Stets zu einem Risiko bereit, lässt sich Journalist Lyas Stevenson für seine neue Story in ein brasilianisches Hochsicherheitsgefängnis einschleusen. Bei der verdeckten Recherche der menschenunwürdigen Zustände gerät er ungewollt in den erbarmungslosen und grausamen Krieg der verfeindeten Drogenfraktionen. Tiago, ein Killer des Roten Kommandos, genannt Espírito, macht ihn kurzerhand zu seinem „Mädchen“. Vorerst bleibt Lyas nichts anderes übrig, als mitzuspielen, denn um keinen Preis darf seine wahre Identität aufgedeckt werden. Tiago gibt ihm Rätsel auf und weckt nach und nach Gefühle, die er sich partout nicht leisten kann. Je tiefer Lyas zudem in das Geflecht aus Drogensumpf und Korruption eintaucht, desto gefährlicher wird es und bald steht nicht nur sein Leben auf dem Spiel.
Born in UK, raised in Germany. I found pleasure in writing very early. My favorite storys are homoerotic novels and gay fantasy. My books: "Bruderschaft der Küste" Gay Historical Romance "Die Anderen" Gay Mystic Fantasy "Robertos Angebot" "Pegasuscitar" "Irgendwie Top" "Irgendwie Anders" "Irgendwie Lions Roar" "Feuersteine" "Bodyheater" "Mecklenburger Winter" "Bodycaught" "Hard Skin" "(K)ein Kavaliersdelikt" "Die Sache mit Jo und Mo" "Bokeh"
Der Journalist Lyas lässt sich zu Recherchezwecken in ein Gefängnis in Brasilien einschleusen. Dort ist völlig auf sich allein gestellt und den von korrupten Wärtern unterstützten Regeln der ranghohen Häftlinge ausgeliefert. Der geheimnisvolle Tiago erhebt Anspruch auf Lyas, dessen Gefühle von Tiago in Aufruhr versetzt werden. Zusätzlich stellt sich heraus, dass der politische Einfluss der Drogenbanden noch viel höher ist, als zunächst angenommen.
Lyas, Sohn eines Amerikaners und einer Brasilianerin, aufgewachsen in Amerika lebt schon seit einigen Jahren in Brasilien. Er ist mit den Sitten und Gebräuchen bekannt. Als Journalist hat er sich schon so manches Mal in gefährliche Situationen begeben, so dass er sich weder blauäugig noch ohne eine Ahnung, was auf ihn zukommt, an dieses Projekt wagt. Sein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn und sein Selbstvertrauen machen es ihm schwer, erstmal unauffällig zu bleiben. Schnell hat er die Aufmerksamkeit, von Geovaldo, dem Sprößling einer einflussreichen Drogendynastie und von Tiago, dem geheimnisvollen Killer gewonnen.
Lyas ist ein sympathischer Protagonist. Sein Mut und seine Risikobereitschaft haben mir diverse graue Haare beschert. Tiago bleibt lange Zeit schlicht und einfach geheimnisvoll. Immer wieder blitzt jedoch ein Teil des Mannes hinter der Maske hervor, so dass es mir frühzeitig gelungen ist, ihn einzuschätzen und ins Herz zu schließen.
Die Verwicklungen sind spannend, mitreißend und actionreich in Szene gesetzt. Die Entwicklung der wunderbaren und emotionalen Liebesgeschichte ist, zumindest zu Beginn, ein wenig ungewöhnlich. Für mich ist aber völlig klar, dass Lyas sich zu jeder Zeit seiner selbst, seiner Gefühle und dem Umgang damit, bewusst ist und die Entscheidung, sich auf dieses „Spiel“ einzulassen trotz anfänglicher Zweifel von sich aus trifft, auch wenn er dies zunächst nicht vorhatte. Die von Korruption geprägten Lebensumstände in Brasilien und die menschenunwürdigen Zustände in den Gefängnissen werden nur angeschnitten. Genug, um sich ein Bild ein zu machen, aber nicht so ausführlich, dass das Elend positive Spannung und knisternde Romantik nicht mehr zulassen würde.
Ich bin schnell und mühelos in die Geschichte eingetaucht und habe so sehr mitgefiebert. Habe gehofft, gebangt, gelitten und geliebt. „Prisao“ ist eine ebenso spannende, wie romantische, aber auch aufwühlende Geschichte. Ich habe das Buch mit großer Begeisterung gelesen und empfehle es sehr gerne weiter.
