Ganz unverhofft erben Autorin Lucy, die an einem Liebesroman schreibt, und Klinikarzt Ben, der an Panikattacken leidet, einen alten Bauernhof. Nur dumm, dass sie sich eigentlich nur flüchtig kennen. Aber weil Lucy dringend eine Bleibe und Ben eine Auszeit braucht, ziehen sie in die ländliche Idylle eines kleinen Dorfs. Gemeinsam, aber nur als Freunde, versteht sich, und bloß auf Zeit. Doch das Leben hat andere Pläne mit ihnen ...
Ach, war das schön! So muss ein Liebesroman für mich sein. Die Liebe entwickelt sich hier langsam mit vielen schönen und lustigen Momenten und auch Situationen, die ans Herz gehen. Ganz ohne Sex und Erotik. Einfach nur Gefühl und "echte", authentische Charaktere. Das Ende war so berührend. Ich werde auf jeden Fall noch weitere Bücher dieser Autorin lesen!
Eine Erbschaft auf dem Lande, ein dringend benötigter Neuanfang, ein attraktiver junger Mann auf der Bildfläche, allerlei (skurrile) Dorfbewohner. Diese vier Komponenten tauchten in vielen Romanen auf, die ich in den letzten Jahren so gelesen habe. Trotzdem schafft Kristina Günak es aus diesen Zutaten einen Roman zu schreiben, der sich für mich komplett von den anderen abhebt.
Ich war ganz verzaubert von der Geschichte, von den Figuren, von ihren Beziehungen zueinander. Allen voran natürlich Lucy und Ben, deren Liebe tatsächlich auf Zehenspitzen daher kommt. Kein gegenseitiges Anschmachten und vor Verlangen verzehren von Seite 1 an, sondern zuallererst kommt da mal eine echte Freundschaft zwischen den beiden - und mir hat das richtig gut gefallen! Zudem geht es auch um die Angst vor dem Versagen, vor allem im beruflichen Bereich.
Am Rande bemerkt: das war jetzt der dritte Roman in Folge(!!), bei dem die männliche Hauptperson an Panikattacken leidet. Ich habe mich noch nie näher damit befasst (zum Glück googelt Lucy das für mich). Ist das tatsächlich so weit verbreitet?
Wer in diesen turbulenten Zeiten vermehrt nach Wohlfühlromanen Ausschau hält und sich am liebsten für ein paar Stunden in eine schöne, herzige Geschichte fallen lassen möchte, sollte sich diesen Titel unbedingt näher anschauen.
Für mich war es der erste Roman von Kristina Günak, aber definitiv nicht der letzte.
Lucy ahnt nicht, welch weitreichende Folgen es haben wird, als sie an Weihnachten in Bens Auto einsteigt. Gefunden haben sie sich über eine Online-Mitfahrzentrale, denn beide wollen die Feiertage bei ihren Liebsten verbringen. Auf der Autobahn Richtung Norden kämpfen sie gegen einen extremen Schneesturm an und müssen schließlich wenig später auf einem kleinen Rastplatz kapitulieren. Glücklicherweise werden sie von einem Bauer gerettet und für den restlichen Nachmittag und Abend bei der freundlichen, alten und alleinstehenden Dame Dorle einquartiert. So gelingt es ihnen - trotz der ungewohnten und unerwarteten Umstände - gemeinsam einen ganz besonderen Weihnachtsabend zu verbringen.
Wochen später, nachdem Ben und Lucy ihrer Wege gegangen sind, greifen sie beinahe gleichzeitig zum Telefon. Dorle ist gestorben und hat ihnen beiden überraschend ihren Hof vererbt. Manchmal schreibt das Leben ganz besondere Geschichten, denn tatsächlich können sowohl Lucy als auch Ben einen Neustart gut gebrauchen. Lucy träumt davon ihren ersten eigenen Roman zu schreiben, während sie es langsam aber sicher Leid ist, belanglose Vampirromane zu übersetzen. Ben hingegen arbeitet unter Hochdruck als Arzt in der Notaufnahme eines städtischen Krankenhauses und leidet immer häufiger unter Panikattacken. So kommt es, dass sie gemeinsam auf Probe in das urige Bauernhaus einziehen. Lucy und Ben rechnen jedoch nicht damit, dass sie nicht nur den Hof erben, sondern mit ihm auch die liebevolle, neugierige und auf den ersten Blick etwas schrullige Dorfgemeinschaft.
Je länger ich über diese ruhige Geschichte nachdenke, desto größer wird das Verlangen, erneut in sie einzutauchen. "Die Liebe kommt auf Zehenspitzen" ist ein Wohlfühlroman durch und durch, der locker-leicht daherkommt, obwohl er auch mit seiner Tiefgründigkeit überzeugen kann.
Mir gefiel das ländliche Setting unheimlich gut. Auf Lucy und Ben hat es eine entschleunigende Wirkung, die sich beim Hören direkt auf mich übertrug. Die Dorfbewohner wurden nicht so überspitzt dargestellt, wie in anderen Romanen, sondern wirkten auf mich authentisch und liebenswert. Also ergatterten nicht nur Lucy und Ben, sondern auch ihre neuen Nachbarn im Nu einen Platz in meinem Herzen.
Auch wenn Kristina Günak eine ruhige Geschichte erzählt, wurde sie zu keiner Zeit langweilig. Ich mochte ihren Humor und ihre Leichtigkeit, die mit jeder neuen Zeile mitschwangen und ich fands super, dass die Liebesgeschichte nicht im Mittelpunkt stand. Sie hat ausreichend Zeit sich zu entwickeln, parallel zu Lucy und Ben, die sich erstmal selbst neu (er-)finden müssen. Gebannt habe ich der Sprecherin Vanida Karun gelauscht, die zusätzlich dafür gesorgt hat, dass ich jede Minute dieses Hörbuches genießen und tief in mich einsaugen konnte.
Ein Kurzurlaub in Hörbuchform und eine große Empfehlung für alle Fans der Bücher von Petra Hülsmann und Beth O'Leary!
Hach Kristina. Hach Hach. Ich hab die Autorin bis vor der Lektüre dieses Buches nicht auf dem Schirm gehabt, aber ich werde ja mal sowas von ihr Gesamtwerk lesen! Ich hab dieses Buch geliebt!
