Seitdem Ilena einen Großteil ihrer Macht geopfert hat, stellt sie sich diese Frage jeden Tag. Ohne ihre Magie fühlt sie sich einsam, doch weder die Mageía Mésa noch Hekate können an diesem Zustand etwas ändern. Als jedoch ein Mitglied des Perseus-Ordens verschwindet und die einzige Spur eine schwarze Feder einer uralten Kreatur ist, muss Ilena ihren Schmerz hinter sich lassen. Zusammen mit Xanthos macht sie sich auf die Suche nach weiteren Hinweisen und es beginnt ein Spiel mit dem Feuer – und ihren Gefühlen. Die beiden müssen ihre eigenen Grenzen und die der menschlichen Welt überschreiten, um die tödliche Bedrohung aufzuhalten. Doch wie besiegt man das Schicksal, wenn man sich und seine Magie immer mehr verliert?
Idee: Ich hatte mich bereits tierisch gefreut, als ich erfahren hatte, dass ich "MATUK" als Rezensionsexemplar lesen darf, weil es sonst so viel länger gedauert hätte, bis ich es mir endlich einmal hätte kaufen können. Außerdem hatte mir bereits "MAGUS" super gefallen, weil die Geschichte so originell gestaltet war. Nach wie vor gefällt mir die Idee mit Medusa und Perseus sehr gut. Dadurch war ich umso gespannter auf Ilenas Geschichte, weil sie bereits in "MAGUS" ein spannender Charakter war und ich nun endlich erfahren konnte, was nach den Ereignissen des ersten Bandes passiert. Auch Band 2 war wieder sehr einfallsreich gestaltet, viele neue Figuren/Kreaturen tauchten auf und ich war mittendrin.
Schreibstil: Lisa Rosenbeckers Schreibstil gefällt mir generell sehr gut, weil sich ihre Bücher sehr leicht lesen lassen und ich immer in einen angenehmen Lesefluss verfalle, wobei mir vor allem zusagt, dass sie einen unterschwellig humoristischen Touch hat, der auch in ihren Büchern immer mal wieder etwas durchschimmert und mich dadurch noch besser mitnimmt.
Spannung: Innerhalb der Geschichte kam es zu sehr vielen Wendungen, die durchaus überraschend passierten, und bis zum Schluss wusste ich nicht so ganz, bei welcher Figur ich jetzt auf Loyalität im restlichen Verlauf des Buches setzen konnte und bei wem nicht. Vor allem die vielen neuen Figuren, die auftauchten, wirbelten die Handlung immer wieder durcheinander und packten mich sehr gut.
Logik: Auch wenn ich manchmal einen Moment ratlos war, weil schon wieder neue Kreaturen auftauchten, deren Funktion ich erst noch nicht wirklich begriff, war schlussendlich alles logisch, weil spätestens im letzten Kapitel meine offenen Fragen geklärt wurden.
Charaktertiefe: Die Figuren waren größtenteils noch aus "MAGUS" bekannt, weshalb ich mich hier mehr auf ein Wiedersehen freute, als auf ein Kennenlernen. Trotzdem führte die andere Perspektive dazu, dass auf alle Charaktere noch einmal ein anderes Licht fiel, wodurch die Figuren noch vielschichtiger erschienen.
Fazit: Eine tolle Fortsetzung, die mindestens so gut ist wie Band 1!
2,5 Sterne Ach man... dieses Buch. Ich wollte es so gerne mögen und der Anfang war auch echt vielversprechend. Ich mochte Ilena und Xanthos sehr und hab mich auch gefreut die anderen Charaktere wiederzusehen, aber die Entwicklung die die Story gemacht hat, war leider gar nicht meins... Es gab zwischendurch Stellen, die ich echt als zäh empfand, obwohl auch immer irgendwas passiert ist. Aber es ist immer das gleiche passiert. Und dann ging es immer weiter bergab und das Buch hat mich regelrecht mit runtergezogen. Ich hatte mich total schockverliebt in Ilenas tierischen Sidekick Skoros, eine große, flauschige Motte. Und dann wurde irgendwann dieser süßen Motte etwas angetan und auch Ilena saß plötzlich so sehr in der Klemme, was ich so so traurig fand, dass ich das kaum ertragen konnte. Kann sein, dass es auch allgemein gerade einfach der falsche Zeitpunkt war für so eine Geschichte, aber ich hatte auch schon immer ein Problem damit, wenn in Büchern Tiere auf irgendeine Art gequält werden. Sowas will ich einfach nicht lesen. Und auch zum Ende hin wurde es irgendwann so wirr und konfus, dass ich einfach nicht mehr hinterher kam und gar nicht wirklich kapiert habe, was da jetzt abgeht und warum. Die Lovestory zwischen Ilena und Xanthos, die so gut anfing, hat für mich dann leider auch an Gefühl verloren. Ich war einfach raus. Sehr schade, aber das ist wohl wie so oft eine Frage des persönlichen Geschmacks und meiner wurde hier eben einfach nicht getroffen...
