Vincent wird erblinden. Eine seltene Augenkrankheit zerstört alle Träume, alle Zukunftspläne des jungen Mannes. Rastlos arbeitet er eine Liste an letzten Abenteuern und Wünschen ab. Erst bei einem Besuch auf dem Land findet er wieder zu sich. Er will den verwilderten Gemüsegarten seines Großvaters bestellen, solange er noch sieht. Und während er jätet, gräbt und sät, tritt Nachbarin Coline zwischen seine Cosmeen und Küchenkräuter. Wenn er sich einer Fremden öffnen kann, dann vielleicht auch einer Welt in neuen Farben?
Karine Lambert est une photographe belge. Ses clichés sont de minuscules instants essentiels : éclats de rire, de sensualité, de fragilité, de vérité. Dévoreuse de livres, elle a toujours rêvé de partager sa passion pour les mots. D’une façon ou d’une autre, avec des images ou des phrases, elle raconte ce qui la touche.
L’immeuble des femmes qui ont renoncé aux hommes a remporté en 2014 le Prix Saga Café qui couronne le meilleur premier roman belge. Il est également en cours de traduction en plusieurs langues étrangères.
>>Wer einen Garten anlegt, glaubt an den nächsten Tag.<<(Audrey Hepburn) „Der unsichtbare Garten“ von Karine Lambert ist ein Buch, das mich zutiefst, wirklich zutiefst bewegt und berührt hat. Mit dieser gewaltigen emotionalen Lesezeit hatte ich beim besten Willen nicht gerechnet! Nachdem Vincent durch eine seltene Augenkrankheit erblindet, ist sein Leben völlig auf den Kopf gestellt. Es scheint, als verliere er alles.... es scheint, als würde alles keinen Sinn mehr machen. >>Zwischen Himmel und Erde lachen die Möwen, der Wind zerzaust das Heidekraut, ein normannischer Sprühregen bedeckt sein Gesicht wie zarte Tränen, ...<< Doch steckt in Vincent's Herz einfach so viel Mut und Wille dass er die Kraft sich wieder aufzurappeln genau an dem Ort findet, der so ganz anders ist als sein bisheriges Leben eben war. Er beginnt einen Garten zu bepflanzen und genau diesen dürfen wir als Leser beim wachsen, beim halb vertrocknen, in all seinen Farben und Zuständen begleiten. Dieser Garten spiegelt Vincent wieder und diese Verwebung aus Leben und dem Sehen in der Dunkelheit hat mich von Beginn an hier vollends überwältigt! Karine Lambert hat mich mit dieser Geschichte und ihrer Art diese besondere Findungsgeschichte zu erzählen wirklich zu Tränen gerührt und ich hoffe so sehr, dass noch viele Leser dieses Buch von herzen fühlen können, denn >>Die Nacht hat tausend Farben<< …
Mh, irgendwie hat es nicht so richtig meinen Geschmack getroffen, wobei die beiden anderen aus der Leserunde mehr Zugang haben. Vielleicht ist es der Schreibstil oder die Erzählart, die sind schon ungewöhnlich. Man merkt auf jeden Fall das "Französische"
Das Buch ließ sich mit seinen kurzen Kapiteln recht schnell und leicht lesen. Dennoch fehlte mir das gewisse Etwas, um mich zu begeistern. Die Erzählung plätscherte irgendwie vor sich hin. Kann man lesen, muss man nicht.
