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Die Frau fürs Leben ist nicht das Mädchen für alles!: Was Eltern gewinnen, wenn sie den Mental Load teilen

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»Dieses Buch ist ein Weckruf. Aufrüttelnd, wie ein ›Mamaaaa‹ nachts um drei. Klug, wahr und dringend notwendig. Jede Frau sollte es lesen. Und danach an zwei Männer weitergeben. Mindestens!« (Marlene Hellene) Viele Frauen und vermutlich alle Mütter kennen den Mental Load. Er ist der treueste Begleiter ihres Einkauf nicht vergessen! An den Kita-Ausflug denken! Den Kindergeburtstag planen! Weihnachtskarten schreiben! Mit jedem Kind wächst das Pensum – und zugleich die Erschöpfung, denn die mentale Last findet selten ein Ende, ist oft ungesehen und immer unbezahlt. Es ist nicht leicht für Frauen, sich aus dieser Rolle zu befreien. Aber es muss sich etwas ändern! Den zu recht frustrierten Müttern gibt Mental-Load-Expertin Laura Fröhlich dieses Buch an die In ihrem wegweisenden Ratgeber schildert sie emotional und nahbar, wie es zur ungleichen Verteilung in unseren Familien kommt – und wie wir gemeinsam mit dem Partner neue, faire Lösungen finden. Mit klugen Analysen und praktischen Tipps bringt sie Beziehungen wieder auf Augenhöhe.

200 pages, Kindle Edition

Published June 22, 2020

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About the author

Laura Fröhlich

13 books1 follower

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Community Reviews

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3 (3%)
1 star
1 (1%)
Displaying 1 - 7 of 7 reviews
Profile Image for Monerl.
482 reviews14 followers
July 28, 2020
Das Buch von Laura Fröhlich hat zu Beginn einen recht ähnlichen Ansatz wie "Raus aus der Mental Load Falle" von Patricia Cammarata. Wie soll es auch anders sein, geht es doch um das gleiche Thema Mental Load?!

Auch sie berichtet über ihre persönliche Erfahrung und die mentale Last, die sie bis zum Zusammenbruch gebracht hat.

Liest man weiter, erkennt man die Unterschiede zu den beiden Büchern und den persönlichen Gewinn, wenn man beide gelesen hat.

Laura Fröhlich geht intensiver darauf ein, wie sich historisch die Aufgaben und Anforderungen an Frauen entwickelt haben und warum wir heute an dem Punkt sind, dass Frauen diese immense Last mit sich tragen.

Des Weiteren schreibt sie darüber, dass von Frauen Gefühlsarbeit erwartet wird, sie sozialisiert wurden und dem Muttermythos entsprechen sollen.

Spannend fand ich die Ausführungen über den neuen Anspruch an Mütter, der sich durchs Internet und die Sozialen Netzwerken noch verstärkt. Mütter müssen neben Haushalt und Erziehung am besten noch basteln können, die Wohnung/das Haus den Jahreszeiten entsprechend dekorieren und bestenfalls auch noch Themengeburtstage feiern, mit perfekten, selbstgemachen Kuchen.

Die Autorin schreibt auch ausführlich über Männer und Väter und dem Märchen vom unfähigen Mann. Männer scheinen oft eher nur zu Besuch in ihrem eigenen Leben zu sein, erzählt Nils Pickert im Interview mit Laura Fröhlich. Diesen Eindruck habe ich auch, wenn ich mich bei mir und in meinem Umfeld umsehe.

Laura Fröhlich versucht zu unterstützen, Auswege aus diesen vertrackten Situationen zu bieten, über die Identifikation von falschen Erwartungen, Denkmuster durchbrechen, Bedürfnisse erkennen und wie man zielführend mit seinem*r Partner*in kommunizieren kann.

Sie stellt die Shopfloor-Methode (Kanban) vor. Zu dieser analogen Möglichkeit gibt es auch einige Apps und Kalender, die beide Partner*innen über Einkaufszettel und To-do-Listen immer auf dem Laufenden halten können.

Zu alledem sagt die Autorin, dass neue Jobkonzepte entstehen müssen, dass es auch politische Änderungen geben muss, um Mütter und Väter einen besseren Rahmen zur Mental Load – Teilung bieten zu können. Ebenso ist eine größere Unterstützung für Alleinerziehende notwendig. Und nicht zu vergessen, Care-Arbeit muss aufgewertet werden!