Seitdem Ilena einen Großteil ihrer Macht geopfert hat, stellt sie sich diese Frage jeden Tag. Ohne ihre Magie fühlt sie sich einsam, doch weder die Mageía Mésa noch Hekate können an diesem Zustand etwas ändern. Als jedoch ein Mitglied des Perseus-Ordens verschwindet und die einzige Spur eine schwarze Feder einer uralten Kreatur ist, muss Ilena ihren Schmerz hinter sich lassen. Zusammen mit Xanthos macht sie sich auf die Suche nach weiteren Hinweisen und es beginnt ein Spiel mit dem Feuer – und ihren Gefühlen. Die beiden müssen ihre eigenen Grenzen und die der menschlichen Welt überschreiten, um die tödliche Bedrohung aufzuhalten. Doch wie besiegt man das Schicksal, wenn man sich und seine Magie immer mehr verliert? Quelle: drachenmond.de
Meinung:
„Ich bin enttäuscht von dir, Ilena.“
Das Cover ist wieder ein Traum. Ich mochte das Cover vom ersten Teil schon recht gerne und hier sieht es genauso gut aus. Man hat die Motte, Ilena und sogar noch Federn und die Dunkelheit. Alles Dinge, die man in dem Buch findet.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen. Ich kam schnell voran und fands toll, dass hin und wieder Kapitel aus Sicht von Xanthos eingestreut waren. Hauptsächlich liest man aus Sicht von Ilena und begleitet sie auf ihrer Reise.
Ilena hat fast keine Magie mehr, als aber eine Feder auftaucht will sie natürlich helfen. Mit was sie es dann aber zu tun bekommt, damit hat sie nicht gerechnet.
Ich weiß jetzt schon, dass es schwer wird, eine Rezension zu schreiben ohne zuviel zu spoilern. Als ich Band eins gelesen habe, war ich nicht der größte Fan von Ilena und auch nicht von Xanthos. Beide sind sehr impulsiv und möchten immer ihr eigenes Ding durchziehen, das ist in diesem Band ganz klar auch so. Daher wusste ich nicht, wie mir Ilenas Geschichte gefallen würde. Der Einstieg ist mir dann aber leicht gefallen, da man nicht unbedingt wissen muss, was in Band eins passiert ist. Hin und wieder werden Dinge erwähnt, aber erst gegen Ende wird die Handlung von Band eins wichtig, wobei man auch hier nicht alles wissen muss, das passiert ist. Das Buch lässt sich also ohne Probleme auch ein paar Jahre nach dem ersten lesen.
Ich bin immer noch nicht der größte Fan von Ilena, manchmal kam sie mir einfach zu stur und eigensinnig vor. Immer will sie alleine alles schaffen und ich wurde nicht ganz war mit ihr. Als Protagonistin war sie toll, ich find sie insgesamt ok, aber Rya mochte ich hundertmal lieber. Xanthos hingegen war mir in diesem Band wirklich sympathisch. Seine Witze und Anspielungen kamen immer zur richtigen Zeit und ich mochte ihn einfach sehr. Rya und Nick kamen natürlich auch wieder vor, allerdings waren sie hier nur Nebenfiguren.
Dieses Mal spielen andere Götter eine Rolle, zwar kommen auch Götter wie Hekate wieder vor, was sich natürlich nicht vermeiden lässt, aber auch andere Gottheiten bekommen hier ihren Auftritt. Diese fand ich ganz toll, besonders ein spezieller Gott hat mir wirklich gut gefallen. Es gab auch Götter, die ich noch gar nicht kannte und von denen ich noch in keinem Buch etwas gelesen habe, da kamen noch einige neue und interessante Infos dazu.
