Zwei starke Brüder. Der unerbittliche Kampf um Macht und Treue. Ein blutiger Pfad der Rache.
Norwegen, 875 n. König Harald hat die Stämme des Landes unter seiner Herrschaft vereint. Doch sein Erzfeind Varl schwört erbitterte Rache. Gnadenlos ziehen seine Krieger durchs Land und ermorden die Getreuen des Königs. Um Verbündete im Kampf gegen Varl zu finden, begeben sich die beiden Wikingerbrüder Kjelvar und Thorvik auf eine gefährliche Reise. Doch als Varl das Dorf der Brüder niedermetzeln lässt und Kjelvars schwangere Frau entführt, ahnen die Brüder, welchen Weg das Schicksal für sie gezeichnet Sie müssen zu Varls schlimmstem Feind werden. Eine blutige Jagd beginnt!
Episch, bildgewaltig, voller Action und "Wikingerblut - Die Rache des Kriegers" ist der perfekte Lesestoff für Fans der Serie "Vikings" und Leser von James L. Nelson, Bernard Cornwell oder Ulf Schiewe.
eBooks von beTHRILLED - spannungsgeladene Unterhaltung.
An sich ganz gut, obwohl das Cover etwas anderes vermuten lässt. Manche Zufälle sind mir etwas zu sehr an den Haaren herbeigezogen, als ob ich mit dem Klammersack gepudert wurde. Deshalb 4,5/5
‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Ein MUSS für alle Fans der Serie „Vikings“. So, Statement abgegeben, beginnen wir mal mit der Rezension ;) Bärbigs Story steht beim Thema „Brutalität“ der Serie in nichts nach und ich muss zugeben, dass ich das eine oder andere Mal die Stöpsel aus den Ohren nahm, weil es mir zartem Pflänzchen zu krass war. Mein Kopfkino ist einfach zu gut. Aber die Figuren wurden definitiv besser herausgearbeitet. Sie besitzen Tiefe und weisen die unterschiedlichsten Facetten auf. So konnte ich die brutalen, teilweise echt blutrünstigen Szenen überstehen und mich auf die Charaktere an sich fokussieren. Diese wurden vom Autor lebendig geschaffen und ja, genau so kann es damals gewesen sein. Zuerst wurde viel Wert auf das World Building gelegt und da wurde ich dann allmählich unruhig und wartete darauf, dass die „blutige Jagd“, wie sie der Klappentext verspricht, begann. Die Spannung wurde in Wellen gesteigert und so hatten die Figuren und ich immer mal wieder Zeit, um Atem zu holen. Anschließend ging es frisch gestärkt weiter zur nächsten Spannungswelle. Die Atempausen wurden immer kürzer und die Handlung nahm zum Schluss hin, immer mehr Fahrt auf. Das wurde von Bärbig geschickt geschrieben, denn so konnte ich das Hörbuch kaum pausieren, sondern wollte immer wissen, wie es weitergeht. Dazu hat auch Matthias Lühn als Sprecher beigetragen. Denn er belebt Alles, transportiere Emotionen, kurbelt das Kopfkino noch ein bisschen mehr an. Ein guter Sprecher ist Gold wert, denn mit ihm steht und fällt das Hörbuch. Und hier ist definitiv die richtige Wahr getroffen worden. Ich nahm Lühn alles ab, was er mir vorlas. Mit dem locker-lockigen Schreibstil des Autors, wurde Szene adäquat geschaffen. Mal kurz-knackig, wenn es um Action ging. Mal ausführlich, wenn es um World Building und Hintergründe ging. Und ja, die Emotionen wurden auch gefühlvoll und realistisch geschaffen. Jetzt aber genug geschwafelt -> 5 Wikinger-Sterne. ‘*‘ Klappentext ‘*‘ Norwegen, 875 n. Chr.: König Harald hat die Stämme des Landes unter seiner Herrschaft vereint. Doch sein Erzfeind Varl schwört erbitterte Rache. Gnadenlos ziehen seine Krieger durchs Land und ermorden die Getreuen des Königs. Um Verbündete im Kampf gegen Varl zu finden, begeben sich die beiden Wikingerbrüder Kjelvar und Thorvik auf eine gefährliche Reise. Doch als Varl das Dorf der Brüder niedermetzeln lässt und Kjelvars schwangere Frau entführt, ahnen die Brüder, welchen Weg das Schicksal für sie gezeichnet hat: Sie müssen zu Varls schlimmstem Feind werden. Eine blutige Jagd beginnt!
Das Buch entführt uns ins Norwegen im Jahre 875 n. Chr. Eine rauhe Zeit mit rauhen Gesellen ,denen Mut,Ehre und Familie sehr viel bedeuteten.
König Harald herrscht über das Land und sein Erzfeind Varl genannt der Bluttrinker schwört blutige Rache und überfällt die Küsten von haralds Land und hinterläßt eine blutige Spur der Verwüstung.
Die beiden Brüder Kjelvar und Thorvik machen sich auf den Weg um zusammen mit andern Wikingern Varl zu stoppen,nicht ahnend das dieser in ihrer Abwesenheit das Dorf der beiden dem Erdboden gleich macht und Kjelvars schwangere Frau entführt. Als sie das erfahren beginnt eine gnadenlose Jagd auf Varl,denn Kjelvar setzt alles daran seine Frau lebendig wieder zu bekommen.
Der Autor versteht es wunderbar ein lebendiges Bild dieser Zeit zu entwerfen mit all seiner Blutgier aber er zeigt auch die Hintergründe auf . Trotz all dem Blut und den Grausamkeiten gibt es immer wieder schöne Momente ,die ein gutes Licht auf diese teils babarischen Handlungen wirft.
Man kann sich dem Zauber dieser Zeit kaum wiedersetzen und man leidet mit den Protagonisten mit .Und am Ende keimt sogar ein wenig Mitleid mit Varl in einem auf .
Ich bin gespannt auf weitere Werke des Autors dessen bildhafte Erzählweise auf noch so manches tolle Buch hoffen läßt
Der Roman hat einfach alles, was man von einem Wikingerroman erwarten sollte; ein frühmittelalterliches Setting; Verstoßene, die entweder auf Rache aus sind oder zurück in die Gesellschaft wollen; harte Charaktere, die sich in unterschiedlichen Schicksalswendungen zurechtfinden müssen; Intrigen und Verrat; aber auch die gemeinhin bekannte Eingeschworenheit und Brüderlichkeit einer Gemeinschaft.
Es fiel mir nicht schwer mit den Charakteren des Romans mit zu fühlen – sowohl den Protagonisten, als auch Antagonisten. Das zeugt vom guten schriftstellerischen Vermögen des Autors. Was mich jedoch am meisten an diesem Roman überzeugt hat, ist das Einfühlungsvermögen in die historische Zeitstimmung des 9. Jahrhunderts. Die Charaktere wirken in diesem Rahmen sehr glaubwürdig. Die Wikinger überzeugen eben so sehr wie die Schotten und eben auch die noch vorhanden Reste der Pikten. Gerade das Auftauchen Letzterer fand ich überraschend gelungen, gibt es doch recht wenig Überliefertes aus der abschließenden Phase der piktischen Besiedlung. Aber alles scheint passend und stimmig, so dass das Lesen des Romans mir persönlich richtig Spaß bereitet hat und das Buch nicht umsonst mein Monatshighlight im Oktober war.
Ich kann den Roman allen Liebhabern historischer Romane aus der Wikingerzeit wirklich empfehlen. Auf den zweiten Band „Wikingerblut – Schlacht der Nordmänner“ bin ich sehr gespannt.