Stell dir vor, du wachst in einem Zimmer auf. Die Wände bestehen aus Glas. Du blickst hindurch und siehst nichts als Dunkelheit. Doch du spürst, dass da jemand ist. Und du begreifst, dass du Opfer eines Wahnsinnigen bist.
Kriminaloberkommissar Konrad Malter und seine Partnerin Susanne Liebert werden zu einem Grab im Koblenzer Stadtwald gerufen. Jemand hat die Leichen wie eine sich liebende Familie drapiert. Während der Ermittlungen wird klar, dass sie es mit einem Serienkiller zu tun haben. Sie müssen schnell sein, denn er hat bereits eine neue Familie in seiner Gewalt.
Zunächst vorab, wer einen wirklich guten und packenden Psychothriller sucht, der ist hier genau richtig.
Klappentext: Stell dir vor, du wachst in einem Zimmer auf. Die Wände bestehen aus Glas. Du blickst hindurch und siehst nichts als Dunkelheit. Doch du spürst, dass da jemand ist. Und du begreifst, dass du Opfer eines Wahnsinnigen bist. Kriminaloberkommissar Konrad Malter und seine Partnerin Susanne Liebert werden zu einem Grab im Koblenzer Stadtwald gerufen. Jemand hat die Leichen wie eine sich liebende Familie drapiert. Während der Ermittlungen wird klar, dass sie es mit einem Serienkiller zu tun haben. Sie müssen schnell sein, denn er hat bereits eine neue Familie in seiner Gewalt.
Meinung: Ohne große Einführung beginnt der Thriller direkt mit dem Geschehen in und außerhalb der gläsernen Hölle. Die Kapitel wechseln ab mit den Ermittlungsarbeiten und dem Geschehen in der gläsernen Hölle. Die Erlebnisse der Familie in der gläsernen Hölle sind brutal und sicher nichts für Schwache nerven. Aber genau diese teils brutale und schonungslose Schilderung hat für mich den Unterschied gemacht. Dagegen waren die Reibereien zwischen Konrad und Susanne ja gerade schmeichelhaft.
Insgesamt ein super spannender Thriller, den man nicht mehr aus der Hand legen kann. Die Ermittler und das unerwartete Ende machen es perfekt, deshalb für alle Thrillerliebhaber eine klare Leseempfehlung!
Eine zusammengewürfelte "Familie" gefangen in einem Raum aus Glas. Dazu ein Lehrer, ein Arzt und ein perverses Oberhaupt, welches das Geschehen leitet. Absolut krank und genial. Aber auch extrem schokierend, denn vor allem mit dem Kind habe ich Seite für Seite ganz schlimm mitgelitten. Unglaublich, was der kleine Junge alles erleiden musste. Viel schlimmer geht es fast nicht. Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite garantiert. Ich hätte auch nicht gedacht, wieviele lose Enden es in der Geschichte wirklich gibt, da hat sich dann vor allem kurz vorm Ende noch sehr viel miteinander verwoben.
Auch das Ermittlerteam war erste Sahne. Susanne hat mich sofort sowas von in ihren Bann gezogen und ihre eigene kleine Geschichte habe ich total gerne gelesen. Langeweile hatte in diesem Buch auf jeden Fall keine Chance, es jagt wirklich ein Schock den anderen. Das Ende fand ich heftig, da hätte ich mit eins, zwei Dingen niemals gerechnet und vor allem eine Sache hat mich so traurig gemacht. Fragen sind keine mehr geblieben, alles wurde lückenlos aufgeklärt. Von der Autorin würde ich mich sehr über neue Bücher freuen!
Ein richtig richtig guter Thriller. Spannung pur und ein verrückter Killer, der mich mit seinem Handeln in den Wahnsinn getrieben hat. Super Charaktere!
Lediglich das Ende war mir zu kurz und zu schnell vorbei. Hätte gerne mehr Infos zu bestimmten Dingen gehabt.
Das Cover ist der totale Eyecatcher und sprach mich sofort an, der Klappentext hat mir dann den Rest gegeben.
Ich werde diesmal nichts zum Inhalt schreiben, jedes Wort was ich sage – könnte zuviel sein. Es hat seinen Grund, dass der Klappentext ziemlich wage ist.