Irgendwas hat mich aber an der Geschichte gestört. Zuerst wirkte es ein wenig repetetiv, denn sie stürzen sich in eine Schlacht, erholen sich und fangen wieder von vorne an. Das alles war irgendwie immer gleich und die Geschichte kam lange nicht wirklich voran. Doch dann kommen die Bösewichte und es wird alles anders. Was ich von denen und ihren Plan halte kann ich gar nicht sagen. Sie wollen im Grunde eine noble Sache, gehen dies aber mit den falschen Mitteln an. Ilena wird da eingespannt und macht wortwörtlich eine Verwandlung durch. Das fand ich zuerst wirklich komisch und ich habe mir nicht erwartet, dass die Geschichte in eine solche Richtung geht, aber je länger ich las, desto mehr habe ich mich daran gewöhnt und irgendwann war es normal und ich habe es einfach so hingenommen.
Die letzten 100 Seiten hatten es dann aber wirklich in sich. Sie waren spannend und bis zum Ende wusste man nicht, wer nun überleben wird und wer nicht. Xanthos und Ilena haben da wirklich meine Nerven strapaziert. Man kann also sagen, dass der Anfang und das Ende start waren und dass das Buch im Mittelteil etwas geschwächelt hat. Was ich noch positiv hervorheben möchte ist, dass die Liebesgeschichte nicht im Fokus steht und dies einfach so nebenbei passiert.
Fazit:
Das Buch hat mir insgesamt nicht so gut gefallen wie der erste Band. Mit Ilena konnte ich keine wirkliche Verbindung aufbauen und das konnte auch Xanthos nicht gut machen. Die Geschichte war einerseits cool, andererseits habe ich nicht mit dieser Handlung gerechnet und wusste lange nicht, was ich damit anfangen soll. Das Ende war dann sehr spannend und gut geschrieben. Ich gebe dem Buch 4 Sterne.
Dies ist der zweite Teil der Reihe und dieses Mal geht es um Ilena und Xanthos, die wir auch schon im ersten Teil kennengelernt haben.
Tatsächlich hat mir der Anfang gut gefallen. Ein paar mysteriöse Vorfälle, einige rätselhafte Vorkommnisse, und Ilenas beinahe verschwundene Magie - das klang eigentlich sehr vielversprechend. Dazu dann noch der Beginn einer schönen Lovestory, und eigentlich hätte das insgesamt eine wirklich tolle Geschichte werden können. Für viele ist das sicher auch aufgegangen, allerdings kann ich mich da leider nicht einreihen. Wirklich leider.
Was mir normalerweise sehr an den Büchern der Autorin gefällt, ist der umfangreiche Plot und die Detailverliebtheit. Hier wurde mir das ein bißchen zum Verhängnis, denn es war mir einfach alles zu viel. Zu viele Pläne mit zu vielen Details und am Ende zu viele Dinge, die ich nicht richtig verstanden habe. Irgendwann bin ich handlungstechnisch einfach nicht mehr mitgekommen. Wer was von wem wollte und warum, oder wer welche Pläne hatte und welche Ziele - ich war ab einem gewissen Punkt heillos überfordert und dementsprechend hat mich die Geschichte verloren.
Zusätzlich gefiel mir die Richtung nicht so sehr, in die die Handlung sich entwickelt hat. Eigentlich passierte genau das, was ich fast befürchtet hatte und am allerwenigsten wollte, und dementsprechend langsam kam ich dann auch nur in der Geschichte voran. Ein ganz spezieller Moment hat mich dann sogar überlegen lassen, ob ich nicht doch abbreche, denn ich mochte die flauschige Motte, die Ilena begleitet, wahnsinnig gern. Auch, wenn > diese < Szene sicher für die Handlung wichtig ist, möchte ich sowas in der Art nicht lesen. Sorry 🙈 Aber wenn Tiere absichtlich zu Schaden kommen, bin ich raus, das ist einfach nicht meins, nicht auf diese Art. Ach eigentlich auf keine Art. Auch die Liebesgeschichte zwischen Ilena und Xanthos kommt irgendwann eigentlich gar nicht mehr vor, was natürlich der Handlung geschuldet ist, aber ich habe sie dann natürlich auch nicht mehr gefühlt.
