Meins war das Buch leider gar nicht. Viel mag daran gelegen haben, dass ich vor dem Lesen nicht viel über die Autorin wusste. Ursprünglich habe ich angenommen, dass das vielleicht vorteilhaft ist, weil ich die Möglichkeit habe jemanden Interessantes kennenzulernen.
Es hat mich also wenig gestört, dass die Autorin aus ihrem Leben und ihren Erfahrungen erzählt. Das habe ich sogar erwartet. Schade war für mich, dass das Buch mit dem Ansatz gestartet ist, für jeden etwas zu sein. Leider richtet sich das Buch an Menschen, die ihre Themen schon gefunden haben und nun einen Weg suchen damit sichtbar zu werden. An der Stelle bin ich - insbesondere beruflich - einfach nicht. Dementsprechend konnte ich den wenigsten Kapiteln etwas Praktisches entnehmen.
Gelesen habe ich das Buch mit Arbeitskollegen zusammen. Leider zog sich mein Eindruck durch die Gruppe. Nett war sicherlich, dass jedes Kapitel kleine Aufgaben stellt, an denen man arbeiten kann. Wir haben leider oft aber nur darüber gesprochen, warum das für unsere Situation nicht relevant ist.
Ich könnte jetzt lange rumerzählen und würde damit aber das ganze Buch spoilern, was natürlich nicht sein soll. Lass dir aber, mein lieber Leser, gesagt sein, dass es alles wichtige enthält, was du zum Thema Personal Branding wissen solltest. Besonders positiv hierbei ist, dass es nicht darum geht, sich besonders gut auf sozialen Medien zu präsentieren und hierbei Wünsche der User zu erfüllen, sondern um seinen eigenen Roten Faden, sein eigenes individuelles Branding zu finden.
Ein Roter Faden der dem Buch leider etwas fehlt. Die wichtigen Inhalte hätte man sicher auf weniger als der Hälfte der Seiten platzieren können. Es wird sehr viel und oft wiederholt, eingebetet in dem ewigen Schwall an politischer und privater Geschichte der Autorin. Das Buch bietet einen gewissen Teil an Mehrwert, das sind dann die kleinen markierten Absätze und die kurzen Aufgaben am Schluss der Kapitel.
Vieles war mir bekannt, taucht es doch oft in kurzen Bild Captures auf Instagram und Pinterest ungefragt auf.
Wirklich überzeugt hat mich das Buch nicht. Es ist viel zu voll mit der Selbstdarstellung der Autorin und damit fast schon mehr Autobiographie (im weitesten Sinne) als ein Ratgeber für Personal Branding. Eine knackigere Zusammenfassung hätte es hier leichter gemacht, denn Sinn des Buches zu folgen und einen Nutzen für einen selbst daraus zu ziehen
Sei einfach ganz natürlich! Die Kernaussage dieses Ratgebers ist eigentlich, dass jeder lernen kann sich gut zu verkaufen. Hier bekommen wir quasi eine Anleitung zum „Personal Branding“ aus erster Hand. Jeder kann eine Marke sein oder zu einer werden. Die Frage ist nur: Will ich das? Und wenn ja, wie geht das am besten? Im Buch von Frau Onaran lernen wir nicht nur die Autorin und ihren Weg zur ihrer persönlichen Marke kennen, sondern auch die Schwierigkeiten, denen sie ausgesetzt war. Außerdem erklärt sie hier Lösungswege und wir wie uns am besten „verkaufen“. Die wichtigste Aussage für mich war, dass hier vor allem auf Natürlichkeit gesetzt wird und nicht diese Schauspielerei, die wir bei vielen Influencern zu sehen bekommen. Der perfekte Schein ist nämlich nicht das, was die Leute sehen wollen. Die Patzer und die natürlichen Videos und Aufnahmen sind das, was wirklich zählt. Damit kann man sich einfach besser identifizieren, denn keiner ist perfekt und es ist unglaublich anstrengend es sein zu wollen. Ein schöner Ratgeber für das Branding von morgen, denn wir digitalisieren immer mehr und auch unsere Jobs werden immer mehr digital. Um in dieser Welt zu bestehen, scheint es ein Personal Branding zu benötigen. Ist einem das wirklich wichtig, sollte man dieses Buch hier wohl tatsächlich gelesen haben. Es hilft, Ziele zu erkennen, seine eigene Marke zu erschaffen und den Weg da hin vielleicht ein klein wenig abzukürzen, indem man den Fehlern entgeht, die die Autorin gemacht hat.