Der Journalist Lyas Stevenson geht für seine neue Story als Lyas in ein brasilianisches Hochsicherheitsgefängnis um dort die menschenverachtenden Zustände zu dokumentieren . Doch er geht dort rein ohne Sicherheiten und muss schnell feststellen ,das der Alltag hier mehr als schlimm ist .er gerät zwischen die Fronten ,doch Tiago, genannt Espírito hält überraschend die Hand über ihn.Tiago ist ein gefürchtetet Killer und Lyas muss nun mit ihm in einer Zelle sitzen und gilt offiziell als dessen "Mädchen ". Dumm nur das dieser verteufelt gutaussehende Killer in Lyas Gefühle wecken ,die da eigentlich nix zu suchen haben.
Mit diesem Buch ist Chris P Rolls erneut in eine Sparte eingetaucht ,die spannend ,aber auch manchmal echt brutal ist und doch kann man nicht aufhören mit lesen.Denn man liebt,lebt und leidet mit den Protagonisten und fiebert mit ihnen um deren Leben und Liebe. Ein Buch ,das definitiv nichts für schwache Nerven ist ,denn der Alltag im Knast gerade in Brasilien ( und auch sonst überall auf der Welt ) ist kein Zuckerschlecken ,aber die bösen Jungs reizen einen nun mal sehr :-)
Viele verbinden mit Brasilien den Karneval in Rio de Janeiro, die Copacabana und Lebensfreude pur. Doch das Land führt einen täglichen Kampf gegen Korruption, Machtmissbrauch und den Drogenhandel. Ein Kampf gegen Windmühlen, wenn man die oftmals ausweglose Situation der Bevölkerung, gerade in den Favelas, betrachten. Kriminalität steht an der Tagesordnung, was sich auch an der heillosen Überfüllung der Gefängnisse abzeichnet. Die Zustände dort sind menschenunwürdig. Chris P. Rolls hat sich mit „Prisão“ dieses Themas angenommen und ich war wahnsinnig gespannt, wie sie es umgesetzt hat.
Der erste Satz: – »Du bist ja vollkommen verrückt!« –
Für einen hochdekorierten Werdegang in einer Spezialeinheit der Army ist Lyas nicht gemacht, obwohl er diesen Weg durchaus versucht hat. Sein Gewissen und vor allem sein Gerechtigkeitssinn standen ihm dabei im Weg. Als Investigativjournalist kommen ihm diese Charakterzüge aber zugute, sie treiben ihn an, und dank seiner Ausbildung, die er bei der Army genossen hat, schreckt er auch vor einer Recherche in Brennpunkten und der damit verbundenen Gefahr nicht zurück.
Um die Missstände in den brasilianischen Gefängnissen aufzudecken, lässt Lyas sich einschleusen. Ohne Hintertür und vollkommen auf sich allein gestellt versucht er inmitten von Gewalt und Korruption an brauchbare Informationen zu gelangen. Als Tiago ihm dann für sich beansprucht, findet Lyas sich mitten in einem Machtkampf zwischen den Drogenkartellen wieder.
– Da war er also. Mitten drin. Im Vorhof der Hölle. Seine Fäuste, sein Geschick, sein Mut würden darüber entscheiden, ob es nur der Vorhof oder die Hölle selbst werden würde. – (Pos. 603)
Ich finde extreme Settings immer wahnsinnig spannend. Das überfüllte Hochsicherheitsgefängnis, in dem „Prisão“ spielt, ist so ein Ort. Die Schilderungen über das Leben hinter Gittern, über die Gewalt und die Hierarchiestrukturen unter den Insassen sind erschreckend, und doch hat Chris P. Rolls etwas den Weichzeichner angelegt. Was absolut kein Vorwurf ist. Um eine Romance zu tragen, wäre die Realität einfach zu heftig. Die Story, die die Autorin aus dem Stoff webt, hat meiner Meinung Pageturner Potential. Die Spannung baut sich schon auf den ersten Seiten auf und steigert sich im Verlauf immer mehr. Sich dem zu entziehen und das Buch beiseite zu legen, fiel mir unglaublich schwer.