Autorin/Übersetzerun Lucy und Arzt Ben wollen als Fahrgemeindschaft über Weihnachten aus Hamburg raus fahren und Familie und Freunde besuchen. Sie schaffen es allerdings nicht bis ans Ziel, ein fürchterlicher Schneesturm überrascht die beiden auf der Autobahn und sie müssen bei der alten Dorle auf ihrem großen Hof unterkommen. Trotz allem verleben sie ein schönes Weihnachten und keinen Monat später ist die alte Frau tot und der Hof an Lucy und Ben vermacht. Die beiden lassen sich auf das Abenteuer ein..
Ein Roman den ich fast am Stück weggeatmet habe. Ich hab gelacht bei Lucys Ärger über die ständigen Vampirromane die sie übersetzen muss (ich liebe Vampirromane, hab mich leicht ertappt gefühlt), ich hab mit Ben gelitten als ihn die Angst überkam, Hermann, der depressive Hund hat sich in mein Herz gestohlen und irgendwie hab ich Lust mal auszuprobieren, ob ich Herzoginnenkartoffeln hinkriegen würde. Ich hab mich sowohl in Lucy als auch in Ben verliebt, zwei so liebenswerte Charaktere, mit denen ich so mitgefiebert habe. Die ganze Dorfgemeindschaft, die die beiden so herzlich aufnimmt – ich wünschte ich könnte auch dort oben im Norden wohnen. Das Buch lässt dich lachen, es lässt dich vor Rührung aufseufzen und es lässt dich mit einem sehr wohlig warmen Gefühl zurück. Ich nehme an Hater könnten sagen, dass es manchmal zu akzeptierend ist, zu umarmend, zu unrealistisch, aber das ist mir ganz egal. Manchmal muss man von lieben Menschen lesen um glauben zu können, dass es sie auch in der echten Welt geben kann.
Erfrischend auch, dass es hier nicht nur drum geht, dass die beiden Hauptcharaktere möglichst schnell zwischen den Laken landen. Hier kommt erst die Freundschaft und das ist manchmal sogar intimer und noch mehr besonders, als das schnöde „Rein-raus-große-Liebe“. Ein Buch zum drin schwelgen. Hach.
Bisher konnte mich jedes Buch von Kristina Günak begeistern, so dass ich sehr neugierig auf "Die Liebe kommt auf Zehenspitzen" war. Autorin Lucy und Arzt Ben landen während eines Schneesturm auf einem Bauernhof und werden herzlich von dessen Besitzerin Dorle aufgenommen. Obwohl Lucy und Ben sich nur flüchtig kennen, ist Lucy für die alte Dame die 'Frau Doktor' und Dorle lässt sich davon auch nicht abbringen. Ein paar Monate später erreicht die beiden die Nachricht, dass Dorle verstorben ist, ihnen jedoch ihren Bauernhof vererbt hat. Dorle möchte, dass Lucy und Ben gemeinsam das Erbe antreten. Und schon geht es rund auf dem Land.
Kristina Günaks Schreibstil ist gewohnt frisch, leicht und sehr amüsant. So macht das Lesen richtig Spaß und man fliegt förmlich durch die Seiten. Lucy und Ben sind aber auch einfach süss und zum gern haben. Beide verbergen ihre Geheimnisse voreinander und nähern sich nur langsam der Lösung ihrer Probleme an. Das Dorfleben und die Eigenheiten der Bewohner sind sehr authentisch dargestellt. Als Leser wähnt man sich mitten drin und möchte so manches Mal den beiden einfach einen kleine Schubs geben.
Ich persönlich fühlte mich aufs Neue großartig unterhalten von Kristinas spritzigem Roman. Hier passt alles zusammen und verspricht schöne Lesestunden zum Abschalten. Eine eindeutige Leseempfehlung und tolle Lektüre nicht nur für den Sommer.
Inhalt: Im Buch geht es um Lucy und Ben, die sich durch Zufall kennenlernen und aus einer Reihe unverhoffter Ereignisse heraus gemeinsam einen alten Bauernhof erben. Obwohl sie sich kaum kennen, beschließen sie dorthin in eine WG zusammenzuziehen, wo sie das ländliche Leben, aber auch sich gegenseitig näher kennenlernen...
Meinung: Das Buch war für mich eine wunderschöne und leichte Liebesgeschichte,die mich positiv überrascht hat. Es gab kein aufgezwungenes Drama, das die Geschichte unauthentisch gemacht hätte, alle Handlungen der Protagonist*innen waren für mich nachvollziehbar und Ben und Lucy waren sehr angenehme und liebenswerte Charaktere (und ich hatte einen leichten crush auf Ben muss ich gestehen :D). Allgemein hat mir die ganze Atmosphäre in der Geschichte gut gefallen, das ländliche hat mich vom Stil her ganz bisschen an "virgin River"erinnert, auch weil Ben Arzt war. Der Schreibstil war flüssig und sehr schön zu lesen, ich bin geradeso durch die Seiten geflogen. Wenn ihr auf der Suche nach einem schönen Sommerbuch seid, kann ich es auf jeden Fall empfehlen! Zusammenfassend kann ich sagen, dass es eigentlich nichts am Buch gab, was mich gestört hat, weshalb ich dem Buch 4.5 oder 4,75 Sterne geben würde :)
Was ich mir erhofft habe: Mein erstes Buch der Autorin hat mich positiv überrascht und wollte gerne weitere Geschichten lesen – auch wenn mich der Kappentext nicht so überzeugt hat (das klang sogar für einen Liebesroman doch sehr weit hergeholt)
Was mir gefallen hat: Ich mochte so vieles an dem Buch: die Dorfgemeinschaft, die Beziehung zwischen den Protagonisten, dass beide auch „schlechte“ Eigenschaften haben. Auch die Sprache und der Erzählstil haben mir gefallen.
Was mir nicht gefallen hat: Es war in manchen Strecken recht weit von der Realität entfernt und sehr gefällig – aber nicht mehr als andere Liebesromane. Also wenn man das Genre betrachtet: nichts.
Fazit: Ein schöner gelungener, langsamer Freundschafts- zu Liebesroman voller sympathischer Figuren. Ein toller Roman, auch wenn ich ihn eher für den Herbst/Winter als für den Strandurlaub empfehlen wird (er beginnt und endet an Weihnachten).
