We are falling like the stars too. Nur dass wir nicht fielen wie Sterne. Wir zischten nicht durch die Atmosphäre und fanden ein jähes Ende, wenn wir mit hoher Geschwindigkeit auf die Erde knallten. Das Leben gibt einem immer zweite Chancen. Und obwohl Sloane und Ava sich seit zwölf Jahren nicht mehr gesehen haben, ist alles genau wie damals im Jugend-Ferienlager. Es gibt keine Geheimnisse und kein Verstellen – einzig die Frage, ob es wirklich wahr ist, dass sie noch einmal die Möglichkeit bekommen, das, was sie vor so vielen Jahren versäumt haben, zu wiederholen. Trotz kleiner Hindernisse finden sich die beiden Frauen schon bald in einem immer tiefergehenden Strudel aus Gefühlen, dessen Ende einzig und allein von Mut und Liebe gleichermaßen abhängt.
Dieses Buch hat wirklich so viel mehr Aufmerksamkeit verdient. Ein echt süßes Buch mit zwei tollen Protagonistinnen. Meine Favoritin ist allerdings die tolle Ava.
Oh wow dieses Buch! Bisher war ich mir eigentlich ziemlich sicher, welches Buch mein Lieblingsbuch ist, doch das hier hat mindestens einen genau so großen Platz in meinem Herzen verdient! Die Geschichte hat mir nicht nur einmal Tränen und Gänsehaut gebracht. Die Zeitsprünge haben die Geschichte so greifbar gemacht, die Hintergründe so authentisch und die Liebe der Beiden so unvergleichbar. Ich bin so glücklich nachdem ich das Buch beendet habe.
Nette süße Story. Perfekt zum runterkommen. Und eigentlich würde ich mir mehr solcher Literatur wünschen. Grade im Bereich LGBTQA+. Das einzige was mich etwas störte waren die Charaktere, die in meinen Augen einfach zu wenig Tiefe erhielten.
Von Anfang an konnte ich mich sehr gut in die Geschichte einfühlen, weil die Charaktere mit mir lebensnahen Problemen kämpfen. Sie handelt von Ava und Sloane, die sich als Teenager im (aufgezwungenen) Ferienlager trafen und näher kamen und sich nun, Mitte Zwanzig, wiedersehen. Als Erwachsene den Schwarm aus der Jugend treffen und bemerken, wie die alte, neue Verliebheit zutage tritt und das auch noch in der lesbischen Variante? Eigentlich ein Traum, schöner als die Realität, aber Ronja Delahaye schafft es, eine Geschichte zu erzählen, in der dieser Traum trotz der Schwierigkeiten wie Entfernung und anderer Beziehungen wahr werden könnte. Das liegt daran, dass Sloane und Ava sehr viel über ihre Gefühle und Möglichkeiten nachdenken und auch miteinander besprechen. Lösungen statt Melodrama ist das Zauberwort und eine lesbische Liebesgeschichte, die davon handelt, aktiv das persönliche Happy End zu finden, kann so berührend sein. Wobei es Momente gibt, in denen sich die Figuren einfach zu ausführlich im inneren Monolog rhetorische Fragen stellen, während tatsächliche Handlung kurz zusammengefasst wird. Stellenweise hat der Roman einen sehr passiven Schreibstil. Auch stören recht häufige Rechtschreibfehler, was wohl daran liegt, dass es sich um ein im Eigenverlag veröffentlichtes Buch handelt, weshalb ich es noch verzeihlich finde.