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Filmzeit – Lebenszeit: Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte des DEFA-Films DAS FAHRRAD

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"Warum ist der Film DAS FAHRRAD so geworden, wie er ist, und was hat er dann mit mir gemacht. Klar …, nicht der Film, sondern die Umstände, das System, Menschen, der Zufall … Wo und wann und warum habe ich gehandelt; wie, wann und warum wurde ich gehändelt?
Ich schreibe es auf, weil ich den Film, vor rund dreißig Jahren gedreht, und auch mich nicht mehr erklären möchte. Ich schreibe es auf, weil ich noch da bin, weil ein Blick von innen für die, die von außen schauen und schreiben, vielleicht von Nutzen sein könnte."

Die Filmregisseurin Evelyn Schmidt gehört zur dritten DEFA-Regie-Generation. Ihr Debütfilm SEITENSPRUNG (1979) wird national wie international beachtet und auf das Forum des Jungen Films zu den Internationalen Filmfestspielen in Berlin eingeladen. Der Stolz der Verantwortlichen der DEFA über eine Frau auf dem Regiestuhl, die zudem noch interessante Filme produziert, ist beachtlich. Nach ihrem zweiten Film DAS FAHRRAD (1981), einer präzisen Sozialstudie über eine alleinerziehende Mutter; ändert sich dies. Zu kritisch geht die Regisseurin mit dem Alltag in der DDR, mit Arbeits- und Geisteshaltungen um. - Der Band über die Entstehung und Rezeption des Films erscheint in der Schriftenreihe der Defa-Stiftung.

192 pages, Paperback

Published February 1, 2013

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Profile Image for Tini.
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January 16, 2024
Es gibt einen schönen Einblick in die Lebensumstände der Regisseurin, der Entstehung des Films "Das Fahrrad", das Arbeiten bei der DEFA, sowie über die Rezensionsgeschichte in der DDR, BRD und späterhin nach der Einigung.
Interessant fand ich besonders den Abschnitt "Der weibliche Blick". Da wurden Themen angesprochen, die mir wirklich die Augen zu manches geöffnet haben. Besonders in Hinblick wie es war als (junge) Frau in der DDR zu leben und zu arbeiten.

Was mich etwas irritierte war der Schreibstil. Er war mal was anderes und an manchen Stellen sehr humorvoll gedacht. Aber zugegebenermaßen muss ich sagen, dadurch das ich nicht in der Zeit der DDR etc. aufgewachsen bin, fiel es mir manchmal schwer bestimmte Andeutungen oder Formulierungen nachzuvollziehen.

Trotz dessen war es mehr als informativ und man merkt, dass die Autorin da viel Arbeit und Liebe hineingesteckt hat.
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