Allgemein Nach den ersten paar Seiten bin ich fest davon ausgegangen, dass dieses Buch ein Jahreshighlight wird. Leider ist es nicht so gekommen, doch begeistert lässt es mich dennoch zurück. Berührend und packend war der Schreibstil. Die Kapitel waren kurz und die Sätze knapp und griffig. Ich spürte Vincents Panik, als er von seiner Diagnose erfuhr. Den inneren Konflikt, was er mit seiner nun kurzer Zeit anfangen soll. Dieser Schreibstil sollte meine Begeisterung im Nachhinein jedoch dämmen. Sobald Vincent blind war, blieb der Schreibstil exakt gleich und so wirkte noch immer alles gehetzt. Die Szenen waren oftmals viel zu kurz und ich konnte kein richtiges Gefühl mehr aufbauen. Es kehrte einfach keine Ruhe ein. Es war zwar schön, zu sehen, wie schnell sich Vincent in sein neues Leben einfindet, doch für jemanden, der 35 Jahre seines Lebens sehen konnte, schien alles sehr reibungslos abzulaufen. Vincent wird blind, erst ist alles schrecklich, nach nur wenigen Wochen ist alles schon annehmbar und gut, er hat massig helfende Hände um sich herum und auch sein Happy End. Sein Prozess fehlte im Buch. Viel zu wenige Szenen, wo er effektiv Hilfe brauchte, oder ihm etwas schwer fiel. Es wirkte, als wenn er einmalig Hilfe bräuchte und dann ab dem zweiten Mal schon alles alleine kann. Oder die Probleme einfach nicht mehr auftauchen. Mehr Entwicklung machten tatsächlich all die Nebencharaktere durch. Sie schienen fast im Vordergrund zu stehen. Manche wanden sich ab, manche mussten mit seiner Diagnose kämpfen, doch erhalten nach und nach die Leichtigkeit zurück, anderen machte es von vornherein nichts aus. Schade fand ich auch, dass der Garten überhaupt nicht im Vordergrund stand. Titel, wie Klappentext waren ihm gewidmet, doch einen Platz im Buch, fand dieser erst sehr spät. Ich hatte gehofft, mehr davon mitzubekommen, wie die Natur Vincent hilft. Mittig im Buch will er ihn zum ersten Mal bestellen, kauft auch Samen, doch es ist nicht recht klar… Hat er sie nun gepflanzt, wie war die Arbeit für ihn, was gibt es seiner Seele? Im späteren Verlauf wird er mehr thematisiert und dann auch mit berührenden Momenten versehen. Schwierig waren auch die vielen Fragen, die sich in meinem Kopf anbahnten und die zwar später erklärt wurden, aber erstmal im Raum standen und sich falsch anfühlten. So schrieb Vincent weiterhin Tagebuch und bis zur Auflösung, machte dies kaum Sinn für mich. Dadurch, dass ich privat mit zwei blinden Menschen zu tun habe, wusste ich auch schon einige Lösungen und Herangehensweisen aus dieser Welt und so kam mir gerade dieses „Einfinden“ in den neuen Lebensstil zu kurz.
Charaktere Im Vordergrund steht Protagonist Vincent, der mit 35 Jahren erblindet. Er scheint ein toller Kerl zu sein. Natürlich und offen. Er hat ein fest Leben, plant eine Zukunft, bis alles zusammen bricht. Das sind Momente, in denen der Mensch entweder komplett zusammen bricht, oder sein Leben überdenkt. Vincent überdachte sein Leben, fragte sich, was er nun wolle. Dabei schien er offen und ehrlich mit sich selbst zu sein. Phasen, wo er grummelig war, andere anfuhr und aufbrausend wurde, schienen mehr als authentisch. Er stand für sich ein, als jeder wusste, was gut für ihn ist und blieb sich selbst stets treu. Ein toller Charaktere. Viele Charaktere bekommen eine Tiefgründigkeit, ohne explizit im Vordergrund zu stehen. Mit nur wenigen Sätzen arbeitet die Autorin Feinheiten heraus. Positive und negative Eigenschaften. Nichts kam mir vor „wie aus einem Roman“.
Schreibstil&Sichtweise Die Sätze waren kurz, die Kapitel noch kürzer. Ein Schreibstil, an den man sich erstmal gewöhnen muss, doch der die Emotionen ziemlich genau auf den Punkt bringt. Der Schreibstil war mein persönliches Highlight in dem Buch und macht mich sehr neugierig auf weitere Bücher der Autorin. Zudem gab es viele Zeitsprünge. Geschrieben wurde das Buch aus der personalen Sichtweise, also in der dritten Person.