Wunderbar leicht und humorvoll und doch fantastisch tiefgründig
Durch eine eher unglückliche Situation mitten in einem Schneesturm und sehr viel Sympathie erben Lucy, eine nicht ganz so erfolgreiche Autorin, und Ben, ein gestresster Arzt aus der Notaufnahme, einen alten Bauernhof im kleinen norddeutschen Ort Bredenhofe. Dabei kennen sich die beiden eigentlich nur flüchtig von der Mitfahrzentrale. Trotzdem beschließen sie, auf den Hof zu ziehen und ihn wieder auf Vordermann zu bringen; nicht zuletzt, weil Lucy Probleme mit ihrem Wohnungsvermieter hat und Ben dringend eine Pause von seinem Job braucht. Die zwei treffen die Abmachung, dass sie das Ganze nur als Freunde machen und keinesfalls Gefühle dazwischenkommen dürfen. Doch das Leben macht ihnen einen Strich durch die Rechnung…
Die Figuren Lucy war mir wunderbar sympathisch. Ich finde es toll, dass sie sich auf dieses Abenteuer mit Ben einlässt, aber trotz ihres Muts ist sie überhaupt nicht die Heldin, die alles kann und vor nichts und niemandem Angst hat. Lucy hat auch Probleme und Sorgen und ihrem Leben, nicht gerade wenige, aber sie ist trotzdem die meiste Zeit positiv und versucht, das Beste aus ihrer Situation zu machen. Zum Beispiel, als es mit ihrem Wohnungsvermieter nicht so gut läuft, weil der ihre Dachgeschosswohnung renovieren und teuer vermieten will, packt sie die Chance am Schopf und zieht mit Ben auf den Hof. Sie ist einfach so wunderbar sympathisch und authentisch und ich habe es sehr genossen, die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt zu lesen! Auch Ben mochte ich sehr. Anfangs war er eher noch verschlossen, doch im Laufe der Geschichte hat er sich wunderbar geöffnet und ist zu viel mehr geworden, als ich je erwartet hätte. Auch er hat Probleme in seinem Leben. Anders als Lucy geht er aber weniger offen damit um und braucht erst ein bisschen Zeit, um sich ihr anzuvertrauen. Als er das dann schließlich tut, hat sich gezeigt, wie sensibel und verletzlich auch er ist. Dafür, dass er weder knallhart ist und nichts an sich heranlässt noch alles verbirgt und sich niemandem anvertraut, liebe ich ihn. Doch auch die Dorfbewohner sind mir während des Lesens sehr ans Herz gewachsen und ich war am Ende des Buches schon fast ein bisschen wehmütig, diese wunderbare Dorfgemeinschaft wieder verlassen zu müssen. Es gab keinen einzigen Charakter im Dorf, den ich nicht geliebt habe, denn alle waren auf ihre ganz eigene Weise wunderbar! Die Geschichte Kristina Günak erzählt eine wunderbare, berührende und inspirierende Liebesgeschichte. Ich habe es geliebt, wie sich die Liebe anschleicht und sich zwischen Lucy und Ben ganz, ganz langsam Gefühle entwickeln. Es ist eine wunderbare Wohlfühlgeschichte, die so fantastisch locker und humorvoll ist. Aber trotzdem ist sie tiefgründig und erzählt auf eine sehr sensible Weise von echten und ernsten Problemen. Zum Beispiel das Thema Einsamkeit, mit dem Lucy kämpfen muss: Es ist echt kein einfaches Thema und ich finde es allgemein schon toll, dass Kristina Günak es in ihre Geschichte eingebaut hat. Aber auch wie sie die Sache vermittelt, hat mir sehr gefallen. Sie brachte mir das Thema unglaublich sensibel und verständlich näher, sodass ich es wirklich gut verstanden habe und mir nicht einfach gedacht habe „Jetzt reiß dich mal zusammen“. Ich habe wirklich kapiert, wie schlimm Einsamkeit eigentlich ist, und wie sehr sie einen Menschen zerfressen kann. Aber auch die Dinge, die Ben belasten (ich sage nicht was, denn ich will nicht spoilern), sind echt nicht einfach, um darüber zu schreiben, aber trotzdem sind sie mir ebenso wie Lucys Problem mit der Einsamkeit sehr sensibel nähergebracht worden. Das Cover Anfangs, während der ersten paar Kapitel, die im Winter spielen, und nicht wie der Rest im Frühling, war ich noch etwas verwirrt über das Cover, da ich eben dachte, dass die ganze Handlung im Winter spielen würde. Als ich das dann aber kapiert habe, machte es für mich sehr viel Sinn und ich sah die Schönheit hinter dem frühlingshaften Design. Auch die Geschichte hinter dem Fuchs darauf war wunderschön, als ich sie schließlich kannte. Allgemein passt das Cover wirklich gut zur Geschichte und es beinhaltet einige Details, deren Bedeutung man erst im Laufe der Geschichte herausfindet, was ich wirklich schön finde. Der Schreibstil Der Schreibstil ist sehr locker und humorvoll und deshalb überhaupt nicht schwer zu lesen. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen und auch einige Stellen zum Schmunzeln waren dabei. Trotzdem hat auch der Schreibstil dazu beigetragen, dass mir auch ernstere Themen sehr gut nähergebracht wurden. Auch wurden diese Themen nicht irgendwie heruntergespielt und kleingemacht, aber trotzdem blieb die Geschichte humorvoll und bekam keinen bitteren Beigeschmack.
Fazit Ich ziehe meinen Hut vor dir, Kristina, für diese fantastische Geschichte über Liebe, das Leben, Mut und Vertrauen. Sie ist so wunderbar humorvoll und doch fantastisch tiefgründig und ich habe Ben und Lucy so sehr geliebt! Das schönste Zitat Es gab in der Geschichte so viele schöne, witzige und inspirierende Zitate, dass ich mir schwergetan habe, eines auszuwählen. Ich habe mich aber schließlich für dieses entschieden, da es einerseits sehr inspirierend ist, aber andererseits auch die Geschichte perfekt beschreibt: „Liebe ist nicht wie ein Knall. Sie schleicht sich an, auf Zehenspitzen, und wenn man nicht drauf achtet, überfällt sie einen von hinten.“ – S. 270
Leider gibt es keine Hörbuch Edition auf Goodreads, ich habe den Roman gehört, nicht gelesen.
