Jump to ratings and reviews
Rate this book

Was hätte Virginia Woolf dazu gesagt?: Warum Feminismus heute noch aktuell ist

Rate this book
Was passiert, wenn wir ein altes, "staubiges" Buch wieder in die Hand nehmen? Meistens nichts! Aber manchmal ... kann so ein Buch ein wahres Pulverfass sein und eine Explosion von Emotionen, Gedanken und Ideen auslösen, die ein neues Buch hervorbringen. Das Ergebnis ist das vorliegende ein Dialog mit Virginia Woolfs Buch "Ein Zimmer für sich allein" - und mit ihr höchstpersönlich. Es ist eine feministische Bestandsaufnahme der Gegenwart, eine Analyse der Rollenverteilung in Kindererziehung und Caretaking, der Verhältnisse zwischen den Geschlechtern am Arbeitsplatz und des Bildes der Frauen in den Medien. Zusammengefasst Ein erfrischend neuer Zugang zu Virginia Woolfs Buch und ihrem Denken sowie eine Analyse der Gegenwart aus feministischer Perspektive, die selbst in ihrer Methode und Form von Woolf inspiriert ist.

148 pages, Paperback

Published November 5, 2018

About the author

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
0 (0%)
4 stars
0 (0%)
3 stars
1 (50%)
2 stars
0 (0%)
1 star
1 (50%)
Displaying 1 of 1 review
Profile Image for Melanie.
31 reviews1 follower
May 22, 2020
Dieses Buch ist nicht, was der Titel verspricht...

Virginia Woolf ist eines meiner großen literarischen Idole. Feminismus ist ein Thema, in das ich mich mehr einlesen möchte. Ich hatte mir erhofft, in diesem Buch beides vereint zu finden, konkret: Wie Feminismus in Woolfs Büchern thematisiert wird, und welche Ideen noch heute aktuell sind.

Mit Virginia Woolf hat das Buch leider wenig zu tun. Im ersten Buch-Viertel erwähnt die Autorin ein dutzendmal, dass Sie "Ein Zimmer für sich allein" von Virginia Woolf für ihre Überlegungen zurate ziehen wird, dann aber beschreibt sie ein dutzendmal, wie sie das verstaubte Buch wieder zur Seite legt.

Dazwischen wirkt das Buch wie ein Tagebuch-Eintrag aus dem Privatleben der Autorin: Sie schildert einen Spielplatzbesuch und ein Essen mit Karriere-Frauen beim Italiener, bei dem jede Einzelne Ihre Erfahrungen mit Männern und als Frau im Job schildert - zwischenzeitlich bleibt der klischeehaft klischegläubige Kellner (ein Mann) von der Autorin nicht unerwähnt, der natürlich den Rotwein über der weißen Bluse einer Dame verteilt - unter anderem. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das wirklich so abgespielt haben soll; es wirkte viel eher wie eine "zurecht geschriebene" Erzählung aus der Wirklichkeit.

Im letzten Buch-Viertel steht dann plötzlich (die ja eigentlich tote) Virginia Woolf vor der Tür der Autorin, und nach einem kurzen sehr abstrakten Gespräch über das Frauenbild heute ist sie wieder verschwunden. Ohne sich so recht zu positionieren. Ende des Buches.

Das Buch hat mir leider wenig neue Denkanstöße geben können, irgendwie war für mich auch keine wirkliche Struktur erkennbar und ich frage mich noch immer, was genau die Autorin mit dem Buch eigentlich bezwecken wollte. Als Lehrer würde ich dieses Buch (das tatsächlich Aufsatz-Charme hat) mit "Thema verfehlt" bewerten.
Und diese pseudo-wissenschaftliche Sprache an einigen Stellen: Nicht angenehm zu lesen! Wie bei einem fünfzig Jahre alten Essay der Philosophie, bei dem man so manchen Satz dreimal lesen muss, nur um den Kern dahinter dann immer noch nicht zu verstehen.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Displaying 1 of 1 review

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.