Cover&Titel Selten bin ich so sehr in ein Cover verliebt! Und ich achte schon sehr auf sowas. Das Buch selbst hat einen blumigen Einband. Sehr farbenfroh. Er ist eine Augenweide. Doch viel schöner finde ich noch, dass er mit einer weißen Schutzfolie umhüllt ist, die den drunterliegenden Blumen einen gewissen Glanz gibt. Es ist im warsten Sinne des Wortes ein unsichtbarer Garten, beziehungsweise aus Vincents Sicht: Ein fast unsichtbarer Garten. Unter der Oberfläche blüht das Leben. Der Titel ist sehr offensichtlich passend. Vincent bestellt den Garten seines Großvaters, doch ist er nunmal blind. So ist der Garten quasi unsichtbar. Doch er bekommt im Laufe der Geschichte eine weitere Bedeutung. Sehr schön.
Zitat „In den ersten Jahren probiert man sich aus und hat seinen Platz noch nicht gefunden. Wenn man älter wird, denkt man nach und wird vielleicht ein klein wenig weiser. Ich sage ‚vielleicht‘, weil es niemals absolute Sicherheit gibt, wirklich niemals. Wenn ich noch einmal jung wäre, würde ich mich viel früher der Langsamkeit verschreiben. Beeil dich mit der Langsamkeit.“ – Seite 242
Fazit Eine berührende Geschichte, die in erster Linie durch den sehr individuellen Schreibstil glänzen konnte. Ich durchlebte die Emotionen des Protagonisten und begleitete ihn persönlich auf seiner Reise. Es hat jedoch auch viel Luft nach oben.
Der unsichtbare Garten befasst sich mit einem bedrückenden Thema: dem irreversiblen Verlust der Sehkraft und dem Leben mit und nach einer derartigen Diagnose. Um dies zu veranschaulichen, hat die Autorin einen jungen Tennistrainer zu ihrem Protagonisten gemacht, dessen neues Schicksal ohne Augenlicht in einem starken Kontrast zu seinem vorherigen Lebensentwurf steht.
Tja...das ist einer dieser Romane, die gut gemeint und auch gar nicht schlecht gemacht sind, die aber trotzdem nicht das Gefühl auf das Papier bringen, das es braucht, um eine Leserschaft zu überzeugen, mitzureißen und mitleiden zu lassen.
Die Figur Vincent ist zu Beginn des Romans so in seinem Leid gefangen, dass er überstürzt durch alle möglichen Erlebnisse springt, für die er seine Augen noch nutzen möchte. Der Schreibstil passt sich hier dieser Rastlosigkeit an, der Leser wird fast atemlos zurückgelassen. Es fehlt in diesem Teil jedoch an tiefergehenden Reflexionen über den eigenen - auch mentalen - Zustand. Dies mag man wohlwollend alles auf einer Analyseebene dem bewussten Versuch der Autorin zuschreiben, das Ohnmachtsgefühl und den Negationswillen Vincents transportieren zu wollen.
Das Erzähltempo wird erst gedrosselt, als Vincent tatsächlich nicht mehr sehen kann und beginnt, sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Hier wird er als Figur auch deutlich nahbarer und der Roman schafft es, den Leser dazu zu bringen, sich zu fragen, wie man selbst mit solch einer Situation umgehen würde. Allerdings herrscht nun auch über weite Strecken Langeweile, da eigentlich kaum noch - außer einem ziemlich abwegigen Anschlag auf Vincent, der im Nachhinein dann auch nicht wirklich wichtig ist, etwas passiert und auch hier keine besonders tiefe Auseinandersetzung mit der Krankheit erfolgt.
Jegliche Wucht und Nachwirkung, die der Roman hätte haben können, wird jedoch durch das Ende ausgelöscht. Die letzten zwei-drei Kapitel bieten einfach zu viel Happy End - manchmal ist weniger/kürzer mehr.