Weihnachten steht vor der Tür, und da bei der Romanübersetzerin / Autorin der Lebensunterhalt sehr knapp bemessen ist, sucht sie sich eine Mitfahrgelegenheit um nach Hause zu ihren Eltern zu gelangen. Auf diese Weise lernt sie Ben kennen, der in die gleiche Richtung wie sie möchte, um mit seinen Freunden Weihnachten zu feiern. In diesem Jahr allerdings werden die Wünsche vieler Menschen erhört und es gibt tatsächlich eine „Weiße Weihnacht“ für die Bewohner in Norddeutschland. Allerdings mehr als ihnen lieb ist, denn auf der Fahrt werden sämtliche Autobahnen wegen zu starkem Schneefall gesperrt. Ben und Lucy stranden auf einem Parkplatz, wo sie bald von einem netten Landwirt aus den Schneewehen gerettet werden. Dieser bringt die beiden zu der netten alten Dame Dorle Dormann, die auf einem Gutshof wohnt. Die beiden Fremden verbringen mit Dorle ein gemütliches Weihnachtsfest, und es scheint als würden sie der Dame das Weihnachtsfest versüßen. Ein paar Monate später erfahren sie, daß Dorle gestorben ist und ihnen beiden den Hof und Erspartes hinterlassen hat, um für ein Jahr über die Runden zu kommen. Bedingung dafür ist, dass beide auf den Hof ziehen müssen. Da Lucy bereits zu Weihnachten ein Kündigungsschreiben für ihre Wohnung erhalten hat und Ben nach Veränderung sucht, lassen sich die beiden auf das Abenteuer Wohngemeinschaft auf dem Land ein. Natürlich mit Folgen. Das Hörbuch nach dem Roman von Kristina Günak wurde auch hier wieder von Vanida Karun vertont. Die Story fliest förmlich nur so dahin und es kommt das Gefühl auf, man ist mit Lucy und Ben auf dem Hof. Selbst die Nebenfiguren werden so herzlich schön gezeichnet, dass man sie einfach lieben muss. Helmut, der verstörte Hund, Esat, der Postbote der eigentlich aus Syrien kommt, Fredo und seine Frau Millie und noch mehr. Sie beleben das Dorf und die Geschichte mit viel Humor und Liebe. Diese Dorfgemeinschaft hält zusammen und nimmt Ben und Lucy in ihrer Mitte auf. Schnell wird klar das die beiden mehr verbindet als nur das Haus in dem sie zusammen leben. Kristina Günak fängt diese Entwicklung zauberhaft in ihrer Geschichte ein und man möchte sie in einem Stück durchhören. Vanida Karun liest auch diese Hörbuch wieder mit so viel Charme und Witz das es einem leicht fällt ihr zu folgen. Sie nimmt den Hörer mit auf den Dormannschen Hof und lädt sie ein an der Geschichte teilzunehmen. Für mich eine klare Hörempfehlung.
Buchname: Die Liebe kommt auf Zehenspitzen Autor: Kristina Günak Seiten: 320 (Print) Verlag: Lübbe; Auflage: 1. Aufl. 2020 (29. Juni 2020) Sterne: 5
Cover: Das Cover ist richtig schön gestaltet worden. Der Buchtitel steht in dunklen Buchstaben im unteren bzw mittleren Bereich. Man sieht einen Fuchs und abstrakte Kunst auf dem Cover. .. Auf dem ersten Blick ist das schon mal sehr ansprechend.
Klappentext: (aus Amazon übernommen)
Ganz unverhofft erben Autorin Lucy, die an einem Liebesroman schreibt, und Klinikarzt Ben, der an Panikattacken leidet, einen alten Bauernhof. Nur dumm, dass sie sich eigentlich nur flüchtig kennen. Aber weil Lucy dringend eine Bleibe und Ben eine Auszeit braucht, ziehen sie in die ländliche Idylle eines kleinen Dorfs. Gemeinsam, aber nur als Freunde, versteht sich, und bloß auf Zeit. Doch das Leben hat andere Pläne mit ihnen ...
Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist total flüssig, liest sich super und ist sehr leicht verständlich.
Charaktere: Die Hauptprotagonistin ist Lucy Der Hauptprotagonist ist Ben
Ich fande alle Charaktere von Anfang an total sympathisch und liebenswert. Des weiteren gibt es noch ein paar andere Charaktere. . Meiner Meinung nach sind alle Charakter sehr gelungen und haben einen sehr guten Platz im Buch bekommen. Meinung: !!!! Achtung !!! Könnte Spoiler erhalten!!!
Ich bin absolut begeistert von dem Buch „Die Liebe kommt auf Zehenspitzen“ von Kristina Günak. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass es ihr erstes Buch ist, welches ich gelesen habe. Deshalb bin ich ohne irgendwelche Erwartungen oder Ansprüche ans Lesen gegangen und wurde komplett dafür belohnt. Ich fande die Geschichte rund um Lucy und Ben absolut gelungen. Es war spritzig erfrischend und sehr humorvoll geschrieben. Eine locker leichte Schreibart. Tolle Charakter und eine tolle Story. Für mich war das Buch einfach sehr perfekt. Ich hatte unglaublich viel Spaß auf dem Bauernhof und hatte ein paar richtig schöne Lesestunden. Bin total positiv überrascht von Lucy und Ben. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der gerne locker leichte und humorvolle Bücher sucht. Einfach nur Top. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Deshalb bekommt „Die Liebe kommt auf Zehenspitzen“ von mir auch sehr verdiente 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Inhalt Lucy Bradford ist auf dem Weg zu ihrer Familie, um dort Weihnachten zu feiern, als sie zusammen mit ihrer Mitfahrgelegenheit Ben auf der Strecke eingeschneit wird. Auf dem Hof von Dorle Dormann finden die beiden Unterschlupf und können dort die Nacht verbringen.
Der Zufall hatte uns zu Dorle geführt, und nun hatten wir Weihnachten zu feiern. So gut es uns möglich war. - S. 40
Dorle scheint Gefallen an den beiden jungen Menschen gefunden zu haben, denn als sie kurze Zeit später verstirbt, erhalten die beiden die Nachricht, dass sie ihnen ihren Hof vererben möchte.
Sowohl Lucy als auch Ben machen gerade große Veränderungen in ihrem Leben durch und so machen sich beide nach dem Erhalt der Nachricht auf den Weg zum alten Dormann-Hof, um sich einfach mal dort umzusehen. Schon kurze Zeit später ziehen beide ein und wollen dem Hof und ihrem Zusammenleben eine Chance geben. Was haben sie schon zu verlieren?