Insgesamt verbuche ich das jetzt mal unter „das war nicht mein Buch“ und freue mich für jeden, der es mochte ❤️
Habe es nach ungefähr der Hälfte... abgebrochen? Pausiert? Keine Ahnung, ehrlich gesagt. Ich wurde weder mit Ilena noch Xanthos wirklich warm, was so schade ist, weil ich Lisa Rosenbeckers Bücher sonst sehr mag. Also schiebe ich das darauf, dass ich gerade vielleicht nicht in der Stimmung für das Buch bin und gebe ihm irgendwann in der Zukunft nochmal eine Chance.
Ilena hat bei der Rettung von Rya fast ihre ganze Magie verloren hat, was sie sehr belastet. Als ein Mitglied des Perseus-Ordens verschwindet, geht sie gemeinsam mit dem Krieger Xanthos, Rya und Nick den Hinweisen nach, die der Täter hinterlassen hat, damit sie sich wenigstens ein wenig nützlich findet.
Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten Teil der Reihe. Die Handlung ist vom ersten Teil losgelöst und kann rein theoretisch auch als Einzelband gelesen werden, wobei man die Bücher schon in der richtigen Reihenfolgen lesen sollte, denn die Geschichte spielet nach den Ereignissen aus Magie aus Gift und Silber.
Leider hat mir der 2. Teil nicht ganz so gut gefallen hat wie der 1. Dabei hat mir die Grundidee mit den Harpyien und den ganzen Göttern echt gut gefallen. aber die Handlung hat auch Längen. Ständig werden die Charaktere verletzt, trinken Tee und und ziehen wieder los, um sich erneute verletzten zu lassen. Das widerholt sich für meinen Geschmack zu oft und ich habe mich an manchen Stellen gelangweilt. Insgesamt hatte der 1. Teil einfach viel mehr Biss und einen höhen Unterhaltungswert für mich.
Hauptfiguren sind dieses Mal Ilena und Xanthos. Ich muss gestehen, dass ich mich an die beiden nicht mehr erinnern konnte und auch nicht daran, dass Ilena bei Ryas Rettung einer wichtige Rolle gespielt hat. Das ist aber für die Handlung kein Problem, denn die Autorin erzählt hier eine eigenen Geschichte. Mir war Ilena als Charakter nicht ganz so gut gefallen wie Rya. Die Autorin lässt sie für meinen Geschmack einfach zu sehr leiden und manchmal wirkt sie einfach nicht so taff. Die Romanze zwischen ihr und Xanthos nimmt eine sehr großen Part in der Geschichte ein, die mir wiederum sehr gut gefallen hat. Die Beiden kennen sich schon länger und es knistert sehr zwischen ihnen.
Auch, wenn mir der 1. Teil besser gefallen hat, hat es mir der 2. Teil durchaus gefallen und ich vergebe 4 von 5 Punkte.
Eine spannende Fortsetzung voller Magie und Gefühl.
Zur Geschichte:
Der Einstieg fiel mir leicht, da ich die beiden Bände der Reihe unmittelbar hintereinander gelesen habe. Auch wenn es in den zwei Büchern um unterschiedliche Protagonistinnen geht, würde ich euch raten, die sie in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da es sonst eventuell schwierig werden könnte, alles zu durchblicken. Zudem wird gerade zu Beginn des zweiten Bandes oft auf Rya's Geschichte verwiesen.
Ich kann nicht genau benennen, woran es gelegen hat, aber irgendwie konnte mich die Geschichte von Ilena weniger in ihren Bann ziehen und mitreißen als die von Rya - dabei war sie wirklich toll! Die Geschichte ist unvorhersehbar und kann mit einigen Überraschungen und unerwarteten Wendungen aufwarten. Die fantastischen Elemente wurden ebenfalls gekonnt eingesetzt und das Worldbuilding konnte mich wieder hellauf begeistern.
Ich liebe Geschichten über die griechische Mythologie wirklich sehr, auch wenn die Handlung hier zeitweise doch recht komplex war. Die Grundidee rund im Harpyien und Götter hat mir unheimlich gut gefallen. Sie ist einfallsreich, phantasievoll, magisch und wurde gut umgesetzt. Jedoch bin ich mir nicht sicher, ob ich wirklich alles verstanden habe.
Die Geschichte ist spannend, ereignisreich und dynamisch, vielleicht sogar schon etwas zu sehr. Ich musste mich bemühen hinterherzukommen, weil so viel passiert ist, dass ich kaum Zeit hatte, das Geschehene zu verarbeiten und die neuen Erkenntnisse inklusive ihrer Bedeutung für die gesamte Handlung zu reflektieren. Während "Magie aus Gift und Silber" von Längen durchzogen ist, passiert in "Magie aus Tod und Kupfer" alles Knall auf Fall, wobei ich an mancher Stelle den roten Faden der Geschichte etwas vermisst habe.