Insgesamt wirkt der Roman trotz der sicherlich guten Recherche der Autorin über weite Strecken nicht authentisch genug, um emotional zu berühren. Stilistisch durchaus ansprechend und thematisch anspruchsvoll, bleibt der Roman weitestgehend gefällig. Gut gefallen haben mir z.B. die Gartenszenen, aber auch hier bleibt der Eindruck verschenkten Potenzials bestehen. Er liest sich gut, aber er beeindruckt nicht und bleibt an der Oberfläche und ist so eher nette Unterhaltung.
Vincent Morel a 35 ans, il est professeur de tennis. La vie est belle, il est heureux et projette l'achat d'un appartement et pourquoi pas un bébé avec Emilie.
Jusqu'au jour où, le 25 avril , le docteur Leroy, ophtalmologue lui annonce qu'il est atteint d'une maladie rare, la neuropathie optique de Leber. Elle lui annonce que d'ici trois à cinq semaines tout au plus il perdra la vue et deviendra aveugle. Difficile à croire, à digérer...
Sa vie bascule, il va perdre son job, son amour, sa vie en somme.
Pour digérer cela, il a besoin de se recentrer sur lui-même, de faire le point. Il se rend dans la vieille maison de papyguy, son grand-père décédé deux ans plus tôt, une vieille bicoque dans un village perdu. Il entreprend la création d'un potager et retrouve les souvenirs de son enfance.
Une jeune femme habite la maison voisine, elle a un air de Barbara jeune, c'est Coline qui elle aussi à sa façon en s'installant ici a fui sa réalité.
Arrivera ce qui était prédit, Vincent perd la vue et tout bascule. Il faut réapprendre, il doit se battre pour garder son indépendance, conserver son autonomie. C'est difficile avec une mère comme Bernadette qui veut tout gérer, s'imposer mais Vincent a du caractère, de la persévérance, de la volonté comme pour le tennis...
C'est aussi l'occasion pour Vincent de se replonger dans ses souvenirs d'enfance, la mémoire devenant le moteur de cette nouvelle vie.
Karine Lambert explore les relations père-fils, compliqué pour Vincent d'avoir un père absent dépourvu d'empathie et ne montrant pas ses sentiments. Les épreuves de la vie rapprochent parfois. L'amitié est aussi très importante et qu'en est-il de l'amour ?
Venez lire ce magnifique roman pour en savoir plus.
Karine Lambert comme à chaque fois nous enchante avec une plume fluide, dynamique, bienveillante. Elle décrit à merveille le ressenti de Vincent perdant la vue. Elle s'est documentée auprès de personnes malvoyantes pour nous faire ressentir leur réalité, leurs émotions, elle nous propose une expérience sensorielle hors du commun.
J'ai beaucoup aimé les réflexions et phrases en caractères gras séparant les courts chapitres ; jeux de mots, proverbes, expressions sur la vue ou la cécité comme "aveugle de naissance ou avoir vu ?, Ray Charles malvoyant avec un succès et public énorme, Les enfants aveugles jouent-ils à cache-cache ? , perdu de vue, regarder les choses en face...."
Ces intermèdes en gras amènent à sourire, introspection, réflexion, petites respirations agréables.
Amitié, amour paternel, résilience, lenteur, regarder avec les doigts, le nez, les oreilles, la bouche sont les thèmes de ce récit lumineux, très agréable à lire mais parsemé de réflexions profondes.
Si vous ne connaissez pas Karine Lambert, c'est le moment de la découvrir !
Ma note : coup de coeur ♥♥♥♥♥
Les jolies phrases
Comment le lui dire ? Non seulement il est blessé, mais en plus, il va faire souffrir. Comment annonce-t-on un cataclysme ?
Mettre de l'ordre dans la vie des autres donne du sens à la sienne.
Cette voix n'a pas de visage, une ombre lui parle. C'est donc ça être aveugle, entendre des ombres ?
Décidément, comme pour le sport, le handicap demande de la persévérance.