Mit Lyas und Tiago treffen zwei gleichwertige Gegner aufeinander. Sie sind sich nicht nur rein körperlich ebenbürtig, sondern auch in ihrem Verhalten, in ihrer Herangehensweise an Dinge, ähneln sich sehr. Da die Geschichte rein aus Lyas Sicht geschrieben ist, konnte ich Tiagos Intentionen relativ lange nicht so recht einschätzen. Ich denke aber, dass das von der Autorin so gewollt ist, da es die Spannung zusätzlich erhöht. Es war für mich extrem interessant, nach und nach mehr über diesen Kriminellen herauszufinden, was ihn bewegt und antreibt. Warum er so ist, wie er ist. Lyas, mit seinem Aktionismus, mochte ich schon von Anfang an. Zum Ende hin stehen sich die beiden Männer dann auch in meinem Sympathieranking in nichts nach.
In meinen Augen ist Chris P. Rolls ist mit „Prisão“ ein richtig guter Wurf gelungen. Tolles Setting, einnehmende Charaktere und eine Story, die mich aber der ersten Seite nicht mehr losgelassen hat. Gegen Ende wartet die Geschichte dann noch mit einer Wendung auf, die ich sehr gelungen fand. Für mich war der Ausflug nach Brasilien ein absolutes Vergnügen und dafür gebe ich Lyas und Tiago eine mehr als ausdrückliche Leseempfehlung.
Gay Romance trifft auf Crime, zwei meiner absoluten Lieblingsgenres. Lyas, ein Journalist, der mit seiner gefährlichen nach Wahrheit sehr viel Risiko eingeht, schläust sich in ein brasilianisches Gefängnis ein. Dort trifft er auf den Insassen Tiago, der Lyas bald schon als "sein Mädchen" haben will.
Die Autorin greift die Drogengeschäfte und Machtspielchen innerhalb der Gefängnismauern wunderbar auf und verpackt diese in eine fesselnde Geschichte, die aufgrund der aufkeimenden Gefühle des Protagonisten und den eingeflochtenen Figuren und deren Handlungen die perfekte Mischung aus Emotionen und Action bietet. Darüber hinaus sind diverse Plot-Twists vorhanden, die den Leser das Geschehene aus einem neune Licht betrachten lassen und den Fortgang der Geschichte immer wieder neu definieren. All dies wird mit einem leichten, lockeren aber interessant zu lesenden Schreibstil verpackt.
Fazit:
Prisao ist ein aufregendes und fesselndes Buch voller Emotionen und Action, das ich innerhalb eines ruhigen Abends gelesen habe. Es bietet meines Erachtens die optimale Mischung aus zwei Genres, die man eigentlich selten im selben Atemzug erwähnt. Ich freue mich auf die weiteren Geschichten aus der Feder der Autorin und spreche hierfür meine wärmsten Empfehlungen aus!
Das Buch ist absolut fesselnd und mitreißend! Ich habe soooo sehr gelitten mit Lyas, habe Tiago missstraut, vertraut. War unsicher, geschockt, glücklich, traurig. Ich habe geheult, war so todunglücklich. Dann hatte ich Angst um Tiago, dann wieder im Lyas und überhaupt! Dann die sehr heißen, expliziten Szenen, die spürbaren Gefühle der beiden. 🤤🔥❤️ Teilweise wusste ich gar nicht wohin mit meinen Gefühlen. 🙈 Überraschende Wendungen, überall lauert Gefahr, daß viele vergosse Blut 😳 Die Zustände in diesem Gefängnis liegen wohl nah an der Realität. Sind auch beschönigt. 😯 Die Autorin schreibt sehr bildreich, was oft super🔥❤️ manchmal brutal ist😳 Ich hatte ein 1A Kopfkino zum Buch und eine aufregende, spannende Lesezeit ❤️😘 Defintiv Reread Material 😁
eine super recherchierte Story, alle Protas haben mich begeistert, die Dialoge sind sehr lebendig beschrieben, und der gesamte Schreibstil ist fluessig und kurzweilig, Spannung, Dramatik und einige Sexszenen begleiten einen durch die gesamte Geschichte, von mir eine absolute Kauf- und Leseempfehlung
Einfach Wow, wie jedes andere Buch von Chris P. Rolls. Schon unter normalen Umständen ist ein Gefängnisaufenthalt nicht einfach. Aber dann auch noch Brasilien? Mit den TV-Berichten, kann ich nur sagen, sehr gut wieder gegeben. Mega umgesetzt. Und die Geschichte von Tiago und Lyas... Herzschmerz ❤
Was ich gelungen finde: das Setting (interessant und anders), der Plottwist und die Charaktere (stark und cool)
Was ich weniger gut gelungen finde: der Schreibstil (viele Rechtschreib- und Grammatikfehler) und das schnulzige Ende (hat nicht zum Rest des Buchs und zu den Persönlichkeiten gepasst)