»Zefix! Immer, wenn es am ungünstigsten ist, werden die Leut’ umgebracht!«
Ausgerechnet am Sonntag wird die Wirtin des idyllischen Orts Brunngries im nahe gelegenen Wäldchen tot aufgefunden. Hauptkommissar Tischler, soeben aus München in die Chiemgauer Alpen versetzt, nimmt die Ermittlungen auf. Als Stadtmensch bekommt er es auf einmal mit kauzigen, aber herzlichen Ur-Bayern zu tun. Damit nicht genug, hält ihn Polizeiobermeister Fink mit seiner übereifrigen Art auf Trab.
Je tiefer der Kommissar in die vermeintliche Dorfidylle eintaucht, umso klarer wird es, dass sich hinter der freundlichen Fassade des Ferienortes noch sehr viel mehr verbirgt.
Ich liebe Krimis, sowohl die richtig spannenden als auch die eher ruhigen Wohlfühlkrimis. Mit diesem Regionalkrimi geht es nach Bayern in die Provinz. Ein kleines Dorf, jeder kennt jeden. Ausgerichtet hier geschieht ein Mord. Hauptkommissar Tischler ist noch ganz neu im Revier, gerade erst aus München hergezogen. An seiner Seite Polizeiobermeister Felix Fink, ein noch junger und sehr eifriger Kollege. Fink ist ein Charakter, den ich gleich ins Herz geschlossen habe. Er ist so herrlich deppert, dabei aber liebenswert und herzlich. Und auch Tischler ist sympathisch. Die Ermittlungen mit den beiden haben mir richtig Spaß gemacht. Es ist jetzt kein superspannender Kriminalfall, aber dennoch ist Spannung vorhanden. Aber vor allem ist es humorvoll und sehr unterhaltsam. Band 2 wird gleich im Anschluss gelesen!
Furchtbar lustiger Provinzkrimi mit herrlich schrägen Charakteren. Normal in Bayern. Möchte man meinen. Auf den ersten paar Seiten wirken die Figuren fast ein wenig überzeichnet, was sich im Romanverlauf schnell relativiert. Friedrich Kalpenstein zauberte mit diesem äußerst gelungenen Auftakt einen Cosy Crime Roman aus der Leberkassemmel, der zudem ein intensives fiktives Ortsporträt skizzierte. Weltenbau par excellance aus den Chiemgauer Alpen. PS: Besonders empfehlenswert ist das herausragend gut gesprochene Hörbuch von Helmfried von Lüttichau. Besser kann man das nicht lesen! Für mich eindeutig ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
"Tischler wurde in diesem Augenblick bewusst, dass es noch ein weiter Weg war, bis seine Kollegen eine gute Tasse Kaffee zu schätzen wussten. Vielleicht war es aber auch ein unlösbarer Fall." (Buchauszug) Hauptkommissar Constantin Tischler hat noch nicht einmal seine neue Wohnung in Brunngries eingeräumt, da bekommt er es schon mit seinem ersten Mordfall zu tun. Dass man zudem an einem Sonntag die Brunnenwirtin Franziska Leidinger ermordet hat, schmeckt ihm so gar nicht. Ihre Leiche wird ausgerechnet von Dackeldame Resi vom hiesigen Förster gefunden. Dass der Stadtmensch Tischler in Brunngries auf einige bayrische Urgesteine trifft, damit hatte er ja gerechnet, schließlich kennt er die Region aus seiner Jugend im Internat. In Polizeiobermeister Fink findet er zwar einen interessierten Kollegen, doch dieser tritt gerne von einem Fettnäpfchen ins andere. Doch erst mal muss Tischler so einiges am Arbeitsplatz ändern, in erster Linie Brunello den schlechten Kaffee. Je weiter Tischler die Ferienidylle Brunngries eintaucht, desto mehr merkt er, das hier einiges im Verborgenen liegt.