Tant qu'on est vivant, des solutions existent.
Mes repères ont explosé, mais je commence à en construire d'autres.
Que devient-on quand ce qui fait sens à notre existence disparaît brutalement ?
Si je ne pouvais plus venir ici, je serais désorienté. Tout le plaisir réside dans l'attente, dit le pêcheur. Je peux patienter des heures sans que le fil ne se tende et ne pas regretter pour autant la télévision. Tout ce que je souhaite, c'est regarder les bateaux passer.
Il faut exclure la pitié de vos pensées et ne jamais oublier que tendre une main vers l'autre procure de la joie aux gens, commente Marianne.
Der unsichtbare Garten ist ein Roman, den ich, der Umschlaggestaltung her, direkt kaufen würde, aber wo leider der Inhalt etwas nachlässt.
Vincent, mitten dreizig, wird auf Grund einer seltenen Krankheit erblinden, und beschreibt das Prozess von fast Sehend bis Sehbehindert. Am Ende sieht er fast nichts mehr, nur noch Konturen. Es ist ein Weg von schmerzhaften Loslassen vom alten Leben und von neuem anfangen. Auf dem Weg hat er viele Problemen, so seine Eltern die ihm eigentlich als total behindert sehen, und ihm am Liebsten wieder daheim hatten, oder das wieder neu entdecken von Orientierungspunkten. Aber eigentlich, wenn er sich mal die Situation angenommen hat, schafft er es überraschend schnell.
Das Buch fehlt die Spritzigkeit, Lebenslustigkeit und Leichtigkeit, die ich von z.B. „und jetzt lass uns tanzen“ kennen. Klar ist die Geschichte ernst, aber der Schreibstil von Karine Lambert hat mich hier ein wenig enttäuscht. Es ist mir auch nicht klar, wieso sie sich an dieses Thema gewagt hat.
Sollte man das Buch lesen? Ja, wenn man ein nettes unkompliziertes Buch haben möchte. Es liest schnell und leicht.
Vincent Morel, 35 ans, professeur de tennis très apprécié et compétiteur dans l'âme a rendez-vous chez une ophtalmologue. Sans doute commence-t-il a avoir une légère myopie ? Sans doute rien de bien grave ? Eh bien non, après quelques examens sérieux, la spécialiste lui annonce qu'il va perdre la vue. Il est atteint de la neuropathie de Leber. Dans un mois, il sera aveugle, sans espoir de guérison.
Sa vie bascule ! Il envisageait d'emménager avec Émilie et de fonder une famille. Il avait tout pour être heureux ainsi bien professionnellement que dans sa vie personnelle. Le compte à rebours est lancé avant qu'il ne perde la vue. Il prend la fuite, voyage un peu, enregistre des images du monde qui l'entoure. Il finit par se réfugier en pleine campagne, dans la maison de ses grands-parents, puisque auprès d'eux il trouvait toujours calme et réconfort !
Il va falloir que Vincent annonce sa maladie à ses proches. Eux aussi doivent encaisser le choc ! Les plus proches s'enfuient et s'éloignent (notamment Émilie) ou encombre Vincent de leur sollicitude maladroite (ses parents). Finalement c'est la présence de ceux que l'on attendait le moins qui lui sera bénéfique.
Lorsqu'un matin, au réveil, l'obscurité ne laisse plus la place à la lumière du jour mais seulement quelques ombres périphériques. Vincent s'accroche à ses souvenirs d'enfance avec ses grands-parents. Il entreprend de redonner vie au potager de son grand-père et de l'entretenir. Chaque jour est un défi: se déplacer les mains en avant, trébucher, se cogner, tomber, en vouloir au monde entier.
Mais petit à petit, Vincent reprend goût à la vie, il réapprend à travers le toucher, le goût, l'odorat. Il s'adapte, se laisse aider, se réinvente, se laisse aimer. Il comprend qu'un avenir peut être construit, que l'amour est possible au-delà du handicap et laisse entrer dans son coeur Coline (sa voisine) avec qui il refait d'ailleurs du vélo grâce au tamden qu'elle lui a offert. Leurs sentiments sont réciproques. Deux ans plus tard, la haie entre leurs deux maisons a disparu et un petit garçon dans le jardin questionnent son papa sur le chant des oiseaux.