Ich habe das Buch auch gehört. Dem Hörbuchdownload auf Audible ist auch ein PDF mit all den Listen und Zeichnungen beigefügt, die man im Buch vorfindet. Ganz toll!
Profile Image for antonia.
7 reviews
January 3, 2023
habe das buch für meine großcousine gekauft, die vor einigen monaten zwillinge bekommen hat. bevor ich es ihr aber schenke, wollte ich selbst erstmal schauen was drinsteht - nicht, dass ich etwas vermittle was ich so gar nicht unterstütze. laura fröhlich hat meiner meinung nach eine gute guideline für mütter und frauen geschaffen. manchmal hat es sich etwas gezogen, vor allem auch, weil viele sachen wirklich oft wiederholt haben. trotzdem habe auch ich (selbst noch keine mutter) einiges gelernt, vielleicht auch für die zukunft.
422 reviews4 followers
March 19, 2021
Wenn sie nicht wissen wo ihnen der Kopf steht: bitte lesen!

Kennt ihr diese Momente in denen man sich am liebsten 10x klonen würde damit man genug Zeit, Arme, Hirn und Muse hat an alles zu denken was die Familie, der Job und alle anderen (von einem selbst mal ganz abgesehen) braucht? Dem einen trägt man den Turnbeutel hinterher, die andere noch schnell fragen ob was zu unterschreiben ist für die Schule, den Mann darauf hinweisen wer heute Geburtstag hat und das alles während der Chefin anruft und nach ca. 100 solcher Mitdenk-Aufgaben für alle anderen, wird man dann abends entgeistert gefragt warum der liebste Schlafanzug nicht gewaschen ist. Tja, auch meine Kapazitäten sind nicht unendlich. Bisher dachte ich, ich steh mit meinem so manches mal fast platzenden Hirn alleine da und wundere mich über die Haltung meiner Liebsten, dass Mama ja alle W-Fragen zu jeder Zeit beantworten kann: Wo? Wer? Was? Wann? Bloß selber denken tut mehr weh. Und nun kommt, zum großen Glück, Laura Fröhlich um die Ecke und ich erkenne mich in vielem wieder was sie schreibt und ich habe endlich ein Wort für mein „Problem“: Mental Load! Das Buch, dass es mir angetan hat, heißt „Die Frau fürs Leben ist nicht das Mädchen für alles“ und ihr Lieben, dass trifft den Nagel auf den Kopf!
Also, wer sich auch als Mutter noch im 21. Jahrhundert so gut wie alleine um die komplette Familien-Orga kümmert, dann UNBEDINGT LESEN! Kurz mal innehalten und überlegen, wer kauft die Geschenke (alle außer der eigene Geburtstag)? Wer hat die Geburtstage überhaupt auf dem Radar? A propos Geburtstag, wer plant die eigenen legendären Kindergeburtstagspartys? Und was essen wir eigentlich heute Abend? Ist das Trikot gewaschen? Muss die Ferienwohnung storniert werden? Morgen ist Kind 2 beim Zahnarzt …usw usw……………get it?
Genau und da müssen wir als One-Women-Show raus und wie Laura Fröhlich so schön schreibt, wir machen das auch damit unsere Töchter nie diesen Knoten im Hirn haben und schneller in die gleichberechtigten Rollen finden.
Das Buch ist zwar ein Sachbuch, aber eines dass einem die Augen öffnet, ist aber trotzdem sehr nett und kurzweilig geschrieben und hilft einem überhaupt mal den Tatsachen in die Augen zu schauen (also nach innen!). Es ist in drei große Bereiche gegliedert: Was ist dieser Metal load überhaupt, dann geht es zu Folgen und als dann Auswege finden.
Ach und vor allem ist es ein Buch für Eltern, also nicht nur für die eine Kopf-Mutter, sondern für alle die da mitgedacht wird gleichermaßen! Lesen hilft auch um Verständnis zu bekommen!
Fazit: Geteilte Care-Arbeit ist in der Tat halbe Care-Arbeit!
Profile Image for Andrea.
591 reviews3 followers
December 7, 2020
This raised some interesting thoughts, but there was little that was new. All together the book was incredibly dry. And, frankly, not a little depressing and almost discouraging. It did not imbibe me with a "can-do" feeling at the end. Rather, here's one more thing you really need to take care of - sure, it will take a lot of effort but it will be worth it!...or I could just wait for my children to grow up... Never mind what the heck you should do with an intractable partner.
20 reviews
February 17, 2024
„Confirmation-Bias“ und Projektion werden leider groß geschrieben. Den Mittelteil fand ich ganz einhellig. Ich vermisse leider trotzdem und weiterhin (in meiner Leseliste) Bücher über Mental Load in Verbindung mit „Burn/Bore Out“ und Eigenverantwortung.
Profile Image for Dania F.
681 reviews7 followers
January 3, 2023
Nothing particularly new or surprising in here
Displaying 1 - 7 of 7 reviews

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