Meine Meinung: Das bunte, humorvolle Cover mit typischen bayrischen Szenarien, lädt zur neuen Krimireihe nach Oberbayern ein. Der Schreibstil ist flüssig, locker, unterhaltsam und mit viel Humor. Besonders die vielen brillanten Dialoge, die hier mit viel Humor ausgedacht wurden, haben mich beeindruckt. Es geht um den Mord an der Brunnenwirtin Franziska Leidinger, der den ganzen Ort erschüttert. Natürlich wird recht schnell der alkoholsüchtige Ehemann verdächtigt, besonders weil er ein ganzes Waffenarsenal zu Hause hat. Doch der Autor beschäftigt sich nicht nur mit dem Mord, sondern insbesondere mit den Begebenheiten des Polizeireviers und den Menschen im Dorf. Allein schon das Auftreten von Felix Fink im Trachtenjanker kann ich mir bildlich vorstellen. Seine etwas tollpatschige, übereifrige Art bringt nicht nur ihn, sondern ebenso Tischler des Öfteren in Verlegenheit. Auch die Menschen im Dorf haben so einiges, was nicht mit rechten Dingen zugeht, sei es der hiesige Metzger oder der Kfz-Mechaniker die beide etwas zu verbergen haben. Gerade durch die lockere, humorvolle Art wird der Krimi zum richtigen Leseerlebnis. Ich selbst hab mich bis zum Ende gefragt, wer der Täter ist. Bei der unterhaltsamen Mördersuche amüsiere ich mich nicht nur bei Tagliatelle Verdure, Leberkässemmel und Trachtenjanker. Nein es gibt auch noch ein erstes Date von Tischler mit Dr. Britta Neufeld der Ärztin, die ihn versorgt und auf die er sofort ein Auge geworfen hat. Durch seine inzwischen vielen Bücher weiß Friedrich Kalpenstein mit seinen Protagonisten umzugehen, er haucht jedem seinen ganz eigenen Charakter ein. Besonders die Art von Felix Fink lässt mich manchmal hinwerfen vor Lachen, ich kann ihn mir bildlich gut vorstellen. Den naiven, kleinen Schülerbub, der sich oft zu unsicher ist, ob alles in Ordnung ist, was er tut. Ebenso gefällt mir Tischler sehr gut, er ist das genaue Gegenteil von Fink, sehr ehrgeizig und gewissenhaft. Am Ende wartet der Autor dann noch mit einigem Verborgenem auf, das mich neugierig macht, wie es in den nächsten Folgen in Brunngries weitergehen könnte. Für mich ein gelungener Krimiauftakt, den ich sehr gerne weiterverfolgen würde. Von mir gibt es 5 von 5 Sterne für dieses lesenswerte Buch.
Buchname: Prost, auf die Wirtin (Kommissar Tischler ermittelt, Band 1) Autor: Friedrich Kalpenstein Seiten: 287 (Print) Fromat: als Print und Ebook erhältlich Verlag: Edition M (14. Juli 2020) Sterne: 5
Cover: Das Cover ist richtig schön gestaltet worden. Der Buchtitel steht in hellen Buchstaben im mittleren Bereich auf einer Tafel.. Man sieht einen Dackel mit Lebkuchenherz und zwei Bierkrüge auf dem Tisch stehen und an der Wand hängt ein Geweih... Auf dem ersten Blick ist das schon mal sehr ansprechend.
Klappentext: (aus Amazon übernommen)
Der Auftakt zur Provinzkrimi-Reihe von Bestseller- und #1-Kindle-Humor-Autor Friedrich Kalpenstein »Zefix! Immer, wenn es am ungünstigsten ist, werden die Leut’ umgebracht!« Ausgerechnet am Sonntag wird die Wirtin des idyllischen Orts Brunngries im nahe gelegenen Wäldchen tot aufgefunden. Hauptkommissar Tischler, soeben aus München in die Chiemgauer Alpen versetzt, nimmt die Ermittlungen auf. Als Stadtmensch bekommt er es auf einmal mit kauzigen, aber herzlichen Ur-Bayern zu tun. Damit nicht genug, hält ihn Polizeiobermeister Fink mit seiner übereifrigen Art auf Trab. Je tiefer der Kommissar in die vermeintliche Dorfidylle eintaucht, umso klarer wird es, dass sich hinter der freundlichen Fassade des Ferienortes noch sehr viel mehr verbirgt.