Doch mit Ben scheint etwas nicht in Ordnung zu sein. Lucy bemerkt wie er ihr etwas verschweigt. Hängt es vielleicht mit seinem Bruder zusammen? Oder doch mit seinem alten Job in der Notaufnahme?
Meinung "Die Liebe kommt auf Zehenspitzen" ist mein zweiter Roman von Kristina Günak und wie auch schon beim ersten Buch, bin ich wieder sehr begeistert.
Die Autorin hat eine wunderbare, gefühlvolle und authentische Geschichte mit facettenreichen und unterhaltsamen Charakteren geschaffen. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig zu lesen und die handelnden Personen werden mit Liebe zum Detail beschrieben.
Obwohl es sich um eine romantische Liebesgeschichte handelt, verliert die Handlung nie den Bezug zur Realität. Die Stelle an der Lucys Freundin, die gerade Mutter geworden ist und nun zum ersten Mal ohne Baby unterwegs ist, ist beispielsweise wunderbar ehrlich und bodenständig.
Es ist nicht die Länge des Lebens, es ist die Summe der Dinge, die wir erleben. - S. 42
Den Fuchs, der ab und zu in der Geschichte auftaucht, hätte man für mich auch weglassen können. Aber das ist auch schon mein einziger Kritikpunkt an diesem tollen Buch.
Das Cover passt in die Reihe der anderen Bücher und passt auch gut zur Geschichte.
Fazit Eine romantisch, unterhaltsame und ehrliche Liebesgeschichte und sicher nicht mein letztes Buch von Kristina Günak: volle 5 von 5 Sterne
Während ich an einem schwülwarmen Juniabend auf dem Balkon vor mich hin schwitzte, trotz eisgekühltem Getränk in der einen und dem eReader in der andern Hand, wurde es plötzlich Weihnachten. Und ich mitten drin in einem Schneesturm.
Denn so beginnt "Die Liebe kommt auf Zehenspitzen", der neue Roman von Kristina Günak. Als ich mich frage, ob ich da nicht was falsch verstanden habe - ein Weihnachtsroman, der im Sommer erscheint? - switcht die Szenerie im Buch drei Monate weiter, in den Frühling, es wird März. Ben und Lucy, die ein paar Seiten zuvor eben noch in ihrem Auto auf der Autobahn von dem Schneesturm überrascht wurden, erben einen Hof - der Hof ihrer damaligen Gastgeberin.
Da Lucy eh aus ihrer Wohnung rausmuss und Ben seine Stelle als Spitalarzt gekündigt hat, weil er sich mit seinem Chef im Spital nicht versteht, wagen die zwei das Abenteuer, ziehen in das kleine Dorf und gründen eine Wohngenossenschaft, zu der auch noch Helmut, der Hund der Vorbesitzerin, gehört.
Obwohl die Gegend kaum bewohnt ist, sind sie fortan selten mehr allein. Was gerade für Lucy speziell ist, da sie sich in der Stadt sehr einsam fühlte. Doch Lucy hat noch immer eine Schreibflaute, und der Abgabetermin für ihren Roman rückt immer näher. Ben hingegen offenbart ihr, dass er unter Panikattacken leidet und sich deshalb nicht sicher ist, ob er die Arztpraxis im Nachbardorf übernehmen soll.
In der Story um Lucy und Ben, um Millie, Fredo und all die anderen, wird weder das Landleben verklärt noch beschönigt, es geht vielmehr um Freundschaft, die unsere Hauptfiguren so noch nie erlebt haben. Ich bewunderte die zwei, wie sie sich so schnell so wohl fühlten und erfrischend genügsam sind. Auch wie beide mit den Problemen des anderen umgegangen sind: total unkompliziert.
Die Geschichte, die Kristina Günak hier erzählt, ist einfach nur toll. "Die Liebe kommt auf Zehenspitzen" ist schön erzählt, humorvoll und tiefgründig, wie all die Szenen um den Fuchs Tausendschön, den autistischen Hund Helmut, die blau angemalte Bank, mintgrünen Nagellack und die Story um den Vampirsex beweisen.
Fazit: Mich hat der Roman wunderbar unterhalten, viel zu schnell war die schöne Zeit in Brederhofe vorbei. 5 Punkte.
Worum geht es? Lucy ist freiberufliche Übersetzerin in Hamburg und arbeitet an ihrem ersten eigenen Liebesroman. Der will aber so gar nicht wie Lucy, und es geht nur schleppend voran. Den Klinikarzt Ben lernt sie mehr durch Zufall kennen, als sie ihn für eine gemeinsame Fahrt nach Hause in den Norden kontaktiert, um Tankgeld zu sparen. Doch dort kommen sie nicht an. Ein heftiger Schneesturm lässt sie in einem kleinen Bauernhof in einem winzigen Dorf stranden, direkt bei Dorle Dormann, die sie nur zu gern aufnimmt und verköstigt. Einige Zeit später bekommt Lucy Post. Dorle ist verstorben und hat ihr und Ben ihren Hof vermacht. Unter einer Bedingung: sie müssen ihn gemeinsam beziehen und mindestens ein Jahr dort leben. Da Lucy sowieso bald ihre Wohnung gekündigt wird, sagt sie zu und stürzt sich gemeinsam mit Ben ins Landleben. Doch was als freundschaftliche Zweck-WG gedacht war, wird plötzlich einiges mehr…
Rezension Die Geschichte ist aus Lucys Perspektive erzählt. Ich mag die quirlige, emotionale Protagonistin gern und auch die anderen Charaktere – natürlich vor allem Ben, aber auch ihre neuen Nachbarn Millie und Fredo – sind einfach herzensgute Menschen, die alle die ein oder andere Macke haben. Die Geschichte an sich plätschert eher ruhig dahin, erst zum Ende wird es dann spannend und mitreißend. Denn hinter Bens plötzlichem Aufbruch und seiner Kündigung einer Arztstelle in der Notaufnahme steckt mehr, als ursprünglich gedacht. Ein besonders liebevolles Detail ist für mich die Füchsin Tausendschön, die sich nur zeigt, wenn man gerade besonders glücklich ist. Das fand ich echt niedlich. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut zu lesen, ich mag auch die Dialoge zwischen den beiden sehr. Lediglich die lange Leitung von Lucy, was Bens Gefühle angeht, hat mich stellenweise etwas genervt. Das hätte auch gern etwas schneller gehen können…
Fazit Insgesamt war „Das Glück kommt auf Zehenspitzen“ ein schöner Feel-Good-Roman mit einem tollen Setting in einem kleinen Dorf in Norddeutschland und liebenswerten Charakteren. Zwischen den Zeilen werden auch sensible Themen angesprochen, die ich hier jedoch nicht spoilern möchte. Insgesamt vergebe ich 4/5 Sterne für diese schöne Unterhaltung.