Bevor Tijen Onaran durch die Höhle der Löwen sehr viel präsenter wurde - und bekannter - habe ich bei der FBM 2023 einen Slot bei ihr gebucht und dieses Buch gekauft und signieren lassen. Sie sah damals schon sehr anders aus als auf dem Cover (besser - ihr Kleidung war super schön und sehr auffällig!) - und sie war amüsiert darüber, dass ich dieses "alte" Buch von ihr hatte. So alt ist es aber gar nicht, wie ich gesehen habe (etwa 4 Jahre). Nun endlich kam ich zum Lesen des Buches, jaaa, mein SUB ist einfach zu hoch und Sachbücher sind nicht so wirklich meine Leidenschaft. Aber - ich mag es ganz gern und ich bin froh, es endlich gelesen zu haben. Die Kapitel sind gut strukturiert und lesbar, es wurde sehr ordentlich redigiert- und ein großes Highlight sind die Zusammenfassungen "in aller Kürze" am Ende der Kapitel. Es ist recht allgemein gehalten und ich habe einiges für mich raus ziehen können, Klar, manches ist nun, 4 Jahre nach Erscheinen, nicht mehr ganz aktuell - beispielsweise ist Greta Thunberg absolut keine Person (mehr), die man bewundern kann oder sollte. Aber dennoch sind viele der Tipps absolut gut dargestellt. Vielleicht wird sich nicht wirklich "JEDE*R" damit identifizieren können, wie die Autorin es anpreist, da bin ich tatsächlich etwas skeptisch und das ist einer meiner zwei Kritikpunkte. Der andere Kritikpunkt ist das, was ich eben schon zitiert habe - sie gendert extrem oft mit dem schlimmsten aller Genderzeichen, dem Sternchen. Ich selbst lese darüber hinweg, es nervt aber doch sehr. Sebastian Fitzek hat kürzlich in einem Interview gesagt, er werde niemals gendern, da er von den Mitgliedern eines Vereins für Analphabeten darauf hingewiesen wurde, dass diese gegenderte Texte schlicht nicht oder nur sehr schwer erfassen können. Ich lehne gegenderte Texte auch aus vielen Gründen ab, aber in einem Sachbuch stört es immerhin weniger als in einem spannenden Thriller oder Roman, da ich dazu neige, Sachbücher eher quer zu lesen und die nicht so relevanten Teile zu überfliegen. Also, alles in allem ein gut geschriebenes Buch mit kleinen Schwächen, das ich durchaus empfehlen kann.
Vorab: ich habe das Buch nur zu 60% gelesen bevor ich es genervt abgebrochen habe. Das Buch bietet in meinen Augen keinen Mehrwert und es wird kein anwendbares Wissen vermittelt. Die Punkte der Autorin sind recht generisch und finden sich in so ziemlich jedem Artikel zu dem Thema im Internet wieder.
In meinen Augen wäre die Autorin besser damit bedient gewesen das Buch als eine Autobiografie zu bezeichnen. Im Kern geht es eigentlich nur um das was die Autorin erlebt und gelernt hat. Hilfreiche Tipps oder Wege für die praktische Anwendung findet man hingegen nicht oder nur in minimalen Maße.
Wer über das Thema Personal Branding (wie es die Autorin in so ziemlich jedem Satz einmal erwähnt) etwas lernen möchte, sollte lieber auf eine Recherche im Internet zurückgreifen und ggf. nach anderen Büchern suchen.
Leider war das Buch für mich eine absolute Enttäuschung.
Wer sich in den Weiten von Social Media, alias Pinterest, Instagram und Co. herumtreibt und sich eine Marke aufbauen möchte, der weiß, dass Sichtbarkeit und Authentizität der Schlüssel zum Vorwärtskommen bedeuten.
Wer es noch nicht weiß, der bekommt mit diesem Buch eine gelungene Hilfe an die Hand und kann sich noch die ein oder andere Scheibe abschneiden.
Es geht um Authentizität und um Vernetzung. Darum, dass man immer man selbst sein, aber trotzdem nicht sein Ziel aus den Augen verlieren sollte.
Vieles aus diesem Buch war mir schon ein Begriff, manches konnte ich mir aber auch noch zugutehalten und habe mir ein paar Tipps gemerkt.
Das Buch ist locker leicht gehalten, die Autorin beschreibt ihren Werdegang und zeigt auch einige Fehler auf, wie man es zu Beginn besser nicht machen sollte.
Mir hat das Buch gut gefallen und wer dabei ist, sein Personal Branding zu verfeinern, der sollte doch mal einen Blick hineinwerfen.