Schreibstil: Der Schreibstil des Autors ist total flüssig, liest sich super und ist sehr leicht verständlich.
Charaktere: Der Hauptprotagonist ist Hauptkommissar Tischler
Ich fande alle Charaktere von Anfang an total sympathisch und liebenswert. Des weiteren gibt es noch ein paar andere Charaktere. . Meiner Meinung nach sind alle Charakter sehr gelungen und haben einen sehr guten Platz im Buch bekommen. Meinung: !!!! Achtung !!! Könnte Spoiler erhalten!!!
Oh herrlich :) Ich fande „ Prost, auf die Wirtin“ von Friedrich Kalpenstein total genial :) Ich habe von der ersten Seite an total mitgefiebert und gerätselt wer den der Täter sein könnte. Meine Vermutungen hatte ich auch. Aber die werden nicht verraten. Nur so viel. Ihr musst das Buch schon selber lesen, wenn ihr wissen wollt, wer der Täter war. Ich fande den Schreibstil vom Autor total angenehm zu lesen. Es war von der ersten Seite an total spannend geschrieben und teilweise musste ich auch so lachen wie er seine Charaktere beschrieben hat. Besonders Hauptkommissar Tischler ist mir sehr ans Herz gewachsen mit seiner Art und Weise. So typisch Bayrisch halt :)) Die bildhafte und detaillierte Beschreibung möchte ich auch sehr gerne. Die Charaktere waren sehr authentisch dargestellt und das Setting in den Chiemgauer Alpen ist sowieso wunderbar. Ich habe mich beim Lesen rund um wohlgefühlt. Mich hat das Buch so gefesselt und fasziniert und auch zum Lachen gebracht, dass ich fast nicht mehr aufhören konnte mit dem Lesen. Deshalb bekommt das Buch von mir auch sehr verdiente 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung. Ich persönlich freue mich schon wieder unglaublich darauf, wenn es heißt: Tischler ermittelt wieder....
Auftakt einer spannenden Provinzkrimi-Reihe gewürzt mit einer Portion Humor
Die Wirtin des idyllischen Örtchens Brunngries wird tot im Wald aufgefunden. Und das ausgerechnet an einem Sonntag. Hauptkommissar Tischler ist gerade erst von München nach Brunngries gezogen, wo er am Montag seine neue Stelle als Leiter der örtlichen Dienststelle antreten soll. Am Tatort lernt er auch gleich seinen Kollegen Polizeiobermeister Fink kennen. Auch Spusi und Gerichtsmedizin ist vor Ort und so wird Tischler gleich mit dem Ur-Bayrischen Menschenschlag bekannt an den er sich noch gewöhnen muss. Schnell gerät der Ehemann des Opfers in Verdacht. Nur war der Wirt wirklich der Täter?
„Prost, auf die Wirtin“ ist der 1. Fall der Provinzkrimi-Reihe von Friedrich Kalpenstein. Nachdem ich den 2. Band Prost, auf die Erben schon gelesen habe, musste ich einfach wissen wie die Reihe mit Hauptkommissar Tischler begann. Wollte gerne wissen wie sein Start in Brunngries war. In diesem 1. Band lernt man alle Charaktere kennen. Erfährt wie die ersten Zusammentreffen gelaufen sind. Auch das Geheimnis eines gefalteten Kranichs, den Tischler immer wieder auf seiner Fußmatte findet nimmt hier seinen Anfang.
