dubistoksowiedubist #gu.verlag #guverlag #bücherliebe #booklover #reading #bücherliebe #booklover #reading #leseratte #bücherwurm #lesen #lesenmachtglücklich #instabooks #booknerd #readingtime #ilovebooks #netgalley #netgalleyde #ichliebelesen #buchnerd #ichliebebücher #bücher #bookadict #bookaholic #NetGalleyDEChallenge
Kinder müssen nicht erzogen werden! Nur zwei Buchstaben scheinen es zu sein, um von der Er-ziehung zur Be-ziehung zu kommen. Tatsächlich aber müssen wir unsere Haltung und unsere Sicht auf Kinder ganz grundlegend verändern, wenn wir eine lebendige, aufrichtige und liebevolle Beziehung zu unseren Kindern gestalten wollen. Kinder stehen in unserer Gesellschaft so sehr im Fokus wie nie zuvor. Beständig neue Konzepte über Frühförderung, Betreuungsangebote und Bildungsreformen werden entworfen. Eltern fragen sich: Wie soll ich mein Kind richtig erziehen? Wie schaffe ich es, dass es optimal gefördert wird? Eingeschlichen hat sich in all diese Diskussionen jüngst ein befremdlicher Ton: Plötzlich ist da von kleinen Tyrannen die Rede, die uns Eltern auf der Nase rumtanzen. Ein Lob der Disziplin befeuert die Erziehungsdebatte, immer mehr Kinder werden mit Diagnosen wie ADHS zu Kinder- und Jugendpsychiatern geschickt. Katharina Saalfrank wendet sich ab von einem solchen problematisierenden Umgang mit Kindern hin zu einer wertschätzenden Beziehung innerhalb der Familie. Sie beschreibt die Notwendigkeit eines grundsätzlichen Paradigmenwechsels: Kinder brauchen keine herkömmliche Erziehung, ist ihre Überzeugung, die sie aus ihrer Arbeit mit Familien, aber auch aus Erkenntnissen der Hirnforschung und Entwicklungspsychologie gewinnt. Was Kinder stattdessen brauchen, um gesund aufwachsen zu können und gut zu lernen, ist eine wertschätzende Führung und eine stabile und konstruktive Beziehung. Wer das Buch von Katharina Saalfrank gehört hat, wird einen neuen Schlüssel für ein bereicherndes und lebendiges Familienleben finden, in dem sich die Potentiale von Kindern und Eltern frei entwickeln und alle aneinander wachsen können. _ Mein Fazit
Sind wir mal ehrlich, wer kennt Katharina Saalfrank nicht?! Als ich den Titel des Buches gelesen habe war mir klar ich will es lesen. Denn ehrlich „du bist ok, so wie du bist!“ zählt nicht nur für unsere Kinder, sondern für uns alle. Aber unsere Kinder sind die, die oftmals am meisten abbekommen oder schnell einen Stempel auf der Stirn haben, wenn sie mal nicht so funktionieren, wie unser tolles System es gerne hätte.
Genau diesen Themen widmet sich Katharina Saalfrank in ihrem Buch. Wie oft bekommen die Kinder die Diagnose ADHS, verhaltensauffällig, störend, problematisch? Oftmals sind dann wir als Eltern damit überfordert. Warum soll mein Kind auf einmal problematisch sein, nur weil es seine Wut äußert? Was macht das Verhalten von uns Erwachsenen, egal ob Eltern, Erzieher, Betreuer oder auch Lehrer mit unserem Kind?! Wie schnell wird es von anderen ausgeschlossen? Wie gut können wir Eltern in dieser Gesellschaft noch allem gerecht werden? Können Mama und Papa noch eine gute Beziehung zu ihrem Kind aufbauen, wenn jeder an einem zieht und meint es besser zu wissen? Was ist besser Erziehung oder Beziehung? Für mich muss es ein gesunder Mix sein, auch wenn ich mir bewusst bin, das ich definitiv Fehler mache. Aber ich bin nun mal ein Mensch.
Bitte geht achtsam mit Kindern um. Überlegt euch ob es wirklich richtig ist sofort Vorurteile oder Stempel zu verteilen. Wir Menschen sind keine Maschinen und wir Eltern auch nicht. Aber unsere Kinder sind wichtig. Jeder der Kinder hat, wird dieses Buch absolut verstehen.