Lucy und Ben lernen sich durch eine Mitfahrzentrale kennen. Beide sind kurz vor Weihnachten auf dem Weg zu ihren Familien als sie in einen Schneesturm geraten und eingeschneit werden. Daraufhin werden sie von einem Bauern gerettet und verbringen die Feiertage auf dem Hof von Dorle. Ganz unverhofft stirbt Dorle einige Zeit darauf und die beiden erben ihren alten Bauernhof. Und die Bedingung von Dorle ist, dass beide mindesten ein Jahr dort wohnen, bevor sie das Haus verkaufen dürfen. Da Lucy eine neue Bleibe sucht und Ben gerade eine Auszeit braucht, lassen sie sich auf dieses Abenteuer ein...
Die Geschichte hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Die ersten Szenen mit Ben und Lucy wie sie eingeschneit werden und notgedrungen zusammen Weihnachten verbringen müssen, klingt ja schon wie der Beginn einer total romantischen Geschichte. Doch dieses Buch spezialisiert sich eher auf die leisen Töne.
Den es folgt darauf keine romantisch, kitschig oder berauschende Geschichte zwischen zwei Liebenden. Sondern eher eine Geschichte zweier Menschen, die einen Neuanfang brauchen und ihre ganz eigenen Probleme mit ihrem bisherigen Leben haben. Lucy ist Autorin und übersetzt aber größtenteils nur die immer gleichen Vampirromane und träumt davon mal selber einen Roman zu schreiben. Und Ben leidet unter Angstattacken und kann daher seinen bisherigen Job als Arzt in einer Notaufnahme nicht mehr richtig ausüben. Daher sind beide zu sehr mit ihren eigenen Problemen beschäftigt um der Liebe überhaupt eine Chance zu geben.
Aber zum Glück gibt es die vielen tollen und sympathischen Dorfbewohnern und neuen Nachbarn der beiden. Diese Menschen und die ganzen Aktionen wie Ben und Lucy in das neue Dorfleben integriert werden, bietet wohl den größten Unterhaltungsfaktor. Am Ende wollte ich gar nicht, dass dieses Buch endet, da ich die ganzen tollen Figuren nicht gehen lassen wollte, die ich im Laufe der Geschichte so lieb gewonnen habe.
Ich kann dieses Buch somit jedem empfehlen, der tiefgründige und besondere (Liebes)geschichten mag.
„Die Liebe kommt auf Zehenspitzen“ von Kristina Günak
Darum geht es: Ganz unverhofft erben Autorin Lucy, die an einem Liebesroman schreibt, und Klinikarzt Ben, der an Panikattacken leidet, einen alten Bauernhof. Nur dumm, dass sie sich eigentlich nur flüchtig kennen. Aber weil Lucy dringend eine Bleibe und Ben eine Auszeit braucht, ziehen sie in die ländliche Idylle eines kleinen Dorfes. Gemeinsam, aber nur als Freunde versteht sich, und bloß auf Zeit. Doch das Leben und die Dorfbewohner haben andere Pläne mit ihnen…
Die Welt braucht mehr blaue Bänke!
Lucy und Ben lernen sich kennen, als sie gemeinsam zu Weihnachten nach Hause fahren – über eine Mitfahrzentrale. Leider zwingt ein schwerer Schneesturm sie zum Stoppen und durch Zufall landen sie auf dem Hof von Dorle Dormann. Wieder aller Erwartungen verleben die Beiden einen schönen Abend in der Gesellschaft der alten Dame. Und auch Dorle genießt den gemeinsamen Abend. Und als Dorle wenige Monate später verstirb, hinterlässt sie Lucy und Ben ihren Hof. Für beide eine Chance, die sie kurzer Hand ergreifen – denn beide tragen ihr Päckchen mit sich. Ben leidet unter Panikattacken und Lucy leidet an einer Schreibblockade und fühlt sich in Hamburg einsam. Nach ersten Startschwierigkeiten, leben sie sich in das Landleben ein und lernen die Gemeinschaft eines kleinen Dorfes zu schätzen. Hier hilft man sich! Und die kleine blaue Bank für ihren Hof wird zum Treffpunkt für die ganze Dorfgemeinschaft. Und langsam findet auch die Liebe zu Lucy und Ben. Vielleicht war die Sache mit nur Freunde sein, keine so gute Idee…
Eine so zauberhafte Geschichte!
Ich liebe diese Art von Geschichten mit echten Menschen und echten Problemen. Und diese Art von Liebesgeschichten, die sich langsam entwickelt und so umso zauberhafter und wirklicher erscheint.
Der Schreibstil von Kristina Günak ist locker-leicht und so entfaltet sich ganz nebenbei der Zauber dieser Geschichte.
Die Autorin und Übersetzerin Lucy und der Klinikarzt Ben aus Hamburg bleiben an Weihnachten in Bens altem Auto im Schneesturm auf dem Weg nach Norden stecken. Daher müssen sie in einem kleinen Ort auf dem Hof von Dorle, einer weisen alten Frau, übernachten. Im Frühjahr erreicht beide die Nachricht, dass Dorle verstorben ist und ihnen ihren Hof vermacht hat, mit der Auflage, dort zusammen zu wohnen. Lucy, die sich in Hamburg trotz der Großstadt immer einsam fühlt und eine Schreibblockade hat und Ben, der unter Panikattacken leidet und seine Stelle in der Klinik gekündigt hat, kennen sich zwar nur flüchtig, wollen es aber wagen, als Freunde zusammen zu leben.