Die Protagonisten sind einfach genial. Tischler, der von München nach Brunngries gekommen ist, ist ein Liebhaber guten Kaffees. So hält auch als erstes eine Kaffeemaschine mit Siebträger, mit der man guten Espresso zubereiten kann Einzug in sein Büro. Mit seinem Espresso zaubert er sogar der Sachbearbeiterin Luise ein Lächeln auf die Lippen. Tischler ist auch ein Liebhaber von Oldtimer. So fährt et einen alten Jaguar mit 265 PS. Manch einer wird sich fragen, wie sich ein Hauptkommissar so ein teures Auto leisten kann.
Polizeiobermeister Fink ist genauso sympathisch. Er wohnt noch bei Mama, die über alles und jeden im Ort bestens informiert ist. Er trägt gerne sein Trachtenjankerl, weswegen ihn Tischler gerne aufzieht. An seinen Vernehmungsmethoden muss er noch etwas arbeiten und auch in der Gerichtsmedizin fühlt er sich recht unwohl. Auch wenn ich aus dem 2. Band schon wusste wer hier der Täter ist, war das Buch für mich spannend zu lesen. Die Ermittler hatten schnell einen Verdächtigen aber keine handfesten Beweise. So nahmen die Befragungen im Ort ihren Lauf. Man lernte einige Bewohner näher kennen, die man bestimmt in einem der nächsten Bände wieder trifft. So zieht sich der Spannungsbogen von Anfang bis Ende. Die Auflösung ist dann stimmig und ich bin rundum zufrieden. Gewürzt ist das Ganze mit einer ordentlichen Portion Humor. Einige Male musste ich beim Lesen laut losprusten vor Lachen. Dabei wird es aber niemals platt. Der Humor fliest fein in die Geschichte und in die Unterhaltungen ein. Auch das Kauzige der Bayern vermittelt Friedrich Kalpenstein, der ja selbst Bayer ist sehr gut. „Prost, auf die Wirtin ist ein super gelungener Auftakt für eine vielversprechende Krimireihe. Jetzt freue ich mich schon auf den 3. Band Prost, auf die Jugend der Ende August erscheinen wird und hoffe, dass danach noch viele weitere Bände mit Tischler und Fink folgen.
Vor einigen Jahren (ich muss wirklich mal schauen, wie lange das schon her ist) hatte ich das Glück und durfte nicht nur mit weiteren Bloggern eine Release-Party zu seinem damaligen neusten Band der Herbert-Reihe ausrichten (es war mir ein FEST! *g*), sondern hatte auch das Vergnügen, Friedrich und seine Frau Petra auf der Frankfurter Buchmesse persönlich kennen zu lernen und mit Fragen zu löchern. Zumindest kam es mir so vor! Aber Friedrich hat sich wacker geschlagen und all meinen neugierigen Fragen Stand gehalten und auch mit Petra hatten wir viel Spaß! Lieben Dank an die Beiden nochmal, dass sie meine Aufregung gemildert haben :)
Daher freut es mich heute umso mehr, dass Friedrich mit einer neuen Buch-Reihe aufwartet, dieses mal im Krimi-Genre und ich kann euch vorab sagen - auch in diesem Genre kann er sich ungeniert sehen bzw. lesen lassen ;)
Wie auch bei all den anderen Romanen ist Friedrich seiner Heimat treu geblieben, auch die Krimi-Reihe spielt in Bayern, dieses Mal im beschaulichen Örtchen Brunngries. Im ersten Moment würde man sagen "in Brunngries sagen sich Hase und Igel gute Nacht", schaut man jedoch genauer hin merkt man, dass das nicht so ganz der Wahrheit entspricht - erst recht nicht, als die beliebte Wirtin im Wald tot aufgefunden wird. Kommissar Tischler, der nicht nur modebewusst ist, sondern auch eine Vorliebe für seinen Klassiker (Auto) hat, ist zur Stelle und ermittelt. Mit ihm seine neuen Kollegen aus dem Kommissariat Brunngries.