Mein Fazit
Ein kleiner und feiner Ratgeber, der erklärt, wie man sich mit seiner Marke positioniert und ihr ein Gesicht geben kann. Informativ und kurzweilig.
Ich nehme an dieser Stelle keine Bewertung vor, weil ich mit etwas falschen Erwartungen an das Buch rangegangen bin.
Was bietet das Buch? Das Buch bietet einen ersten Anstoß für generellere Überlegungen und erste Umsetzungsfragen. Dabei bleibt es recht wage - was sicherlich auch auf die Seitenzahl zurückzuführen ist.
Was bietet das Buch nicht? Eine "Anleitung" für all diejenigen, die einfach nur ein paar Schritten folgen wollen.
Letzteres ist meiner Meinung nach auch gar nicht möglich. Das Buch richtet sich an eine extrem große Zielgruppe und hier fängt das Problem meiner Meinung nach auch an. Dadurch werden viele Themen gestreift, aber keines so richtig vertieft. Zu vielen der Kapitel könnte man sicherlich eigene Bücher schreiben. Der Fokus liegt hier ganz klar darauf, den Lesenden einen ersten Eindruck über die Wichtigkeit von Personal Branding in der aktuellen Zeit zu geben und einen Einstieg in die Thematik zu liefern. Das ist meiner Meinung nach ganz gut gelungen. Schön hätte ich es gefunden, wenn es noch einen kleinen Ausblick gegeben hätte, wie interessierte nun weitermachen können. Welche interessante Literatur es speziell für Angestellt, Berufsanfänger*innen oder Selbstständige es gibt. Da hier so unterschiedliche Gruppen am Werk sind, liegt auch der Fokus natürlich an ganz anderen Stellen. Insgesamt habe ich nun ein Eindruck gewonnen wie wichtig Personal Branding und dabei Authentizität sind, stehe nun aber etwas allein auf weiter Flur.
Guter Rundumschlag zu Personal Branding, dem Finden und Ausstrahlen des eigenen (Personen-) Markenkerns sowie Strategievorschläge, authentisch persönliche Themen im Privaten/Berufsleben/Digitalen ("Social Me") zu vertreten. Plus ein paar Einblicke in Tijens eigene Entwicklungsgeschichte.
Kapitelessenzen, die bei mir hängen geblieben sind: - setze dich mit deinen Themen auseinander und positioniere dich damit öffentlich und/oder firmenintern - such dir Inspiration durch Idole und/oder Mentor:innen - sei mit deiner Arbeit auf der Plattform sichtbar, die dir am meisten liegt - networking is key, pflege deine Kontakte
Das Buch ist für mich ein einfacher, universaler Überblick zum Thema Personal Branding. Es schneidet eine Vielzahl an Themen an ohne dabei wirklich in die Tiefe zu gehen. Begründungen und Erklärungen wiederholen sich für meinen Geschmack zu oft (bspw. Das wir einen fachkräftemangel haben und es daher für Unternehmen unabdingbar ist in der digitalen Welt präsent zu sein ist für mich auch keine Begründung sondern ein allseits bekannter Fakt).
Was mir gefehlt hat war der Deep Dive in einzelne Kapitel, aber auch das berücksichtigen von verschiedenen Branchen oder die Unterschiede zwischen B2B und B2C.
Nach erstem Zögern doch aus dem öffentlichen Bücherschrank mitgenommen. „Werde deine eigene Marke und hol dir den Erfolg, den du verdienst“ verspricht ein aufgedruckte Sticker auf dem Cover. Tijen Onaran war mir kein Begriff, durch dieses Buch hat _sie_ zumindest ihre Marke bei mir platziert. Ansonsten habe ich wenig mitgenommen aus den 250 Seiten, die man knackiger auch auf 50 Seiten in einem Kleinformat hätte unterbringen können. Sehr viele Allgemeinplätze, kaum eine Anregung, die man nicht schon z.B. aus dem Bewerbungsprozess kennt. Vielleicht für andere hilfreich, für mich weniger.
Schade, ich hatte mehr erwartet. Es werden Oberflächlichkeiten aneinander gereiht und Phrasen gedroschen. Wenigstens eine branchenübergreifende Behandlung des Themas wäre angebracht gewesen, stattdessen reiht die Autorin Sätze in Stil von "Ich finde wichtig, dass..." "und dann habe ich das und das gemacht" aneinander. Keinerlei Reflexion auf der Metaebene.
Ich war sehr schnell durch mit dem Lesen. Einige interessante Hinweise, auch die Challenges sind sicher hilfreich. Etwas gestört haben mich jedoch die vielen Wiederholungen und der teils oberflächliche Ansatz.
