Mit ihrem Buch »Jein!« verfasste Stefanie Stahl ein Standardwerk zum Thema Bindungsangst. In »Vom Jein zum Ja« entwickelt die Bestsellerautorin diesen Ansatz weiter. Sie beleuchtet die typischen Bindungsstile, die Beziehungen immer wieder aufs Neue scheitern lassen: die ängstlich-anklammernden, die ängstlich-vermeidenden und die gleichgültig-vermeidenden Typen. Die eigentlichen Ursachen für Bindungsangst verortet die Psychotherapeutin in der Kindheit. Aus ihrer jahrelangen praktischen Erfahrung empfiehlt sie deshalb die Auseinandersetzung mit dem inneren Kind. Mit Hilfe gezielter Übungen kann das Beziehungsproblem bearbeitet und dauerhaft gelöst werden.
Von der Autorin von »Das Kind in dir muss Heimat finden«. Dieses Buch ist unter demselben Titel bereits im Verlag Ellert&Richter erschienen.
Stefanie Stahl ist es gelungen, sich im Dschungel der psychologischen Ratgeber Literatur einen Namen zu machen. Sie begeistert durch ihren unterhaltsamen und verständlichen Stil und die vielen Aha-Erlebnisse, die sie ihren Lesern und Leserinnen vermittelt. Ihr Buch "Jein! Bindungsängste erkennen und bewältigen" wird nicht nur von Laien mit Begeisterung aufgenommen, sondern gilt auch in Fachkreisen als Standardwerk. Stefanie Stahl, Jahrgang 63, ist in Hamburg geboren und aufgewachsen und hat an der Universität Trier Psychologie studiert. Sie arbeitet als Psychotherapeutin, psychologische Sachverständige und Buchautorin in freier Praxis in Trier. Zudem hält sie im deutschsprachigen Raum Seminare zum Thema Bindungsangst. Weitere Informationen finden Sie unter: www.stefaniestahl.de
Stefanie Stahl‘s Buch das Kind in dir muss Heimat finden hat mir sehr geholfen mich zu verstehen, weshalb ich zu diesem Buch gegriffen habe.
Zuallererst finde ich es schade, dass sie immer nur von einer heterosexuellen Beziehung ausgeht und wie dadurch Frauen auf Männer reagieren und andersherum oder wie man als Mann oder Frau reagieren sollte. Sie spricht außerdem von typisch weiblichen und männlichen Eigenschaften, die man einfach nicht verallgemeinern kann. Ich finde es einfach schade, dass sich nicht jede*r damit identifizieren kann, wenn man sich aber doch selbst helfen will.
Außerdem spricht sie immer von der Mutter als engste Bezugsperson. Sie erklärt zwar, dass sie damit alle Bezuspersonen meint, aber man hätte es auch einfach super leicht ersetzen können, sodass sich alle, auch die die nicht in einem heteronormativen Familienbild aufwachsen, mit repräsentiert fühlen. Grundsätzlich halte ich dennoch sehr viel von ihr, sie arbeitet psychoanalytisch, dass sollte man vorher wissen, dass sie alle Probleme in der Kindheit sieht. Sie gibt aber anderen Erfahrungen außerhalb der Kindheit gar keine Gewichtung, wo ich nicht ganz mitgehe.
Das Buch richtet sich eher an Menschen, die in einer Partnerschaft sind, gerade dabei sind sich zu trennen oder an ihren Problemen arbeiten wollen. Es richtet sich weniger an die, die keine Partnerschaft erst eingehen können, weil sie Bindungsängste haben. Das sollte man vorher vielleicht wissen.
Einige spannende Ansätze aber z.T. etwas simpel in der Durchführung. Als ob man mit 2 Übungen Bindungsangst lösen könnte. Und die Genderklischees am Ende hinterlassen einen schalen Nachgeschmack.