Direkt in Erinnerung bleibt der Kollege Fink, seines Zeichens Polizeiobermeister und alteingesessener Brunngrieser, der über alles und jeden Bescheid weiß - also WIRKLICH über alles und jeden - und bisweilen auch mal übereifrig zur Tat schreitet. Das bringt ihm so manches Gelächter auf seiner Wache ein, die er gutmütige Fink jedoch abzutun weiß.
Tischler und Fink - die beiden sind nicht nur ein interessantes Gespannt, sondern geben auch ein richtig gutes Team ab, was bereits im ersten Fall herauskommt. Okay, Tischler muss hier und da mal nachhelfen, aber trotz allem kann ich euch sagen: vor den Beiden ist kein Verbrecher sicher!
Mir hat der Besuch in Brunngries sehr gut gefallen, auch unter diesen widrigen Umständen. Die Besetzung ist einfach fabelhaft und bleibt in guter Erinnerung und ganz nach Kalpenstein-Manier kommt auch der Humor nicht zu kurz. Alles in einem ein sehr gelungener Auftakt einer Reihe, die hoffentlich nicht so schnell enden wird!
Bevor ich los lege, muss ich sagen: Ich liebe Provinzkrimis. Und auch "Prost, auf die Wirtin" von Friedrich Kalpenstein hat alles was ein guter Provinzkrimi haben muss. Die Figuren sind genial, der Fall ist spannend, der Humor kommt nicht zu kurz und die Lesezeit verfliegt im Nu. Durch die, von der Länge her, gut dosieren Kapitel geht es zügig voran. Der Schreibstil ist toll und typisch Kalpenstein.
Hauptkommissar Constantin Tischler wirkt anfangs etwas eigen, stellt sich aber bald als kalkulierter Ermittler heraus. Sein neuer Schützling Felix Fink ist schnell als übereifrige Flitzpiepe enttarnt. Zusammen sind sie jedoch sehr amüsant, lernen sich alsbald kennen und vor allem schätzen. Ihre Entwicklung und die gemeinsamen Interaktionen machen die beiden zu einem unverwechselbaren Gespann. Nur in Sachen Frauen hat der Hauptkommissar es noch nicht so richtig auf Tasche. Hier bin ich sehr auf die (hoffentlich) nächsten Bände gespannt. Da steckt noch viel Potenzial für weitere unterhaltsame Fälle. Auch der Dialekt ist wunderbar in die Dialoge eingebunden und trotzdem leicht zu lesen. Der Fall selbst, hält den Leser bis zum Schluss bei der Stange und wird überzeugend gelöst.
Friedrich Kalpenstein hat mir schon mit "Ich bin Single, Kalimera" und Nachfolgern, sehr gut gefallen. Jetzt hat er bewiesen, dass er auch Krimis schreiben kann. Ich bin begeistert und möchte dringend mehr von den liebenswerten Charakteren lesen. Von mir 5 Sterne und eine eindeutige Leseempfehlung.
Prost, auf die Wirtin (Kommissar Tischler ermittelt, Band 1) von Friedrich Kalpenstein, erschienen im Edition M Verlag am 14. Juli 2020.
Hauptkommissar Tischler hat eigentlich Prioritäten gesetzt und das was als Nächstes dran ist, ist der Aufbau des Kleiderschranks in seiner neuen Wohnung.
Leider ist das dem Mörder der hübschen Wirtin des Ortes Brunngries egal und so muss Tischler einen Tag früher seinen neuen Arbeitsplatz antreten als gedacht.
Friedrich Kalpenstein hat einen unterhaltsamen Regionalkrimi mit guten Wurzeln erdacht. Die Protagonisten sind nicht immer einmalig, aber es tauchen schon einige Originale auf von denen man gerne mehr lesen möchte. Die Geschichte ist flüssig geschrieben und fast schon ein Wohlfuehlkrimi. Aber nur fast.
Hauptkommissar Tischler ist früher schon in der Gegend gewesen und mit seinem Kommissar Fink hängt er am Dorftraschtropf. Fink selbst ist mit ganzem Herzen Polizist, nur leider … Das müssen Sie selbst herausfinden.
