Jump to ratings and reviews
Rate this book

Mein Kind ist transgender - und jetzt?: Wie Ihr Kind glücklich aufwächst und seinen eigenen Weg findet

Rate this book
Hard to find

Paperback

Published October 9, 2019

Loading...
Loading...

About the author

Michele Angello

4 books1 follower

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
1 (20%)
4 stars
4 (80%)
3 stars
0 (0%)
2 stars
0 (0%)
1 star
0 (0%)
Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Liam.
100 reviews134 followers
September 9, 2020
Was mir gefallen hat:
• In „Mein Kind ist transgender“ werden so viele wichtige Themen angesprochen! Anzeichen, dass ein Kind transgender sein könnte, wichtige Begriffe, soziale und medizinische Transition, Geldangelegenheiten… Alles wird ausführlich thematisiert, und es gibt viele hilfreiche Informationen und Tipps.
• Es geht auch um nicht-binäre Geschlechter, und diese werden nicht als weniger wichtig als binäre Geschlechter dargestellt! Als nicht-binärer Mensch war mir das sehr wichtig.
• Das Buch eignet sich nicht nur für Eltern von Kleinkindern, sondern auch von älteren Kindern und Jugendlichen.
• Besonders toll fand ich das Kapitel „Es ist nicht nur eine Phase“. Mir selbst wurde schon oft gesagt, dass meine Identität nur eine Phase ist oder dass ich nur Aufmerksamkeit haben will. Deswegen hat mir dieses Kapitel richtig gutgetan, und ich glaube, dass es auch für andere trans Menschen sehr hilfreich sein könnte.
• Obwohl das Buch (soweit ich weiß) von zwei cis Menschen geschrieben wurde, kamen auch viele trans Menschen und deren Familien zu Wort.
• Die Leser*innen werden immer wieder dazu ermutigt, sich für ihr trans Kind einzusetzen und es in seinem Geschlecht zu bestärken. Meine Lieblingskapitel dazu sind „Es darf gefeiert werden“ und „Es wird wirklich besser“.
• Es gibt aber auch Kapitel, die sich sehr stark auf die Eltern/Familienangehörigen des Kindes fokussieren und versuchen, ihnen den Umgang mit dem Thema zu erleichtern (z.B. das Kapitel „Gute Trauer – Sechs Phasen der Trauer um den Verlust eines Kindes, das Sie eigentlich nie hatten“).
• Besonders interessant fand ich die Idee, die soziale Transition des Kindes während eines Urlaubs auszuprobieren. Dort kennt einen (normalerweise) niemand und das Kind kann neue Namen, Pronomen und Kleidung austesten, ohne Angst davor zu haben, von den Nachbarn, Verwandten etc. verurteilt zu werden.
• Ich hatte befürchtet, dass es im Kapitel „Glaubensangelegenheiten“ nur um das Christentum gehen würde, das war aber zum Glück nicht der Fall.
• Am Ende des Buches werden sehr viele Bücher, Webseiten und andere Ressourcen aufgelistet.

Was mir nicht gefallen:
• Das Adjektiv transgender wird in diesem Buch als Substantiv verwendet (z.B. Transgender-Frau statt transgender Frau). Das mag zwar auf den ersten Blick nicht weiter schlimm sein, stört mich aber trotzdem. Man sagt ja auch „blonde Frau“ und nicht „Blond-Frau“. Lustigerweise wird es im Titel aber richtig verwendet.
• Die Definition von asexuell ist leider auch falsch. Hier werden asexuelle Menschen als „Menschen, die sich nicht als schwul, heterosexuell oder mit einer anderen sexuellen Orientierung identifizieren“ (Kapitel 3.18) beschrieben. Asexualität bedeutet aber nicht, dass man sich keiner sexuellen Orientierung zuordnet, sondern dass man keine oder nur wenig sexuelle Anziehung empfindet. Das ist ein wichtiger Unterschied. Ich bin aber trotzdem froh, dass Asexualität überhaupt erwähnt wird.
• Da es sich um eine Übersetzung handelt, fokussiert sich das Buch sehr stark auf die USA. Es wäre schön gewesen, wenn bei der Übersetzung noch mehr deutschsprachige Beispiele und Informationen hinzugefügt worden wären.
• Ich fände es besser, wenn das Buch die Leser*innen duzen statt siezen würde. Das ist aber nur meine persönliche Präferenz. Außerdem klingt die Übersetzung an manchen Stellen ein wenig merkwürdig, meiner Meinung nach ist das aber nicht weiter schlimm.
6 reviews
December 30, 2021
Insgesamt ein bestärkendes Buch. Andererseits scheint mir hier in der Beschreibung dessen, was eine Person weiblich oder männlich macht zu viel auf gesellschaftliche Zuschreibung reagiert zu werden. Das kann verunsichern, wenn das beim eigenen Kind nicht zutrifft.
Was ist denn bei einem trans Mädchen, dass tobt und rauft und Polizei spielt. Das ist immer noch ein Mädchen, aber nach diesem Buch könnten einem dennoch Zweifel kommen. Vielleicht ist das aber auch einfach der Wunsch etwas zu verstehen, was nicht verstanden werden muss, um akzeptiert zu werden.
Displaying 1 - 2 of 2 reviews