Dafür mochte ich die beiden Protagonisten aber zusammen wieder sehr gerne. Die Chemie zwischen Ilena und Xanthos ist toll und sie haben mich mit ihren Wortgefechten und Kabbeleien oft zum Schmunzeln gebracht. Das Buch konnte mich im Gesamten wieder sehr gut unterhalten.
Daneben spricht Lisa Rosenbecker in diesem Buch aber auch sensible Themen an, welche zuvor in einer Triggerwarnung aufgelistet werden (ggf. vorher lesen). Meiner Erfahrung nach ist es eher selten, dass Thematiken wie diese in Fantasyromanen auftreten, aber ich finde es gut. Es verleiht der Geschichte Tiefe und eine höhere Emotionalität.
Die Gefühle der Protagonistin waren für mich greifbar und ließen mich mitfühlen. Ich konnte ihren Schmerz nachempfinden und habe mit ihr gelitten. Die Liebesgeschichte konnte mich ebenfalls abholen und lässt mich glücklich und zufrieden zurück.
Zu den Charakteren:
Die Geschichte wird überwiegend aus Ilena's Sicht in der ersten Person Singular erzählt. Daneben gibt es aber auch Kapitel aus Xanthos' Perspektive, welche in der dritten Person Singular verfasst sind.
Ich mochte Ilena bereits im ersten Band sehr gerne und das hat sich hier auch nicht geändert. Sie ist stark und tapfer, zugleich aber auch unsicher und verletzlich. Ohne Magie fühlt sie sich verloren und muss erst einmal herausfinden, wer sie nun ist und sein möchte. Sie kennt ihre eigenen Grenzen und schreckt nicht davor zurück, Hilfe anzunehmen, was sie in meinen Augen nur noch stärker macht. In Fantasyromanen ist es oft so, dass die Protagonisten alles leicht wegstecken und gut verkraften, aber hier werden Ilena's Ängste und Leid greifbar dargestellt und das finde ich toll. Es ist viel mutiger, etwas trotz seiner Ängste und Unsicherheiten zu tun als keine zu haben. Für mich macht es Ilena zu einer authentischen und lebendigen Protagonistin.
Besonders toll finde ich auch, dass Ilena's sexuelle Orientierung in das LGBTQIA-Spektrum fällt und dieses Buch trotzdem in erster Linie ein Fantasyroman ist. Es ist kein LGBTQIA-Roman mit den entsprechenden Themen, sondern Romantasy mit einer nicht-heterosexuellen Protagonistin. So etwas sollte es in meinen Augen viel öfter geben! Dann findet es hoffentlich auch jede*r irgendwann normal und nicht mehr der Rede wert, welche sexuelle Orientierung Buchcharaktere und Menschen im echten Leben haben.
Xanthos mochte ich immer lieber, je besser ich ihn kennenlernen durfte. Er ist ein toller Mann! Liebevoll, unterstützend und respektvoll. Seine kesse, schlagfertige Art hat mir ebenfalls gut gefallen.
Außerdem fand ich es toll, Rya und Nick wiederzutreffen. Die vier sind als Clique wirklich unschlagbar.
Zum Schreibstil:
Das Buch liest sich leicht und flüssig, ist dabei aber auch einnehmend, fesselnd und atmosphärisch. Lisa Rosenbecker schreibt unterhaltsam, erfrischend und gefühlvoll. Ich mag ihren Humor sehr gerne.
Fazit:
Im Gesamten hat mir die Fortsetzung zwar nicht ganz so gut gefallen wie der erste Band, aber es ist in jedem Fall ein tolles Buch mit einer starken, beeindruckenden Protagonistin, einer spannenden Geschichte und ganz viel Magie, das ich euch nur zu gerne weiterempfehle. Wenn ihr das erste Buch mochtet, wird es hiermit sicherlich nicht anders sein. Also lasst euch verzaubern ✨
Nachdem Ilena einen Großteil ihrer Magie für Rya aufgegeben hat, muss sie sich in einem neuen, fast magielosen Leben zurechtfinden. Für die mächtige Mágissa keine leichte Aufgabe, zumal es in Bellmont auch nach dem Ende des Krieges zwischen den Gorgonen und dem Perseus-Orden nicht langweilig wird! Als ein Krieger verschwindet und der einzige Hinweis eine mysteriöse Feder ist, macht Ilena sich gemeinsam mit Xanthos, Rya und Nick auf die Suche nach Hinweisen.