Ich dachte, dass ich das Thema interessanter finden würde, aber es war nciht so. Das Buch ist gut geschrieben und hat gute Beispiele aber ich fand es hat ein bisschen zu viel Wiederholung und ist länger als es sollte.
War wirklich interessant. Habe das Buch schon seit 4 Jahren und jetzt war wahrscheinlich die beste Zeit es zu hören und mich mit den Inhalten auseinander zusetzen
Auf LinkedIn bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden, mit dem Thema Personal Branding habe ich mich bis zu diesem Buch nie groß beschäftigt, außer mal einen Artikel auf LinkedIn zu lesen. Das Buch ist auch eher für Anfänger wie mich gedacht, die Autorin erklärt ausführlich den Nutzen von Personal Branding und das es mehr beinhaltet, als das Teilen von Unternehmensbeiträgen auf Facebook oder LinkedIn. Die Kapitel enden mit einer Zusammenfassung und einer kurzen Aufgabe, damit man sich ausgiebiger mit dem jeweiligen Thema auseinander setzten kann. Ich habe definitiv einige Sachen für mich mitgenommen und meine Profile angepasst und überarbeitet. Für mich ist 2/3 des Buches Grundlagenwissen, was jeder lesen kann. Im letzten Drittel geht es dann um sehr konkrete Themenm beispielsweise mit man mit Reaktionen im Netz umgeht und das fand ich dann schon sehr weit fortgeschritten und hätte es inhaltlich eher in einem 2. Band gesehen.
Ich muss ganz klar sagen, dass ich anfangs ein paar Schwierigkeiten mit den Themen dieses Buches hatte. Es geht um Selfbranding und man soll herausfinden, was einen ausmacht, wofür man steht. Und obwohl ich Mitte zwanzig bin, habe ich absolut keine Ahnung, was mich ausmacht. Das Buch hat mich in der Hinsicht sogar eher blockiert, weil ich nicht wusste, in welchem Themengebiet ich eine Eigenmarke bilden könnte. Das hat mich ganz lange beschäftigt, bis ich dachte: Scheiß drauf!
Und das ist der Punkt, in dem mir das Buch irgendwie doch etwas gegeben hat. Denn Onaran widmet ein Kapitel dem Thema Authentizität und Natürlichkeit. Und das rufe ich mir jetzt ganz oft ins Gedächtnis, wenn ich online etwas tue. Denn ja, ich weiß nicht, was mein Markenkern ist, ich weiß nicht, was mich ausmacht oder wofür genau ich stehen möchte. Aber das ist okay, denn das bin ich und das kann ich so auch sagen. Das ist natürlich und authentisch.
Insgesamt greift das Buch also viel weiter als ich es gebraucht hätte. Es geht um Selfbranding im Social Media, aber auch im Beruf und im privatem. Und da geht der Inhalt weit über das hinaus, was für mich wichtig ist. Ich kann das Buch also empfehlen. Für Social Media-Interessierte ist nicht alles hilfreich, aber wer auch Tipps möchte, wie man sich selbst im Berufsleben am besten darstellen und verkaufen kann, wird »Nur wer sichtbar ist, findet auch statt« sehr hilfreich finden.
Nachdem mir das Buch wieder und wieder empfohlen wurde, dachte ich, ich sollte es wohl endlich einmal lesen. Leider ist es sehr oberflächlich, wenig "hands-on" und häufig repititiv - wer im Netz schon mal ein wenig zu diesem Thema gelesen hat, kennt außerdem das meiste schon, sodass der Mehrwert recht gering ist. Der Rat, andere Formulierungen zur Selbstbeschreibung zu nutzen als die, die gerade in einem Negativbeispiel genutzt wurden, hilft beispielsweise wenig weiter, wenn dann kein entsprechendes Positiv-Beispiel folgt. Der wiederholte Hinweis zum Ende des Kapitels darauf, welche extrem hilfreichen Hinweise die Autorin in diesem Abschnitt zur Verfügung gestellt hat, grenzt daher umso stärker an etwas übertriebenes Selbstlob. Lediglich die Exkurse zum Impostor-Syndrom und den Corporate Influencer:innen enthielten meiner Meinung nach einige gute Gedanken. Leider hat Tijen Onaran es mit diesem Buch nicht geschafft, dem Thema Personal Branding die hierzulande vorherrschende negative Konnotation, die sie selbst in ihrem Werk beklagt, zu nehmen - tatsächlich hat ihre Art der Selbstdarstellung an einigen Stellen sogar das Potential, die genannten Vorurteile zu verstärken, was ich mehr als unglücklich finde.