Der Schreibstil ist wirklich toll! Ich habe an Andrea Reinhardts Lippen geklebt und jedes Wort wie ein Schwamm aufgesaugt. Locker und leicht aber trotzdem extrem spannend und interessant. Es wird abwechselnd aus Sicht der Opfer und aus Sicht der Ermittlungen berichtet. Die Ermittlungen dauern etwas, bis sie Spannend werden, aber ich finde dafür haben die charismatischen Ermittler das wieder wett gemacht.
Die Charaktere waren sehr authentisch und glaubhaft. Vorallem die beiden Ermittler fand ich toll. Susanne eher chaotisch und pragmatisch. Konrad eher der Planer und ruhigere Typ. Beide zusammen sind das perfekte Team! Ich habe sowohl mit den Ermittlungen, als auch mit den Opfern total mit gefiebert. Die Autorin hat mich mit ihren Personen extrem für sich gewonnen.
Das Tempo war nicht durch das ganze Buch extrem hoch, aber mir ist zu keinem Zeitpunkt langweilig geworden. Das Ende dann ab ca 80% wird rasend schnell und die Ereignisse und vorallem Wendungen überschlagen sich. Im Großen und ganzen ein angenehmes Tempo, sowohl die Ermittlungen und auch die Opfer bekommen hier den nötigen Platz.
Die Spannung war sofort mit dem ersten Kapitel vorhanden. Wir werden sofort in den Glaswürfel geworfen und durchleiden das was die Opfer mitmachen müssen. Durch den Wechsel der Perspektiven ist die Spannung eigentlich konstant vorhanden und man sehnt dem Moment entgegen wo sich beide Erzählstränge vereinen.
Die Idee und Umsetzung haben mir sehr gut gefallen. Vor allem die Idee mit dem Glaswürfel, die habe ich so noch nicht gesehen.
Ich lande bei glatten 5 Sternen. Das Gesamtkonzept hat mich auf ganzer Linie überzeugt und ich habe am Ende aus unterschiedlichen Gründen mehrere Tränen vergossen. Eine absolute Empfehlung für Thrillerfans!
Männer, Frauen und Kinder verschwinden auf mysteriöse Weise. Noch unglaublicher wird es, als ein Mann, eine Frau und ein Kind arrangiert wie eine sich liebende Familie begraben gefunden wird. Schnell wird klar, dass da ein Serienmörder am Werk ist. Die Opfer sind über lange Zeit gefoltert und misshandelt worden. Und die nächste Familie befindet sich bereits in seiner Gewalt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt für die Ermittler Konrad Malter und Susanne Liebert
Zum Buch:
Nach der Natalie Bennett - Reihe von Andrea Reinhardt war meine Erwartung hoch - sehr hoch. Enttäuscht wurde ich nicht. Die Autorin spielt dermaßen gekonnt mit der Psyche und den Gefühlen des Lesers, dass man permanent in einem Gefühlschaos steckt. Bis zuletzt konnten die Charaktere überzeugen, die Handlung war zum Zerreißen gespannt. Relativ kurze Kapitel und ein gut verständlicher Schreibstil lassen einen durch das Buch fliegen.
Dennoch ist dieses Buch nichts für schwache Nerven und ich spreche daher eine Triggerwarnung für Opfer von Gewaltverbrechen aus. Hier ist man wirklich mittendrin statt nur dabei.
Klare Leseempfehlung unter oben genannter Einschränkung.
Puh, was soll ich sagen... Wir haben uns diesen Krimi wegen seiner guten Bewertung für die Fahrt nach Dänemark und zurück heruntergeladen, aber das einzige was uns bei der Stange gehalten hat war tatsächlich, dass es einen irgendwie schon interessiert warum die Tat so vollzogen wird.
Bis man das am Ende aber weiß, begegnet man Unmengen an Figuren, die wirklich permanent am Jammern sind! Jeder einzelne tut auch wirklich die unsinnigsten und gefährdetsten Dinge, wo man immer nur die Hand vor den Kopf schlagen möchte. Die Opfer probieren nicht mal sich zu wehren, die Polizisten haben alle irgendwie einen Drang zu sterben oder die Ermittlungen zu sabotieren.
Aber als wäre das nicht genug ist die Story so extrem konstruiert, dass man permanent den Kopf schütteln möchte. Der Plottwist am Ende ist brachial eingebaut, der passt nun wirklich gar nicht, und bei den Ermittlungen werden die eindeutigsten Spuren einfach fallen gelassen (was ist aus: "folge der Spur des Geldes" geworden?!).
