Vom Autor des tierischen Überraschungserfolges „Phoebe – Eine Straßenhündin checkt ein“
Erlebe eine lustige, herzzerreißende und spannende Zeitreise mit Streunerin Layla, die das Leben ihrer neuen Familie für immer verändert.
Zusammen mit der aufgeweckten Erzählerin Phoebe geht sie durch dick und dünn. Sie lernt, dass auch Menschen eine gute Portion Dosenfutter durchaus zu schätzen wissen und Chihuahuas nicht unbedingt für den Polizeidienst geeignet sind. Auf ihrem steinigen Weg erfahren Hunde wie Menschen, dass wahre Freundschaft Berge versetzen kann.
„Dieses Buch müssen Sie lesen“ (Rolling Bone, 04/20)
„Laylas Geschichte schenkt uns allen Hoffnung und macht so viel Spaß“ (Der Striegel, 02/20)
Nach meinem ersten tierischen Abenteuer mit der Hotelhündin Phoebe, freute ich mich damals schon, als ich erfuhr, dass es auch über Layla ein Buch geben sollte. Nun war es endlich so weit und führte mich nicht nur in eine Welt auf 4 Pfoten, sondern auch in so einige Erlebnisse.
Schon der Prolog rührte mich zu Tränen, da es einen kurzen Einblick in das Leben von Layla zeigte, als sie noch in Istanbul auf den Straßen lebte. Was allerdings genau mit ihr geschah erfuhr ich erst viel später und musste da direkt die nächsten Tränen zur Seite schieben.
Doch bis es so weit war, begann die Geschichte ungeahnt aus der Perspektive von Phoebe. Ich hatte damit gerechnet, das Layla ihre Geschichten selbst erzählen würde und musste nach einem kleinen Schwatz mit dem Autor eingestehen, das es so wirklich besser war. Da Layla noch sehr traumatisiert zu ihren neuen Herrchen kam, wäre die Geschichte so viel trauriger geworden. Da machte sich Phoebe mit ihrer herzlichen Art und den bereits gewonnenen Wissen über ihre Herrchen, Freunde und auch andere Tiere durchaus besser.
So half sie Layla sich besser in ihrem neuen Zuhause zurechtzufinden und ihre Ängste abzulegen. Dies dauerte zwar etwas, war aber ein wunderschöner Prozess, der durch die vielen unterschiedlichen Geschichten und Erlebnisse sehr viel an Tiefe gewann. Von kleinen Streichen, über Hundesport und das Kennenlernen von anderen Hunden, bis hin zu gefährlichen Situationen gab es wirklich alles zu entdecken, wobei sich Spannung und Unterhaltung sehr schön abwechselten.
Als echten Leckerbissen empfand ich dabei immer die Momente in denen Phoebe aus ihrer Sicht berichtete, wie wir Menschen etwas Komisches tun. Was für uns Smartphones sind, waren für Phoebe eben komische eckige Kästchen in die ihr Herrchen sprach. Ich mochte diesen Humor sehr. Ebenfalls schön war wieder die Einsicht in die Beziehung des Autors mit seinem Partner. Ich erwähne dies extra, da ich diese Offenheit sehr schätze. Genau dies brauchen wir derzeit.
Wenn wir schon bei Menschen sind, möchte ich natürlich auch diese erwähnen. Wer das Abenteuer mit Phoebe gelesen hat, dürfte sich auf viele bekannte Gesichter freuen, wobei es auch ein paar Neuzugänge gab. Hier wurde zwar gerne einmal mit Klischees gespielt, aber es machte einfach zu viel Spaß beim Tratschen mitzuhören. Aber es gab auch unschöne Momente, wie die letzte Geschichte, welche mich innerlich so richtig wütend machte. Hier tauchten nämlich ein paar unangenehme Zeitgenossen auf, welche nur eines im Kopf hatten, Schaden anrichten. Man merkt, es gab viel zu erleben.
In diesem Buch ist jeder Tierfreund herzlich willkommen. Auch wenn sich das Buch hauptsächlich um die Hunde Phoebe und Layla drehte, dürfte hier jedem Tierhalter das Herz aufgehen. Spannende Abenteuer, unterhaltsame Momente und die ein oder andere skurille Figur fanden ihren Weg ins Buch und erschufen so ein Werk, das wirklich mit allen Emotionen dienen konnte.
