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Die Schwestern von Marienfehn: Roman

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Eine Frau zwischen alter Handwerkkunst und neuem Glück.

1966: Eigentlich will Hanna Brook nichts anderes, als Journalistin im geteilten Berlin werden – und mit ihrer großen Liebe Carl zusammen sein. Doch ihre Träume zerschlagen sich, und dann wird sie auch noch zu ihrer Familie nach Marienfehn zurückgerufen. Lange hadert sie, ob sie wirklich alles aufgeben soll, um die Brennerei fortzuführen. Gegen große Widerstände arbeitet sie sich schließlich in die Traditionen des Handwerks ein – bis auf einmal Carl wieder vor ihr steht …

Die bewegende Geschichte einer Familie und ihrer Schnapsbrennerei im Emsland

426 pages, Kindle Edition

Published May 20, 2020

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About the author

Jan Steinbach

12 books2 followers
Jan Steinbach ist ein Pseudonym des Autors Stefan Holtkötter.

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Community Reviews

5 stars
5 (38%)
4 stars
4 (30%)
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1 (7%)
1 star
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Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Christina Sambale-Weber.
10 reviews
September 24, 2024
Obwohl die Handlung auf zwei Zeitebenen spielt, verliert man nicht den Überblick. Überschaubare Anzahl an Figuren, alle werden beim Lesen lebendig. Überraschende Wendungen. Gelungener historischer Roman!
Profile Image for Bridgeelke.
46 reviews1 follower
December 23, 2022
Inhalt:
Hanna ist Jahrgang 1937 und hat den Krieg und die Aufbaujahre der Bundesrepublik in einem Dorf im Emsland nahe der holländischen Grenze erlebt. Die Familie hat einen großen Hof und besitzt Brennrechte; in ihrer Brennerei stellt sie Korn aus eigenem Getreideanbau her. Hanna fühlt sich von ihren Eltern und Geschwistern ungeliebt und erst als eine entfernte Verwandte mit ihrer Tochter Rosie, die in Hannas Alter ist, sich auf dem Hof einquartiert, hat Hanna einen Menschen, mit dem sie Freud und Leid teilen kann. Hanna und Rosie wachsen zusammen auf und sind Vertraute, bis es zum Bruch kommt. Als Hanna ins Seniorenheim zieht, trifft sie nach langen Jahren Rosie wieder und die Vergangenheit kommt wieder hoch ...

Zum Autor:
Jan Steinbach ist das Pseudonym eines 1973 geborenen deutschen Schriftstellers.

Zur Sprecherin:
Die 60jährige Schauspielerin Manon Straché ist auch als Synchronsprecherin tätig und liest Hörbücher vor. Sie macht das gut, ihr sächsischer Akzent ist nur ganz leicht zu hören.

Zu den technischen Details des Hörbuchs:
Ich habe das Hörbuch des Aufbau-Verlages über die Netgalley-App gehört. Mit der Ausstattung des Hörbuchs bin ich sehr unzufrieden, da die Handhabung überaus erschwert wird. Das Hörbuch besteht aus sehr vielen kurzen Tracks, die alle die Bezeichnung ‚Kapitel‘ tragen. Sie sind weder durchnummeriert, noch sonst voneinander zu unterscheiden. Wenn man einen Part nochmal hören möchte, kann man zwar an den Anfang des kurzen Tracks springen, aber weiter zurück geht nicht mit der Rückwärts-Taste. Und da die Tracks weder eindeutig bezeichnet sind, noch die App in der Trackübersicht den gegenwärtigen Stand markiert, tappt man regelrecht im Dunkeln bei der Frage, bei welchem der unzähligen ‚Kapitel‘ man gerade ist. Da hilft nur, regelmäßig in kurzen Abständen ein Lesezeichen zu setzen, von dem aus man dann wieder erneut starten kann, wenn man den Faden verloren hat. Ein ganz dickes Minus für diese gleichgültig-lieblose Aufmachung des Hörbuchs!

Meine Meinung:
Das Hörbuch erzählt abwechselnd in der Gegenwart und in der Vergangenheit und im Verlaufe des Buches lernt man die ganze Geschichte der beiden kennen. Diese abwechselnde Erzählweise ist bei der Schilderung von Lebensgeschichten häufig zu finden – da die Wechsel hier aber sehr abrupt und die einzelnen Parts ziemlich kurz sind, hat mir das nicht so gefallen. Längere Abschnitte hätten der Geschichte gut getan, die auf mich sehr zerfasert gewirkt hat. Ich fand Hanna als Person etwas unglaubwürdig: sie ist intelligent und hat viele Träume für ihr Leben, aber immer, wenn sie für ihre Träume kämpfen und einstehen soll, knickt sie ein und opfert sich. Für meinen Geschmack opfert sie sich zu oft und ihr Verhalten ist in mindestens zwei Situationen ziemlich unglaubwürdig, zumal sie als Geschäftsfrau sehr planvoll handeln kann und sich durchzusetzen weiß. Gefallen hat mir die ‚Umgebung‘, in der Hannas und Rosies Lebensgeschichte eingebettet ist. Die Beschreibung des Hofes am Rande eines Moores und die Schilderung des bäuerlichen Lebens Mitte des 20. Jahrhunderts hat mir sehr gut gefallen, auch die Stimmung der Wirtschaftswunderjahre ist gut eingefangen. Und die vom Autor eingestreuten geschichtlichen Ereignisse wie Adenauer in Moskau, Kennedy in Berlin, die große Koalition der 60er Jahre, Brandt in Moskau usw. schaffen Ach-ja-Momente und wecken Erinnerungen.