Ich fand die leicht bayrisch angehauchte Sprache angenehm zu lesen. Der Fall wird abgeschlossen, aber es bleiben einige offene Fäden. Außerdem empfand ich weite Teile als zu vorhersagbar geschrieben. Trotzdem ist es ein Auftakt wo ich auch noch gerne weitere Bücher lesen werde.
Eigentlich mag ich Krimis nicht so gerne lesen. Aber da ich bisher von alles Büchern des Autos so begeistert war, habe ich mich auch an dieses Gerne herangewagt. Und wurde nicht enttäuscht! Es ist eine wunderbare Mischung aus Spannung und Humor und durch den angenehmen Schreibstil las ich das halbe Buch an einem Nachmittag. Die Charaktere sind vielseitig und gerade die Hauptpersonen Kommissar Tischler und sein Kollege Fink können nicht gegensätzlicher sein. Dennoch bekommt man als Leser direkt einen Bezug zu den beiden und kann in die Handlung eintauchen und sich mit Kommissar Tischler auf Spurensuche begeben. Dem Krimi fehlt es an nichts, man ist immer wieder überrascht über die Wendungen, die sich ergeben und das macht die eigene Täter Ermittlung nicht so einfach. Ich finde dieses Buch super und freue mich schon darauf weiter mit Kommissar Tischler zu ermitteln, denn anscheinend gibt es auch weiterhin in einem kleinen Dorf im tiefen Bayern genügend Material für spannende Geschichten ...
Herzhaft bayrisch. Urkomisch. Spannend. Story: Hauptkommisar Tischler ermittelt im urbayrischen Ferienort Brunngries. Aus München in die Chiemgauer Alpen versetzt, ermittelt Tischler im Mordfall der Wirtin vom "Brunnen". Zügig arrangiert sich Tischler mit den Eingeborenen des Hinterlands und seinem etwas tollpatschigen Kollegen Polizeiobermeister Fink. . Leseerlebnis Der packende Kriminalroman fesselt den Leser in einer Mischung von "Rosenheimcops" und der "Eberhofer" - Reihe. Die Charaktere, wie beispielsweise der frischgebackene Witwer, der Wirt des "Brunnen" Leidinger oder die gute Fee der Polizeiwache Luise werden in typisch bayrischer Manier beschrieben und überzeugen mit ihrer ziemlich traditionellen Art. Die Handlung selbst blieb von Anfang bis Ende spannend und unterhaltsam. Der Schreibstil von Friedrich Kalpenstein kann überzeugen und Brunngries heißt seine Leser herzlich Willkommen. P. S. : A Leberkäs beim Dorfmetzger geht immer! Fazit: Spannende und aberwitzige Unterhaltung, die zu jeder Zeit zum Weiterlesen animiert.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es passt perfekt zum Genre und man erkennt direkt den Bezug zu Bayern. Mit den kleinen Details und grün-gelben Farben find ich es sehr gelungen. Der Schreibstil des Autors hat mir sehr zugesagt. Er war lebendig und flüssig zu lesen. Man konnte der Handlung problemlos folgen. Unser Kommissar Tischler wirkt sehr sympathisch und bodenständig. Die Spannung ist natürlich auch vorhanden, aber vor allem macht der Humor das Buch zu etwas Besonderem. Auch den Dialekt finde ich toll, so bekommt das Buch die richtige Portion Authentizität. Das Setting des kleinen Dorfes, in dem jeder jeden kennt und es allerhand Getratsche gibt, war sehr unterhaltsam zu erleben. Ich werde sicherlich noch das ein oder andere Buch des Autors beziehungsweise mit Kommissar Tischler lesen. Der Schluss macht die Leser gleich neugierig auf weitere Teile der Reihe. Das Buch konnte mich wirklich gut unterhalten. Ich vergebe für das spannende und vor allem humorvolle Buch gerne 4,5 von 5 Sterne.
