Das Leben im Wald ist voller Risiken und Herausforderungen. Doch auch hier gibt es keine wahre Freiheit, und zwischen heimlichem Verrat und offener Rebellion muss die junge Peas, genannt Pi, herausfinden, was ihr wirklich etwas bedeutet. Dann begegnet sie eines Tages mitten in der Wildnis dem Feind, und alles ändert sich …
Unter dem Pseudonym Maja Winter schreibt Lena Klassen High-Fantasy-Romane.
Bücherverschlingende Geschichtenerzählerin. Schreibende Büchernärrin. Teetrinkende, schokoladensüchtige Fantasy-Autorin mit einer Vorliebe für Waldspaziergänge, verrückte Katzen, Lavendel und chinesisches Essen.
Geboren 1971, in Moskau, aufgewachsen in Deutschland, begann Lena Klassen schon früh Geschichten zu erzählen. Sobald sie schreiben konnte, gab es kein Halten mehr – sie schrieb ihre Fantasien auf, anfangs noch illustriert mit Filzstift-Gemälden, und so entstanden im Lauf der Jahre zahlreiche Kurzgeschichten, Gedichte und schließlich immer längere Romane. In ihrer Begeisterung für Bücher entschied sie sich dazu, Literaturwissenschaft, Anglistik und Philosophie zu studieren. Vom radikalen Zerpflücken wehrloser Texte kehrte sie jedoch zum Erzählen und Schwelgen in Geschichten zurück. Seitdem hat sie zahlreiche Kinderbücher, Jugendbücher und Romane für Erwachsene veröffentlicht.
Obwohl sie auch gerne neue Genres ausprobiert, liest und schreibt sie am liebsten Fantasy und genießt die Vielfalt der unterschiedlichen Subgenres – Vampire und Drachen, Kriegerinnen und harmlose Leute, die plötzlich aus ihrem gewohnten Alltag gerissen werden. Das ist der Moment, der alles verändert: wenn sich quasi ein Spalt in der Wirklichkeit auftut und man erkennt, dass alles ganz anders ist, als man immer dachte …
Wenn sie von ihren abenteuerlichen Reisen in fremde Welten zurückkehrt, lebt Lena Klassen mit ihrer Familie in Westfalen, belagert von zärtlichen Katzen mit ein paar kleinen Macken.
Die Fortsetzung von Wild hat mir sehr gut gefallen! Besonders Pis Entwicklung habe ich mit Begeisterung, Interesse und hin und wieder einem Schmunzeln mitverfolgt. Hinsichtlich der Liebe ist Pi ein wilder Teenager, der die wahre Liebe sucht und erst im Verlauf durch Erfahrungen und Erlebnisse mit mehreren Männern findet. Diesen Aspekt empfand ich als realistisch.
Im Allgemeinen ist zu sagen, dass ich die Gefühle, die Motivationen und Handlungen der einzelnen Charaktere - insbesondere die von Pi - sehr realistisch und verständlich finde. Es ist nachvollziehbar, dass sie alle keinen Kampf, kein Blut und die Rolle des Helden ergreifen wollen, die doch so typisch für viele Dystopien sind. Sicherlich herrscht Unzufriedenheit mit den herrschenden Zuständen und Veränderung/Verbesserung ist gewünscht und wird auch durch die Protagonisten herbeigeführt, jedoch geschieht dies hauptsächlich aus der Notwendigkeit heraus den eigenen Frieden und die eigene Sicherheit zu gewährleisten. Nachvollziehbar!
Sämtliche Ideen die Zukunftswelt betreffend - Glücksgaben, Ausbeutung von Menschen, Menschenjagd etc - waren erschreckend und packend! Dennoch ist auch in solch einer Welt wahres Glück zu finden, denn wir schaffen es uns selbst - das ist die Aussage hinter dem Buch und wird gerade am Ende noch einmal sehr deutlich.
Wirklich gut geschrieben, tolle Ideen und eine absolut sympathische Protagonistin! Empfehlenswert!
Zeitweise habe ich mich mit den Jungs etwas schwergetan, jedoch liebe ich diese Dystopie wie den ersten Band und kann es jedem ans Herz legen. Etwas unbekannter als andere Bücher, was in meinen Augen wirklich nicht gerechtfertigt ist!
Die Fortsetzung von "Wild" hat mir noch besser gefallen. Lose Fäden werden verknüpft, die Story hat einen unerwarteten Tiefgang und die Charaktere überzeugen. Von mir gibt es die volle Punktzahl :)