Das Zusammenleben klappt erstaunlich gut, auch wenn Lucy etwas verpeilt ist, nicht kochen kann und eher unordentlich ist. Das gleicht Ben aus, der für Ordnung und warme Mahlzeiten sorgt. Dazu gibt es eine sehr hilfreiche und nette Dorfgemeinschaft, die stets mit Rat und Tat zur Seite steht - denn das Landleben und die Tätigkeiten auf einem Hof sind den beiden neuen Bewohnern eher fremd. Mit dem Hof geerbt haben sie auch Dorles ängstlichen Hund Helmut, der aber auch zunehmend zutraulicher wird. Integration wird hier groß geschrieben und so finden sie bald Zugang zum örtlichen Leben ebenso wie der Flüchtling Esat, der als Postbote arbeitet und vom ganzen Dorf dabei unterstützt wird, sein Studium beginnen zu können. Alle Figuren sind sehr liebevoll und authentisch gezeichnet, auch der anfangs ewig grantelnde Nachbar Fredo gewinnt im Verlauf des Buches an Sympathie. Diese wunderbare Liebesgeschichte, die so leise beginnt und sich langsam steigert, ist äußerst gekonnt und mit viel Humor erzählt - man möchte sie gar nicht mehr weglegen.
Das man auch in einer Großstadt zwischen vielen Menschen einsam sein kann, registriert Lucy Bredfort erst richtig, als sich ihr Leben bereits komplett ändert. Eigentlich will sie nur Weihnachten bei ihren Eltern verbringen und nutzt dazu die Mitfahrgelegenheit in Bens altem Auto. Die beiden geraten auf der Straße Richtung Norden in einen schlimmen Schneesturm und müssen die Nacht in einem kleinen Dorf im alten Hof von Dorle übernachten. Im Frühjahr darauf erfahren beide zu ihrer großen Überraschung, dass die alte Frau ihnen ihren Besitz vermacht hat, unter der Bedingung, dort gemeinsam einzuziehen. Ben, der unglücklich als Arzt in einer Notaufnahme in Hamburg arbeitet und unter Panikattacken leidet und Lucy, die sich als Übersetzerin gerade an ihren ersten eigenen Roman gewagt hat, kennen sich zwar nur flüchtig, wollen das gemeinsame Abenteuer aber wagen.
Die beiden leben sich schnell in ihrem neuen Leben ein. Mit dem Hof haben sie die halbe Dorfgemeinschaft quasi mitgeerbt. Gemeinschaft wird in Bredenhofe noch groß geschrieben. Die symphatischen und teilweise kautzigen Nachbarn helfen, wo sie können und bringen die beiden neuen Dorfbewohner auch sonst ganz schön auf Trab. Nach und nach öffenen die Beiden sich und ganz leise und langsam (auf Zehenspitzen) schleicht sich die Liebe zwischen Lucy und Ben.
Die Figuren sind allesamt liebevoll beschrieben, die Sprache des Romans ist emphatisch und sehr charmant. Dieses Buch ist perfekt für den Sommer - humorvoll, leicht und locker und dennoch nicht oberflächlich.
Ben und Lucy treffen sich zufällig als Fahrgemeinschaft. Wegen schlechter Wetterverhältnisse müssen sie Weihnachten auf Dorle Dormanns Hof verbringen. Als Dorle ein halbes Jahr später stirbt, erben die beiden den Hof. Als Städter zeihen beide aufs Land und werden in der Dorfgemeinschaft wohlwollend aufgenommen, denn Ben ist Arzt und der wird in der Gegend dringend gebraucht.
Ich mag die Romane von Kristina Günak. Sie spielen in Hamburg oder im norddeutschen Raum, meiner Heimat und es schön darüber zu lesen. Die Charaktere sind bodenständig, normal und ja sie haben alle so ihre menschlichen Fehler. Ben und Lucy sind kein Paar als sie sich kennenlernen, aber beide haben so ihre Lebensschwierigkeiten. Aber wie heißt es so schön "zu zweit ist man weniger allein". Beiden finden einander und erfreuen sich an der freundschaftlichen Unterstützung des anderen. Natürlich weiß man, wohin die Story geht und ich finde es gut, dass es keine Irrungen und Wirrungen gibt, sondern Ben und Lucy langsam und vorsichtig zusammenwachsen.
Eine Erbschaft, die dein Leben auf einen Schlag ändert, wie wird der Neuanfang in dieser Stadt. Die Menschen sind hier anders aber alle auf ihrer Art liebenswert. Aber alles Unbekannt, so geht es unserer Hauptprotagonisten Lucy und Ben, die dadurch besonders zusammen wachsen.
Ein besonderer Neuanfang, der mich als Leser sehr in seinen Bann gezogen hat. Die Geschichte hat mir von Anfang an das Gefühl gegeben zu Hause zu sein, alte Freunde zu treffen und ihre Welt entführen. Es wirkte alles so real, lebendig realistisch sodass man sofort eins wird mit dem Buch, es ist auch kein Buch was man weglegen kann , ich habe es in einem Rutsch inhaliert.
Die Charaktere und die Geschichte haben mich gefesselt und es war ein besondere Geschichte. die mir ans Herz ging. Eine Geschichte, die ich immer wieder lesen kann, es war ein besonderer Wohlfühlroman, der mich auch bewegt hat.
Die Autorin schafft es immer wieder mich mit ihren Geschichten, ihren besonderen Charakteren, in den Bann zu ziehen.
Ich bin im Kristina-Günak-Fieber und dieses Buch war der Auslöser. Oder sollte ich sagen: Dieses Highlight? Denn das war es! 🫶🏼⭐️ Hier geht es um Lucy (Übersetzerin, schreibt an einem Buch) und Ben (Klinikarzt), die an Heiligabend zufällig eine Fahrgemeinschaft bilden. Doch durch das rege Schneetreiben haben sie keine Chance udn stranden in einem winzigen Kuhdorf mit 32 Einwohnern. Dort kommen sie auf Dorles Hof unter, was eigentlich nur für kurze Dauer sein sollte. Dann jedoch stirbt die alte Dame im Jänner des Folgejahres und vermacht Ben und Lucy den Hof. Um das Erbe antreten zu können, müssen sie aber zumächst ein Jahr auf dem Hof leben (gemeinsam) und die Bewohner des Dorfs kennenlernen. Die beiden begeben sich in ein Abenteuer voller Gefühle, Humor, Spannung, Familien, aber auch den Abgründen der Menschlichkeit. Für mich war dieses Buch ein wahnsinnig schöner, packender und berührender Roman über das Leben, die Liebe und die kleinen Momente, die so wichtig sind. Fazit: Eine absolute Herzensempfehlung. 🥹
Wenn zwei Menschen durch Zufall auf einander treffen und dann auch noch einen alten Bauernhof erben, kann das durchaus schief gehen, oder in etwas wunderbarem enden. Auf jeden Fall passiert dies Autorin Lucy und Arzt Ben, die durch Zufall durch Zufall auf dem Dorf landen. Doch beiden kommt es gerade Recht, haben sie doch mit unterschiedlichen Problemen und Herausforderungen zu kämpfen. Als gemeinsame Freunde starten sie ihr Abenteuer auf Zeit, doch was sich daraus entwickelt, hatten sie wohl beide nicht geahnt.