Meine Bewertung:
Die Geschichte bekommt von mir knappe 4 Sterne, für die handwerklichen Mängel des Hörbuchs ziehe ich einen Stern ab, so dass 3 Sterne verbleiben.
Profile Image for lenisvea`s Bücherwelt (Sandra Berghaus).
1,046 reviews21 followers
July 16, 2020
Roman

Broschur, 430 Seiten
Rütten & Loening
978-3-352-00920-4
14,99 € *) / 15,50 € (A)
Inkl. 5% MwSt.

Eine Frau zwischen alter Handwerkkunst und neuem Glück.
1966: Eigentlich will Hanna Brook nichts anderes, als Journalistin im geteilten Berlin werden – und mit ihrer großen Liebe Carl zusammen sein. Doch ihre Träume zerschlagen sich, und dann wird sie auch noch zu ihrer Familie nach Marienfehn zurückgerufen. Lange hadert sie, ob sie wirklich alles aufgeben soll, um die Brennerei fortzuführen. Gegen große Widerstände arbeitet sie sich schließlich in die Traditionen des Handwerks ein – bis auf einmal Carl wieder vor ihr steht …

Die bewegende Geschichte einer Familie und ihrer Schnapsbrennerei im Emsland

Zum Autoren
Jan Steinbach, geboren 1973, ist das Pseudonym eines erfolgreichen deutschen Schriftstellers, der bei einer Reise an die Ostsee seine Leidenschaft für Lübeck und Travemünde entdeckte. Inspiriert von Marzipan und Weihnachtszauber entstand die Idee für diese weihnachtliche Liebesgeschichte. Bei Rütten & Loening erschienen zuletzt „Willems letzte Reise“ und „Das Café der kleinen Kostbarkeiten“.
Meine Meinung
Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden, weil es im Emsland spielt und es hier im Wesentlichen um eine Schnapsbrennerei geht. Da ich ja im Emsland wohne, war ich total gespannt, wie mir das Buch gefällt.
Der Autor war mir bisher noch gar nicht bekannt, daher habe ich mich an diese Geschichte herangewagt. Und das war absolut richtig.
Mich konnten die Charaktere direkt begeistern, vor allem Hanna, die Hauptprotgagonistin, die in den 60er Jahren eigentlich Journalistin werden möchte, sich aber dem Willen ihres Vaters fügt und auf Lehramt studiert. Sie ist dann später auch als Lehrerin tätig.
Sie wäre aber lieber mit Carl zusammen weg gegangen, um Journalistin zu werden. Und dann soll sie auch noch zu Hause die Firma übernehmen, was sie pflichtbewusst auch macht. Ihr eigenes Leben bleibt dabei aber stets auf der Strecke.
Die Geschichte beginnt aber eigentlich damit, dass Hanna als Seniorin in ein Heim zieht, nachdem sie sich aus dem Geschäft zurückgezogen hat und dort auf ihre Cousine und Ziehschwester trifft, die Carl damals geheiratet hat.
Alles in allem kann ich hier eine klare Kauf- und Leseempfehlung aussprechen. Mich konnte das Buch von Anfang bis Ende begeistern. Ich hätte mir zwar noch etwas mehr Bezug zu dem Setting gewünscht.
Von mir bekommt Die Schwestern von Marienfehn die vollen 5 Sterne.
5 von 5 Sterne
Cover, Buchdetails und Klappentext: ©Aufbau Verlag
Infos zum Autoren: ©Aufbau Verlag
Rezension: ©lenisveasbücherwelt.de
Beitragsbild: ©lenisveasbücherwelt.de
Profile Image for Marley Thomspon.
258 reviews
September 2, 2020
Klappentext:
1966: Eigentlich will Hanna Brook nichts anderes, als Journalistin im geteilten Berlin werden – und mit ihrer großen Liebe Carl zusammen sein. Doch ihre Träume zerschlagen sich, und dann wird sie auch noch zu ihrer Familie nach Marienfehn zurückgerufen. Lange hadert sie, ob sie wirklich alles aufgeben soll, um die Brennerei fortzuführen. Gegen große Widerstände arbeitet sie sich schließlich in die Traditionen des Handwerks ein – bis auf einmal Carl wieder vor ihr steht …

Hanna muss auf ihrem Lebensweg einige Schläge einstecken. Gekonnt jedoch zeigt die Geschichte jedoch auf, wie tapfer eine Frau ihren Weg geht und ihr Schicksal in die Hände nimmt. Die Umsetzung fand ich sehr gut gelungen, vor allem auch die detailreiche Beschreibung der Szenen. Vor allem die Geschichte über die Brennerei, die sehr große Teile im Buch einnehmen, hat mir gefallen aber auch die kleinen, spitzen Details dazwischen (ich sage nur Tuffy ...). Diese Punkte in eine eigentlich inhaltlich völlig andere Geschichte einbauen zu können, hat mich seitens des Autors begeistert. Sprachlich und stilistisch gibt es zum Buch nichts auszusehen, auch die Charaktere sind sehr gut beschrieben. Leseempfehlung!
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