"Magie aus Tod und Kupfer" ist der zweite Band von Lisa Rosenbeckers Dilogie, der aus zum Großteil aus der Ich-Perspektive der Mágissa Ilena erzählt wird, die wir bereits im ersten Band kennenlernen durften. Ein paar Kapitel wurden aber auch aus der personalen Erzählperspektive des Kriegers Xanthos erzählt, was ich sehr spannend fand!
Auf Ilena und Xanthos habe ich mich sehr gefreut und sie haben mich nicht enttäuscht! Die beiden sind einfach großartig zusammen und ich mochte die Entwicklung der Liebesgeschichte total gerne! llena ist teilweise richtig stur, aber auch sehr mitfühlend, hilfsbereit und lebensfroh. Sie war eine mächtige Mágissa, bis sie ihre Magie für Rya geopfert hat, etwas, das sie absolut nicht bereut, aber es fällt ihr doch schwer, sich in einem Leben ohne Magie zurechtzufinden. Xanthos ist ein starker Krieger, der manchmal sehr grummelig und harsch, aber auch beschützerisch und liebevoll gegenüber Ilena war. Eine tolle und spannende Kombination, die mir sehr gut gefallen hat! Ich habe die beiden zusammen so sehr gemocht, fand die beiden sehr süß zusammen und die Dialoge waren echt sehr unterhaltsam, da sie sich oft geneckt haben!
Das Wiedersehen mit Nick und Rya hat mir ebenfalls sehr gefallen und es war schön, die beiden noch ein Stück begleiten zu dürfen! Schon im ersten Band hat es mich ein wenig gewurmt, dass eine vielversprechende Spur nicht weiterverfolgt wurde, aber die hat Lisa Rosenbecker sich für einen potenziellen zweiten Band aufgespart. Mir persönlich hat die erste Hälfte des Buches total gut gefallen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen! Die zweite Hälfte fand ich dagegen etwas schwächer. Ich mochte die Entwicklung der Handlung nicht ganz so gerne, obwohl es doch sehr spannend wurde und auch einige interessante Persönlichkeiten aus der griechischen Mythologie in die Handlung einfließen durften, was ich eigentlich sehr mag. Aber an manchen Stellen, besonders denen, wo die Magie eine wichtige Rolle spielte, konnte ich oft nicht komplett folgen. Das hat dafür gesorgt, dass mich die zweite Hälfte nicht mehr ganz so packen konnte, aber dennoch mochte ich das Buch insgesamt total gerne!
Fazit: "Magie aus Tod und Kupfer" von Lisa Rosenbecker ist ein toller zweiter Band, der mir sogar noch besser gefallen hat als "Magie aus Gift und Silber"! Das lag zum Großteil daran, dass ich Ilena und Xanthos als Protagonisten so sehr mochte und die Liebesgeschichte einfach großartig fand! Die erste Hälfte des Buches konnte mich total mitreißen, während ich die zweite Hälfte etwas schwächer fand. Dennoch hat es mir insgesamt richtig gut gefallen, sodass ich vier Kleeblätter vergebe!
Wenn man bei Ilena ist, vermutet man das sie nie wieder ihre Magie, die sie größenteils geopfert hat wiederbekommt. Allerdings auch wenn die Hoffnungslosigkeit sie runterzieht, sind ihre Freunde da und ihre innere Stärke, dessen sie sich nicht ganz so bewusst ist, sie wieder motiviert. Vor allem wenn ein neuer Auftrag wartet und sie sich beweisen kann ob mit oder ohne Magie.
Meine Meinung
Zuallererst einmal komme ich wieder zu diesem genial gelungenen Cover von Marie Graßhoff. Ich liebe das Farbzusammenspiel und ich finde dieses Buch ist wieder ein absoluter Eyecatcher. Dann zu der Playlist im Buch. Genau meine Musik. Ich liebe viele der Songs.
Ich war ja schon mega gespannt was mich in der Fortsetzung aus der Welt von Magus erwarten würde und bin Mega begeistert.