Ein sehr schöner unterhaltsamer Roman von Kristina Günak, der durch jede Menge Witz, Charme und Situationskomik begeistert. Denn was passiert wohl, wenn sich zwei Stadtmenschen auf das Abenteuer Bauernhof einlassen. Jedoch müssen beide auch Dinge in ihrem Leben verarbeiten, welches den Roman noch einmal auf eine andere ernstere Stufe heben. Und ja, ganz leise mogelt sich zwischendurch auch noch die Liebe mit rein. Gerade diese leise zarte sich langsam entwickelnde Liebesgeschichtemacht dieses Buch zu etwas besonderen, denn die Liebe ist halt doch nicht immer gleich laut und explosionsartig, kann sich auch entwickeln und wachsen.
Ein besonderer Roman, der die Liebe mal von einer anderen sanfteren leisen Seite betrachtet und dennoch mit einer herrlich witzigen lauten Geschichte daher kommt und auch ernste Themen anzusprechen weiß. Hier werden wirklich viele tolle Themen auf grandiose Weise vereint.
Hach, was für ein nettes Buch! Liebegeschichten kann die Frau Günak echt gut. Es sind gute 4 Sterne, aber für 5 ist mir dann doch irgendwie alles zu sehr Friede-Freude-Eierkuchen. Trotzdem mochte ich alle Figuren sehr gern, sowohl die Hauptfiguren Lucy und Ben, aber vor allem die Dorfbewohner - in die bin ich total verknallt! Der Postbote, der grummelige Nachbar, die Kuchenbäckerin - und natürlich der Hund! Der war sogar fast meine Lieblingsfigur, obwohl ich es eigentlich gar nicht soooo mit Hunden habe. Natürlich ist es klar, wie die Geschichte ausgehen wird - aber der Titel beschreibt genau, was passiert - ein echter "Slow Burn", die Annäherung ist sehr langsam. Und was mir natürlich besonders gut gefallen hat: Es gibt KEINE Sexszenen, nur so herrlich kribbelige Kleinigkeiten - mal Händchenhalten, mal über den Kopf streichen, mal in den Arm nehmen - find ich gut! Ich fand es echt schade, als ich von den liebenswerten Dorfbewohnern am Ende des Buches Abschied nehmen musste.
5⭐(wenn es mehr gäbe, hätte es auch mehr ) Absolutes (Jahres-)Highlight ❤️
Dieses Buch war echt wunderschön!😍🌼 Ein richtiges ,,Cozy-Buch"🫖☕
Ich wurde echt positiv überrascht von diesem Buch und auch der Autorin 💓Die Liebesgeschichte und dieser ländliche Gegend mit den super netten Menschen war einfach nur schön 🥰 Perfekte Mischung von allem ,die ein tolles Gesamtergebnis ergeben. Das Buch zeigt sehr gut auch negative Aspekte bzw. ,dass nicht alles perfekt ist im Leben und jeder so seine eigenen Probleme hat. Ich fand es auch sehr interessant mit dem Einstieg. Auch wenn er an sich bisschen traurig war. Jedoch das mit der Vererbung habe ich auch noch nicht so gelesen. ✨🎀 Die Berufe der beiden haben mich auch interessiert und haben auf eine gute Art zusammengepasst. Auch Helmut und Dorle waren echt einfach nur Zucker🥺🐕🦺
Es war definitiv nicht das letzte Buch der Autorin!☝🏼 Und werde es vielleicht auch nochmal rereaden 😂🤭
P.S.:,, Manchmal sind es die kleinen Dinge,die zählen!"✨
Der Titel passt sehr gut zum Buch, denn die Liebe kommt nicht immer auf dem ersten Blick sondern manchmal erst auf den zweiten oder dritten. Manchmal auch entsteht erst eine Freundschaft und daraus wird dann Liebe. Das ist hier auf eine sehr liebevolle nette Art beschrieben. Die Umstände des Kennenlernens und dann die Weiterentwicklung der Beziehung sind ungewöhnlich und dadurch spannend. Nicht nur die Hauptfiguren sondern auch alle anderen Menschen würde ich im wirklichen Leben gern kennen lernen und mit ihnen einen Tee oder Kaffee trinken. Alle sind auf ihre Art liebenswert, selbst der alte Grantler. Es ist schön das ein Liebesroman mal ohne großes Drama oder zickige Nebenbuhlerinnen auskommt.
Solider Liebesroman. Ich mochte die Hauptfiguren, Lucy und Ben, sehr gerne und fand es ein bisschen schade, dass der Klappentext gleich so viel verrät, denn tatsächlich fand ich die Art und Weise, wie die beiden zu dem Erbe kommen, total schön und hätte das gern ohne das Wissen genossen, dass da noch ein Erbe kommt. Teilweise war es mir aber ein bisschen zu stereotyp und vom Schreibstil her waren mir teilweise zu viele seltsame Vergleiche dabei, die zumindest bei mir schiefe Bilder im Kopf erzeugt haben. Deswegen gibts insgesamt drei Sterne - ich hab übrigens das Hörbuch gehört, die Stimme der Sprecherin un die Art, die Geschichte vorzulesen, war angenehm.
Ich habe diesen Liebesroman wirklich genossen! Er ist so wunderbar geschrieben, so sanft und gefühlvoll, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Ich hätte schrecklich gerne eine Fortsetzung davon!
Wie sich die Liebe von Ben und Lucy entwickelt ist einfach großartig. Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und nicht nur Ben und Lucy, sondern alle Dorfbewohner sind wunderbar authentisch. Ich würde sofort in dieses Dorf ziehen, das so voller Wärme ist!
Ich kann dieses Buch absolut empfehlen und werde ganz sicher noch mehr von dieser Autorin lesen!