War schon so gespannt auf den ersten Krimi von Friedrich Kalpenstein und wurde nicht enttäuscht. Genauso geglückt wie die vielen anderen Bücher von dem Autor.
War sofort mitten drin in der spannenden und ermittlungsreichen Geschichte. Auch der Humor kam nicht zu kurz. Sie ist vom Schreibstil her so flüssig geschrieben und mit wirklich symaptischen und interessanten Protagonisten bestückt, dass das Ende vom Buch viel zu schnell kam. Zum Glück hat das Ende, der Geschicht, so viel Potenzial, dass wir bestimmt auf einen zweiten Teil hoffen dürfen. Freu mich schon auf ein Wiedersehen mit den Charaktere.
Vielen Dank Herr Kalpenstein, für die schönen Lesestunden und auch an NetGalley und den Verlag für das Leseexemplar. Hatte aber keinen Einfluss auf meine Rezi.
Prinzipiell erinnert die Basis des Buches sehr an eine andere bekannte bayrische Kriminalkomödienreihe von Rita Falk (der kleine heimelige Ort, der Kommissar mit leichtem Schmäh und Hang zur Rockmusik, etc). Dennoch auch hier eine gelungene Abend Lektüre. Der Roman liest sich leicht, ein roter Faden ist in der Handlung erkennbar. Ein wenig mehr bayrischer Schmäh hätte dem Buch prinzipiell gut getan, vor allem deshalb, weil der Spannungsbogen des Kriminalfalls doch etwas seicht war. Den Schluss hätte mal vielleicht auch noch etwas abkürzen können, ich hatte den Eindruck man musste noch ein paar Seiten füllen, wirklich relevant oder interessant waren die Informationen nicht wirklich. Dennoch muss man sagen, der Autor hat sich Mühe gegeben, die Figuren waren detailreich und fantasievoll beschrieben, die Landschaft schön gezeichnet, man konnte sich als Leser gut in die Szenerie einfühlen.
Gar nicht so schlecht, mit Ideen/Motiven aus Rita Falks Eberhofer-Krimis und auch ein bissle Kluftinger - dessen Kollegen und die von Tischler in diesem Krimi haben schon ein paar Parallelen. Alles in allem recht spannend, wenn auch das Buch gern etwas schneller nach Auflösung des Falls hätte zu Ende sein können. So dachte ich, es käme noch eine große Wende oder sowas. Nein, stattdessen mehrere Cliffhanger kurz vor Schluss, ja, da muss man ja einfach weiterlesen! Oder??
Im ersten Teil der neuen Reihe von Friedrich Kalpenstein geht es gleich zu Beginn des Buches zur Sache. Nach dem Mord lernen wir nach und nach die Kommissare und Dorfbewohner kennen, und alle wirken verdächtig, so dass man bis zum Schluss miträt, wer denn nun der Mörder der armen Franzi ist. Es lässt sich leicht und flüssig lesen und macht Lust auf weitere Ermittlungen mit Tischler und Fink.
Friedrich Kalpenstein hat sich mit "Prost, auf die Wirtin" selbst übertroffen! Wider meiner Erwartungen war der Krimi eine absolut ausbalancierte Mischung aus humoristischer Nebenhandlung, spannender Tätersuche und natürlich bayrischer Heimat.
Als die Wirtin ermordet aufgefunden wird, tritt Tischler kurzerhand verfrüht seine neue Dienststelle an. Durch die charmante Zusammenarbeit mit seinen Kollegen, den teils zynischen Humor und dem typischen Dorfleben erwacht der Krimi förmlich zum Leben, sodass man gar nicht mitbekommt wie schnell die letzte Seite erreicht ist.
Meine einzige Kritik: Buch 2 der Reihe lässt noch auf sich warten 😄 Ansonsten kann ich diesen Heimatkrimi wirklich nur jedem empfehlen, der einen gut gelungenen, spannenden, aber doch amüsanten und sehr kurzweiligen Roman sucht!