Alles in allem bekommt das Buch noch 2 Sterne, weil man sich wundervoll zu zweit darüber aufregen kann, und weil man ja doch irgendwie weitertönt und nicht nach dem ersten Drittel abbricht :-)
Stell dir vor, du wachst auf und bist umgeben von einem Käfig aus Glas. Da ist noch eine andere Person bei dir, und ein Kind. Und ab heute ist das deine neue Familie. Bis zu eurem Tod.
Mit "Gläserne Hölle" hat es Andrea Reinhardt wieder geschafft, mich zu packen. Mehr noch als mit ihrer Natalie Bennett Reihe, die aber auch schon gut war. Man "liest" den Stil der Autorin heraus, aber auf eine verbesserte und ausgefeiltere Art, als bei ihren ersten Büchern. Es war flüssig, ich konnte sehr gut der Story folgen und auch haben mir die Background Stories zu den Ermittlern sehr gut gefallen. Bis auf einige Plot-Löcher gegen Ende (Wo kam Michael in just dem Moment her? Und wieso?) war es durchweg spannend und hat mir wirklich sehr gut gefallen!
Ach Mensch. Nach der echt guten Natalie Bennett Reihe dachte ich, dass es ewig so weiter geht. Leider nicht. Dieses Buch hat mich nicht so mitgenommen. Das Hauptthema, dieses Gläserne verließ, hätte man besser beschreiben können. Selbst nach dem Lesen des kompletten Buches kann ich mir das Ding immer noch nicht vorstellen. Und was mich wieder genervt hat: in kleinen Sequenzen der Gedanken einer Person war immer das "er" und "sein" oä in großen Lettern. Verstehe, dass man unbedingt den Fokus drauf legen will, aber das unterbricht ungemein den Lesefluss. Schade, ein eher durchschnittliches Buch.
Ein Buch nichts für schwache Nerven, es führt in die tiefsten menschlichen ??? Abgründe. Ich habe mitgelitten, mitgefiebert und zum Schluss lange geweint!
Meinung: Viel Zeit zum Eingewöhnen bekommt man hier nicht, die Geschichte beginnt gleich ziemlich brutal und legt ein gutes Tempo vor. So war zumindest ich direkt gefesselt und wollte das Buch kaum mehr weglegen. Die Kapitel sind relativ kurz, was ich immer recht angenehm finde. Mir hat besonders gut gefallen, dass man durch die verschiedenen Blickwinkel sehr gut miterleben kann, wie es allen beteiligten Seiten ergeht. Mit der Zeit werden einem die Charaktere vorgestellt und man bekommt einen Einblick in ihr Leben. Sowohl von den Komissaren als auch von den Opfern. Konrad und Susanne, die Ermittler, waren mir allgemein beide recht sympathisch. Nur Susanne war mir oft etwas zu vorlaut und hat mich mit ihren Sprüchen, vor allem die gegen Konrad, genervt. Die Kapitel aus der Sicht der beiden waren nicht meine liebsten. Was den Fall betrifft waren sie zwar oft informativ aber was die beiden Charaktere betrifft, waren sie leider manchmal etwas langatmig und oberflächlich. Zu den Opfern, die in dem gläsernen Zimmer festgehalten werden, konnte ich schnell eine Verbindung aufbauen und habe mit ihnen gelitten. Was die Autorin da für Zustände und grauenhafte Handlungen beschreibt, lässt einen mit Gänsehaut zurück. Die Beschreibungen von Personen und Orten ist sehr bildhaft. Auch was der Täter den Entführten antut, ist so grausam beschrieben, dass es mich oft wirklich geschüttelt hat. Genau so sollte es für mich bei einem Thriller sein! Vorhersehbar war das Ende für mich kaum. Ich habe viel gerätselt und im Endeffekt war es doch ganz anders. Der Schluss kam mir nur leider etwas zu schnell, ein paar Seiten mehr mit Erklärungen zu manchen Dingen, bzw Hintergrundwissen, hätte ich angenehmer gefunden.
Fazit: Dieser Thriller hat es in sich. Ich kann euch das Buch absolut empfehlen. Für mich war es das erste Buch der Autorin aber sicher nicht das Letzte. Absolut packende Handlung und ein bildhafter Schreibstil. Nur mir starken Nerven lesen!