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Passer du jour au lendemain, de voyant à non-voyant, tel est ce qui arrive à Vincent dans ce roman. C'est un roman que je qualifierai d'initiatique où il va falloir apprendre à vivre en changeant tous ses repères et surtout redécouvrir le monde autrement.
On ressent que l'auteure s'est renseignée auprès d'un public atteint de malvoyance et non-voyance. C'est avec beaucoup de tact et de délicatesse, et sans tomber dans le pathos, que l'auteure nous livre un roman où le toucher, l'odorat, le goût et l'ouïe doivent être réapproprier pour vivre normalement ou presque malgré la perte de vue.
L'auteure nous livre un beau parcours de résilience, même si j'ai trouvé que parfois ce parcours allait un peu trop vite.
Même si ça ne sera pas la lecture qui aura marqué mon été, j'ai passé un agréable moment de lecture.
Bien qu'elle soit courte, j'ai eu un peu de mal à me plonger dans cette histoire. Vincent est un personnage qui ne m'a pas touchée, je l'ai très vite trouvé difficile à supporter. Il est désagréable, condescendant et à la limite (très près de la limite) de la misogynie. Il reproche aux femmes de sa vie de "l'utiliser puis disparaître" alors que c'est exactement ce qu'il fait à une autre dès les premières pages du livre, mais ça semble avoir échappé à sa mémoire. Pour ce qui est de l'histoire à proprement parler, elle m'a plu sans que je la trouve transcendante, tout est abordé avec trop de distance à mon goût, sans entrer en profondeur. En revanche, le Service d'Échange Local est une vraiment belle idée que je trouve très inspirante ! Heureusement, ce concept et quelques très jolies phrases ont sauvé le récit pour moi !
Zvláště podivně krásná kniha. Ne nejlepší z této edice, určitě by se našly lepší příběhy. V konečném důsledku se mi líbila, ale těžko jsem si zvykala na psaní v přítomném čase. Věty byly krátké, to samé kapitoly a vypravování tím pádem rychle odsýpalo. Romantiku tu moc nehledejte, je spíše o hledání nového smyslu života, když se vám ten dosavadní zhroutil jak domeček z karet.
Un prof de tennis qui va perdre la vue. Il se réfugie dans sa maison d'enfance à la campagne, se connecte à ses sens, à l’instant présent et aux autres. Il tente de gagner le match de sa nouvelle vie. C’est l’histoire lumineuse d’une renaissance, d’une transmission familiale et d’un amour hors normes.
J’ai lu ce livre D’une traite. On se met aisément dans la peau de Vincent. On imagine sa peine. Mais on vit aussi sa victoire, celle de triompher dans la vie malgré son aveuglement. Je vais le recommander à tous mes seniors dans le cercle de lecture que j’anime.
Všechny barvy noci je dalším příběhem z edice Sedmilásky. Vypráví o nelehkých životních zkouškách, o odhodlání, o touze žít a zdolat překážky postavené do cesty. Téma, které si autorka belgického původu Karine Lambert zvolila, není příliš veselé. Příběh je o vyrovnání se se ztrátou zraku, sledujeme, jak se hlavní postava snaží vypořádat se zdánlivě bezvýchodnou situací. Myslím si, že tato kniha může mnohým dodat odvahu překonat i nepřízeň osudu.
Vincent voit sa vie basculer lorsqu’on lui apprend qu’il sera aveugle d’ici trois semaines tout au plus. C’est une jolie histoire, détaillant chacune des étapes de la maladie comme le déni, la colère puis doucement l’acceptation. La résilience est un point majeur de ce roman inspirant. L’écriture est efficace, sans ajout superflu, c’était une lecture confortable.