Ein Leben ohne Magie ist unvorstellbar zumindestens wenn man Ilena kennenlernt die genau diese Magie vermisst. Selbst das Essen hat sie mit Magie zubereitet bis sie ihre Magie geopfert hatte zum größten Teil um jemanden zu retten. Jetzt merkt sie sogar beim Kochen das sie das ohne Magie nicht beherrscht und muss deshalb auf Tiefkühlpizza ausweichen. Ich musste dabei mehr als einmal schmunzeln.
Ilena ist taff, hilfsbereit und ich kann sie verstehen, denn die Magie ist, oder besser gesagt, war ein Teil von ihr wie die Luft zum atmen und nun weiß sie nicht was sie ohne diesen Teil von sich machen soll.
Geduld war noch nie Ilenas Stärke. Somit muss sie einen langen harten Weg hinter sich legen und sich auf eine interessante Reise begeben.
Ich liebe die Idee wie es weitergeht und auch Xanthos gefällt mir hier sehr gut. Die Wortgefechte zwischen den beiden sind klasse. Dazu wieder Rya und Nick die hier den Trupp vervollständigen sind wieder mit ihrer gelungenen Charakteristika sehr gut ausgearbeitet und machen Lust auf mehr.
Magie aus Tod und Kupfer ist der zweite Teil einer mythologisch adaptierten Dilogie aus der Feder von Lisa Rosenbecker - Autorin aus dem Drachenmond Verlag.
In diesem Buch wechseln die Protagonisten, so dass aus der Sicht der Magierin Ilena und teilweise aus der Sichtweise von Krieger Xanthos geschrieben wird.
Nach den Ereignissen aus dem ersten Band kommen die Freunde Ilena, Rya und Nick leider nicht zur Ruhe, denn eine neue Gefahr droht. Und dieses Mal ist nichts so wie es scheint.
Im Vergleich zum ersten Teil ist dieser düsterer, tiefergehender und feuriger. Ilena und Xanthos wirken wesentlich Älter als Rya und Nick wodurch ich mich mit den Charakteren schneller identifizieren konnte. Die Spannungen zwischen den beiden und das Wortgeplänkel haben mich köstlich amüsiert.
Auch die düstere Stimmung hat mir hier sehr gut gefallen und machte das Lesen sehr viel angenehmer.
Storyline und Spannungsbogen waren gut dargestellt und es kamen kaum Passagen vor, die langwierig erschienen.
Auch die verschiedenen Wendungen waren oft sehr überraschend und haben die Story lebendig gehalten.
Fazit: Selten hat mir ein Fortsetzungsband so wesentlich besser gefallen als der Erste.
Da ich damit gar nicht gerechnet hatte, konnte mich die Autorin positiv überraschen.
Magie aus Tod und Kupfer zu lesen war spannend und die Anspielungen auf die griechische Mythologie haben mir sehr gut gefallen und wirkten auf mich wie die Erwachsene Version des merklich unschuldigen Magie aus Gift und Silber.
Die gut gelungene Fortsetzung zu »Magie aus Gift und Silber«, in der die Magierin Ilena ihren Freunden dabei helfen soll, etwas über eine mysteriöse Feder herauszufinden, die auf dem Dach des Perseus-Orden gefunden wurde als einer der Krieger verschwand. Aber nie hätte sie gedacht, dass diese Nachforschung ihr Leben für immer verändert - und dass sie auch noch dem vorlauten Xanthos näher kommt. Der Schreibstil erzählt aus Ilenas Sicht und ist dabei wieder sehr flüssig und einfach gehalten, weshalb man gern und schnell liest. Und auch die Lovestory ist diesmal ganz sympathisch, da beide Protagonisten wissen, was sie wollen und allgemein einen starken Charakter eben. Trotzdem waren sie mir an der ein oder anderen Stelle noch etwas zu blass und hätten noch etwas mehr ausgearbeitet sein können. Dennoch kann einen die Story aber durchaus gut überzeugen: auch wenn sie etwas Zeit braucht, um in Schwung zu kommen, ist sie doch viel spannender als Band eins, es gibt viele Wendungen und eine sehr gelungene Auflösung. Insgesamt also ein wirklich guter und unterhaltsamer Folgeband, der der Dilogie einen guten Abschluss bietet und man kann die Reihe schon allen empfehlen, die griechische Mythologie mögen.
Dieser Band wird definitiv eines meiner Jahreshighlights! Er hat einfach alles! Spannung, unglaublich action geladen, Liebe, Hass, alle Emotionen die man sich vorstellen kann! Einfach nur Wahnsinn!