Phoebe bekommt eine pelzige Schwester – humorvolle und berührende Familien-Hunde-Hotel-Story
**Inhaltsangabe Verlag:** Layla, eine misshandelte Straßenhündin aus Istanbul, landet über Umwege im tiefsten Bayerischen Wald, wo ihre neuen Herrchen Oliver und Uwe ein kleines Hotel betreiben. Trotz aller Mühen gelingt es den beiden anfangs kaum, das Vertrauen der verängstigten Hündin zu gewinnen. Erzählerin Phoebe, eine vorwitzige Streunerin aus Kroatien, hilft den beiden so gut es geht dabei und begleitet Layla auf ihrem Weg, an dessen tragischem Ende sie zur Heldin auf vier Pfoten wird. Phoebe nimmt sich der traumatisierten Hündin an und hilft ihr dabei, sich in der komplizierten Welt der Menschen zurechtzufinden. Auch erklärt sie ihr, wie man Oliver und besonders Uwe austricksen kann, um beispielsweise einen unerlaubten Ausflug in den Wald zu unternehmen oder sich ein paar Extra-Leckerchen zu ergaunern - doch zeigt sich Layla in dieser Hinsicht als nicht besonders lernfähig. Nur sehr langsam gelingt es den beiden Männern einen Bezug zu dem neuen Familienmitglied aufzubauen. Der Grund dafür wird klar, als von einem erschreckenden Erlebnis aus Laylas Vergangenheit in Istanbul berichtet wird. Was dort genau geschehen ist, wird hier nicht verraten. Nur soviel sei gesagt: Am Ende wird alles gut!
**Meine Inhaltsangabe:** Uwe und Oliver genießen ihr Hotelbesitzerleben mit Hündin Phoebe – und neuerdings auch mit ihrem neuen Familienmitglied: der aus Istanbul geretteten Hündin Layla. Allerdings ist Layla noch sehr verängstigt und versteckt sich mehr, als dass sie sich dem turbulenten Familienleben anschließt. Phoebe versucht alles, um Layla die Angst zu nehmen und das Vertrauen aufzubauen. Es gelingt ihr auch, doch sehr langsam und in Minischritten. Doch ein tragisches Ereignis zeigt, was wirklich in Layla steckt. Sie wächst über sich hinaus, wird zur Heldin und lernt dabei wohl auch, dass es sich lohnt, sich auf ihre neue Familie einzulassen und dass es Menschen (und Hunde) gibt, bei denen man sich einfach nur sicher, geborgen und geliebt fühlen darf.
Erster Satz: »Es ist ein Tag wie jeder andere in der pulsierenden Großstadt Istanbul.«
**Mein Eindruck:** Ich fand ja den Vorgängerband schon so zauberhaft und habe mich daher gefreut, als ich gesehen habe, dass auch dieser Band von Phoebe selbst erzählt wird. In ihrer unnachahmlichen frechen, quirligen Art führt sich mich auch jetzt wieder durch ihre und diesmal eben auch Laylas Geschichte. Die ist oft lustig, aber auch berührend und traurig. Layla hatte kein leichtes Leben und muss erst einmal lernen, wieder Vertrauen in die Menschen und in andere Hunde zu fassen. Herzallerliebst, wie Phoebe genau das versucht, in dem sie Layla zu kleinen Frechheiten anstiften will, zum Ausbüchsen im Wald oder zum Stibitzen von Leckerchen. Natürlich ist auch jetzt wieder Mops Hector mit von der Partie und einige andere (tierische und menschliche) Bekannte aus dem ersten Band. Besonders erwähnen muss ich die herrlich ruhrpottende Cousine Marilyn, die mich immer wieder sehr zum Lachen gebracht hat. Der Schreibstil ist gewohnt lockerflocker, immer ein bisschen frivolfrech zwischendurch, vor allem aber humorvoll und so so liebenswert! Ich mag es total, wie ich aus jeder Zeile so viel Liebe herausspüren kann. Das geht direkt ins Herz, lässt mich permanent grinsen oder wahlweise einen Kloß runterschlucken und ist einfach zauberhafte Unterhaltung. Nicht nur, aber vor allem für Hundefreunde. Ich mags total! 5/5 Sterne.