Soft Apocalypse Röding Style. Wie so ein absolut unaufgeregter Bret Easton Ellis seziert Röding in seinem Buch kaltblütig moderne Lebensentwürfe, bis nur mehr die banale Verzweiflung bleibt - isoliert, entpolitisiert, emotional taub und egozentrisch. Mir hat sich leider der Zusammenhang zwischen dem ersten und dem zweiten Teil des Buches nicht so richtig erschlossen - aber die prägnante Charakterzeichnung macht das locker wett. Für Fans von Guse oder Leif Randt.