Kaum wird Hauptkommissar Tischler von München in die Chiemgauer Alpen versetzt, gibt es dort eine Tote. Die Wirtin des idyllischen Orts Brunngries wird im nahen Wäldchen tot aufgefunden. Tischler hat es bei seinen Ermittlungen nicht leicht, denn die Dorfbewohner sind so ganz anders als die Städter, mit denen er bisher zu tun hatte. Doch zum Glück hat er den übereifrigen Polizeiobermeister Fink an seiner Seite.
Ich kannte bereits einige Bücher des Autors, die ich alle klasse fand, deshalb habe ich mich tierisch auf dieses Buch gefreut. Der Schreibstil war locker-leicht, sehr humorvoll und ließ sich flüssig lesen. Die Seiten flogen nur so dahin und leider viel zu schnell war ich mit dem Buch fertig. Die Charaktere wurden allesamt super beschrieben und besaßen ihre ganz eigentümlichen Eigenarten, die sie besonders machten. Sowohl Tischler als auch Fink fand ich sehr sympathisch und sie brachten mich immer wieder zum Grinsen. Ein tolles Team, das sich trotz Gegensätze ergänzte. Der Krimi hat mir sehr gut gefallen. Die Spannung war aufgrund des undurchsichtigen Plots durchgängig vorhanden. Ich konnte super miträtseln und mir meine eigenen Gedanken zum Täter und Hintergrund machen. Es gab natürlich auch mehrere Verdächtige, so dass ich immer wieder ins Schwanken kam. Neben der Spannung gab es auch einen ganz tollen Humor, der mich immer wieder lachen ließ. Eigentlich hatte ich wirklich die ganze Zeit beim Lesen ein Grinsen im Gesicht. Eine großartige Mischung!
Ein klasse Auftakt zu einer neuen Provinzkrimi-Reihe, absolut lesenswert. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Band. Von mir gibt's 5 von 5 Sternen.
Ich bin ein großer Fan von Friedrich Kalpenstein, ich wusste schon im Vorfeld dass mir das Buch gefallen wird, weil ich seinen Schreibstil unheimlich mag. Auch wenn es ein neues Genre ist hat er es bravouröse gemeistert, Hut ab. Vom ersten Kapitel an war ich gefesselt in der Geschichte von Tischler, der mir von Anfang an sympathisch war, Fink, sein Partner musste erst meine Sympathie gewinnen, was er allerdings auch schnell geschafft hat. Die witzigen Sprüche verleihen dem Ganzen das gewisse Extra. Ich habe so mitgefiebert und mit ermittelt wer denn nun der Mörder ist und muss sagen, dass ich zuerst niemanden verdächtigt habe und dann öfters mal jemand anderes. Dies ist der Genauigkeit des Inhalts zu verdanken. Ich hoffe sehr dass es einen zweiten Teil gibt, denn es sind noch einige Fragen offen geblieben. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, auch wer sonst nicht auf Krimis steht, denn das wird sich mit diesem Buch ändern.
Ich mag den Schreibstil von dem Autor sehr und war sehr gespannt, wie mir ein Krimi aus seiner Feder gefällt.
Von der ersten Seite nimmt mich die Geschichte gefangen. Es geht nämlich direkt spannend los und wir erleben die Tat live mit. Bei der Auflösung des Falls habe ich das ganze Buch über mit gerätselt; Verdächtige ausgeschlossen, andere beschuldigt um dann doch wieder von deren Unschuld überzeugt zu sein.
Es waren wohl die gut umschriebenen Details, die mir die Handlung so nah gebracht haben. Es lief wie in Bildern vor mir ab.
Dieser Auftakt der neuen Reihe, hatte für mich alles, was ein guter Krimi braucht. Aber nicht durch das Opfer und die üblichen Verdächtigen haben mich am lesen gehalten, sondern auch der besondere Charme des Hauptkommissars und seiner Kollegen. Ich freue mich schon darauf, wenn es wieder heißt: Tischler ermittelt ....